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Kreis Coesfeld (NRW)

Fläche: 1.110 km² / Bevölkerung: 219.784
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Rubrik: Beruf, Karriere & Bildung

Ein Boot aus dem Drucker - Konkrete Projekte begeistern für MINT-Fächer
LFP Redaktion

Ein Boot aus dem Drucker - Konkrete Projekte begeistern für MINT-Fächer

Kreis Coesfeld - Nach wie vor zeigt sich bei vielen Schülerinnen und Schülern im Kreis Coesfeld die Tendenz, jene Unterrichtsschwerpunkte und Ausbildungsberufe zu meiden, die etwas mit Mathe, Naturwissenschaft und Technik zu tun haben – die sogenannten „MINT-Fächer“ also. Das soll sich durch konkrete Projekte ändern, zum Beispiel in Lüdinghausen: Mit ihrer Informatik-AG haben MINT-Koordinator Frank Zienow und Lehrer Daniel Böttcher vom St. Antonius-Gymnasium neuste Technik live erproben können – und am 3D-Drucker ihre eigens designten Bootmodelle konstruiert und gedruckt. Im nächsten Schritt werden die Modelle noch optimiert und schließlich mit Motoren ausgestattet. Ziel ist es, ein möglichst aerodynamisches Design zu finden, um das schnellste Boot zu besitzen; ein Rennen am Ende liefert den Beweis. Begleitet wird dieses Projekt durch einen Mitarbeiter der Firma RuhrSource aus Bochum. „Wir unterstützen hier gern die Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler mit innovativen Projekten“, fasst Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt die Arbeit der Jugendlichen zusammen. „Sie sollten schon frühzeitig ihre Affinitäten in den verschiedenen Bereichen und insbesondere in den MINT-Fächern ausleben können, damit die Freude erhalten bleibt und sich – bei entsprechender Eignung – auch eine berufliche Idee oder sogar Perspektive daraus ergeben kann“, betont zdi-Koordinatorin Janina Neukirch. Denn unterstützt werden derartige Projekte durch das „zdi-Netzwerk“ im Kreis Coesfeld, das im Sommer 2018 gegründet wurde, wobei die Abkürzung für „Zukunft durch Innovation“ steht. Mithilfe dieses Netzwerkes ist es möglich, den Schulen solche Projekte anzubieten, die Schülerinnen und Schülern die MINT-Fächer durch praktische Arbeit konkret näherbringen. Unterstützt wird das zdi dabei mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.
Schüler-BAföG: Jetzt schon Anträge stellen - Kreis erwartet Andrang nach den Ferien
LFP Redaktion

Schüler-BAföG: Jetzt schon Anträge stellen - Kreis erwartet Andrang nach den Ferien

Kreis Coesfeld - Erfahrungsgemäß gehen beim Amt für Ausbildungsförderung des Kreises Coesfeld zu Beginn des neuen Schuljahres zahlreiche Anträge auf Schüler-BAföG ein. Dadurch kann es zu längeren Bearbeitungszeiten kommen, worauf der Kreis jetzt hinweist. Und wer BAföG erst nach dem Beginn der Ausbildung verspätet beantragt, kann bares Geld verlieren. „Also schnellstmöglich Kontakt mit dem Amt für Ausbildungsförderung aufnehmen“, rät Sabrina Webers als zuständige Sachbearbeiterin in der Kreisverwaltung. Ein Anspruch besteht zwar mit Beginn der Ausbildung, gezahlt werden kann BAföG aber frühestens ab dem Monat der Antragstellung; dabei gilt der amtliche Posteingangsstempel. Zudem werden die Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Außerdem wichtig: Je vollständiger ein BAföG-Antrag eingereicht wird, desto schneller können auch die Leistungen bewilligt werden. Daher sollte insbesondere auch der Hinweis „B“ für Belege im Vordruck beachtet werden. Der BAföG-Antrag kann auch online ausgefüllt werden. Eine fristwahrende Antragstellung liegt zudem mit Eingang per E-Mail, Fax oder Post vor, sofern das formlose Schreiben unterschrieben ist. BAföG gibt es nicht nur für das Studium an Hochschulen, sondern auch für den Besuch anderer weiterführender Bildungsstätten. Welche betriebliche oder schulische Ausbildung wird gefördert? Habe ich Anspruch? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, werden Einzelgespräche am 05. Juni 2018 im Berufsinformationszentrum (BiZ), Holtwicker Str. 1 in Coesfeld angeboten. Die Gespräche führen erfahrene Mitarbeiter des Kreises. Interessierte können dafür einen Termin über das BiZ vereinbaren (Telefon 02541 / 919 -125 oder per E-Mail an: coesfeld.BiZ@arbeitsagentur.de). Weitere Informationen und die Kontaktdaten des Amtes für Ausbildungsförderung beim Kreis Coesfeld finden sich unter www.kreis-coesfeld.de (Rubrik „Bürgerservice“, Anliegen „Ausbildungsförderung“).
Das Annette fördert Schüler, „die mehr Futter brauchen“
LFP Redaktion

