Wetter Kreis Coesfeld

 
Stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, um die Wettervorhersage nutzen zu können.

Kreis Coesfeld (NRW)

Fläche: 1.110 km² / Bevölkerung: 219.784
Webpräsenz:

Stadt Coesfeld:
Stadt Dülmen:
Stadt Billerbeck:
Stadt Lüdinghausen:
Gemeinde Nottuln:
Gemeinde Rosendahl:
Gemeinde Havixbeck:
Gemeinde Senden:

 

Rubrik: Wirtschaft, Versicherung & Finanzen

Zeitkapsel für die Nachwelt - Grundstein für das neue Kreishaus V ist gelegt
LFP Redaktion

Zeitkapsel für die Nachwelt - Grundstein für das neue Kreishaus V ist gelegt

Kreis Coesfeld - Fachmännisch verlötete Dachdecker-Innungsmeister Stefan Hericks die Zeitkapsel, die Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr stolz bereithielt. Denn noch in vielen Jahrzehnten sollen verschiedene Zeitzeugnisse an die feierliche Grundsteinlegung für das neue Kreishaus V erinnern, die nun im Beisein der Mitglieder des Kreistages und des Jugendhilfeausschusses stattfand. Das dicht verschlossene Kupferbehältnis, das eine offizielle Urkunde, eine Zeitung vom Tage sowie weitere Erinnerungsstücke enthält, wurde in einen gemauerten Schacht versenkt. Kreisdechant Johannes Arntz erbat Gottes Segen für das entstehende Haus und alle, die dort künftig ein- und ausgehen. Das wird, wenn alles glattläuft, voraussichtlich Mitte 2019 der Fall sein. Dann werden neue Räumlichkeiten für 50 bis 60 Beschäftige zur Verfügung stehen, was dem insgesamt gestiegenen Raumbedarf der Kreisverwaltung entspreche, wie Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr schilderte. „Durch das moderne Raumkonzept mit Großraumbüros kann unser Jugendamt, das den Neubau beziehen wird, seine Dienstleitungen noch besser anbieten“, betonte der Landrat; gleichzeitig werde die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessert. Zudem bedankte sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr herzlich für die volle Unterstützung der Kreispolitik bei diesem Großprojekt. Das dreigeschossige Bauwerk wird eine Nutzfläche von circa 1.150 Quadratmetern bieten und insgesamt rund 3,3 Mio. EUR kosten.
Stärkung der kommunalen Jobcenter - Münsterland-Runde diskutiert Koalitionsvertrag
LFP Redaktion

Stärkung der kommunalen Jobcenter - Münsterland-Runde diskutiert Koalitionsvertrag

Kreis Coesfeld - „Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung bietet den kommunalen Jobcentern neue Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten“ – zu diesem Ergebnis kam nun eine besondere „Münsterland-Runde“, die im Coesfelder Kreishaus tagte: Die heimischen Bundestagsabgeordneten Sybille Benning (Münster), Marc Henrichmann (Havixbeck) und Reinhold Sendker (Warendorf) trafen sich mit Verantwortlichen aus den Jobcentern der vier Münsterlandkreise und der Stadt Münster. Es wurde begrüßt, dass die Koalition die Qualifizierung, Vermittlung und Reintegration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt mit einem ganzheitlichen Ansatz vorantreiben will. Ein positives Ziel sei es dabei, bei der Betreuung der Langzeitarbeitslosen die ganze Familie in den Blick zu nehmen. „Denn genau hier liegt auch die Stärke der kommunalen Jobcenter“, betonte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Diese zeichneten sich durch eine sozialpolitische Perspektive aus, die einen individuellen, persönlichen Blick auf die Arbeitsmarktintegration jedes einzelnen Leistungsbeziehers erlaube. „Die Jobcenter sind dabei lokal sehr gut vernetzt“, unterstrich Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (Kreis Borken). Gerade das bewährte Zusammenspiel mit anderen kommunalen Aufgaben – wie der Jugendhilfe, der Bildungspolitik, der Arbeit in der Ausländerbehörde, der Integration von Flüchtlingen oder der Wirtschaftsförderung – trage zum nachhaltigen Erfolg der Jobcenter bei, hielt die Runde fest: Sehr erfreuliche Arbeitsmarktdaten im Münsterland belegten, dass es seinerzeit richtig war, im Wege der Option die Umsetzung des SGB II in die kommunale Zuständigkeit zu nehmen. Neben dem Anspruch, Langzeitarbeitslose auf den „Ersten Arbeitsmarkt“ zu bringen, bleibt auch die Integration von Flüchtlingen durch Arbeit ein wichtiges Ziel – und eine große Herausforderung für das ganze Münsterland, wie sich die Runde einig war. Allerdings gehe es bei diesem Ziel nicht darum, Flüchtlingen schnellstmöglich eine Arbeit zu vermitteln, sondern vielmehr darum, dass sie eine ausreichende schulische und berufliche Ausbildung erhalten. Die „Münsterland-Runde“ betonte hierbei auch die besondere Bedeutung der Berufskollegs mit ihren Flüchtlingsklassen, ohne die eine „Integration durch Arbeit“ kaum zu schaffen wäre.
Mit frischen Ideen in die Zukunft - Stadtvertreter zu Besuch beim Unternehmen Bülte
LFP Redaktion

