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Kreis Steinfurt (NRW)

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Rubrik: Sonstiges

33. Jahrbuch für den Kreis Steinfurt „Unser Kreis 2020“: Redaktion sucht Autoren und Autorinnen
LFP Redaktion

33. Jahrbuch für den Kreis Steinfurt „Unser Kreis 2020“: Redaktion sucht Autoren und Autorinnen

Kreis Steinfurt - Frisch gedruckt und gebunden liegt der aktuelle Band des Jahrbuches für den Kreis Steinfurt „Unser Kreis 2019“ in den Buchhandlungen aus und schon laufen die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe, die Anfang November 2019 erscheint. Alle (Hobby-)Autoren und Autorinnen sind aufgerufen, für das Jahrbuch 2020 über spannende Ereignisse und interessante Menschen aus dem Kreis Steinfurt zu berichten. Der Arbeitstitel der nächsten Ausgabe lautet "Alle Wetter! Wetter- und Klimawandel im Kreis Steinfurt“. Er soll Autorinnen und Autoren inspirieren, Themen wie Wetterphänomene, Umwelt- und Naturschutz, Jahreszeiten, Meteorologie, Gesundheit oder die Energiewende aufzugreifen. Neben diesem jährlich wechselnden Hauptthema sind die Rubriken Ortsgeschichte, Kultur, Menschen, Natur und Umwelt sowie Wirtschaft Teil des Jahrbuches und auch plattdeutsche Texte sind traditionell vertreten. Autorinnen und Autoren haben die Möglichkeit, mit ihrem Beitrag Teil der Kreisgeschichte zu werden: In einer Auflage von 2.700 Exemplaren ist das Jahrbuch im Kreisarchiv und in den Buchhandlungen im Kreis Steinfurt erhältlich. Junge Autorinnen und Autoren sind besonders eingeladen, sich zu beteiligen. Interessierte, die einen Beitrag für das Jahrbuch 2020 einreichen möchten, haben bis Montag, 31. Dezember, die Möglichkeit, das Ankündigungsformular im Internet unter www.kreis-steinfurt.de/jahrbuch auszufüllen und per E-Mail an jahrbuch@vondewitz-krebs.de an die Redakteurin des Jahrbuches Angelika von Dewitz-Krebs zu senden.
LWL-Projekt "Europa in Westfalen" zeigt, wie die Stadt zum Klassenzimmer wird
LFP Redaktion

