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Kreis Steinfurt (NRW)

Fläche: 1.795,76 km² / Bevölkerung: 443.374
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Die Region am Mittelrhein mit allen Sinnen entdecken
Romantischer Rhein Tourismus GmbH

Die Region am Mittelrhein mit allen Sinnen entdecken

Zwischen Rüdesheim und Bingen im Süden und dem Beginn des Siebengebirges im Norden (Remagen/Unkel) liegt ein wahrhaft königliches Tal. Wie kaum eine andere Landschaft in Europa, verbinden sich hier außergewöhnliche Natur mit einer über 2000 Jahre alten Kultur - und der majestätisch dahin fließende Rhein verbindet die Höhepunkte dieses Tals, das gleich zwei UNESCO Welterbe in sich birgt. Hier begegnet man auf Schritt und Tritt einer ganz besonderen Symbiose aus Burgen und Schlössern, mittelalterlich anmutenden Orten und wunderbaren WeinKulturLandschaften. Tradition einerseits, aber auch Faszination für eine Entdeckungsreise, die unendlich viele Urlaubserlebnisse für Sie bereithält. Zu Lande durch romantische Gassen und steile Weinterrassen, zu Wasser auf einem der vielen weißen Schiffe und Dampfer und nicht zuletzt in der Luft, wenn der Blick von zahlreichen Aussichtspunkten hoch über dem Rhein das einzigartige Panorama auf das Mittelrheintal enthüllt. Ein Urlaubsparadies, so alt wie die Sagen und Märchen von der schönen Loreley oder den feindlichen Brüdern und doch so jung und modern wie das ARP Museum im Künstlerbahnhof Rolandseck oder die Premium-Wanderwege Rheinsteig und RheinBurgenWeg. Harmonie in Kontrasten zwischen Berg und Tal, von Energie geladenen Aktivferien bis hin zu wohligen Entspannungstagen. Tauchen Sie ein in ein buntes Bilderbuch voller Ideen und Geschichten - zwischen Mäuseturm und Rolandsbogen. Romantischer Rhein Tourismus GmbH An der Königsbach 8 D-56075 Koblenz Tel. +49 (0) 261 - 97 38 47-0 Fax +49 (0) 261 - 97 38 47-14 E-Mail: info‎@‎romantischer-rhein.de Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite.

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Leckere Suppe bei guten Gesprächen
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Leckere Suppe bei guten Gesprächen Emsdetten - In Emsdetten engagieren sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in vielen verschiedenen Bereichen. Um sich persönlich für deren unermüdlichen Einsatz zu bedanken, wurden die Ehrenamtlichen auch in diesem Jahr wieder von Bürgermeister Georg Moenikes zu „Der Bürgermeister bedient Sie“ in Stroetmanns Fabrik eingeladen. 350 Ehrenamtliche folgten der Einladung am Donnerstag, 22. November 2018, gerne und ließen sich einen Abend lang vom Bürgermeister, seinen Stellvertretungen und weiteren Führungskräften der Stadtverwaltung bedienen. In seinen Begrüßungsworten betonte Moenikes wie wichtig es sei, das ehrenamtliche Engagement zu fördern. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz zahlreicher Emsdettenerinnen und Emsdettener sei ein Großteil der vorhandenen Angebote in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit sowie im sozialen Bereich nicht zu leisten. Ein Höhepunkt des Abends stellte zudem die Überreichung der Urkunden an die neuen Ehrenamtskarteninhaberinnen und Ehrenamtskarteninhaber dar. Die Ehrenamtskarte des Landes NRW verleiht die Stadt Emsdetten bereits seit 2009. Sie wird an besonders Engagierte vergeben, die 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich aktiv sind. Mit der Karte erhalten die Inhaberinnen und Inhaber Vergünstigungen in Emsdetten und NRW-weit. Auf der Bühne geehrt wurden: Silke Helleberg, Maria Langenbrink, Ursula Mehrholz, Atefeh Riahi, Frank Schmitz, Hildegardt Strodt-Sievers, Christian Wienker, Fritz Winter Bei leckerer Suppe und einigen Getränken konnten gute Gespräche geführt und wertvolle Kontakte geknüpft werden.