Mit frischen Ideen in die Zukunft - Stadtvertreter zu Besuch beim Unternehmen Bülte

Lüdinghausen - Die Firma Bülte war kürzlich das Ziel eines Betriebsbesuchs von Bürgermeister Richard Borgmann, Beigeordnetem Matthias Kortendieck und Wirtschaftsförderer Stefan Geyer. Die Stadtverwaltung besucht regelmäßig Betriebe in Lüdinghausen, um den Kontakt zu den Unternehmen aufrechtzuerhalten, sich einen weiteren vertiefenden Einblick über die Lüdinghauser Unternehmen zu verschaffen und bei Fragen oder Wünschen Unterstützung zu bieten. Das Unternehmen Bülte ist auf Kunststoff sowie Kunststoff-Metall-Verbindungselemente spezialisiert. Mit seinen Standorten in Frankreich, England und Lüdinghausen ist das Unternehmen auch international gut aufgestellt. „Wir vertreiben unsere Produkte weltweit und sind in Europa in jedem Land präsent“, sagte Prokurist Christoph Geiping. Die Produkte werden von in der Umgebung angesiedelten Subunternehmern gefertigt. Der Entstehungs- und der Produktionsprozess werden aber engmaschig begleitet. Bülte vertreibt die Produkte ab einer Stückzahl von 1.000 Stück an seine etwa 16.000 Kunden weltweit. „Grundsätzlich sind zahlreiche Branchen der Industrie an unseren Erzeugnissen interessiert. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen und können auch auf kundenspezifische Bedürfnisse eingehen und diese bedienen“, sagte Geiping. „Aufgrund der Flexibilität der Bülte Gruppe zählen viele namhafte Unternehmen und Konzerne zu unserem Kundenstamm.“ Die Firma ist bereits seit über 60 Jahren am Markt und hat sich mittlerweile einen Namen gemacht. „Im Marketing-Bereich sind wir sehr gut aufgestellt und werden regelmäßig in unterschiedlichen Fachmagazinen abgebildet“, sagte Geiping. Außerdem werden im Jahr zwei Fachmessen besucht. In Lüdinghausen sind derzeit 18 Mitarbeiter in den Bereichen Vertrieb, Einkauf, Buchhaltung und Lager und Logistik beschäftigt. In den letzten Jahren habe sich am Standort viel getan. „Wir haben eine junge Belegschaftsstruktur“, sagte Geiping, „es ist schön, dieses Team zu führen und gemeinsam in die Zukunft zu gehen.“ Ein Ziel sei, mehr auszubilden, um den eigenen Nachwuchs in die Firma zu holen und auch zu behalten. „Mit der allgemeinen Entwicklung in Lüdinghausen sind wir sehr zufrieden, hier tut sich eine Menge“, sagte Geiping. Er habe den Eindruck, dass die vielfältigen Angebote aus Kultur, Gastronomie und Einzelhandel von der Bevölkerung gut angenommen werden. „Besonders gefreut haben wir uns natürlich über den Glasfaserausbau“, betonte Geiping. „Dies wertet die Stadt noch einmal stark auf.“ Abschließend wünschte Herr Borgmann Herrn Geiping und der Firma Bülte für die Zukunft viel Erfolg und bedankte sich für die Besuchsmöglichkeit und den intensiven Austausch.
Weltwirtschaftsforum in Davos: WWF legt Forderungspapier vor
LFP Redaktion

