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Kreis Warendorf (NRW)

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Ingolstadt - Autometropole mit Herz für Radler
Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH

Ingolstadt - Autometropole mit Herz für Radler

Ingolstadt, die ehemalige Bayerische Herzogsresidenz, Universitäts- und Festungssstadt an der Donau, ist eine Fahrradstadt und ein beliebtes Zentrum für Radlurlauber. Von Ingolstadt aus führen gut ausgebaute Radwege in jede Himmelsrichtung, so zum Beispiel von West nach Ost: Dort erstrecken sich die weitläufigen Donauauen mit dem bekannten Donauradweg. Der Donauradweg gehört zu den beliebtesten Fernradwegen Europas und wurde 2017 vom ADFC als Qualitätsradweg mit 4 Sternen zertifiziert. Aber auch sonst kommen Radwanderer voll auf ihre Kosten, denn ein ganzes Netz an ausgebauten Radwegen sorgt für Abwechslung bei der Tourenplanung. Bei erlebnisreichen Fahrradtouren in das geschichtsträchtige Umland Ingolstads durchstreift man altbayerische Kulturlandschaften, die Spargelfelder um die Lenbachstadt Schrobenhausen, die imposanten Hopfengärten der Hallertau, oder die verträumte Flusstal-Landschaft des Naturparks Altmühltal. Schmucke Dörfer mit Gastwirtschaften und Biergärten säumen den Weg. Hier sind ein paar Tourenvorschläge für ausgedehnte Radtouren zwischen Donau und Altmühl: Donauradweg - Der Klassiker Er gehört zu den beliebtesten Fernradwanderwegen: der Donauradweg. Von der Quelle bei Donaueschingen bis zur Mündung im Schwarzen Meer begleitet der Fernradweg den Fluss auf seinem Weg durch bedeutende europäische Natur- und Kulturräume. Der gut ausgebaute, befestigte und vom ADFC als 4-Sterne-Radweg klassifizierte Donauradweg führt in und um Ingolstadt stromaufwärts durch eine attraktive Donauauenlandschaft bis zur barocken Ottheinrichstadt Neuburg und weiter in das pittoreske Donauwörth. Stromabwärts lohnen Touren nach Abensberg mit seinem sehenswerten Hundertwasserturm sowie nach Kelheim mit der Befreiungshalle. Schambachtalbahn-Radweg - Eisenbahngeschichte erfahren Die Fahrradtour auf dem Schambachtalbahn-Radweg verläuft auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Ingolstadt Nord und Riedenburg, die 1904 eröffnet und 1972 im Personenverkehr stillgelegt wurde. Landschaftlicher Höhepunkt der 36 Kilometer langen Strecke ist das idyllische Schambachtal, am Wegesrand warten romantische Schlösser und wehrhafte Burganlagen. In charmanten Städtchen und historischen Ortschaften entdeckt man neben vielen Sehenswürdigkeiten und der lokalen Eisenbahngeschichte immer ein schönes Plätzchen für erholsame Pausen. Biotoperlebnispfad - Natur stadtnah erleben Ingolstadt bietet mit seiner Lage im Donautal einen einzigartigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Entlang des etwa elf Kilometer langen Biotop-erlebnispfads durch den Klenze- und Luitpoldpark, die westlichen Donauauen und Glacisanlagen bieten 18 anschaulich gestaltete Informationstafeln Kurzinformationen über die wichtigsten Biotoptypen des Stadtgebietes. Der Biotoperlebnispfad ist in mehrere Teilrouten unterteilt, die auch einzeln für sich geradelt werden können – ideal für Familien mit Kindern. Weitere Informationen: www.ingolstadt-tourismus.de/radwandern