Das Annette fördert Schüler, „die mehr Futter brauchen“

Dülmen - Es gibt sie in jeder Klasse, die Schüler, „die mehr Futter brauchen“, wie es Ursula Ellenbracht formuliert. Sie leitet das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium , das mit Hilfe von Bund und dem Land NRW besondere Talente in den Klassenzimmern stärker fördern möchte. Das Dülmener Gymnasium gehört seit Ende Januar zu bundesweit 300 Schulen, die an der Initiative „Leistung macht Schule“ (LemaS) teilnehmen. Über erste Eindrücke informierten sich der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann und das Landtagsmitglied Dietmar Panske. Jeweils 125 Millionen Euro stellen das Bundesbildungsministerium und die Länder für LemaS bereit. In einem mehrstufigen Auswahlprozess hat das Annette vom Land den Zuschlag für die Teilnahme erhalten, auch weil es bereits eine Menge Erfahrung mit Angeboten für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler habe, wie Ursula Ellenbracht den beiden CDU-Politikern erklärte. Begleitet wurden sie von der stellvertretenden Bürgermeisterin Annette Holtrup und Veronika Büscher, der stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes. Zu den bisherigen Angeboten gehören eine mathematisch-naturwissenschaftliche Herbstakademie, die Möglichkeit zum Erwerb zusätzlicher Sprachzertifikate oder Mentorenprogramme, bei denen ältere Schüler schon mit Viertklässlern Matheaufgaben durchgehen. Das Gymnasium hat bereits 2009 als erste Schule im Kreis Coesfeld das Gütesiegel „individuelle Förderung“ erhalten. Mit dem auf zehn Jahre angelegten Programm LemaS wird die Begabtenförderung nun stärker in den Unterricht integriert. „Projekte in Mathematik, Deutsch und Erdkunde“ habe die Schule ins Auge gefasst, erläuterte der stellvertretende Schulleiter Joachim Höck. Begleitet wird das Annette dabei, wie alle teilnehmenden Schulen, von einem Forschungsverbund aus insgesamt 15 Universitäten. Beeindruckt zeigten sich die heimischen Abgeordneten über das Engagement der Lehrer. „Die Zustimmung im Kollegium ist groß“, unterstrich LemaS-Koordinator Ulrich Staarmann. Doch nicht nur auf die Lehrer, auch auf eine moderne technische Infrastruktur kommt es an. Die Dülmener CDU sieht den Bedarf, das Gymnasium ans Glasfasernetz anzuschließen – was die Große Koalition bundesweit mit zehn Milliarden Euro fördert. „Wir pushen das“, versicherte Annette Holtrup. Henrichmann und Panske wollen sich regelmäßig über die Umsetzung von LemaS informieren und sicherten ihre Unterstützung zu.
Intensive Einblicke in Schulpolitik und Schulwesen
LFP Redaktion

