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Kreis Warendorf (NRW)

Fläche: 1.319,41 km² / Bevölkerung: 277.431
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Rubrik: Sonstiges

Einfache Sprache, Großschrift und barrierfrei: Stadtbücherei Ahlen praktiziert Inklusion
LFP Redaktion

Einfache Sprache, Großschrift und barrierfrei: Stadtbücherei Ahlen praktiziert Inklusion

Ahlen - Als ein gutes Beispiel für Barrierefreiheit ist die Stadtbücherei Ahlen in den „Inklusiven Kulturführer Münsterland“ aufgenommen worden. Der vom Benediktushof, eine Wohn-, Ausbildungs- und Beschäftigungseinrichtung im westlichen Münsterland, herausgegebene Kulturführer wurde jetzt mit dem Inklusions-Fachpreis in der Kategorie „Barrieren abbauen – Zugänge schaffen“ ausgezeichnet. In der Sitzung des Beirates der Stadt Ahlen für behinderte Menschen stellte Stadtbüchereileiterin Ewa Salamon das Angebot vor. Die Stadtbücherei Ahlen wurde im letzten Jahr mehrfach von den Mitarbeitern und Bewohnern des Benediktushofes besucht. „Mit einem ausführlichen Fragebogen sind wir auf Herz und Nieren geprüft worden“, erläuterte Salamon vor dem Beirat das umfangreiche Testierverfahren. Auch als Gäste bei öffentlichen Veranstaltungen, wie zuletzt bei der Lesung mit dem YouTube-Star Firas Alshater, haben sich die Bewohner des Hubertushofes „bei uns in der Stadtbücherei sehr willkommen und pudelwohl gefühlt.“ Zwischen beiden Einrichtungen habe sich ein enger Austausch und eine gute Zusammenarbeit entwickelt. Für den Beiratsvorsitzenden Friedel Passmann ist die Aufnahme der Stadtbücherei in den Inklusiven Kulturführer Münsterland nur folgerichtig. Alle Medien und Einrichtungen des Hauses seien barrierefrei erreichbar. Aber nicht nur in Sachen Mobilität stelle sich die Bücherei auf die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen ein. „Hörbücher für Blinde und Sehbehinderte sowie die Medien in einfacher Sprache und Großschrift erlauben echte Teilhabe“, so Passmann. Der Kulturführer ist im Internet unter www.kulturführer-münsterland.de zu finden. Der Kulturführer stellt über 300 Kulturorte wie Schlösser, Museen, Theater, Kirchen und Begegnungsstätten im Münsterland vor. Er soll nicht nur alle Kultureinrichtungen im Münsterland aufzählen, sondern auch Menschen mit Behinderung zeigen, welche Kulturstätten barrierefrei sind. Praktisch und vor Ort schauten die Juroren, wie es mit der Barrierefreiheit und den Angeboten für Menschen mit Behinderung aussieht.
Jahrestreffen des Netzwerks Frühe Hilfen und Schutz im Kreis Warendorf
LFP Redaktion

Jahrestreffen des Netzwerks Frühe Hilfen und Schutz im Kreis Warendorf

Kreis Warendorf - Zum sechsten Jahrestreffen des Netzwerkes Frühe Hilfen und Schutz im Kreis Warendorf trafen sich mehr als 140 Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, Beratungsstellen, Kommunen und dem Kreisjugendamt in der ehemaligen Franziskusschule in Warendorf. Im Mittelpunkt der Netzwerkarbeit stehen Kinder und ihre Familien – und wie sie bei Bedarf optimal begleitet und unterstützt werden können. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Datenschutz und der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen und Familien. Matthias Bartscher, Leiter der Erziehungsberatungsstelle in Hamm, und Juristin Britta Schülke von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz aus Köln gingen in ihrem Vortrag auch auf die Fragen des Publikums ein. Anschließend tauschten sich die Fachkräfte in sechs Foren aus. Die Zusammenarbeit mit Eltern wurde dabei besonders hervorgehoben. Sie sind Experten ihrer Lebenslage und in der Zusammenarbeit die wichtigsten Partner. Auch die kindlichen Entwicklungsaufgaben in der Kindertageseinrichtung und Schule standen im Mittelpunkt. Das Versenden und „Teilen“ von Bildern und Informationen über das Smartphone mit Blick auf den Datenschutz rundete die Themen der Foren ab. „Das gelingende Aufwachsen der Kinder steht im Mittelpunkt der Arbeit des Netzwerkes Frühe Hilfen und Schutz im Kreis Warendorf. Voraussetzung dafür ist die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Kind, Eltern und Fachkräften in den Kitas, Schulen und Beratungsstellen“, so Wolfgang Rüting, Leiter des Kreisjugendamtes. „Die in den Städten und Gemeinden fest etablierten Netzwerke Frühe Hilfen und Schutz sind dafür eine feste Größe geworden.“
Besser als ihr Ruf: Pflege-Vorurteile auf dem Prüfstand
LFP Redaktion