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Neuer Rekord: Notfallseelsorger im Kreis Warendorf waren 152 Mal im Einsatz
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Neuer Rekord: Notfallseelsorger im Kreis Warendorf waren 152 Mal im Einsatz Kreis Warendorf - Auf ein einsatzreiches Jahr 2017 blicken die Notfallseelsorger im Kreis Warendorf zurück. 152 Mal wurden sie von den Leitstellen der Polizei oder der Feuerwehr gerufen – 39 Mal mehr als im Vorjahr. Seit der Gründung der Notfallseelsorge im Kreis Warendorf im Jahr 2002 ist das Rekord. Der Jahresbericht für 2017 stand im Mittelpunkt des Erfahrungsaustauschs im Kreishaus, an dem neben Vertretern der Notfallseelsorger und dem Landrat auch die Ordnungsdezernentin des Kreises, Petra Schreier, sowie Vertreter von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr teilnahmen. Rund 30 Seelsorgerinnen und Seelsorger der evangelischen und katholischen Kirche sowie aus dem Bereich der Freikirchen gehören zum Team und sind über eine Rufbereitschaft rund um die Uhr zu erreichen. Sie begleiten Menschen, die sich in einer akuten seelischen Notlage befinden. „Für Ihren Einsatz für Ihre Mitmenschen danke ich Ihnen herzlich. Diese Zusammenarbeit ist beispielhaft für gelebte Ökumene“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke. „Ihre Arbeit genießt eine hohe Akzeptanz und großes Vertrauen bei Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei“, so Gericke weiter. Das zeige die hohe Zahl der Einsätze. Dabei wies er darauf hin, dass sich hinter jedem Einsatz großes Leid für die betroffenen Menschen verberge. „Umso wichtiger ist es, den Menschen in Notsituationen seelischen Halt zu geben.“ Dem Leitungskreis der Notfallseelsorge im Kreis gehören u.a. Pfarrerin Alexandra Hippchen an, die auch evangelische Koordinatorin der Notfallseelsorge für Münster und das Münsterland ist, sowie Michael Spanke, Geschäftsführer des Kreisdekanats Warendorf. Die 152 Einsätze der Notfallseelsorger im Kreis waren mehr oder weniger gleichmäßig über das ganze Kreisgebiet verteilt – und die Anlässe waren wieder sehr vielfältig. Die Alarmierungen bei plötzlichen Todesfällen bzw. Erkrankungen im häuslichen und außerhäuslichen Bereich standen mit 39 Prozent wie 2016 (40 Prozent) an der Spitze. Bei 22 Prozent der Einsätze (2016: 21) wurden die Notfallseelsorger zu Verkehrsunfällen oder anderen Unfällen gerufen. Bei 17 Prozent (2016: 20) ging es darum, gemeinsam mit der Polizei eine Todesnachricht zu überbringen. Nach Suiziden waren 15 Prozent der Einsätze der Notfallseelsorger in (2016: 15) erforderlich. Sieben Prozent waren sonstige Alarmierungen.

Ingolstadt - Autometropole mit Herz für Radler
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Ingolstadt - Autometropole mit Herz für Radler Ingolstadt, die ehemalige Bayerische Herzogsresidenz, Universitäts- und Festungssstadt an der Donau, ist eine Fahrradstadt und ein beliebtes Zentrum für Radlurlauber. Von Ingolstadt aus führen gut ausgebaute Radwege in jede Himmelsrichtung, so zum Beispiel von West nach Ost: Dort erstrecken sich die weitläufigen Donauauen mit dem bekannten Donauradweg. Der Donauradweg gehört zu den beliebtesten Fernradwegen Europas und wurde 2017 vom ADFC als Qualitätsradweg mit 4 Sternen zertifiziert. Aber auch sonst kommen Radwanderer voll auf ihre Kosten, denn ein ganzes Netz an ausgebauten Radwegen sorgt für Abwechslung bei der Tourenplanung. Bei erlebnisreichen Fahrradtouren in das geschichtsträchtige Umland Ingolstads durchstreift man altbayerische Kulturlandschaften, die Spargelfelder um die Lenbachstadt Schrobenhausen, die imposanten Hopfengärten der Hallertau, oder die verträumte Flusstal-Landschaft des Naturparks Altmühltal. Schmucke Dörfer mit Gastwirtschaften und Biergärten säumen den Weg. Hier sind ein paar Tourenvorschläge für ausgedehnte Radtouren zwischen Donau und Altmühl: Donauradweg - Der Klassiker Er gehört zu den beliebtesten Fernradwanderwegen: der Donauradweg. Von der Quelle bei Donaueschingen bis zur Mündung im Schwarzen Meer begleitet der Fernradweg den Fluss auf seinem Weg durch bedeutende europäische Natur- und Kulturräume. Der gut ausgebaute, befestigte und vom ADFC als 4-Sterne-Radweg klassifizierte Donauradweg führt in und um Ingolstadt stromaufwärts durch eine attraktive Donauauenlandschaft bis zur barocken Ottheinrichstadt Neuburg und weiter in das pittoreske Donauwörth. Stromabwärts lohnen Touren nach Abensberg mit seinem sehenswerten Hundertwasserturm sowie nach Kelheim mit der Befreiungshalle. Schambachtalbahn-Radweg - Eisenbahngeschichte erfahren Die Fahrradtour auf dem Schambachtalbahn-Radweg verläuft auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Ingolstadt Nord und Riedenburg, die 1904 eröffnet und 1972 im Personenverkehr stillgelegt wurde. Landschaftlicher Höhepunkt der 36 Kilometer langen Strecke ist das idyllische Schambachtal, am Wegesrand warten romantische Schlösser und wehrhafte Burganlagen. In charmanten Städtchen und historischen Ortschaften entdeckt man neben vielen Sehenswürdigkeiten und der lokalen Eisenbahngeschichte immer ein schönes Plätzchen für erholsame Pausen. Biotoperlebnispfad - Natur stadtnah erleben Ingolstadt bietet mit seiner Lage im Donautal einen einzigartigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Entlang des etwa elf Kilometer langen Biotop-erlebnispfads durch den Klenze- und Luitpoldpark, die westlichen Donauauen und Glacisanlagen bieten 18 anschaulich gestaltete Informationstafeln Kurzinformationen über die wichtigsten Biotoptypen des Stadtgebietes. Der Biotoperlebnispfad ist in mehrere Teilrouten unterteilt, die auch einzeln für sich geradelt werden können – ideal für Familien mit Kindern. Weitere Informationen: www.ingolstadt-tourismus.de/radwandern