LWL-Projekt "Europa in Westfalen" zeigt, wie die Stadt zum Klassenzimmer wird

Rheine/Westfalen - Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Kulturerbejahr 2018 unter dem Motto "Sharing Heritage" mit seinem Projekt "Europa in Westfalen" Vorbilder geschaffen: Die LWL-Denkmalpflege hat mit Bildungspartnern an 22 Orten Angebote entwickelt, die Stadt und Landschaft für junge Menschen zu einem Geschichtsbuch zum Anfassen machen. Angebote wie "Franzosen helfen Düdinghausen" oder "Europa in Münster - neue Blicke auf die Stadt" sollten für Kinder und Jugendliche deutlich machen, dass sich europäische Geschichte an Baudenkmälern auch vor ihrer Haustür ablesen lässt. Für das Engagement bedankten sich die Projektverantwortlichen bei allen Mitwirkenden mit einem Fest in Rheine (Kreis Steinfurt). Hier zogen die Beteiligten ein Resümee und diskutierten den Blick in die Zukunft. "Das europäische Kulturerbejahr hat gezeigt, welches Bildungspotenzial vor unserer Haustür liegt. Besonders Denkmäler bieten Lernanlässe, um sich mit historischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. "Diese Erfahrungen sind hilfreich, um unser Leben im Hier und Jetzt einordnen zu können und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen." Sie hoffe, dass die auf der Internetseite http://www.europa-in-westfalen.de dokumentierten Projekte das Interesse weiterer Bildungspartner wie Schulen, Universitäten oder Museen fänden, so Rüschoff-Parzinger. Bei einer Podiumsdiskussion stellten der Präsident des Deutschen Kulturrates, Prof. Christian Höppner, die Autorin und Regisseurin Dr. Ipek Abali sowie Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie für Kulturelle Bildung e. V. die Notwendigkeit der generationsübergreifenden baukulturellen Bildung heraus. Der Moderator Gisbert Strotdrees bezog Jugendliche der Jugendbauhütte Soest in das Gespräch mit ein. "Wenn Bildungsangebote es schaffen, dass die mit den Denkmälern verbundene Erinnerung lebendig wird, sie zu Fragen anregen und sie eine emotionale Verbindung schaffen, trägt das zu ihrer Wertschätzung bei. Darin liegt der Schlüssel ihrer langfristigen Bewahrung. Daher sollte die aktive Begegnung mit Denkmälern eine Selbstverständlichkeit im Bildungsalltag sein", sagte LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens. Die Projektangebote Im südwestfälischen Freudenberg (Kreis Siegen-Wittgenstein) machte ein Angebot den historischen Stadtkern zur Bühne. Hier schlüpften Jugendliche in historische Kostüme und machten mit kleinen Szenen - in denen auch niederländisch, spanisch und französisch gesprochen wurde - die mit Europa verbundene Stadtgeschichte lebendig. In Düdinghausen bei Medebach (Hochsauerlandkreis) erfuhren Kinder an Orginalschauplätzen, wie Franzosen ihrem Dorf in den letzten Kriegstagen 1945 halfen. In Dortmund wurde die Stadtkirche St. Reinoldi zur Kinder-Uni und die jungen "Studierenden" lernten neben ihrer Kulturgeschichte auch die Bedeutung von Kirchen für den europäischen Städtebau kennen. Im Weserrenaissance-Schloss Brake in Lemgo (Kreis Lippe) wurden Schüler zu Sternenguckern und befassten sich mit dem Leben des ehemaligen Schlossherren, der schon sehr europäisch lebte. Er ist viel gereist, war umfassend gebildet und mit vielen europäischen Aufgaben betraut. Und er beobachtete von seinem Schloss aus die Sterne. In Höxter wurden Schüler zu Stadtführern für ihre internationalen Gastschüler. Im Sauerland drehten Schülerinnen einen Film über die Burg Altena, die erste und bis heute genutzte Jugendherberge Europas. Bei allen Programmpunkten tauschten sich die Jugendlichen untereinander oder auch mit Politikern über ihre Vorstellung von Europa aus. In Brake (Kreis Höxter) war der Europaabgeordnete Elmar Brok zu Gast. Das Projekt "Europa in Westfalen" hat europäische Zusammenhänge vor Ort sichtbar und greifbar gemacht. So erfuhren die Jugendlichen, dass die Ravensberger Spinnerei in Bielefeld britische Spuren in sich trägt oder dass die Architektur der Reinoldikirche in Dortmund in Verbindung mit Handelsbeziehungen der Hanse zu verstehen ist, weil die Bauherren Kunstwerke bei renommierten Künstlern und Handwerkern aus Brügge, Brüssel und dem Maasland bestellt haben. Oder, dass am Dortmunder Schloss Bodelschwingh ein Stück Frankreich und England zu finden ist. Lange Zeit gehörte ein barocker Garten nach französischem Vorbild zur Schlossanlage. In den 1860er wandelte er sich zu einem Landschaftsgarten, wie er zu der Zeit in England üblich war. Auch im Kloster Bentlage in Rheine konnten Kinder und Jugendliche zahlreiche verborgene europäische Geheimnisse finden. "Denkmäler lassen sich gut in den Bildungsalltag integrieren. Das haben alle Angebote unserer Mitstreiter bestätigt", sagte LWL-Denkmalpflegerin Dr. Barbara Seifen. An 22 westfälischen Denkmalorten wurden Kinder, Jugendliche und Studierende zu Spurensuchern der europäischen Geschichte. Sie haben den europäischen Code von Denkmälern geknackt, in dem sie sich mit ihren Bau- und Nutzungsgeschichten, ihren Baustilen oder mit den Biografien von früheren Bewohnern, Machthabern, Geistlichen oder Künstlern befasst haben. "Alle Projekte haben bewiesen, dass Baudenkmäler Ausgangspunkte für zahlreiche aktuelle Gesprächsthemen sind. Junge Menschen sind über den Sinn und Unsinn von Grenzen, über das Fremde im Eigenen, über Kulturaustausch, über das Neue im Alten, über das Lebensgefühl im eigenen Zuhause und vieles mehr ins Gespräch gekommen", so Dr. Oliver Karnau, der das Projekt gemeinsam mit Seifen geleitet hat. "So macht Geschichte Spaß - wenn der Unterricht draußen stattfindet, kann man sich bewegen und erfährt tolle Geschichten, die ich mir gut merken kann", sagte ein elfjähriger Schüler auf der Veranstaltung, in Bentlage. Das LWL-Projekt: Europa in Westfalen Das Projekt der LWL-Denkmalpflege, Landschaft-, und Baukultur in Westfalen lädt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den unterschiedlichen Kultur- und Bildungskreisen dazu ein, die Spuren europäischer Geschichte in ihrem lokalem Umfeld und Westfalen zu entdecken. Außerschulische, schulische sowie universitäre Lernorte in Westfalen, die Denkmal sind und einen Europabezug haben, sind die zentralen Bausteine des Projektes. Diese Bildungsorte bzw. die von ihnen erarbeiteten Vermittlungsprojekte zeigen die europäischen Einflüsse auf Westfalen und seine Baukultur exemplarisch auf. "Europa in Westfalen" möchte dazu beitragen, dass die eingebundenen Institutionen denkmalpädagogische Fragestellungen in ihrer Kulturarbeit verankern, um junge Menschen für das Gefüge "Heimat - Europa - Kulturelles Erbe" zu sensibilisieren. http://www.europa-in-westfalen.de "Sharing Heritage": Das europäische Kulturerbejahr 2018 Durch das Europäische Kulturerbejahr "Sharing Heritage" sollen breite Kreise der Gesellschaft, insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, an das kulturelle Erbe herangeführt werden und daran teilhaben. Im Mittelpunkt stehen die Identifikation mit dem Erbe und die Bereitschaft, es zu bewahren. http://www.sharingheritage.de
Von Farbenpracht und Bürgerpflicht
LFP Redaktion