Schätze entdecken im Schaumburger Land
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Schätze entdecken im Schaumburger Land Auf den Spuren von Dinosauriern, Fürsten und dem weltberühmten Wilhelm Busch wandeln – Kunst, Kultur und Geschichte bis hinein in die Kreidezeit entdecken: Das Schaumburger Land bietet einen Schatz für Kultur-Liebhaber, aktive Naturfreunde und Entspannungssuchende ebenso. In Bückeburg präsentieren das Schloss und Deutschlands einzige Fürstliche Hofreitschule das adelige Erbe des ehemaligen Fürstentums. Das Hubschraubermuseum in der Innenstadt ist zudem eines der wenigen weltweit. In Wiedensahl, dem Geburtsort von Wilhelm Busch, ist sein Geburtshaus als interaktives Museum gestaltet. Hier stehen wechselnde Ausstellungen seiner Werke und Veranstaltungen beispielsweise rund um Max & Moritz auf dem Programm. Stadthagen, die Stadt der Weserrenaissance, ist durch das bekannte Grab- und Auferstehungsmonument im Mausoleum des Fürsten Ernst zu Holstein-Schaumburg international bekannt und das Renaissance-Ensemble rund um das Schloss ist eines der ältesten in Norddeutschland. Der Gesundheitsstandort Bad Nenndorf lädt mit der Landgrafentherme zum Wohlfühlen und Entspannen ein, der historische Kurpark mit der wunderschön-mystischen Süntelbuchen-allee ist ein besonderes Naturerlebnis. Zur Durchführung von Tagungen und Kongressen ist Bad Nenndorf erste Wahl. Wer Erholung sucht, der wird im Kurort Bad Eilsen und seinen bekannten Heilquellen fündig. Gegründet von Fürstin Juliane, die auch den prächtigen Kurpark gestalten ließ, finden heute im Palais im Park Veranstaltungen, Feiern und Feste statt. Die Dinospuren auf dem Bückeberg geben einen Einblick in 140 Mill. Jahre Erdgeschichte, während Fahrten mit den historischen Eisenbahnen und der Besuch ehemaliger Bergbaustandorte Einblicke in die Frühzeit der Industrialisierung geben. Auf den Schaumburger Themenradrouten sind viele Sehenswürdigkeiten per Rad zu erleben, zum Besuch der Inselfestung Wilhelmsstein im Steinhuder Meer fahren historische Segelboote. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Schaumburger Land. Hier können Sie das Reisemagazin Schaumburger Land 2019 bestellen oder herunterladen: Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V. Lange Str. 45 31675 Bückeburg Tel. 05722 890550 Fax 05722 890552 Email: info@schaumburgerland-tourismus.de

30 Jahre Partnerschaft zwischen dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und dem Kreis Steinfurt
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30 Jahre Partnerschaft zwischen dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und dem Kreis Steinfurt Kreis Steinfurt - Delegationen bekräftigen Wunsch nach lebendiger Zusammenarbeit in der Zukunft Kreis Steinfurt. Seit nunmehr fast 30 Jahren wächst die Eiche vor dem Steinfurter Kreishaus, die am 3. Oktober 1990 symbolisch für die Partnerschaft zwischen dem Kreis Steinfurt und dem damaligen Landkreis Malchin/Demmin gepflanzt wurde. Mittlerweile drei Jahrzehnte besteht nun diese Partnerschaft. Aus diesem Anlass trafen sich jetzt ehemalige und aktuelle Akteure der Partnerschaftsarbeit aus Politik und Verwaltung im Kreis Steinfurt, um gemeinsam zu feiern. „Sie waren Motoren dieser Partnerschaft und haben den Grundstein gelegt, der unsere Beziehung bis heute trägt“, begrüßte Landrat Dr. Klaus Effing ganz besonders die „Menschen der ersten Stunde“, unter ihnen Ulrich Oletti, Ferdinand Sendes und Günter Merkentrup vom Kreis Steinfurt, die ehemalige stellvertretende Landrätin Annette Willebrandt, Günter Borowski vom Denkmalpflege-Werkhof und den Landrat a.D. des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Siegfried Konieczny. Die Kreise Malchin und Demmin sind vor einigen Jahren im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte aufgegangen. Auf dem Programm des Jubiläums-Treffens standen unter anderem eine Besichtigung des Kreishauses in Steinfurt, eine Führung durch den Denkmalpflege-Werkhof Steinfurt und ein gemeinsamer Festabend im Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel. Die Delegation aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte unter der Führung des ersten stellvertretenden Landrates Kai Seiferth und des Kreistagspräsidenten Thomas Diener zeigte sich beeindruckt von den Entwicklungen im Kreis Steinfurt und bekräftigte den Wunsch, sich zukünftig verstärkt zu Themen wie Wirtschaftsförderung, Sicherung von Nahversorgung und Stärkung des Bildungsstandortes auszutauschen. Das Treffen war geprägt von Herzlichkeit, anregenden Gesprächen, einem zufriedenen Blick in die gemeinsame Vergangenheit und der festen Willens-Bekundung, die Partnerschaft lebhaft in die nächsten Jahre zu führen. „Partnerschaftliche Verbundenheit ist auch im innerdeutschen Bereich von großem Wert“, resümierte Dr. Effing. Beide Kreise verständigten sich darauf, die Partnerschaft weiter fortzuführen und gemeinsam an Innovationen, Ideen und Perspektiven für die Zukunft arbeiten zu wollen.

