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Kreis Steinfurt (NRW)

Fläche: 1.795,76 km² / Bevölkerung: 443.374
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Rubrik: Wirtschaft, Versicherung & Finanzen

Kreis Steinfurt spart durch eigene Photovoltaikanlage jährlich 48 Tonnen CO2
LFP Redaktion

Kreis Steinfurt spart durch eigene Photovoltaikanlage jährlich 48 Tonnen CO2

Kreis Steinfurt - Der Kreis Steinfurt hat ambitionierte Klimaziele und möchte bis 2050 energieautark sein. Der Ausbau der Solarenergie spielt dafür eine entscheidende Rolle. Da passt es ins Bild, dass die Verwaltung mit gutem Beispiel vorangeht und eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Steinfurter Kreishaus betreibt. „Nachdem wir den neuen Südflügel der Kreisverwaltung 2015 beziehen konnten, ist etwa ein Jahr später die Solaranlage in Betrieb gegangen, die dort fast das gesamte Dach bedeckt. Beim Entwurf des Neubaus haben wir das von Anfang an berücksichtigt und beispielsweise Vorrichtungen für die Elektroinfrastruktur und den Blitzschutz eingeplant“, berichtet Andreas Bennemann, Leiter der Gebäudewirtschaft des Kreises. Einige Module sind zusätzlich auf dem Dach des Sitzungstraktes des Kreishauses montiert. Die Anlage hat eine Leistung von 98 Kilowattpeak und produziert damit jährlich etwa 81.000 Kilowattstunden Strom. „Wir schaffen es problemlos, diese Energie zu 100 Prozent selbst zu verbrauchen. Das liegt einerseits daran, dass die Sonne uns den Strom zu unseren normalen Arbeitszeiten schenkt – also wenn unser Energieverbrauch am höchsten ist. Andererseits verbrauchen wir allein mit unseren Serverräumen, der Notbeleuchtung und Geräten, die dauerhaft mit Strom versorgt werden müssen, genug, um die Energie aus der Photovoltaikanlage komplett abzunehmen,“ erläutert Bennemann. Einen Batteriespeicher benötigt die Kreisverwaltung deshalb nicht. Über ein Jahr gesehen spart der Kreis damit 12.500 Euro und 48 Tonnen CO2 ein. Schon lange vor 2016 versteigerte der Kreis Steinfurt seine Dachflächen an einen privaten Investor, der dort eigene Solarmodule errichtete. Irgendwann kaufte dann der Kreis selbst dem Investor den daraus gewonnenen Strom ab. „Da habe ich festgestellt, dass wir unheimlich viel der produzierten Energie auf Anhieb verbrauchen können“, erzählt Bennemann. Die Idee einer eigenen Photovoltaikanlage war geboren. Heute gibt es Solarmodule, die dem Investor gehören, noch auf dem Hermann-Emanuel-Berufskolleg und der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Steinfurt sowie der Peter-Pan-Schule in Rheine. Zukünftig will der Kreis aber auch verstärkt auf eigene Anlagen setzen, sagt Landrat Klaus Effing: „Die Anlage auf dem Kreishaus zeigt, dass sich Sonnenenergie auf Dauer rentiert. Auch das Berufskolleg Tecklenburger Land in Ibbenbüren und das Berufskolleg Rheine bekommen zeitnah eine Photovoltaikanlage aufs Dach. Außerdem ist für den geplanten Westflügel, dessen Bau nach Zustimmung des Kreistages im Frühjahr 2019 starten soll, eine ähnliche Lösung wie auf dem Dach des Südflügels geplant.“ Weitere Informationen zum Thema Solarenergie und zu laufenden Aktionen gibt es bei Kristin Neumann vom energieland2050 e.V. telefonisch unter 02551 69 2123 oder per E-Mail an kristin.neumann@kreis-steinfurt.de. Auskunft darüber, ob sich das eigene Hausdach für eine Photovoltaikanlage eignet und in welcher Form sich die erzeugte Solarenergie am ehesten rentiert, gibt der kostenfreie Solarkataster des Kreises Steinfurt und der darin integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner unter www.kreis-steinfurt.de (Suchbegriff: Solarkataster).
Firmenbesuch bei der BE TURBO GmbH
LFP Redaktion