Besser als ihr Ruf: Pflege-Vorurteile auf dem Prüfstand

Kreis Warendorf - Viele Schulabgänger wissen nicht, welchen Beruf sie ergreifen wollen – und viele Unternehmen sind ratlos, wie sie Ausbildungsplätze und freie Stellen besetzen sollen. Ein wichtiges Bindeglied zwischen beiden sind die Studien- und Berufswahlkoordinatoren (StuBos) an den Schulen, die die Jugendlichen bei der Berufswahl begleiten und Anregungen für Berufsfelder und Praktikumsplätze geben. Im Rahmen der von der Kommunalen Koordinierungsstelle und den Schulaufsichten regelmäßig organisierten Arbeitskreise waren sowohl die 45 Studien- und Berufswahlkoordinatoren als auch Firmen- und Kammervertreter zu Gast beim St. Josef-Stift in Sendenhorst. Diskutiert wurden die beruflichen Perspektiven für Schülerinnen und Schüler im Bereich Kranken- und Altenpflege und welche Faktoren zu einer gelungenen Berufsfelderkundung – eintägige Praktika – beitragen. Pflegedirektor Detlef Roggenkemper und Pflegenetz-Koordinator Markus Giesbers gaben interessante Einblicke in das Berufsfeld der Kranken- und Altenpflege. Erste berufliche Erfahrungen können die jungen Menschen bereits bei den Berufsfelderkundungen (BFE) auch in Betrieben sammeln. Um die BFE effektiv zu gestalten, tauschten sich dafür der Pflegenetz-Koordinator, die Betriebe Teutemacher aus Warendorf, GEBA aus Ennigerloh und die Kammervertreter mit Schulen, Schulaufsicht und Kommunaler Koordinierungsstelle in einer Podiumsdiskussion und in Workshops aus. Der Nutzen von Praktika für Schülerinnen und Schüler und Betriebe wurde herausgestellt und die Attraktivität von Pflegeberufen wurde schnell klar. Denn: So manches Vorurteil bestätigte sich nicht. Stimmt das? Pflegende verdienen viel zu wenig… „Hätten Sie gewusst, dass Auszubildende in der Kranken- und Altenpflege mehr verdienen als ein Bankkaufmann- oder Elektriker-Azubi?“, verblüffte Pflegedirektor Detlef Roggenkemper seine Zuhörer mit einem interessanten Gehaltsvergleich. Selbst nach vier Berufsjahren liegen Kranken- und Altenpfleger mit ihren monatlichen Zuschlägen über den Bezügen eines Bankkaufmanns oder Elektrikers – vorausgesetzt, es wird in der Pflege nach Tarif bezahlt. Die gute Nachricht: „Im Kreis Warendorf gibt es überwiegend kirchliche und gemeinnützige Träger, die ihre Mitarbeiter entsprechend nach Tarif bezahlen.“ Auch das Vorurteil der frustrierten Berufsaussteiger konnte Roggenkemper zumindest für das St. Josef-Stift nicht bestätigen. In der Sendenhorster Fachklinik und den vier zugehörigen Altenheimen sind die Pflegenden im Schnitt 43,5 Jahre alt und halten ihrem Dienstgeber durchschnittlich bereits seit 14,5 Jahren die Treue. „Pro Jahr haben wir ein bis zwei Kündigungen in der Krankenpflege des St. Josef-Stifts, meistens aus privaten Gründen, die mit einem Ortswechsel verbunden sind.“ Und auch die Mär von den angeblich fehlenden Aufstiegsmöglichkeiten in der Pflege widerlegte er: Von den 383 Kinder-, Alten- und Krankenpflegenden im Stift bekleidet fast jeder Dritte eine Funktion mit höherer Vergütung. Dazu gehören Aufgaben in der Intensiv-, OP- und Anästhesiepflege, Stations-, Wohnbereichs-, Haus- und Pflegedienstleitung, als Hygienefachkraft sowie Aufgaben im Qualitätsmanagement. Die Pflege ist traditionell ein Beruf, den mehr Frauen als Männer ergreifen. Im St. Josef-Stift liegt der Frauenanteil in der Pflege bei 80 Prozent. „Es sind aber auch entsprechend viele Frauen in Führungspositionen.“ Das größte Problem des Pflegeberufs bestehe in der fehlenden Wertschätzung. Roggenkemper: „Wenn die Pflege auf Halbwahrheiten über schlechte Bezahlung, Personalmangel und Stress reduziert wird, dann muss sich niemand wundern, wenn es wenige Bewerber für den Pflegeberuf gibt.“ Einen ganz praktischen Einblick in die Arbeitsfelder erhielten die Lehrerinnen und Lehrer auch durch Führungen von Auszubildenden in der Alten- und Krankenpflege. Hintergrund I: Kein Abschluss ohne Anschluss Hintergrund der beruflichen Orientierung ist das ESF-geförderte Landesprogramm „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“, das jedem jungen Menschen Berufsorientierungselemente wie Potenzialanalysen, Berufsfelderkundungen, (Langzeit-) Praktika sowie Kurse bei Bildungsträgern bietet. Weiterführende Informationen unter www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-startseite oder bei der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule-Beruf im Kreis Warendorf, Tel. 02581/ 5340-45; E-Mail: koko@kreis-warendorf.de. Hintergrund II: Generalistische Ausbildung in der Pflege Im Jahr 2020 soll sie kommen: die generalistische Ausbildung für Kranken-, Kinderkranken- und Altenpfleger. Zwei Jahre lernen alle gemeinsam die Grundlagen des Pflegeberufs, erst im dritten Jahr erfolgt eine Schwerpunktwahl. Positiv an dem Entwurf ist die europaweite Anerkennung dieser Pflegeausbildung, die den Pflegenden mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht. Sorge besteht allerdings, ob sich in diesem Ausbildungsmodell genügend junge Menschen für die Altenpflege entscheiden werden. Zudem ist aktuell noch unklar, ob es ab 2020 noch das Berufsbild Pflegehelfer/in geben wird. Wer die Pflegeausbildung nicht schafft, ist deshalb nicht automatisch Kranken- oder Altenpflegehelfer/in und steht im schlimmsten Fall ganz ohne Berufsabschluss da. Aktuell sind die Leitungen der Krankenpflegeschulen und Fachseminare für die Altenpflege noch unschlüssig, wie sie die Generalistik umsetzen, informierte Monika Lückener, Leiterin des Edith-Stein-Kollegs.
Zwischen Hirschen und Hühnern
LFP Redaktion