„Haus der kleinen Forscher“ erhält Roboter für die Grundschulen im Kreis Steinfurt
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„Haus der kleinen Forscher“ erhält Roboter für die Grundschulen im Kreis Steinfurt Kreis Steinfurt - Das war eine frühe Bescherung: Florian Günther von der Adelheid Windmöller-Stiftung überraschte jetzt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ mit einem Wagen voller Geschenke: Unter anderem brachte er einen Klassensatz Ozobots, acht Dash Roboter, acht Lego WeDo und einen Cubetto mit. „Das ist ja wie Weihnachten“, lauteten die Reaktionen. Mit diesem Projekt unterstützt die Adelheid Windmöller-Stiftung das Grundschul-Netzwerk Kreis Steinfurt der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bei der Finanzierung mehrerer Forscherkisten, die zunächst für den Workshop „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ in der Lehrerfortbildung eingesetzt werden und danach über das Medienzentrum des Kreises von den Teilnehmern ausgeliehen werden können. Hiermit richtet die Stiftung erstmals den Fokus auf die MINT-Bildung bereits bei Grundschülern. Interessierte Lehrkräfte der Grundschulen und Pädagogische Fachkräfte der Offenen Ganztagsgrundschulen können sich ab sofort für den nächsten Workshop „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ am 19. Februar 2019 entweder über die Internetseite des Regionalen Bildungsnetzwerks Kreis Steinfurt (www.kreis-steinfurt/rbn - Termine - Zur Online-Anmeldung für die Veranstaltungen des RBN) oder per Mail (rita.kolvenbach@kreis-steinfurt.de) anmelden. Info-Kasten: Im April 2015 hat Adelheid Windmöller, ehemalige Geschäftsführende Gesellschafterin des Maschinenbauunternehmens WINDMÖLLER & HÖLSCHER in Lengerich und Großnichte des Firmengründers Gottfried Windmöller, eine gemeinnützige Stiftung unter ihrem Namen gegründet. Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der MINT-Bildung, insbesondere der Aus- und Weiterbildung von Schülern, Auszubildenden und Studenten sowie der Aus- und Weiterbildung von Erwachsenen. Der Stiftungszweck wird u.a. verwirklicht durch die Förderung von MINT-Bildungsprojekten und Bildungseinrichtungen und die Vergabe von Preisen. Dazu zählen die Verleihung des „Adelheid Windmöller-Preises für ausgezeichnete MINT-Projekte“ an weiterführenden Schulen, „MoRoTeck“ - der Verleih hochwertiger Roboter an Bildungsträger im Tecklenburger Land - und die Auszeichnung der besten Absolventen der WINDMÖLLER & HÖLSCHER ACADEMY.