Firmenbesuch bei der BE TURBO GmbH

Rheine - Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann besuchte zusammen mit Herrn Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) die BE TURBO GmbH. Bei einem Rundgang durch das Firmengebäude erläuterte Geschäftsführer Mark Timmermeister die Tätigkeitsfelder. Die BE TURBO GMBH ist Spezialist und Großhändler für Turbolader. Dabei bedient die Firma ein breites Produktportfolio; angefangen für PKW über alle Nutzfahrzeuge bis hin zum Schiff oder Blockheizkraftwerk sind entsprechende Turbolader lieferbar. Insgesamt können weit mehr als 7.500 verschiedene Turbolader und passendes Zubehör angeboten werden. Die Tendenz ist steigend, monatlich kommen etwa 100 neue Artikelnummern hinzu. Damit ist die BE TURBO GmbH Deutschlands größter Fachhändler, berichtet Mark Timmermeister nicht ohne Stolz. Zufriedengeben will sich der Geschäftsführer damit aber nicht. Trotz aufkommender und zunehmender Elektromotoren befindet sich der Markt im stetigen Wachstum. Auch bei Hybridmotoren kommen Turbolader zum Einsatz. Mittelfristiges Ziel ist es deshalb, größter Anbieter in Europa zu werden. Die räumlichen Voraussetzungen dazu sind bereits geschaffen. Am neuen Firmensitz an der Daimlerstraße 32 werden aktuell ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, es wurden aber zusätzliche Raumkapazitäten geschaffen, um zusätzliches Personal einstellen zu können. Auch die Lagerkapazität wurde verdreifacht. Erfreut zeigten sich Dr. Lüttmann und Dr. Janssen über den Umstand, dass sich die BE TURBO GmbH entschlossen hat, den bisherigen Standort in Lingen nach Rheine zu verlegen. Im Mai 2018 wurde der Betrieb in Rheine aufgenommen. Möglich war dies insbesondere durch die Unterstützung von Rüdiger Schuma. Er hat als Investor ein maßgeschneidertes und modernes Gebäude mit modernster Technik erstellt, das langfristig angemietet wurde. Neben dem Handel bietet das Unternehmen zusätzliche Serviceangebote. Zum Beispiel werden auch Turbolader-Instandsetzungen angeboten und technische Schulungen für Werkstätten zum fachgerechten Tausch von Turboladern inkl. des notwendigen Zubehörs wie z.B. Anbausätze oder Ladeluftschläuche. Dass sich das Unternehmen auf Wachstumskurs befindet, zeigt sich auch daran, dass dringend Mitarbeiter in der Logistik und im kaufmännischen Bereich gesucht werden. Außerdem ist die BE TURBO GmbH auf der Suche nach Auszubildenden für den Beruf als Fachkraft für Lagerlogistik sowie Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel.
2. Zukunftsworkshop der Teileigentümer und Mieter im Rathaus-Zentrum (Mall)
LFP Redaktion