Zwischen Hirschen und Hühnern

Immer mehr Menschen setzen auf regionale Lebensmittel und bevorzugen frische, saisonale Gerichte von Produzenten direkt aus der Umgebung. In unserer Sommerferienserie rund um das Thema „Münsterland-Siegel“ stellen wir mit acht Betrieben aus dem Kreis Warendorf Tipps zur Einkehr und zum Verkosten direkt vor unserer Haustür vor. Der Blog „Paula Pumpernickel" des Münsterland-Siegels präsentiert die Menschen, die diese Produkte herstellen, und blickt hinter die Kulissen der Unternehmen. Im achten und letzten Teil unserer Sommerserie besuchen wir den Gasthof Nordhaus-Lemkerberg am äußersten Zipfel des Kreises Warendorf. Nur 800 Meter vom Kreis Soest entfernt liegt der Hof zwischen Beckum und Lippstadt. Hier führt Christiane Nordhaus, gelernte Restaurant- und Hotelfachfrau, seit mehr als 20 Jahren das Restaurant samt kleinem Hotelbetrieb mit vier Zimmern. In Kirchenbüchern findet sich 1788 die erste Erwähnung einer „Wirtschaft auf dem Lemkerberge“. Im Jahr 1825 hieß es, der Besitzer des Bauernhofes sei einer der ersten Branntweinbrenner im Kirchspiel Liesborn. Die Geschichte der Familie Nordhaus wurde 1935 die mit dem Lemkerberg verwoben, als die Großeltern von Christiane Nordhaus als Pächter den Hof samt Gastwirtschaft übernahmen. Ihr Vater Paul kaufte den Betrieb im Jahr 1964. „Meine Mutter kam 1970 dazu. Sie ist Wirtschafterin und sorgte mit viel Elan dafür, dass ein Gastronomiebetrieb entstand“, erzählt Christiane Nordhaus. Das Restaurant ist in der ganzen Region bekannt für seine Wildgerichte, die alle mit dem Münsterland-Siegel ausgezeichnet sind. Die Zutaten hierfür stammen übrigens immer nur aus einer Jagdsaison, um Frische zu garantieren. „Der Qualitätsanspruch der Gäste ist gestiegen. Die Leute wollen nicht mehr so oft rausgehen, dafür aber gezielter und besser essen“, lautet Christiane Nordhaus’ Erfahrung der vergangenen zehn Jahre. Der Renner seien immer noch alte westfälische Gerichte. Doch gekocht wird nicht nur für Restaurantgäste: seit 35 Jahren kommen jeden Tag leckere und gesunde Mittagsgerichte für eine nahe gelegene Schule aus der Lemkerberg’schen Küche. „Wir machen richtig schöne Hausmannskost für die Kleinen“, so Christiane Nordhaus. Großer Stolz der Familie sind die 25 Hirsche, die auf der riesigen Fläche hinter dem hauseigenen Garten weiden und von Paul Nordhaus und seinem Enkel Andreas versorgt werden. Er kümmert sich mit seinen 14 Jahren zudem um 30 Rassehühner, die sich unweit der Hirsch-Wiese tummeln. Direkt hinter der Obstbaumwiese des Hofes befindet sich der Festplatz des Schützenvereis Lemkerholz-Lemkerberg, auf dem alle zwei Jahre das Schützenfest gefeiert wird. Eine urige Alternative zum echten Vereinsleben bietet der Gasthof übrigens auch: Paul Nordhaus ließ die einzige private Vogelschießanlage im Umkreis von 50 Kilometern errichten. Begleitet von einer professionellen Schießaufsicht können Gäste herausfinden, wer sich König der Familie oder des Freundeskreises nennen darf. Weitere Informationen zum Gasthof Nordhaus-Lemkerberg finden Sie unter: www.paulapumpernickel.com oder www.nordhaus-lemkerberg.de Hintergrund Münsterland-Siegel Made im Münsterland: Dafür bürgt das Münsterland-Siegel auf den Lebensmitteln und in den Speisekarten seiner Mitgliedsbetriebe und -unternehmen. Das Siegel besteht aus 60 aktiven Mitgliedern - Produzenten und Gastronomen aus dem Münsterland -, die ihre Produkte und Speisen mit dem Qualitäts-Siegel "Münsterland" kennzeichnen dürfen. Im Fokus stehen hochwertige Produkte in Hinblick auf Regionalität, Frische, Transparenz und Umweltschutz durch kurze Wege. Im Blog www.paulapumpernickel.com stellt das Münsterland-Siegel seit 2015 seine Mitglieder vor, blickt hinter die Kulissen der Produktion und zeigt, was es Feines in der Region zu entdecken gibt. Beliebt sind hierbei auch die Rezepte der Gastronomen. Das Münsterland-Siegel wird unterstützt von den Sparkassen im Münsterland.
Fossilienschätze im Steinbruch Phoenix
LFP Redaktion