Von Farbenpracht und Bürgerpflicht

Steinfurt - "Der Herbst ist da, er bringt uns Wind, hei hussassa, schüttelt ab die Blätter, bringt uns Regenwetter". Was in einem bekannten Kinderlied so fröhlich klingt, wird in den nächsten Tagen und Wochen für Fußgänger, Radfahrer und insbesondere für Grundstücksbesitzer wieder zu einem ernsten Thema. Denn der Herbst bringt nicht nur bunte Farben und leuchtende Wälder mit sich, sondern auch eine Menge Arbeit. Denn ab jetzt heißt es wieder "Laub fegen". In diesem Zusammenhang weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass in Steinfurt die Anlieger für die Reinigung der Gehwege vor ihrem Grundstück selbst verantwortlich sind. So soll das gefallene Laub recht zügig, mindestens jedoch einmal pro Woche, zusammengekehrt werden, um Gefahren für Passanten zu vermeiden. Hierbei stellen sich regelmäßig dieselben Fragen: Zum einen: Muss ich auch das Laub kehren, das von den Bäumen meiner Nachbarn oder gar von städtischen Bäumen fällt? Die Antwortet lautet eindeutig "Ja". Denn hier geht es nicht etwa nach dem Verursacherprinzip. Derjenige, bei dem das Laub landet, muss es auch kehren und entsorgen. Woraus sich automatisch die zweite Frage ergibt: Wohin mit dem zusammen gefegten Laub? Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen bieten Biotonne oder Kompost eine Form der Entsorgung. Sollten diese jedoch schon prall gefüllt sein, kann das Laub beim Wertstoffhof oder dem Kompostwerk in Altenberge entsorgt werden. Alternativ kann das Laub auch in den eigenen Beeten oder unter Hecken genutzt werden. Denn hier bietet es nicht nur einen Frostschutz für die kalte Jahreszeit, sondern beliefert den Boden gleichzeitig mit wertvollen Nährstoffen. Es ist nicht erlaubt, das Laub einfach auf die Straße zu kehren, damit es dann von der Kehrmaschine mitgenommen wird. Denn das verstopft zum einen die Gullys und übersteigt zum anderen die Kapazitäten der Straßenreinigungsmaschinen. Und nicht zuletzt liegt natürlich auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung bei den Passanten. Denn in dieser Jahreszeit sollte es selbstverständlich sein, sich bei den Gegebenheiten von Straßen und Wegen entsprechend vorsichtig zu verhalten. Wenn sich so jeder an Regeln und Pflichten hält, können alle Bürger den goldenen Herbst noch einmal in vollen Zügen genießen.
Dolmetschen – eine schwierige Aufgabe
LFP Redaktion

