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Kreis Coesfeld (NRW)

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MdB Henrichmann besucht Dorfladen-Baustelle in Vinnum
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MdB Henrichmann besucht Dorfladen-Baustelle in Vinnum Kreis Coesfeld - Im September soll es soweit sein: Olfen-Vinnum bekommt seinen eigenen Dorfladen. „Das konnte sich niemand vorstellen“, räumte Dr. Carsten Brass ein. Der Gesellschafter des Dorfladens Vinnum hätte nach eigenem Bekunden eher erwartet, „dass Lieferdrohnen die Waren über dem Ort abwerfen“, wie er mit einem Augenzwinkern meinte. Dass ehrenamtlicher Einsatz und Förderprogramme von Bund und Land aber eben doch das scheinbar Unmögliche möglich machen, dies stellte jetzt auch der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann bei einem Ortsbesuch fest. Über die Fortschritte auf der Baustelle informierten sich neben dem CDU-Parlamentarier auch Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH, Simone Thiesing vom Kreis Coesfeld, Bürgermeister Wilhelm Sendermann, der Olfener CDU-Vorsitzende Klaus Düllmann sowie Ilona und Alfred Bernitzke. Letztere engagieren sich für den Dorfladen in Dülmen-Merfeld und stehen im engen Austausch mit der Unternehmergesellschaft in Vinnum. Beide Dörfer nutzen finanzielle Mittel, mit denen das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie das Land NRW Modellprojekte unterstützen, die langfristig die Versorgung und Mobilität im ländlichen Raum sichern. „Ohne die sehr unbürokratische Förderung wäre der Dorfladen nicht zu realisieren gewesen“, erklärte Dr. Brass. Henrichmann zeigte sich beeindruckt vom Mut und Engagement der Bürger. 125 stille Gesellschafter beteiligen sich am Dorfladen in Vinnum – bei gerade einmal 1.000 Einwohnern. Merfeld kommt aktuell auf 238 Gesellschafter bei 2.000 Bürgerinnen und Bürgern im Ort. Einen besonderen Standortvorteil droht der Dorfladen allerdings bald schon wieder einzubüßen, befürchtete Sendermann: 6.000 Fahrzeuge rollen täglich durch Vinnum. Der potenzielle Kundenstrom droht zu versiegen, wenn eine Lippebrücke für 18 Monate gesperrt werden soll. Verhindern könnte dies eine Verlegung des Brückenneubaus um nur wenige Meter. Dies scheitere daran, dass die Straße durch ein geschütztes FFH-Gebiet führe, schilderte der Bürgermeister. Henrichmann nahm die Sorgen der Vinnumer auf. Er will sich über die grundsätzliche Frage, wie sich Straßenbauvorhaben beschleunigen lassen, auch mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst austauschen.

Zu wenige Lehrkräfte für Erzieherinnen und Erzieher
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Zu wenige Lehrkräfte für Erzieherinnen und Erzieher Kreis Coesfeld - Die anhaltend starken Geburtenzahlen und die steigende Nachfrage an Plätzen für Kinder unter drei Jahren führen dazu, dass in den Kindertagesstätten im Kreis Coesfeld über die letzten Jahre zahlreiche neue Plätze geschaffen wurden. Neben der großen Herausforderung, die dafür notwendigen Räume rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, wird auch die Personalsituation in den Kindertagesstätten immer angespannter. In der „Arbeitsgemeinschaft Kindertagesbetreuung“ des Kreisjugendamtes Coesfeld wurde das Thema unlängst intensiv behandelt: Die Anzahl von Bewerbungen für die Erzieher-Ausbildung sei gut, allerdings fehlten die Lehrkräfte, um noch mehr Klassen für die Erzieher-Ausbildung anbieten zu können, hieß es dort. So komme es regelmäßig dazu, dass Bewerberinnen und Bewerber abgelehnt werden müssten. An der Arbeitsgemeinschaft nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Kindergartenträger, der Kindergartenleitungen, der Elternschaft und des Jugendamtes teil. Zur letzten Sitzung im Coesfelder Kreishaus wurden auch Vertreter jener Berufskollegs eingeladen, die