Intensive Einblicke in Schulpolitik und Schulwesen

Kreis Coesfeld - „Solche Unterlagen werden einem Archiv wirklich nicht jeden Tag angeboten“, freuten sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Kreisarchivarin Ursula König-Heuer über den neuesten Zugang. Die Dokumente sind zwar noch nicht alt, können aber für die Erforschung der Bildungsgeschichte im Kreis Coesfeld künftig sehr interessant sein: Denn die Akten spiegeln die Entwicklung der Schulpolitik und des Schulwesens aus gewerkschaftlicher Sicht wider, nicht aus der Ministerial- oder Verwaltungsperspektive. Dr. Felix Volmer, langjähriger Vorsitzender des Kreisverbandes Coesfeld-Lüdinghausen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), übergab nun dem Archiv die Unterlagen aus seiner aktiven Zeit. Die Anfänge des heutigen Kreisverbandes reichen 55 Jahre zurück. Im Jahr 1963 ist er in Dülmen von mehreren Lehrern unter dem Namen „GEW-Ortsverband Coesfeld“ gegründet worden. Vorsitzender war Günter Bleck aus Dülmen, Kassiererin Rita Prochnow, ebenfalls aus Dülmen. Als die Mitgliederzahl wuchs, wurde er zum „GEW-Kreisverband Coesfeld“. Mit der Auflösung des Kreises Lüdinghausen im Rahmen der Kommunalen Neugliederung 1975 wurden diejenigen Kommunen übernommen, die zum neuen Kreis Coesfeld gehörten. Dementsprechend wurde der Name in GEW-Kreisverband Coesfeld-Lüdinghausen geändert. Neuer Vorsitzender wurde im folgenden Jahr Felix Volmer aus Lette, der das Amt bis 1987 innehatte. Auch im Bezirksausschuss Münster sowie im Landesvorstand NRW war der Volksschullehrer äußerst aktiv. Mit vielfältigen Info-Veranstaltungen und Aktionen informierte der Kreisverband in den 1970er- und 1980er-Jahren über aktuelle Entwicklungen der Düsseldorfer Schulpolitik und kritisierte aus seiner Sicht Missstände und Fehlentwicklungen. Themen waren unter andrem Lehrerabbau und Lehrerarbeitslosigkeit. Er nahm Stellung zu organisatorischen und inhaltlichen Fragen, wie etwa Gesamtschule, Kooperative Schule, Zeugnisse ohne Zensuren oder 10. Pflichtschuljahr. Zur Verbreitung seiner Standpunkte gab der Kreisverband unter Federführung der Gruppe für Öffentlichkeitsarbeit im Jahr 1978 zum ersten Mal seine GEW-Zeitung „ein-blick“ heraus. Die Zeitung gibt es heute nicht mehr; der Kreisverband, der sich nun GEW NRW-Kreisverband Coesfeld nennt, hat zurzeit etwa 500 Mitglieder. Kürzlich meldete er sich zum Teilstandort der Anne-Frank-Gesamtschule in Billerbeck in der Presse zu Wort. Felix Volmer wurde 1939 als sechstes von sieben Kindern in eine kleinbäuerliche Familie auf dem Coesfelder Brink geboren. Nach dem Besuch der Volksschule wechselte er zum Jungen-Gymnasium (Nepomucenum) nach Coesfeld, wo er das Abitur ablegte. Es folgte ein Jahr Wehrdienst, anschließend absolvierte er ein Studium an der Katholischen Pädagogischen Hochschule in Münster. Als Lehrer war er an der Volksschule Lette (später Hauptschule Coesfeld-Lette) und an der Hauptschule Coesfeld tätig, bis er 2003 in den „Ruhestand“ ging. Die anschließende Zeit nutzte er für die Erarbeitung seiner Dissertation „Emanzipierte Schul- und Bildungspolitik in Nordrhein-Westfalen. Auf dem Weg von der zentralen zur regionalen Schul- und Bildungspolitik“, mit der er 2012 promoviert wurde.
Nachwuchs für Unternehmen gewinnen - Schülerinnen und Schüler schnuppern in Berufe
LFP Redaktion

Nachwuchs für Unternehmen gewinnen - Schülerinnen und Schüler schnuppern in Berufe