Weihnachtsmarkt in Rheine: 01.-22. Dezember 2018
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Weihnachtsmarkt in Rheine: 01.-22. Dezember 2018 Rheine - Ab dem 01. Dezember ist er wieder zu finden - der alljährliche Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr locken Glühwein, Livemusik und weihnachtliches Kunsthandwerk in die Innenstadt. Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V. hat ein Bühnenprogramm für die ganze Familie auf die Beine gestellt, welches zum Verabreden und Verweilen einlädt. Ob Kinderchöre, besinnliche oder klassische Weihnachtslieder, überall ist der Besucher eingeladen dabei zu sein. Ein Highlight ist der traditionelle Besuch des Nikolaus am 09.12.2018. Der Nikolaussonntag in der Emsstadt. Hier kommt er mit seinem Gefolge über das Wasser des Flusses in die Stadt. Begleitet von Fackeltauchern und Engeln, erwartet von Musikern sowie vielen Kindern zieht er ab ca. 17.00 Uhr zum Weihnachtsmarkt und erzählt dort eine Geschichte. Der Nikolaussonntag ist ein ein verkaufsoffener Sonntag in der gesamten Innenstadt. Beliebt sind die After-Work-Partys im Rahmen des Weihnachtsmarktes. In diesem Jahr am 06.12. und am 13.12. und 20.12.2018. Ganz besonders die Mitarbeiter/innen des Einzelhandels sind herzlich eingeladen an diesen Abenden vom Arbeitsstress gesellig zu entspannen! Der Kalte Markt ist seit über 500 Jahren eine Besonderheit in Rheine. In diesem Jahr findet der Markt am 18.12.2018 statt. Der letzte Krammarkt im Jahr zieht immer wieder Menschenmassen in die Innenstadt. Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V. freut sich, dass Generalunternehmer Seewöster-Krabbe, der schon seit vielen Jahren Partner für die Organisation des Weihnachtsmarktes ist, auch in diesem Jahr wieder dabei ist. Öffnungszeiten Markthütten: Mo.: – Mi. u. Fr.: 14.00 – 19.00 Uhr Do.: 14.00 – 20.00 Uhr Sa.: 11.00 – 20.00 Uhr So.: 13.00 – 19.00 Uhr Di., 18.12.: 10.00 – 20.00 Uhr (Kalter Markt) Gastronomie: Mo.: – Mi. u. Fr.: 11.00 – 21.00 Uhr Do.: 11.00 – 23.00 Uhr Sa.: 11.00 – 21.00 Uhr So.: 11.00 – 21.00 Uhr Di., 18.12.: 9.00 – 22.00 Uhr (Kalter Markt) Änderungen vorbehalten!

33. Jahrbuch für den Kreis Steinfurt „Unser Kreis 2020“: Redaktion sucht Autoren und Autorinnen
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33. Jahrbuch für den Kreis Steinfurt „Unser Kreis 2020“: Redaktion sucht Autoren und Autorinnen Kreis Steinfurt - Frisch gedruckt und gebunden liegt der aktuelle Band des Jahrbuches für den Kreis Steinfurt „Unser Kreis 2019“ in den Buchhandlungen aus und schon laufen die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe, die Anfang November 2019 erscheint. Alle (Hobby-)Autoren und Autorinnen sind aufgerufen, für das Jahrbuch 2020 über spannende Ereignisse und interessante Menschen aus dem Kreis Steinfurt zu berichten. Der Arbeitstitel der nächsten Ausgabe lautet "Alle Wetter! Wetter- und Klimawandel im Kreis Steinfurt“. Er soll Autorinnen und Autoren inspirieren, Themen wie Wetterphänomene, Umwelt- und Naturschutz, Jahreszeiten, Meteorologie, Gesundheit oder die Energiewende aufzugreifen. Neben diesem jährlich wechselnden Hauptthema sind die Rubriken Ortsgeschichte, Kultur, Menschen, Natur und Umwelt sowie Wirtschaft Teil des Jahrbuches und auch plattdeutsche Texte sind traditionell vertreten. Autorinnen und Autoren haben die Möglichkeit, mit ihrem Beitrag Teil der Kreisgeschichte zu werden: In einer Auflage von 2.700 Exemplaren ist das Jahrbuch im Kreisarchiv und in den Buchhandlungen im Kreis Steinfurt erhältlich. Junge Autorinnen und Autoren sind besonders eingeladen, sich zu beteiligen. Interessierte, die einen Beitrag für das Jahrbuch 2020 einreichen möchten, haben bis Montag, 31. Dezember, die Möglichkeit, das Ankündigungsformular im Internet unter www.kreis-steinfurt.de/jahrbuch auszufüllen und per E-Mail an jahrbuch@vondewitz-krebs.de an die Redakteurin des Jahrbuches Angelika von Dewitz-Krebs zu senden.