VHS bietet nachhaltiges Kursprogramm
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VHS bietet nachhaltiges Kursprogramm Beckum - Mit rund 600 Kursen und 40 Einzelveranstaltungen, Vorträgen, Exkursionen und Ausstellungen startet die VHS Beckum-Wadersloh im September 2018 in das neue Bildungsjahr – unter dem Motto „nachhaltig”. Mit diesem Schwerpunkt will die VHS die Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Blick nehmen. Dabei geht es nicht nur um die sogenannten Öko-Themen, sondern auch darum, Menschen zu sensibilisieren und zu motivieren, sich in möglichst allen Lebensbereichen zukunftsfähig zu verhalten. Bildung für alle, z.B. in den Bereichen Schulabschlüsse, Integration und Sprachenlernen oder Gesundheits- und politische Bildung oder auch Verbraucherfragen sind Themenfelder, in denen das angestoßen wird. Programmheft überall kostenlos erhältlich Das Programmheft in einer Auflage von 5 000 Stück liegt an den bekannten öffentlichen Stellen in Beckum, Wadersloh und den Ortsteilen ab sofort aus und kann kostenlos mitgenommen werden. Neben dem Programmheft präsentiert sich die Volkshochschule auch mit einem neuen Internetauftritt, auf dem noch übersichtlicher alle Angebote der VHS eingesehen und online gebucht werden können. Nachhaltigkeit im Mittelpunkt Ein besonderes Highlight des neuen Programms ist wieder das Studienforum im Ratssaal in Wadersloh. Im Herbstsemester steht das Mottothema „Nachhaltigkeit” im Mittelpunkt, und im Frühjahr startet die Reihe zu „Polen”. Unter dem Motto „VHS macht gesünder” laden über 200 Angebote im Bereich Gesundheit wie Fitness- und Entspannungskurse, Rückenschule und Aquagymnastik, Ernährungskurse und Gesundheitsvorträge zum Mitmachen ein. Im Bereich der Kreativität sind neben Bewährtem auch neue Kurse im Programm, z.B. Gestalten mit Ton in Wadersloh, Malen nach Bob Ross und der Entwurf eines eigenen Fotobuchs. Exkursionen „Mit der VHS unterwegs” gehen u.a. nach Bremerhaven zum Klimahaus und zum Deutschen Auswandererhaus, zum koptischen Kloster nach Höxter, zur Buchmesse nach Frankfurt und als Landpartie durch den Kreis. Auch ein Programm im Rahmen der Reihe „Kino an ungewöhnlichen Orten” ist wieder geplant, diesmal in Liesborn. Sprache und Integration Ein weiterer großer Arbeitsschwerpunkt der VHS ist der Bereich des Spracherwerbs und der Integration. Kurse für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache finden vorrangig in der Antoniusschule in Beckum statt. Außerdem werden auch hier Alphabetisierung und die Angebote des zweiten Bildungswegs, Haupt- und Realschulabschluss, unterrichtet. Bei ihrem „viel-seitigen” Programm setzt die VHS aber auch auf Kooperationen, so unterstützen mehr als 30 Institutionen und Vereine das differenzierte Angebot. Informationen und Anmeldungen unter 02521 29 707 oder www.vhs-wadersloh.de