Kreis Coesfeld - Ein Tag als Handwerker, Erzieher oder IT-Spezialist? Einen intensiven Einblick in den Alltag vieler spannender Berufe erhalten Schülerinnen und Schüler durch die Berufsfelderkundung. Wie schon in den vergangenen Jahren startet die Schülerschaft der achten Klassen auch im Kreis Coesfeld wieder zu solchen Tagespraktika, um drei verschiedene Arbeitsfelder und Unternehmen kennenzulernen. Stichtag für die jungen Leute ist der 29. Januar 2018: Ab dann können die Plätze im Internet-Portal gebucht werden. Die Berufsfelderkundungen sind ein wichtiger Baustein im landesweiten Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), das den jungen Menschen dabei helfen soll, sich Richtung Wunschberuf zu orientieren. Schon 820 Plätze haben Betriebe, soziale Einrichtungen und Verwaltungen für dieses Jahr im Kreis Coesfeld bereitgestellt – auch im eigenen Interesse: Denn ihre Wettbewerbsfähigkeit hängt auch von gutem und motiviertem Nachwuchs ab. Mit der Berufsfelderkundung haben Firmen und Institutionen die Möglichkeit, sich und die verschiedenen Berufe zu präsentieren. Schon vor den Osterferien starten die ersten Achtklässlerinnen und Achtklässler mit den Berufsfelderkundungen. Bis zu den Sommerferien werden sie dann an drei Tagen drei unterschiedliche Berufe kennengelernt haben. Für Handwerk und Industrie, Kitas oder andere soziale Einrichtungen und natürlich auch für Landwirtschaft und Verwaltung besteht nur noch wenige Tage die Möglichkeit, ihre Plätze für die Berufsfelderkundung anzumelden. Bewährt hat sich schon in den vergangenen Jahren das Online-Buchungsportal: Unter www.kaoa-praxis.de können mit wenig Aufwand Plätze eingestellt werden. Kurze Beschreibungen des Berufes und des Betriebes reichen schon aus. Unkompliziert führt das Portal durch die Anmeldung der Berufsfelderkundungen. Bereits registrierte Unternehmen, Betriebe und Einrichtungen aktualisieren ihre in den Vorjahren eingestellten Angebote mit wenigen Schritten.
Positiver Jahresabschluss bei den Arbeitslosenzahlen im SGB-II-Bereich
LFP Redaktion

Positiver Jahresabschluss bei den Arbeitslosenzahlen im SGB-II-Bereich

Kreis Coesfeld - Die Anzahl der von den Jobcentern im Kreis Coesfeld betreuten Arbeitslosen aus dem Rechtskreis des SGB II verringerte sich im Dezember 2017 gegenüber dem Vormonat um 67 Personen und beläuft sich auf nunmehr 1.787 Personen. Die anteilige SGB-II-Arbeitslosenquote verbleibt stabil bei 1,5 Prozent. Die Quote aller Arbeitslosen (SGB II und SGB III) im Kreis Coesfeld reduzierte sich im Monat Dezember 2017 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und fällt damit auf einen historisch niedrigen Wert von 2,7 Prozent. Derzeit werden 844 arbeitslose Frauen und 943 arbeitslose Männer von den örtlichen Jobcentern im Kreis Coesfeld betreut. „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im SGB II im Dezember zeigt sich insbesondere bei zwei Personengruppen: So sinkt die Arbeitslosenquote der unter 25-jährigen auf 1,2 Prozent, den niedrigsten Wert der letzten zwölf Monate. Und die Zahl der arbeitslosen Personen im SGB-II-Leistungsbezug mit ausländischer Staatsangehörigkeit weist einen Rückgang um 60 Personen gegenüber dem Vormonat aus“, erläutert Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau in seiner Stellungnahme zur aktuellen Arbeitsmarktsituation. „Ich bin sehr erfreut, dass es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jobcenter im Kreis Coesfeld gelungen ist, eine überaus positive Integrationsbilanz vorzulegen“, lobt Kreisdirektor Gilbeau die nicht immer einfache Arbeit in den örtlichen Jobcentern im Kreis. Sein besonderer Dank gilt auch den regionalen Betrieben, ohne deren Einstellungsbereitschaft dieser gemeinsame Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Er zeigt sich zuversichtlich, dass unter Fortführung dieser gemeinsamen Aktivitäten auch das Jahr 2018 für alle SGB-II-Leistungsbeziehende positive Integrationschancen bieten wird.
„Jugendliche ohne Grenzen“ - Ein Seminar von Flüchtlingen für Flüchtlinge
LFP Redaktion