2. Zukunftsworkshop der Teileigentümer und Mieter im Rathaus-Zentrum (Mall)

Rheine - Der Einladung der Stadt Rheine zum 2. Zukunftsworkshop sind nahezu alle Gewerbetreibenden der Rathaus-Passage gefolgt. Diese erfreulich hohe Resonanz verdeutlicht, dass alle Ladenbetreiber sich aktiv an der Umgestaltung im Rathaus-Zentrum beteiligen und an zukunftsfähigen Lösungen mitarbeiten werden. Positiv herausgestellt wurde, dass sich bereits seit dem Auftakttreffen im Mai 2017 einiges getan hat: Die seit längerer Zeit nicht mehr betriebene Fruchtoase in der Mall wurde zwischenzeitlich abgebaut, auch der Glaspavillon wurde nach dem Auszug von Firma Mensing umgebaut. Hier können inzwischen in freundlicher Atmosphäre gastronomische Angebote genossen werden. Und nicht zuletzt wurde ein gemeinsames Werbe- und Informationskonzept installiert. Lediglich für den aktuell nicht genutzten Blumenladen gilt es neue Impulse zu schaffen. Positiv bewertet wurde ebenfalls der neue Zentrale Omibus-Bahnhof (ZOB). Nicht nur, weil die 1,5 Jahre dauernde und schwierige Bauphase von allen Geschäftsinhabern überstanden wurde, sondern auch, weil er nach Meinung aller sehr gut gelungen ist und vor allem die Passantenströme und Kundenzahlen sich nach der gemeinsamen Eröffnungs- und Jubiläumsfeier wieder erholt haben und ansteigen. Ziel des 2. Treffens war der Informationsaustausch zum beabsichtigten Umbau im sogenannten Rathaus-Zentrum 2, also dem Bereich zwischen ZOB und dem ehemaligen Geschäftslokal Mensing, sowie dem Bieterverfahren zum früheren Hertie-Grundstück. Ziel und damit auch Anlass für die Einladung von der Verwaltung ist, die Belange der Teileigentümer und Mieter im Rathaus-Zentrum in die zukünftigen Planungen einzubinden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden zunächst über die Bedingungen für das Bieterverfahren der ehemaligen Hertie-Immobilie informiert. Im Anschluss daran wurden die geplanten Veränderung für das Rathaus-Zentrum 2 vorgestellt. Diese betreffen insbesondere einen Teil der Stadtbibliothek sowie das frühere Ladenlokal Mensing. Bei den Ausbauplanungen der Stadtbibliothek ist sogar beabsichtigt, die Öffentlichkeit zu beteiligen. Grundsätzliches Ziel ist, einen für die Zukunft flexibel nutzbaren Grundriss zu schaffen, um schnellstmöglich auf veränderte Nachfragen und Nutzungsmöglichkeiten reagieren zu können. Dies wurde von allen Teilnehmern begrüßt. Die Entwicklungen bei Hertie und dem Rathaus-Zentrum 2, für das bekanntlich öffentliche Fördermittel beantragt werden, haben wechselseitige Auswirkungen und sollen deshalb zeitlich und baulich möglichst parallel erfolgen. Die Gewerbetreibenden werden unabhängig hiervon für den Bereich der Mall zwischen Borneplatz und Stadtbibliothek ein eigenes Gestaltungskonzept in Auftrag geben, dass sich an die städtischen Umbaukonzepte anschließen wird. Geplant sind außerdem gemeinsame Aktionen zur Öffentlichkeitsarbeit während der Umbauphase. Mit den anstehenden und umfangreichen Veränderungen und Modernisierungen zeigten sich alle Teilnehmer zuversichtlich bezüglich der Entwicklung für das gesamte Rathaus-Zentrum und das direkte Umfeld; aktuell werden auch Cityhaus und Nadorffhaus modernisiert und ausgebaut, wodurch eine weitere Belebung erwartet wird. Gleichzeitig wurde die Hoffnung geäußert, dass mit den weiteren Planungen und entsprechenden Sachinformationen hierzu die Spekulationen in der Öffentlichkeit um die zukünftige Nutzung des Rathauszentrums beendet werden können.
Portugiesisches General-Konsulat eröffnet Nebenstelle in Emsdetten
LFP Redaktion