Dolmetschen – eine schwierige Aufgabe

Rheine - Kürzlich fand im Interkulturellen Begegnungszentrum Centro S. Antonio das dritte Treffen des Netzwerks Gesundheit, Prävention und psychologische Unterstützung für Migrant/innen in Rheine statt, an dem Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich und Gesundheitswesen teilnahmen. Organisiert wird dieses Netzwerk gemeinsam von der Stadt Rheine und dem Caritasverband Rheine. Bei arabischem Gebäck und Tee aus dem Samowar wurden der aktuelle Stand und neue Entwicklungen des Netzwerks präsentiert und neue präventive Ansätze zur Verbesserung der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung von Migrant/innen in Rheine diskutiert. Unter Anderem berichtete Kerstin Jung, Mitarbeiterin der Caritas, über Erfahrungen des neu initiierten Dolmetscherpools für den Gesundheitsbereich. Dabei wurde deutlich, dass zum Teil in emotional sehr belastenden Situationen, z.B. bei psychotherapeutischen Gesprächen, übersetzt wird und daher eine fachlich fundierte Begleitung der Dolmetschenden in Form von regelmäßigen Reflexionstreffen und Einzelgesprächen unerlässlich ist. Um selbst einmal die anspruchsvolle Aufgabe eines Dolmetschers zu erfahren, haben sich die Teilnehmenden auf ein Experiment eingelassen. In einem fiktiven Beratungssetting versetzten sich die Teilnehmenden selbst in die Rolle eines Dolmetschers und versuchten im Beratungsgespräch von Deutsch in Deutsch zu übersetzen. Die Teilnehmenden waren sich danach einig, dass die Rolle des Dolmetschers/der Dolmetscherin oft unterschätzt wird und stellten fest, wie schwierig das Dolmetschen ist. Zur Erweiterung der interkulturellen Kompetenz werden die Teilnehmer/innen des Netzwerks im kommenden Jahr an einer Fortbildung teilnehmen, in der es nochmals explizit um transkulturelle Kommunikation und die damit verbunden Besonderheiten, Schwierigkeiten und Unsicherheiten gehen wird. Das Netzwerk sucht neue Akteure aus dem Gesundheitsbereich, die ihre Erfahrungen mit Migrant/innen austauschen und die psychosoziale und gesundheitliche Versorgung für diese Zielgruppe verbessern möchten. Für weitere Informationen stehen die Netzwerkkoordinatorinnen Simone Kettler, Tel. 05971-9829960, und Kerstin Jung, Tel. 05971-809018 zur Verfügung.
Kreativ auf Tuchfühlung - Delegation der Kinderkulturkarawane im Ibbenbürener Rathaus
LFP Redaktion

Kreativ auf Tuchfühlung - Delegation der Kinderkulturkarawane im Ibbenbürener Rathaus

Ibbenbüren - Rund 11.500 Kilometer liegen zwischen Ibbenbüren und Argentinien. Diese Distanz schrumfte allerdings für gut eine Stunde auf null zusammen. Denn eine Delegation aus dem südamerikanischen Land fand sich zu einer kulturellen Stippvisite bei Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer ein. Der Anlass für den Besuch junger Argentinier im Ibbenbürener Rathaus: Wie schon in den vergangenen Jahren, besuchen internationale Gäste im Rahmen der Kinderkulturkarawane das Johannes-Kepler-Gymnasium und bieten unter dem Leitgedanken sozialer Verantwortung ein kulturelles Programm mit vielen Facetten. Die in Hamburg ansässige Kinderkulturkarawane ist ein Projekt unter der Schirmherrschaft des Schauspielers Ron Williams, der Unicef sowie der Deutschen Unesco-Kommission e.V. Sie unterstützt selbst organisierte Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika, die Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien fördern. Bei den argentinischen Gästen handelt es sich um Aktive der Organisation Fuera de Foco (deutsch: Unscharf). Fuera de Foco hat sich zum Ziel gesetzt, mit Theater-, Musik- und Tanzangeboten Jugendliche in Argentinien von der Straße zu holen. Den teilweise lebensgefährlichen Gefahren, die dort auf junge, zumeist schutzlose Menschen lauern, setzen die Kultur-Aktiven eine einfache, aber schlagkräftige Botschaft entgegen: Kreativ sein lohnt sich. Eine Botschaft, die auch in Ibbenbüren viel Eindruck hinterließ.
ADFC-Fahrradklima-Test: Die Stadt Emsdetten ruft zur Teilnahme auf!
LFP Redaktion

ADFC-Fahrradklima-Test: Die Stadt Emsdetten ruft zur Teilnahme auf!