Fossilienschätze im Steinbruch Phoenix

Beckum - Im Schein der untergehenden Sonne gingen die gut 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fossilienexkursion der Stadt Beckum zufrieden und reich mit Steinen beladen nach Hause. Vor allem die vielen Kinder, die neugierig dabei waren und eifrig Steine klopften, aber auch die interessierten Älteren waren von diesem Ausflug in die Kreidezeit im Rahmen der Exkursionsreihe Beckumer NaTouren begeistert. Nach einer kurzen Einführung und Instruktionen zum Verhalten im Steinbruch der Firma Phoenix ging es unter der Leitung von Thomas Stuwe direkt zu den interessanten Steinschichten. Die Geschichtsreise führte in die Kreidezeit, vor ca. 75 Millionen Jahren, in der Kreidezeit, war Beckum von einem Meer bedeckt. Die abgestorbenen Tiere wurden von Schlick und Schlamm eingeschlossen und versteinerten. Heute kommen sie durch den Kalksteinabbau wieder zu Tage. Durch den Abbau hatte die Firma Phoenix an einer Stelle eine Schicht freigelegt, die einige Funde versprach. Wobei die Suche an sich schon Spannung barg: Wie bricht oder spaltet der Stein? Was ist darin verborgen? Wie können die Fossilien frei gelegt werden? Die Zeit verging mit zahlreichen Bakuliten, Muscheln und Ammoniten wie im Fluge. Zudem begeisterte die urtümliche wilde Kalksteinlandschaft im Bruch: Steile, zum Teil drohende Felswände mit den charakteristischen Steinbändern, ein Farbenspiel in weißgrau bis gelb, Staub, Rohbodenflächen, Wasser und erste Spuren zarten Grüns. Dazu gab Heinz-Josef Heuckmann fachkundige Erläuterungen: Zum Abbau, zur Wiederbesiedlung, zur Folgenutzung, zu Tieren und Pflanzen im Lebensraum Steinbruch. Insbesondere der Uhu fühlt sich dort und in der Umgebung sehr wohl – er findet in den bereits renaturierten Bereichen ein ideales Jagdrevier. Zudem nutzen Flussregenpfeifer die Schotterfluren für ihr Gelege. Der Steinbruch präsentierte an diesem Abend ein buntes Erlebnisspektrum: Einblicke in die Erdgeschichte, versteinerte Fossilienschätze und Ansätze einer Sekundärnatur aus Menschenhand.
Bürgerentscheid zum Marktplatz in Beckum am 8. Juli
LFP Redaktion

Bürgerentscheid zum Marktplatz in Beckum am 8. Juli

Beckum - Am Sonntag, den 8. Juli findet der Bürgerentscheid zur geplanten Umgestaltung des Marktplatzes statt. Alle Abstimmungsberechtigten erhalten bis spätestens 16. Juni ihre Abstimmungsbenachrichtigung sowie ein Informationsheft zum Bürgerentscheid. Wer bis dahin keine Abstimmungsbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, abstimmberechtigt zu sein, sollte sich bis zum 22. Juni im Bürgerbüro der Stadt Beckum melden, um zu klären, ob eine Eintragung ins Abstimmungsverzeichnis erfolgt ist. Wer nicht im Abstimmungslokal abstimmen kann, sollte rechtzeitig die Abstimmung durch Brief beantragen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Auf der Rückseite der