„Jugendliche ohne Grenzen“ - Ein Seminar von Flüchtlingen für Flüchtlinge

Kreis Coesfeld - Wichtige Grundlagen für eine bessere Integration im Münsterland wurden gelegt – oder, um mit den Worten eines Teilnehmers aus Guinea zu sprechen: „Diese vier Seminare sind für mich die besten, seit ich mein Land verlassen habe.“ Denn an vier Wochenenden trafen sich (Neu-) Zugewanderte aus den elf Städten und Gemeinden des Kreises Coesfeld, um Möglichkeiten der gesellschaftlichen Partizipation zu diskutieren; zugleich wurden sie als Multiplikatoren für die politische Bildung gewonnen. Für das Projekt „Jugendliche ohne Grenzen“ waren insgesamt 20 Personen durch Ehrenamtliche aus den örtlichen Flüchtlingsinitiativen vorgeschlagen worden. Die Seminare fanden im Marienhof Baumberge in Nottuln statt. Angeboten und organisiert wurden die Veranstaltungen vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Coesfeld, dem Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“ aus Hamm. Teilnehmer waren Migranten aus den afrikanischen Staaten Eritrea und Guinea sowie aus dem Vorderen Orient. Aus Asien kamen Zugewanderte, die aus Afghanistan, Irak, Iran und Syrien stammen. „Mit diesem Projekt ist es uns gelungen, Zugewanderte als Multiplikatoren für den Kreis Coesfeld zu gewinnen“, so Cornelius Bracht, Bildungskoordinator beim KI. Ziel der Seminare war es, Ansprechpartner für andere Flüchtlinge unter den Zugewanderten zu finden. Projektleiter von „Jugendliche ohne Grenzen“ waren Nelli F. Soumaoro und Dr. Medard Kabanda; beide Seminarleiter konnten ihre eigenen Erfahrungen in der Flüchtlingspolitik und politischen Bildung mit einbringen. Eine Fortsetzung des Projektes ist noch im Frühjahr 2018 geplant. Dafür sind weitere Anmeldungen möglich. Für Rückfragen steht Cornelius Bracht beim Kommunalen Integrationszentrum unter Telefon 02541 / 18-9410 oder der E-Mail-Adresse Cornelius.Bracht@kreis-coesfeld.de zur Verfügung.
Was tun, wenn´s brennt? Anregungen und Tipps für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit
LFP Redaktion

Was tun, wenn´s brennt? Anregungen und Tipps für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit

Kreis Coesfeld - Was tun, wenn´s brennt? Anregungen und Tipps für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit zum Umgang mit vorhersehbaren Problemen und Risiken gibt es bald aus erster Hand: Gemeinsam mit zwei Experten der Jugendfeuerwehr bietet das Kreisjugendamt eine ganztägige JuLeiCa-Auffrischungsschulung am Samstag (20. Januar 2018) im Feuerwehrgerätehaus Nottuln an. Das Kürzel „JuLeiCa“ steht für die „Jugendleiter/innen-Card“ und umschreibt die Zielgruppe der Veranstaltung. Am Lagerfeuer entspannt ein Würstchen brutzeln, eine Nachtwanderung im Fackelschein unternehmen oder eine Gruselgeschichte bei Kerzenlicht hören – Feuer ist immer auch ein aufregender Begleiter auf Kinder- und Jugendfreizeiten, bei Ferienspielen oder in Jugendhäusern. Doch es gibt viele Situationen, wo nicht nur Feuer außer Kontrolle geraten kann. Zu wissen, was zu tun ist – nicht erst, wenn es brennt –, ist daher von zentraler Bedeutung für Jugendgruppenleiterinnen und -leiter. Grundsätzliches und Wissenswertes zur Vorbereitung von Freizeiten oder für die optimale Prüfung von Veranstaltungsorten, Tipps zur Unfall- und Brandverhütung, aber auch die richtigen Verhaltensregeln im Ernstfall charakterisieren den acht Unterrichtsstunden umfassenden Schulungstag. Nicht nur theoretisch werden hier Informationen zum richtigen Handeln in Notsituationen vermittelt: Die Teilnehmer sollen auch praktisch erfahren, wie man sich auf unterschiedliche Gefahrensituationen vorbereitet und für den Notfall gerüstet ist. Weitere Informationen gibt es im Jugendamt des Kreises Coesfeld unter der Telefonnummer 02541 / 18-5231. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze ist eine möglichst umgehende Anmeldung erforderlich – spätestens bis zum 11. Januar 2018. Es werden keine Teilnehmergebühren erhoben.
Kostenlose Fortbildung für Ehrenamtliche in 2018
LFP Redaktion