Emsdetten - In diesem Jahr bewirbt die Stadt Emsdetten zum dritten Mal nach 2014 und 2016 den Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen-Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC). Bei diesem Test können die Emsdettenerinnen und Emsdettener das „Fahrradklima“ der Stadt Emsdetten bewerten. Noch bis zum 30. November 2018 können sich alle Interessierten online unter www.fahrradklima-test.de oder schriftlich an dem Test beteiligen. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 veröffentlicht. Der Fahrradklima-Test beinhaltet 32 Fragen, die sich auf verschiedene Aspekte des Radfahrens in der Stadt beziehen, beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Familien mit Kindern sicher anfühlt. Die Fragen werden nach dem Schulnotensystem bewertet. Der Fragebogen kann von allen fahrradbegeisterten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ausgefüllt werden. Durch die Mitarbeit und das Ausfüllen des Fragebogens kann die Stadt die Situation für die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer noch weiter verbessern. Um eine Teilnahmeberechtigung für den Test zu erhalten, müssen mindestens 50 Emsdettener Bürgerinnen und Bürger den Fragebogen ausfüllen. Daher bittet die Stadt um eine rege Teilnahme! Der Fragebogen wird ab Mitte September an der Information im Rathaus und in der Stadtbibliothek erhältlich sein. Der ausgefüllte Bogen kann an der Information im Rathaus in eine dafür vorgesehene Fahrradklima-Box eingeworfen oder in der Bibliothek abgeben werden. Alternativ ist der Fragebogen bereits seit dem 01. September 2018 online unter www.fahrradklima-test.de verfügbar. Fahrradklima-Test 2016 Im Jahr 2016 nahm Emsdetten bereits das zweite Mal an dem Test teil. In 2016 wurden 156 Fragebögen ausgefüllt. Die Stadt Emsdetten erreichte Platz 31 von 364 teilnehmenden Kommunen in der Kategorie „Städte unter 50.000 Einwohner“. Für Fragen steht Betina Loddenkemper von der Stadt Emsdetten unter der Telefonnummer 02572 / 922-554 oder per Mail unter loddenkemper@emsdetten.de zur Verfügung.
Imagebroschüre Rodde zeigt Stadtteil von seiner schönsten Seite
LFP Redaktion