LWL-Projekt "Europa in Westfalen" zeigt, wie die Stadt zum Klassenzimmer wird
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LWL-Projekt "Europa in Westfalen" zeigt, wie die Stadt zum Klassenzimmer wird Rheine/Westfalen - Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Kulturerbejahr 2018 unter dem Motto "Sharing Heritage" mit seinem Projekt "Europa in Westfalen" Vorbilder geschaffen: Die LWL-Denkmalpflege hat mit Bildungspartnern an 22 Orten Angebote entwickelt, die Stadt und Landschaft für junge Menschen zu einem Geschichtsbuch zum Anfassen machen. Angebote wie "Franzosen helfen Düdinghausen" oder "Europa in Münster - neue Blicke auf die Stadt" sollten für Kinder und Jugendliche deutlich machen, dass sich europäische Geschichte an Baudenkmälern auch vor ihrer Haustür ablesen lässt. Für das Engagement bedankten sich die Projektverantwortlichen bei allen Mitwirkenden mit einem Fest in Rheine (Kreis Steinfurt). Hier zogen die Beteiligten ein Resümee und diskutierten den Blick in die Zukunft. "Das europäische Kulturerbejahr hat gezeigt, welches Bildungspotenzial vor unserer Haustür liegt. Besonders Denkmäler bieten Lernanlässe, um sich mit historischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. "Diese Erfahrungen sind hilfreich, um unser Leben im Hier und Jetzt einordnen zu können und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen." Sie hoffe, dass die auf der Internetseite http://www.europa-in-westfalen.de dokumentierten Projekte das Interesse weiterer Bildungspartner wie Schulen, Universitäten oder Museen fänden, so Rüschoff-Parzinger. Bei einer Podiumsdiskussion stellten der Präsident des Deutschen Kulturrates, Prof. Christian Höppner, die Autorin und Regisseurin Dr. Ipek Abali sowie Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie für Kulturelle Bildung e. V. die Notwendigkeit der generationsübergreifenden baukulturellen Bildung heraus. Der Moderator Gisbert Strotdrees bezog Jugendliche der Jugendbauhütte Soest in das Gespräch mit ein. "Wenn Bildungsangebote es schaffen, dass die mit den Denkmälern verbundene Erinnerung lebendig wird, sie zu Fragen anregen und sie eine emotionale Verbindung schaffen, trägt das zu ihrer Wertschätzung bei. Darin liegt der Schlüssel ihrer langfristigen Bewahrung. Daher sollte die aktive Begegnung mit Denkmälern eine Selbstverständlichkeit im Bildungsalltag sein", sagte LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens. Die Projektangebote Im südwestfälischen Freudenberg (Kreis Siegen-Wittgenstein) machte ein Angebot den historischen Stadtkern zur Bühne. Hier schlüpften Jugendliche in historische Kostüme und machten mit kleinen Szenen - in denen auch niederländisch, spanisch und französisch gesprochen wurde - die mit Europa verbundene Stadtgeschichte lebendig. In Düdinghausen bei Medebach (Hochsauerlandkreis) erfuhren Kinder an Orginalschauplätzen, wie Franzosen ihrem Dorf in den letzten Kriegstagen 1945 halfen. In Dortmund wurde die Stadtkirche St. Reinoldi zur Kinder-Uni und die jungen "Studierenden" lernten neben ihrer Kulturgeschichte auch die Bedeutung von Kirchen für den europäischen Städtebau kennen. Im Weserrenaissance-Schloss Brake in Lemgo (Kreis Lippe) wurden Schüler zu Sternenguckern und befassten sich mit dem Leben des ehemaligen Schlossherren, der schon sehr europäisch lebte. Er ist viel gereist, war umfassend gebildet und mit vielen europäischen Aufgaben betraut. Und er beobachtete von seinem Schloss aus die Sterne. In Höxter wurden Schüler zu Stadtführern für ihre internationalen Gastschüler. Im Sauerland drehten Schülerinnen einen Film über die Burg Altena, die