Kostenlose Fortbildung für Ehrenamtliche in 2018

Dülmen - Zwei kostenlose Tagesworkshops und zwei Themenabende für Vereine und Ehrenamtliche bietet die Stadt Dülmen im kommenden Jahr an. Gemeinsam mit dem Kulturbüro, der VHS, der Neuen Spinnerei und der Abteilung Schule und Sport hat Ehrenamtskoordinatorin Hildegard Streyl ein vielfältiges Programm zusammengestellt. „Wir freuen uns, die ehrenamtliche Arbeit in Dülmen erneut mit unseren Fortbildungsangeboten unterstützen zu können“, so Hildegard Streyl. Los geht es am Samstag, 24. Februar von 10 bis 16 Uhr mit einem Workshop zum Thema „Flyer und Plakate selbst gestalten“ in der Alten Sparkasse. Referentin Monika Dreike zeigt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, welche Programme sich für die Gestaltung eignen und was bei der Bildauswahl oder beim Druck beachtet werden sollte. Eigene Flyer, Plakate und Ideen können gern mitgebracht und in der Gruppe besprochen werden. Einen weiteren Tagesworkshop zum Thema „Social media marketing“ gibt es am Samstag, 3. März, von 10 bis 16 Uhr in der Alten Sparkasse. Referentin Nicole Kirchhoff möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vermitteln, welche Social Media Kanäle es neben facebook und Twitter sonst noch gibt, wie sich diese sinnvoll für die Vereinsarbeit nutzen lassen und welche Fallstricke es zu beachten gilt. Der Workshop richtet sich an Einsteiger ebenso wie an „Profis“. Einen Themenabend zur „Buchführung in Vereinen“ bietet Steuerberater Hendrik Clodius am Mittwoch, 18. April von 19.30 bis 21 Uhr in der Alten Sparkasse an. Er möchte Vereinsvertretern die Scheu vor ihren steuerlichen Pflichten nehmen und zeigt, wie Kassenwarte ihre Buchführung immer im Griff haben. „gerne anders“ lautet der Titel des zweiten Themenabends, der im Oktober 2018 in der Neuen Spinnerei stattfinden wird. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Stadtjugendpfleger Karl Lenz möchte gemeinsam mit einem Referenten von der „NRW-Fachstelle für sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit“ mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber ins Gespräch kommen, ob nicht-heterosexuelle Jugendliche bestimmte Angebote möglicherweise meiden. An diesem Abend soll es um die ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Vorurteilen gehen. Die Ehrenamtlichen werden ermutigt, sich in ihrer Haltung gegenüber dem „Anderssein“ zu überprüfen und neue Wege der Beteiligung zu erkunden. Flyer mit dem aktuellen Programm liegen ab Mittwoch, 13. Dezember in den städtischen Einrichtungen aus. Außerdem sind die Informationen online abrufbar. Alle Angebote sind kostenlos. Anmeldungen nimmt die VHS bis jeweils eine Woche vor Veranstaltungstermin unter Telefon 02594 12-400 oder direkt in der Infothek in der Alten Sparkasse entgegen. Für Fragen und nähere Informationen steht Ehrenamtskoordinatorin Hildegard Streyl unter Telefon 02594 12-563 oder per E-Mail an ehrenamt@duelmen.de gern zur Verfügung.

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