Erzieherinnen und Erzieher ausbilden. Die Schulleitungen und Lehrkräfte aus dem Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Lüdinghausen, dem Liebfrauen-Berufskolleg Coesfeld, dem Lise-Meitner-Berufskolleg Ahaus sowie dem Berufskolleg Canisius-Stift in Ahaus berichteten über die Situation in den Schulen. Eine Qualifikation für den Einsatz in den Erzieher-Klassen erfordere ein abgeschlossenes Studium der Erziehungswissenschaften und einen einjährigen Qualifizierungskurs. Während des Qualifizierungskurses müssten die Lehrkräfte für einen Tag in der Woche aus dem Schulbetrieb abgezogen werden. Aufgrund der angespannten Personallage in den Schulen sei dies nur schwierig umzusetzen, hielten die Fachleute fest. Am Ende der Ausbildung erwerben die Erzieherinnen und Erzieher das Abitur. Viele von ihnen beginnen nach der Ausbildung ein Studium – und stehen den Kindertagesstätten somit nicht zur Verfügung. Trotz der guten Arbeit, die in den Ausbildungsschulen, den Kindergärten und von den Trägern geleistet wird, tritt das Thema Fachkräftemangel in den Kindertagesstätten aktuell verstärkt in den Vordergrund. Die Hoffnungen ruhen auf der Politik. „Es geht vor allem darum, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Ausbildung und Berufstätigkeit in den Einrichtungen besser und attraktiver zu gestalten“, betont Sozialdezernent Detlef Schütt vom Kreis Coesfeld.

Kein Baum bleibt unerkannt: Experten erstellen Kataster
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Kein Baum bleibt unerkannt: Experten erstellen Kataster Dülmen - Baum Nummer 1 steht am Rande des Schlossparks: Ein kleines Zahlenschild ziert seit kurzem die mächtige Platane. Ulrich Brink, Baumexperte des Fachbetriebes „Grüner Zweig“ GmbH, hat es sorgfältig in 2,50 Meter Höhe angebracht. Baum Nummer 1 ist der Startschuss für Mehr: Im Auftrag der Stadt Dülmen erstellt der Fachbetrieb aus Tecklenburg ein Baumkataster für das gesamte Stadtgebiet. Egal ob Eiche, Buche oder Platane: Jeder Baum ab 10 cm Stammdurchmesser oder einem Alter von ca. 15 Jahren wird mit einer Nummer versehen. Alle erhobenen Daten wie Alter, Höhe und Durchmesser werden in einer neuen Baumkataster-Software festgehalten. Bis Ende 2019 soll die Erfassung abgeschlossen sein und der Stadt einen umfassenden Überblick über Bestand und Pflegebedarf ermöglichen. Ungefähr 20.000 Bäume stehen auf öffentlichen Flächen im Stadtgebiet, schätzt Jochen Gerle, Fachbereichsleiter Tiefbau. Die exakte Zahl ist ungewiss, der tatsächliche Pflegebedarf nur aufwendig zu ermitteln: Bei welchen Bäumen droht aufgrund ihres Alters Gefahr durch herunterfallende Kronenteile und Äste? Welche Bäume kämpfen mit Schädlingsbefall, zum Beispiel durch den Eichenprozessionsspinner? Der Baubetriebshof kontrolliert derzeit zwar regelmäßig den Bestand, sowohl im belaubten als auch im nicht belaubten Zustand – mit Hilfe des Baumkatasters kann die Stadt künftig deutlich vorausschauender Planen und Handeln. „Die Daten geben uns neue Möglichkeiten, optimieren unsere Arbeit und erleichtern die Abstimmung. Egal ob Baubetriebshof, Tiefbau oder Umwelt- und Klimaschutz – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können stets auf aktuelle Daten zugreifen“, erläutert Gerle. Das digitale Baumkataster löst damit das alte System, bestehend aus Excel-Tabellen und Karteikarten, ab. Christian Fränzer, Mitarbeiter im Fachbereich Tiefbau, erklärt: „Mit Hilfe des neuen Katasters können wir beispielsweise schnell ermitteln, an welchen Stellen besonders alte Bäume stehen, ein hoher Handlungsbedarf vorliegt und wo oder wann wir Nachpflanzungen planen müssen.