Weltwirtschaftsforum in Davos: WWF legt Forderungspapier vor

Dem Finanzsystem in Deutschland fehlt die systematische Integration von Nachhaltigkeitsaspekten. Auch dem Sondierungspapier von CDU, CSU und SPD ist nicht zu entnehmen, dass dem Thema in der kommenden Legislaturperiode ausreichend Beachtung geschenkt werden soll. Im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos legt der WWF Deutschland daher gemeinsam mit dem UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance der Frankfurt School ein Forderungspapier vor, das die wichtigsten Herausforderungen für die neue Bundesregierung skizziert. „Deutschland hinkt derzeit international hinterher. In der Politik existiert keine ernsthafte Diskussion über ein ‚Greening‘ der Finanzwelt. Dabei sind alle politischen Ziele, etwa die Klimaziele, eng mit unserem Finanzsystem verzahnt. Doch statt einen integrierten Ansatz zu verfolgen, dominiert in Deutschland noch das Nischendenken“, kritisiert Jörg-Andreas Krüger, Mitglied der Geschäftsleitung des WWF Deutschland. „Es geht nicht darum, dem Finanzbaukasten einen grünen Baustein hinzuzufügen. Es geht um die grundsätzliche Klima- und Umweltverträglichkeit aller Finanzstrukturen und Finanzflüsse.“ Nur auf diese Weise können zum Beispiel umweltbezogene Risiken systematisch analysiert und transparent gemacht und damit auch gesteuert und vermieden werden. Dazu gehören zwingend Szenarioanalysen. „Unsere Einschätzungen zum Wert einer Anlage basieren aktuell hauptsächlich auf Daten und Ableitungen vergangener Entwicklungen. Doch damit sich die Weltwirtschaft gemäß dem Paris-Abkommen und den UN-Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) verändern kann, muss die Einschätzung künftiger Entwicklungen in den Fokus rücken“, so Krüger. Klimastresstests würden beispielsweise dabei helfen, Risiken wie den Verlust von Investitionen, sogenannte Stranded Assets, zu vermeiden. Das ist zum Beispiel für Portfolien relevant, die Investitionen in Kohle beinhalten: Sie verlieren an Wert, wenn die Weltgemeinschaft im Zuge des Paris-Abkommens von der Kohle abkehrt. Ein zweiter wichtiger Aspekt für die kommende Legislaturperiode besteht nach Auffassung der Autoren darin, sicherzustellen, dass Finanzflüsse Politikziele nicht behindern oder verhindern, sondern dort landen, wo sich die Realwirtschaft hin entwickeln soll. „Der Markt verfügt über hinreichende Mittel, um die Investitionsanforderungen etwa für klimaverträgliche Projekte zu bedienen. Doch es mangelt am entsprechenden Rahmen. Ohne ihn fließt das Kapital weiterhin auch zu CO2-intensiven Technologien wie den fossilen Energien – obwohl das erstens nicht mit den Politikzielen unter dem Paris-Abkommen übereinstimmt und zweitens das Risiko missachtet, dass diese Anlagen an Wert verlieren werden“, so Krüger. In dem Zusammenhang werden derzeit auch Rechenschafts- und Treuhänderpflichten gegenüber dem eigentlichen Investor vernachlässigt.
REMONDIS fährt für weitere sieben Jahre den Hausmüll ab
LFP Redaktion