erste und bis heute genutzte Jugendherberge Europas. Bei allen Programmpunkten tauschten sich die Jugendlichen untereinander oder auch mit Politikern über ihre Vorstellung von Europa aus. In Brake (Kreis Höxter) war der Europaabgeordnete Elmar Brok zu Gast. Das Projekt "Europa in Westfalen" hat europäische Zusammenhänge vor Ort sichtbar und greifbar gemacht. So erfuhren die Jugendlichen, dass die Ravensberger Spinnerei in Bielefeld britische Spuren in sich trägt oder dass die Architektur der Reinoldikirche in Dortmund in Verbindung mit Handelsbeziehungen der Hanse zu verstehen ist, weil die Bauherren Kunstwerke bei renommierten Künstlern und Handwerkern aus Brügge, Brüssel und dem Maasland bestellt haben. Oder, dass am Dortmunder Schloss Bodelschwingh ein Stück Frankreich und England zu finden ist. Lange Zeit gehörte ein barocker Garten nach französischem Vorbild zur Schlossanlage. In den 1860er wandelte er sich zu einem Landschaftsgarten, wie er zu der Zeit in England üblich war. Auch im Kloster Bentlage in Rheine konnten Kinder und Jugendliche zahlreiche verborgene europäische Geheimnisse finden. "Denkmäler lassen sich gut in den Bildungsalltag integrieren. Das haben alle Angebote unserer Mitstreiter bestätigt", sagte LWL-Denkmalpflegerin Dr. Barbara Seifen. An 22 westfälischen Denkmalorten wurden Kinder, Jugendliche und Studierende zu Spurensuchern der europäischen Geschichte. Sie haben den europäischen Code von Denkmälern geknackt, in dem sie sich mit ihren Bau- und Nutzungsgeschichten, ihren Baustilen oder mit den Biografien von früheren Bewohnern, Machthabern, Geistlichen oder Künstlern befasst haben. "Alle Projekte haben bewiesen, dass Baudenkmäler Ausgangspunkte für zahlreiche aktuelle Gesprächsthemen sind. Junge Menschen sind über den Sinn und Unsinn von Grenzen, über das Fremde im Eigenen, über Kulturaustausch, über das Neue im Alten, über das Lebensgefühl im eigenen Zuhause und vieles mehr ins Gespräch gekommen", so Dr. Oliver Karnau, der das Projekt gemeinsam mit Seifen geleitet hat. "So macht Geschichte Spaß - wenn der Unterricht draußen stattfindet, kann man sich bewegen und erfährt tolle Geschichten, die ich mir gut merken kann", sagte ein elfjähriger Schüler auf der Veranstaltung, in Bentlage. Das LWL-Projekt: Europa in Westfalen Das Projekt der LWL-Denkmalpflege, Landschaft-, und Baukultur in Westfalen lädt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den unterschiedlichen Kultur- und Bildungskreisen dazu ein, die Spuren europäischer Geschichte in ihrem lokalem Umfeld und Westfalen zu entdecken. Außerschulische, schulische sowie universitäre Lernorte in Westfalen, die Denkmal sind und einen Europabezug haben, sind die zentralen Bausteine des Projektes. Diese Bildungsorte bzw. die von ihnen erarbeiteten Vermittlungsprojekte zeigen die europäischen Einflüsse auf Westfalen und seine Baukultur exemplarisch auf. "Europa in Westfalen" möchte dazu beitragen, dass die eingebundenen Institutionen denkmalpädagogische Fragestellungen in ihrer Kulturarbeit verankern, um junge Menschen für das Gefüge "Heimat - Europa - Kulturelles Erbe" zu sensibilisieren. http://www.europa-in-westfalen.de "Sharing Heritage": Das europäische Kulturerbejahr 2018 Durch das Europäische Kulturerbejahr "Sharing Heritage" sollen breite Kreise der Gesellschaft, insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, an das kulturelle Erbe herangeführt werden und daran teilhaben. Im Mittelpunkt stehen die Identifikation mit dem Erbe und die Bereitschaft, es zu bewahren. http://www.sharingheritage.de

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