Abstimmungsbenachrichtigung befindet sich ein Stimmscheinantrag, der ausgefüllt an die Stadtverwaltung gesendet werden kann. Die Abstimmungsunterlagen können auch ab sofort unter www.beckum.de/wahlen angefordert werden. Eine formlose Beantragung per Mail, Fax oder Brief ist ebenfalls möglich. In allen Fällen werden die Unterlagen für die Abstimmung per Post zugestellt. Die Stimmscheinanträge können erst ab 18. Juni durch das Bürgerbüro bearbeitet werden. Ab dem Zeitpunkt (18. Juni) können die Abstimmungsberechtigten direkt in den Bürgerbüros Beckum und Neubeckum während der üblichen Öffnungszeiten abstimmen. Hierzu müssen die Abstimmungsbenachrichtigung oder der Personalausweis vorgelegt werden. Weitere Auskünfte erteilen die Bürgerbüros in Beckum und Neubeckum unter der Telefonnummer 02521 29-481.
6.200 Euro für die Mitmachkinder
Golf-Club Aldruper Heide e.V.

6.200 Euro für die Mitmachkinder

Beim Benefizturnier im Golf-Club Aldruper Heide sind knapp 6.200 Euro für die Stiftung Mitmachkinder zusammengekommen. Zusätzlich wurden noch rd. 2.300 Euro an Sponsorengeldern eingeworben, damit das Turnier ausgerichtet werden konnte. Knapp 100 Golfer waren am Pfingstmontag dabei. Die Teilnehmer mussten kein Startgeld zahlen, sondern spendeten stattdessen für die Mitmachkinder. „Wir freuen uns, dass der Golf-Club Aldruper Heide jetzt schon zum vierten Mal das Mitmachkinder-Turnier ausrichtet“, betonte Petra Woldt von der Stiftung Mitmachkinder bei der Siegerehrung. „Wir sind dankbar für die großzügigen Spenden, die es der Stiftung ermöglichen, Kinder aus Armutsfamilien zu fördern.“ In die Spendenkasse flossen die Spenden der Teilnehmer und das Geld aus der Versteigerung eines Rundflugs über das Münsterland. Die Studenten, die als Servicekräfte im Einsatz waren, spendeten sogar ihr Trinkgeld. „Eine wunderbare Geste“, freute sich Horst Freye, Stadtdirektor a.D. und Botschafter der Stiftung Mitmachkinder. „Die Unterstützung von allen, ganz besonders natürlich von den Mitgliedern des Golfclubs, war wieder großartig.“ Die Stiftung Mitmachkinder in Münster hat ein Förderprogramm und ein Patenprogramm. Bisher wurden fast 1300 mal Kinder aus einkommensschwachen Familien in Münster finanziell gefördert. 75 Kindern stehen im Moment ehrenamtliche Mitmachpaten zur Seite. Aus dem Förderprogramm bezahlt die Stiftung den Kindern Sport- und Musikkurse oder Nachhilfe. Die Mitmachpaten schenken den Kindern Zeit und fördern die Kinder in ihrer Selbstständigkeit. Alle Informationen zur Stiftung Mitmachkinder sind unter www.mitmachkinder.de zu finden. Golf-Club Aldruper Heide e.V. Aldruper Oberesch 12 48268 Greven Telefon: 0 25 71 / 9 70 95 Telefax: 0 25 71 / 95 20 47 E-Mail: info@golfclub-aldruper-heide.de
Rund um die Uhr im Dienst der Sicherheit / MdL Daniel Hagemeier besuchte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerschutz
LFP Redaktion