Portugiesisches General-Konsulat eröffnet Nebenstelle in Emsdetten

Emsdetten - Portugiesische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Emsdetten und in der Region müssen nicht mehr zum Generalkonsulat nach Düsseldorf fahren, um Pass-, Visums- und rechtliche Angelegenheiten zu erledigen. Bürgermeister Georg Moenikes freut sich, dass der portugiesische Generalkonsul José Manuel Carneiro Mendes die Stadt Emsdetten als Nebenstelle des portugiesischen Konsulats ausgewählt hat. Laut Francisco António Sendas (Mitglied des Beirats für Integration und Migration der Stadt Emsdetten) leben rund 180 Portugiesinnen und Portugiesen in Emsdetten und viele von ihnen nutzen das Portugiesische Zentrum in der Kolpingstraße 11 in Emsdetten als Kultur- und Freizeittreffpunkt. Er kann sich gut vorstellen, dass durch die Konsulat-Nebenstelle noch mehr feste Kontakte unter den Portugiesinnen und Portugiesen in der Gesamtregion entstehen. Eva Kohl von der Koordinationsstelle Integration und Ehrenamt der Stadt Emsdetten lobt das große Engagement des Portugiesischen Vereins, der seit Jahrzehnten als sogenannte Migrantinnen- und Migrantenorganisation einen wichtigen Beitrag zum freundschaftlichen Verhältnis mit den Bürgerinnen und Bürgern in Vereinen, Kirchengemeinden und Öffentlichkeit leistet. Pass-, Visums- und Aufenthaltsfragen sowie Rechtshilfe können die Portugiesinnen und Portugiesen aus Emsdetten und dem Umkreis donnerstags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr, freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr regeln. Frau Teresa Fernandes Da Cruz ist die Sachbearbeiterin des portugiesischen Konsulats vor Ort in Emsdetten.
Das LEADER-Projekt „Dorfladen – all inclusive“ startet mit vollem Tatendrang
LFP Redaktion

Das LEADER-Projekt „Dorfladen – all inclusive“ startet mit vollem Tatendrang

Kreis Steinfurt - Wo wird im Kreis Steinfurt ein Dorfladen benötigt? In vier Orten im Kreis Steinfurt mit 500 bis 2000 Einwohnerinnen und Einwohnern erstellt das Sozialunternehmen WertArbeit des Kreises Steinfurt dorfspezifische Konzepte und erprobt sie modellhaft. Die Entwicklung eines Dorfladen-Verbundsystems und die Übertragung der Konzepte auf andere Regionen des Kreises können weitere Schritte sein. Die WertArbeit Steinfurt, als Initiator und Projektträger, wird das Konzept gemeinsam mit interessierten Gruppen, Vereinen und Bürgerinitiativen vor Ort individuell entwickeln. Das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit begleitet diesen Prozess, da „Dorfladen- all inclusive“ ein LEADER-Projekt ist und als solches auch gefördert wird. Seit kurzem hat das Projekt auch ein Gesicht: Der Projektmanager Benjamin Rohling steht ab sofort den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner, Unterstützer und Koordinator für die Region mit Rat und Tat zur Seite. Landrat Dr. Klaus Effing wünscht Benjamin Rohling zum Start alles Gute: „Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit mit allen interessierten Gruppen und Bürgerinitiativen“. Hintergrund des Projektes ist, dass in vielen Dörfern und kleineren Gemeinden Läden und Gasthöfe schließen und damit die Grund- und Nahversorgung wegbricht. Dorfläden können das verhindern, binden die Kaufkraft vor Ort und stärken den regionalen Handel. Weitere Ziele sind die Schaffung von sozialen und kommunikativen Treffpunkten für junge Familien und ältere Menschen, um der Vereinsamung entgegen zu wirken. „Indem wir Dorfbewohnerinnen und -bewohner in die Konzeptentwicklung und Umsetzung mit einbinden, fördern wir das bürgerschaftliche Engagement vor Ort“, so Bernd Moorkamp, Geschäftsführer der WertArbeit Steinfurt. Zugleich können so auch neue Arbeitsplätze für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen, wie Menschen mit Behinderungen oder auch Langzeitarbeitslose, entstehen. Unter Nahversorgung verstehen die Projektbeteiligten übrigens mehr als nur die Möglichkeit, einkaufen gehen zu können. Neben dem Verkauf von Waren des täglichen Bedarfs könnten in den Dorfläden weitere Dienstleistungen angeboten werden, wie beispielsweise ein Geldautomat, ein Postschalter, eine Paket- und Rezeptannahmestelle, ein Wäscherei-Service, eine Leseecke oder ein kleines Café mit Sitzmöglichkeiten. „Wichtig für das Projekt ist die individuelle Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern, damit die Angebotspalette den Anforderungen der Menschen vor Ort entspricht und so die Lebensqualität gesteigert werden kann“, so Projektmanager Benjamin Rohling. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ab sofort aufgerufen, sich für die Beteiligung am LEADER-Programm bei der WertArbeit Steinfurt zu melden. Benjamin Rohling informiert über das Projekt und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit unter der Telefonnummer (0 54 51) 54581-85 oder auch per Email an rohling@wertarbeit-steinfurt.de.
ÖKOPROFIT Kreis Steinfurt: Unternehmen können sich für Runde 10 anmelden
LFP Redaktion