REMONDIS fährt für weitere sieben Jahre den Hausmüll ab

Die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH (WBC) und die Stadt Lüdinghausen haben jetzt gemeinsam der REMONDIS Münsterland GmbH & Co. KG in Coesfeld den Zuschlag für den Auftrag erteilt, ab 2019 für sieben weitere Jahre den Hausmüll im Kreis Coesfeld abzufahren. Die Leistung umfasst das kreisweite Einsammeln und Abfahren von Restmüll, Bioabfall und Altpapier, aber auch die Gebietsabfuhren für Grünabfall und Sperrmüll in verschiedenen Kommunen. Landrat Dr. Schulze Pellengahr zeigt sich besonders erfreut über die gelungene interkommunale Kooperation mit allen Städten und Gemeinden des Kreises Coesfeld bei der Ausschreibung und bei der Gestaltung des Vertrages. „Interkommunale Kooperationen erhalten durch immer komplexere Verwertungsstrukturen und gesetzliche Vorgaben eine zunehmende ökonomische Bedeutung, da die Bürger zu Recht auch eine preiswerte Entsorgung ihrer Abfälle erwarten“, so Dr. Schulze Pellengahr. Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau lobte die konstruktive Begleitung des Vergabeverfahrens durch den Aufsichtsrat der WBC. Über die Fraktionsgrenzen hinweg haben hier die vom Kreistag entsandten Mitglieder des Aufsichtsrates das Verfahren positiv mitgetragen und konnten einstimmige Beschlüsse fassen. Stefan Bölte, Geschäftsführer der WBC, ist mit dem Ergebnis der europaweiten Ausschreibung zufrieden: „Wir haben die Leistungen neu strukturiert und dabei stets darauf geachtet, die Verwaltungsabläufe zu straffen und effizient zu gestalten. In Zahlen ausgedrückt, ist daher davon auszugehen, dass das Gesamtkostenniveau für die Abfalllogistik im Kreis Coesfeld ab 2019 konstant bleiben wird.“ Erfreut sein dürften wohl auch die rund 60 Mitarbeiter der REMONDIS-Niederlassungen in Coesfeld und Lünen, von wo aus die Fahrzeuge zur Sammlung starten. Die Fa. REMONDIS hatte in den vergangenen Jahren kräftig in den Entsorgungsstandort Coesfeld investiert und seit Ende 2015 die kommunalen und gewerblichen Aktivitäten an einem Standort gebündelt sowie ein Logistik- und Verwertungszentrum mit rund 150 Mitarbeitern aufgebaut. Die offizielle Vertragsunterzeichnung erfolgte heute im Beisein von Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau und Norbert Rethmann durch die Geschäftsführer Stefan Bölte (WBC) sowie Peter Brunsbach und Stefan Schäfer (REMONDIS Münsterland GmbH & Co. KG). Durch Peter Brunsbach, Geschäftsführer der REMONDIS Münsterland, wurde insbesondere die Bedeutung des Auftrages für die Mitarbeiter hervorgehoben. „Wir freuen uns sehr darüber, die seit mehr als 40-jährige Abfallsammlung für die Kommunen des Kreises Coesfeld bis 2025 weiterführen zu dürfen.“
Freizeitbad „düb“, Sauna Insel und die Werkstätten Karthaus sind neue Viktor-Partner
LFP Redaktion

Freizeitbad „düb“, Sauna Insel und die Werkstätten Karthaus sind neue Viktor-Partner

Dülmen - Die Viktor GmbH freut sich sehr, dass durch die Initiative von Dülmen Marketing drei neue Partner gewonnen werden konnten: Die Sauna Insel GmbH, das Freizeitbad „düb“ und die Werkstätten Karthaus. Besonders im Hinblick auf die Viktor-Gutscheine ist Dr. Hugo Schulze Hobbeling von der Viktor GmbH höchst erfreut darüber, zwei Betriebe aus dem Freizeitbereich zu begrüßen: „Damit werden die Gutscheine für Verschenkende und Beschenkte noch interessanter! Das ist gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit eine sehr gute Nachricht.“ Auch Tim Weyer, Geschäftsführer von Dülmen Marketing, ist sehr glücklich über die neuen Partner: „Uns geht es um zwei Dinge: Erstens wollen wir die Dülmener Unternehmen stärker vernetzen. Daher freuen wir uns sehr, weitere drei Unternehmen, auch wenn sie nicht aus der Innenstadt kommen, in die Viktor GmbH holen zu können. Zweitens halten wir von Dülmen Marketing es ebenfalls für wichtig, den Viktor-Gutschein weiter zu stärken. Je mehr Unternehmen sich daran beteiligen, desto attraktiver sind die Gutscheine.“ Ein klares Plus für den Wirtschafts-Standort Dülmen, ist Dr. Hugo Schulze Hobbeling überzeugt: „Fakt ist: Je mehr Gutscheine verschenkt werden, desto mehr Umsatz bleibt im Ort und stützt damit die lokale Wirtschaft, was gerade in Zeiten des Internets wichtiger wird. Über 10.000 Viktor-Gutscheine wurden in den vergangenen Jahren bereits jährlich an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht. Wir gehen davon aus, dass durch die neuen Partnerschaften diese Zahl nochmals gesteigert werden kann.“ Die Viktor-Gutscheine im Wert von 5 Euro, 10 Euro, 20 Euro und 50 Euro sind frei kombinierbar und in über 70 Geschäften einzulösen. Natürlich lassen sich auch mehrere Gutscheine kombinieren. Erhältlich sind die Gutscheine in der Geschäftsstelle von Dülmen Marketing, Lüdinghauser Straße 1a.
VEXCASH - Kurzzeitkredite schon innerhalb von 30 Minuten