Rund um die Uhr im Dienst der Sicherheit / MdL Daniel Hagemeier besuchte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerschutz

Kreis Warendorf - Über die Arbeit der Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerschutz des Kreises Warendorf informierte sich MdL Daniel Hagemeier (Oelde) bei einem Besuch im Kreishaus. Dass sich die steigenden Einsatzzahlen für Rettungsdienst und Feuerwehren dort deutlich wiederspiegeln, stellte der Landtagsabgeordnete bei seinem Besuch fest. „Bei der Annahme der Notrufe kommt es auf jede Sekunde an. Deshalb sind ein festes Schema für die telefonische Notrufabfrage und anschließend geregelte Abläufe bei der Alarmierung der jeweiligen Kräfte für uns das A und O“, erklärte Leitstellen-Chef Frank Sölken. Etwa 150.000 Anrufe über die Notrufnummer 112 laufen in der Leitstelle pro Jahr ein. Daraus werden 40.000 Einsätze für die Rettungsdienste und Feuerwehren im Kreis. Die Tendenz ist weiter steigend. „Die Kunst für unsere Leitstellendisponentinnen und -disponenten besteht darin, in Notsituationen schnell und trotzdem richtig abzufragen, worum es geht“, erklärte Landrat Dr. Olaf Gericke. Wichtig seien aber nicht nur feste Abläufe, sondern auch Ruhe und Übersicht in oft hektischen Situationen zu behalten. „Ein Unfall mit vielen Verletzten auf der A 2 oder die Amokfahrt in Münster sind Beispiele für extreme Situationen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit eintreffen können“, erklärte Dr. Gericke dem Besucher. Das Thema Sicherheit und Rettungsdienst liegt dem Landrat ebenso wie dem Abgeordneten Daniel Hagemeier besonders am Herzen. Auch bei den zahlreichen alltäglichen medizinischen Notfällen sind eine gute Auffassungsgabe und Fachkenntnisse gefragt. So berichtete Frank Sölken über Notrufe, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle telefonisch eine Anleitung zur Herzdruckmassage gegeben hätten. „Denn bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes kann es manchmal zu spät sein“, so Sölken. Da sei es hilfreich, dass das Leitstellen-Team aufgrund ihrer Ausbildung über praktische Erfahrungen im Rettungsdienst als auch in der Feuerwehr verfügt. Rund um die Uhr ist der Leitstellenbetriebsraum des Kreises mit mindestens zwei Beamten besetzt. Hinzu kommen mindestens weitere zwei Kolleginnen und Kollegen, die sich im Rahmen der 24-Stunden-Schicht gerade in den Ruhe- oder Pausenräumen befinden und in kürzester Zeit verfügbar sind, erfuhr der Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier bei seinem Besuch. Bei besonderen Einsatzlagen wie zuletzt beim Orkan Friederike im Januar wird die Leitstelle personell aufgestockt. „Der Aufwand für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Kreis ist hoch und er ist wichtig – nicht nur in der Leitstelle, sondern auch bei Feuerwehren und Rettungsdiensten. Für die hohe Einsatzbereitschaft der Haupt- und Ehrenamtlichen möchte ich mich bedanken“, sagte Daniel Hagemeier zum Abschluss seines Besuches.

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