Imagebroschüre Rodde zeigt Stadtteil von seiner schönsten Seite

Rheine - Auch mit der zweiten Auflage der Imagebroschüre Rodde zeigt die Initiative ProRodde wieder einmal, dass „Ihr“ Stadtteil lebens- und liebenswert ist und Menschen dort leben, wo andere Urlaub machen – mitten in der Natur und direkt am Dortmund-Ems-Kanal gelegen! Auf 40 Seiten zeigt die Imagebroschüre „Rodde –natürlich!“ die vielen Facetten des Stadtteils von Rheine: Ein starkes Vereins- und Gemeinschaftsleben, mit Grundschule sowie Kindergarten, im Grünen gelegen. Auch diesmal konnte das Team wieder Unternehmen aus Rodde und der nahen Umgebung gewinnen, die die Entwicklung der Imagebroschüre finanziell unterstützten. Dafür konnten sich die jeweiligen Unternehmen mit einem kleinen Porträt im Heft präsentieren. Bereits 2013 war die erste Auflage erschienen. Die Idee: Weil der Stadtteil eine ganze Menge zu bieten hat, doch nur wenige Menschen etwas davon wissen, sollte eine Broschüre entwickelt werden. Gerade Neubürger und die, die es noch werden sollen, aber auch alteingesessene Rodder, erhalten auch diesmal wieder ein umfassendes Bild von Rodde. Denn nur, wer seine Heimat kennt, wird sich mit ihr identifizieren. „Wir wollen und müssen wachsen, um als Dorf zu überleben“, betont Meike Pruhs von der Initiative ProRodde. Gleichzeitig sollen aber auch politische Entscheider erkennen, wie wichtig Rodde für das Stadtgebiet Rheine ist und welche Potenziale, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, in Rodde stecken. Um sich dem demografischen Wandel mit den Schlagworten „älter – bunter – weniger“ zu stellen, will Rodde mit der Broschüre die Wahrnehmung des eigenen Dorfes verändern. Dörfer sind nicht nur Randbezirke, sondern wichtiger Bestandteil einer Stadt. Dessen ist sich auch Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann bewusst und begrüßt den Einsatz vor Ort sehr. Deshalb hat er sich auch mit einem Vorwort an der Imagebroschüre beteiligt. Im Rahmen eines kleinen Besuchs überreichte die Initiative ProRodde Rheines Stadtoberhaupt die zweite Auflage. Im Stadtteil wurde die Broschüre bereits verteilt und an einigen Stellen ausgelegt, beispielsweise in strategisch günstig aufgehängten Flyerboxen in Rodde. Die konzeptionelle und inhaltliche Umsetzung lag auch diesmal in den Händen der Kommunikationsexpertin Meike Pruhs von „Textakrobat – Agentur für Kommunikation & PR“; die grafische Gestaltung hatte Jo Brüggemann Design + Werbekonzepte aus Rheine übernommen. Schon in der Vergangenheit hat ProRodde mit tollen Aktionen viel Aufmerksamkeit auf den Stadtteil gelenkt. Weitere Informationen über den Stadtteil gibt es auch im Internet: www.rodde-rheine.de
Mit Sozialausweis greifen Vergünstigungen - Ermäßigungen bei städtischen Kultur- und Freizeitangeboten
LFP Redaktion

Mit Sozialausweis greifen Vergünstigungen - Ermäßigungen bei städtischen Kultur- und Freizeitangeboten

Ibbenbüren - Der Sozialausweis unterstützt verschiedene Personenkreise in der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, indem er unterschiedliche Vergünstigungen ermöglicht. Und das sowohl im Freizeitbereich wie etwa auch bei kulturellen Angeboten. Hierbei ist vielen nicht bekannt: Inhaber des Sozialausweises sind unter anderem auch berechtigt, kostenlos an Veranstaltungen teilzunehmen, die der städtische Fachdienst Volkshochschule und Kultur ausrichtet. Theater-, Konzert-, Kabarett- sowie Kinderkulturveranstaltungen können ohne Kosten für eine Eintrittskarte besucht werden, soweit noch Plätze zur Verfügung stehen. In der Regel sind über die bestehenden Kultur-Abos hinaus noch freie Plätze verfügbar. Bei einzelnen Veranstaltungen stellt sich dies aber erst kurz vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse heraus. Ein Anspruch auf bestimmte Plätze besteht hierbei nicht. Auch in weiteren städtischen Kultur- und Freizeiteinrichtungen greifen in Ibbenbüren Vergünstigungen für Sozialausweis-Inhaber. So sind diese von den Jahresnutzungsgebühren der Stadtbücherei Ibbenbüren ebenso befreit, wie sie bei einigen Veranstaltungen und Kursen der Volkshochschule eine Kostenermäßigung von 30 Prozent in Anspruch nehmen können. In der Musikschule erhalten Inhaber des Sozialausweises eine 50-prozentige Ermäßigung. Ähnliches gilt im Aaseebad Ibbenbüren. In dem beliebten Freizeit- und Erholungsbad für die ganze Familie erhalten Sozialausweis-Inhaber eine Ermäßigung von 80 Prozent auf den Eintrittspreis. Sie sind berechtigt, das Aaseebad Ibbenbüren bis zu 24 mal im Jahr montags bis freitags zu besuchen. Eine Ausnahme von dieser Regelung bilden Feiertage. Hierzu erhalten Inhaber des Ausweises eigens eine Schwimmkarte, auf welcher die Besuche im Aaseebad angekreuzt werden. Der Sozialausweis ist an der Kasse vorzulegen. „Mit der Herausgabe des Sozialausweises will die Stadt Ibbenbüren der schwierigen Lebenssituation von Menschen mit niedrigem Einkommen Rechnung tragen“, erläutern Manfred Meßmann, Fachdienstleiter Soziales der Stadt Ibbenbüren, und sein Kollege Wolfgang Salzmann. „Das Angebot soll zur finanziellen Entlastung der Betroffenen beitragen.“

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