“ Somit wird die Verwaltung des städtischen Baumbestandes zukünftig effizienter und wirtschaftlicher. Gerle und Fränzer sind froh, dass sie mit dem Fachbetrieb „Grüner Zweig“ einen erfahrenen Partner an der Seite haben. Knapp 60.000 Bäume erfasst das Unternehmen pro Jahr in Städten und Gemeinden und ist im nächsten Jahr seit 25 Jahren in der Baumpflege und Baumkontrolle tätig. „In Dülmen werden wir ca. 50 bis 130 Bäume pro Tag erfassen und fachlich bewerten können. Die Zahl ist abhängig vom Standort: An homogenen Straßenzügen geht das erfahrungsgemäß schneller als in Parks, wo die Baumvielfalt größer und der Aufwand somit höher ist“, sagt Markus Stork. Der Diplom-Ingenieur für Landschaftsentwicklung und Leiter des Baummanagements beim „Grünen Zweig“ hat gemeinsam mit Ulrich Brink die ersten von rund 170 Bäumen im Schlosspark markiert und analysiert. Brink hat Arboristik studiert – so der Fachbegriff für den Schutz und die nachhaltige Pflege von Bäumen und städtischen Grünflächen. Mit Hilfe eines Tablets-PC tragen die Beiden die Werte für das Baumkataster ein: Baumnummer, Baumart, Standort, Höhe, Durchmesser und Alter gehören dabei zu den Grunddaten der städtischen Bäume. In einem zweiten Schritt wird dann eine qualifizierte Baumkontrolle gemäß der anerkannten FLL-Richtlinie durchgeführt. Hier werden die Vitalität des Baumes sowie mögliche Schäden und Schädlinge ermittelt und Maßnahmen zur Pflege oder Wiederherstellung der Verkehrssicherheit definiert. „Die Arbeit erfordert Konzentration und ist zeitintensiv. Deshalb bitten wir Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass wir während der Analyse nur wenig Zeit für Gespräche haben“, sagt Ulrich Brink. Vom Schlosspark wird die Erhebung Schritt für Schritt auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. „Zunächst konzentrieren wir uns auf den Baumbestand in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen und Parkanlagen, da hier die Verkehrssicherungspflicht am wichtigsten ist“, sagt Jochen Gerle. Nach und nach wird aber jeder Baum auf öffentlicher Fläche eine kleine, erst auf den zweiten Blick sichtbare Nummer erhalten – so wie Baum Nummer eins im Schlosspark.

Keine Zeit für Langeweile: Kulturprogramm 2018/19 in Dülmen veröffentlicht
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Keine Zeit für Langeweile: Kulturprogramm 2018/19 in Dülmen veröffentlicht Dülmen - Kabarett und Kindertheater, Lesungen und Musik, Figurentheater-Tage, Kulturrucksack und Ausstellungen: Das neue Saisonprogramm „Kultur in Dülmen 2018/2019“ ist prall gefüllt mit Veranstaltungen. Das Heft ist seit kurzem verfügbar. In der Kabarettreihe setzt das städtische Kulturteam auf „alte Hasen“ und „junge Hüpfer“: Neben bekannten Größen wie Jochen Malmsheimer und Jürgen Becker stehen auch jüngere Künstlerinnen und Künstler wie Patrick Salmen, René Sydow, Stefanie Kerker und Sarah Hakenberg auf der Bühne der „Alten Sparkasse“. Politisch und gesellschaftskritisch, mit scharfem Humor und manchmal urkomisch präsentiert sich das diesjährige Kabarettprogramm. Für die kleinen Gäste gibt es ebenfalls wieder ein abwechslungsreiches Angebot: Sechs Kindertheater und drei Konzerte entführen Kinder ab drei Jahren in die Welt des Schauspiels und der Musik. Bekannte Geschichten wie „Räuber Hotzenplotz“, „Däumelinchen“, „Das Urmel schlüpft aus dem Ei“ oder „Die Prinzessin auf der Erbse“ werden ergänzt durch „Lotte, wo bist du?“ und der Weihnachtsgeschichte „Weihnachtsmann, vergiss mich nicht“. Bei den Kinderkonzerten hat sich das Kulturteam in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: Eines der zwei fidolino-Kinderkonzerte findet im Klavierhaus Gottschling in Kooperation mit dem Kulturforum Hiddingsel statt. Zur „Hausmusik“ laden dort die Musikerinnen und Musiker um Claudia Runde. Ein weiteres Konzert findet in Kooperation mit der „Neuen Spinnerei“ statt. Dann steht jedoch nicht die klassische Musik im Vordergrund: „Randale“ machen Rockmusik für Kinder – und auch Erwachsene kommen garantiert auf ihre Kosten. Der „Kulturrucksack“ mit seinen Angeboten für 10 bis 14-jährige Kinder findet genau genommen zwar erst in der Saison 2019/2020 statt. Termin und Thema stehen aber bereits jetzt fest: In der ersten Herbstferienwoche 2019 wird anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums alles unter das Motto der berühmten Dessauer Kunst- und Architekturschule gestellt. Ein weiterer Schwerpunkt des Heftes bilden in diesem Jahr die verschiedenen Ausstellungen in städtischen Räumlichkeiten. Neben dem Foyer des Rathauses und der Stadtbücherei steht auch das Foyer der „Alten Sparkasse“ zur Verfügung. „Europa, was machst du an deinen Grenzen“ und „Willkommen im Kreis Coesfeld“ sind zwei Ausstellungen, die dort präsentiert werden. Hille und Klaus Menning, künstlerische Leiter der Figurentheatertage, geben im neuen Programmheft zudem einen ersten Einblick in das Jubiläums-Programm. Eine besondere Überraschung ist für Samstagabend, 3. November 2018, geplant. Man darf gespannt sein. Eine Lesung in Kooperation mit der Stadtbücherei und „Ex libris“ in den Räumlichkeiten des Herrenausstatter „Boes“ runden das Programm des Kulturbüros ab. Dort liest Horst Eckert aus seinem Werk „Der Preis des Todes“. Auch auf ausgewählte Veranstaltungen der anderen städtischen Kultureinrichtungen, VHS, Musikschule, Stadtbücherei, Stadtarchiv und Neue Spinnerei, wird im Heft hingewiesen. Ein umfangreicher Veranstaltungskalender fehlt ebenfalls nicht. Für alle Veranstaltungen des Kulturbüros beginnt der Vorverkauf am Montag, 3. Septemberm, um 9 Uhr in der Alten Sparkasse.

Auf dem Baugrundstück der Sekundarschule in Lüdinghausen stehen die ersten Wände
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Auf dem Baugrundstück der Sekundarschule in Lüdinghausen stehen die ersten Wände Lüdinghausen - Die ersten Wände aus Beton stehen bereits auf dem Gelände der neuen Sporthalle der Sekundarschule. Große Öffnungen in den Wänden zeigen an, wo bald die Zugänge zu den Geräteräumen sein werden. Auch sechs Türen sind schon zu erkennen. Hier entstehen jeweils drei Umkleidekabinen für Frauen und für Männer, da die Sporthalle dreimal unterteilt werden kann. Über dem Sozialtrakt der Sporthalle werden zusätzliche Klassenräume gebaut. Vom Flur im ersten Obergeschoss aus können die Schüler in Zukunft durch die Fenster zuschauen, wie in der Sporthalle gerannt und geschwitzt wird. Noch sind an den fertigen Wänden Druckstützen zu sehen. Diese stemmen sich gegen die Windeinflüsse von draußen. „Die sind aber mittlerweile schon überflüssig geworden, da bereits die aussteifenden Wände errichtet sind“, sagt der Polier Smajl Rexhaj von der Baufirma August Prien. Ehe das nächste Gewerk beginnen kann, ist noch allerhand zu tun. Die letzten Wände beziehungsweise Wandabschnitte und Decken müssen noch betoniert werden. „Das Betonieren kann man sich vorstellen wie beim Kuchenbacken“, sagt Rexhaj. „Die Systemschalung funktioniert wie eine Backform, in die dann der Kuchenteig, hier also der Beton, eingefüllt werden muss.“ Und wie der Kuchen im Ofen noch eine Weile braucht, bis er fertig ist, muss auch der Beton erst aushärten. Erst wenn das passiert ist, können die Schalelemente wieder entfernt werden. Nach dem Rohbau sind Zimmer- und Dachdeckerarbeiten auszuführen. Vorher müssen jedoch die Bewehr-, Schal- und Betonierarbeiten abgeschlossen sein. Mitten in der „Sporthalle“ steht ein Kran. Gerade mal 25 Zentimeter Platz bleiben der Baufirma an jeder Seite, um ihn nach Abschluss der Arbeiten wieder aus dem Gebäude herauszuholen. „Wir haben uns trotzdem entschieden, ihn hier reinzusetzen, weil man so flexibler ist“, erklärt Rexhaj. „Der Kran soll so zentral wie möglich stehen, damit die schweren Schalelemente montiert werden können.“ Bei den Arbeiten kommt auch eine 500 Kilogramm schwere Montagebühne zum Einsatz. Diese wird in den Wänden verankert.