ÖKOPROFIT Kreis Steinfurt: Unternehmen können sich für Runde 10 anmelden

Kreis Steinfurt - 115 Betriebe im Kreis Steinfurt haben in den vergangenen 14 Jahren bei ÖKOPROFIT mitgemacht - mit Erfolg: Sie konnten ihre Betriebskosten um insgesamt über 5,7 Millionen Euro pro Jahr senken. Im Spätsommer startet das Beratungs- und Qualifizierungsprogramm in die zehnte Runde. Zehn bis 15 Plätze sind zu vergeben. Damit bietet der Kreis Steinfurt wieder die Chance, Betriebskosten zu senken, einen aktiven Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz zu leisten, ein Umweltmanagementsystem aufzubauen sowie einen effektiven Austausch mit anderen Teilnehmern zu pflegen. Die ÖKOPROFIT-Inhalte zielen auf moderne Wirtschaftsstrukturen und befassen sich mit Umwelt- und Energiemanagementsystemen, optimieren das Lieferanten- und Mobilitätsmanagement, sensibilisieren zu familienbewussterer Personalpolitik und liefern Aufbauhilfe für ein Nachhaltigkeitsmanagement. Mit kompetenter Unterstützung durch die Arge B.A.U.M./WESSLING erarbeiten die Betriebe praxistaugliche Maßnahmen. Allein die bisherigen 115 Betriebe der ersten neun Runden, die ein ÖKOPROFIT-Projekt erfolgreich abgeschlossen haben, senkten ihre Betriebskosten um über 5,7 Mio. € pro Jahr - darunter auch viele Unternehmen aus der Textil-, Kunststoff,- Metall- und Nahrungsmittelbranche. Auch Handwerksbetriebe, Sozial- und Bildungseinrichtungen haben schon erfolgreich an dem Projekt teilgenommen. „Leichter kann man sein Geld nicht verdienen“, so Projektleiter Michael Heuer vom Umwelt- und Planungsamt des Kreises Steinfurt. Betriebe, die erfolgreich an dem Programm teilnehmen, erhalten nach zwölf bis 15 Monaten das anerkannte Zertifikat „ÖKOPROFIT-Betrieb Kreis Steinfurt“. Neben der Mitfinanzierung durch den Kreis wird eine geringe Kostenbeteiligung von den Teilnehmern verlangt. Für nähere Auskünfte zum Verfahren oder ein persönliches Informationsgespräch steht Michael Heuer, Telefon 0 25 51 / 69-1414, E-Mail michael.heuer@kreis-steinfurt.de, zur Verfügung. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Bürgermeister besucht Firma Bluesolution Softeware GmbH in Rheine
LFP Redaktion

Bürgermeister besucht Firma Bluesolution Softeware GmbH in Rheine

Rheine - Anfang Oktober 2017 bezog die Firma bluesolution software GmbH das neue Fimengebäude im Innovationsquartier an der Albert-Einstein-Str. 12a. Eine absolut richtige Entscheidung wie die beiden vertretungsberechtigten Geschäftsführer, Rudolf Melching und Ralf Rüschoff dem Bürgermeister, Dr. Peter Lüttmann, sowie dem Leiter der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rheine (EWG), Dr. Manfred Janssen, bei ihrem Besuch berichteten. In dem dreigeschossigen Gebäude mit einer Gesamtfläche von 1.200 qm stehen für die insgesamt 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter großzügige Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräume zur Verfügung. Darüber hinaus wurde der Firmensitz unter energetischen Gesichtspunkten erstellt und entspricht damit modernsten Standards bei der Wärmeversorgung, der Beleuchtung sowie der Belüftung. Davon konnten sich Bürgermeister Peter Lüttmann und EWG-Geschäftsführer Manfred Janssen bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten persönlich überzeugen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil sei die Nähe zum Bahnhof sowie die große Anzahl an Parkplätzen, die geschaffen worden seien, so Melching weiter. Dies mache es nicht nur Firmenkunden leichter, das Unternehmen schnell zu erreichen. Auch für jetzige und zukünftige Arbeitskräfte sei dies ein wichtiger Aspekt. Das erfolgreiche Softwareunternehmen bluesolution ist spezialisiert auf die Entwicklung kaufmännischer Software für Handwerk, Handel und Dienstleister. Angebote, Aufträge und Abschlags- sowie Schlussrechnungen ermöglicht das Programm ebenso wie die Verwaltung des Kassenbuchs und Mahnwesens. In dieser Sparte betreut das Unternehmen inzwischen über 18.000 Firmenkunden jeder Größenordnung. Neben der Vermarktung bietet das Unternehmen selbstverständlich auch Schulungen sowie einen technischen Support an. Noch etwas neuer ist eine Software für die Arbeitszeiterfassung, die aber ebenfalls sehr erfolgreich ist. Innerhalb kurzer Zeit konnten bereits 1.000 Firmen gewonnen werden, die mit Hilfe der EDV-gestützten Zeiterfassung einfache Auswertungen ermöglichen und damit die Lohn und Personalbuchhaltung vereinfachen. Besonders zufrieden zeigten sich beide Geschäftsführer auch in der Zusammenarbeit mit Stadt und EWG während der Bauphase. „Wir sind froh, unsere Kunden jetzt in einem modernen und angemessenen Umfeld empfangen und betreuen zu können“ so Rüschoff.
Jobcenter Kreis Steinfurt unterstützt über 15.000 Kinder
LFP Redaktion

Jobcenter Kreis Steinfurt unterstützt über 15.000 Kinder

Kreis Steinfurt - 15.162 Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien im Kreis Steinfurt haben im vergangenen Jahr vom Bildungs- und Teilhabepaket profitiert. Drei Prozent mehr als im Jahr 2016. Insgesamt hat das jobcenter Kreis Steinfurt über 4,6 Millionen Euro für sie verausgabt. Zu den Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets zählten Schul- und Kindergartenausflüge, Klassenfahrten, die Schülerbeförderung, Nachhilfe, sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung in der Schule oder in der Kindertageseinrichtung. Außerdem erhielten die betroffenen Kinder die Möglichkeit, ein Musikinstrument zu erlernen, Mitglied in einem Sportverein zu werden und an Freizeiten teilzunehmen. Der Besuch von Volkshochschulkursen oder anderer Aktivitäten kultureller Bildung gehörten ebenfalls zum Leistungspaket. „Die meisten Kinder, nämlich 11.407, erhielten Mittel für die Anschaffung von Schulmaterialien“, so Thomas Ostholthoff, Vorstand des jobcenter Kreis Steinfurt. Rund 8.300 erhielten Zuschüsse für die Mittagsverpflegung und 7.081 nahmen Unterstützungsleistungen für Klassenfahrten und Ausflüge in Anspruch. Immer mehr Schülerinnen und Schüler nehmen außerdem Nachhilfeangebote wahr. Hier stieg der Bedarf im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf 1.902 Personen. „Das Bildungs- und Teilehabepaket ist ein Baustein, um für mehr Chancengerechtigkeit zu sorgen und Kinder aus einkommensschwachen Familien zu stärken“, erläutert Tilmann Fuchs, Sozialdezernent des Kreises Steinfurt. Dank der vor zwei Jahren eingeführten MünsterlandKarte sei es viel einfacher für Betroffene geworden, Leistungen in Anspruch zu nehmen, was sich auch in den gestiegenen Zahlen widerspiegle. Für Fragen zum Thema Bildungs- und Teilhabepaket steht Interessierten Florian Dudek vom jobcenter Kreis Steinfurt unter der Telefonnummer 02551 69 1713 gerne zur Verfügung.

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