BikeNight: Mit dem Rad durch Coesfeld für eine lebenswerte Zukunft
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BikeNight: Mit dem Rad durch Coesfeld für eine lebenswerte Zukunft Kreis Coesfeld - Bahn frei fürs Fahrrad! Am 06. September 2018 ist es wieder soweit: Die zweite „BikeNight“ startet um 18:30 Uhr am Kreishaus I in Coesfeld. Unter dem Motto „Alternativen brauchen Platz – auch wir sind der Verkehr“ haben die Radfahrerinnen und -fahrer an diesem Abend die Vorfahrt auf den Straßen der Kreisstadt. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr rufen Sarah Rensner, Klimaschutzmanagerin des Kreises Coesfeld, Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, und Hubertus Brüggemann vom Ordnungsamt der Stadt Coesfeld gemeinsam alle Interessierten und Fahrradbegeisterten zur Teilnahme an der „BikeNight“ in Coesfeld auf: „Für uns ist Radfahren nicht einfach nur zukunftsfähig, preiswert und klimafreundlich.“ Mit der „BikeNight“ wollen sie auch durch ein gemeinsames Erlebnis das Fahrradfahren insgesamt positiv besetzen – als ressourcenschonende Alternative, die eine zentrale Rolle im Alltag spielen kann. Ab 18:00 Uhr werden kostenlose Warnwesten und Trillerpfeifen ausgegeben – solange der Vorrat reicht. Pünktlich um 18:30 Uhr gibt die stellvertretende Landrätin Anneliese Haselkamp dann den Startschuss. „Ich freue mich in diesem Jahr auch selbst mitzuradeln. Die ‚BikeNight‘ ist eine schöne Aktion, um auf das Fahrrad und unser Mobilitätsverhalten im Alltag hinzuweisen“, betont sie vorab. Danach wird gemeinsam auf Haupt- und Nebenstraßen geradelt, bis die Aktion nach etwa einer Stunde ihren Abschluss auf dem Marktplatz in Coesfeld findet. Hier bietet sich an diesem Abend die Gelegenheit, den „Meet & Eat Feierabendmarkt“ zu besuchen und sich bei musikalischer Untermalung zu stärken. Nach dem Eintreffen der Radfahrer werden zudem Preise für die Teilnahme an der Kampagne „Stadtradeln im Kreis Coesfeld“ an die besten Schulen im Kreis verliehen. „Mit der ‚BikeNight‘ soll das Fahrrad als attraktives und alternatives Verkehrsmittel, das gleichzeitig die Umwelt schont, ins Gespräch gebracht werden“, erläutert Sarah Rensner den Hintergrund der Aktion, die wieder mit „tatkräftiger und unkomplizierter Unterstützung“ der Stadt Coesfeld und der Kreispolizeibehörde stattfinde. Mehr Radfahren im Alltag kann darüber hinaus auch einen Beitrag zur individuellen Gesundheit leistet. Petra Volmerg und Hubertus Brüggemann legen selbst regelmäßig ihren Weg zur Arbeit mit dem Rad zurück – und sprechen so aus eigener Erfahrung: „Das Fahrrad ist kein Verkehrsmittel zweiter Klasse.“ Nähere Informationen zur „BikeNight“ sowie zu weiteren Klimaschutzaktivitäten im Kreis Coesfeld finden sich online unter: http://www.klima.kreis-coesfeld.de/

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