Glasfaser-Update: Freude im Kreishaus über neue Richtlinie des Bundes
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Glasfaser-Update: Freude im Kreishaus über neue Richtlinie des Bundes Kreis Warendorf - Gute Nachrichten für den Kreis Warendorf erhielt Landrat Dr. Olaf Gericke gestern Nachmittag. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, legte die überarbeitete Förderrichtlinie für den Breitbandausbau vor. „Damit haben wir grünes Licht für den Netzausbau im Außenbereich des Kreises, den wir nun wie erhofft mit Glasfaser versorgen können. Unsere Beharrlichkeit und Geduld haben sich ausgezahlt“, lautete die spontane Reaktion von Landrat Dr. Olaf Gericke und gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann. Die beiden hatten sich in den vergangenen Monaten massiv für eine Glasfaser-Lösung eingesetzt. Den heimischen Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup und Reinhold Sendker und dem kommunalen Spitzenverband in Düsseldorf und Berlin dankte der Landrat für ihren Einsatz in dieser für den Kreis sehr wichtigen Frage. „Kommunen, die bislang auf eine Kupfertechnologie gesetzt haben, bekommen die Möglichkeit für ein Technik-Upgrade. Sie können ihr Projekt noch bis Jahresende 2018 auf Glasfaser umstellen“, teilte der zuständige Minister am Dienstag (3. Juli) mit. Startschuss für die Antragstellung ist am 1. August. „Pünktlich zu diesem Termin werden wir unseren Änderungsantrag stellen. Das Ministerium hat eine schnelle und unbürokratische Bearbeitung zugesagt, von daher hoffen wir, schon nach wenigen Monaten ausschreiben zu können“, so der Landrat. Danach können alle noch verbliebenen „weißen Flecken“ im Kreis, die derzeit nur eine verfügbare Bandbreite von maximal 30 Mbit/s haben, an das Gigabit-Netz angeschlossen werden. In seinem ursprünglichen Antrag hatte der Kreis Warendorf auf Kupferkabel gesetzt. Dafür hätte die Wirtschaftlichkeitslücke etwa 60 Mio. Euro betragen, wovon der Bund 50 und das Land 40 Prozent als Förderung übernommen hätten. Für den reinen Glasfaser-Ausbau verdoppelt sich die Summe auf 120 Mio. Euro – entsprechend steigen auch die Förderanteile von Bund und Land. „Gut, dass wir die Ausschreibung gestoppt haben, als wir während der ersten Koalitionsverhandlungen erfahren haben, dass der Bund vom Vectoring mit Kupferkabeln auf den letzten Metern auf reine Glasfasernetze umsteuert“, sagten Landrat Dr. Olaf Gericke und gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann rückblickend. „Wir werden dem Kreistag am Freitag (6. Juli) einen entsprechenden Antrag vorlegen. Für den Außenbereich bei uns ist die neue Richtlinie ein echter Fortschritt." Aber auch die bereits etwas besser versorgten Gebiete im Kreis können mittelfristig auf weitere Fördermittel hoffen. Der Bund stockt hierfür den Bundesanteil entsprechend auf. Die Länder können den höheren Eigenmittelbeitrag der Kommune übernehmen.

Bus und Bahn im Münsterland für die Hosentasche – die BuBiM-App!
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Bus und Bahn im Münsterland für die Hosentasche – die BuBiM-App! Kreis Warendorf - Verbandsvorsteher des Zweckverbandes SPNV Münsterland (ZVM), Dr. Klaus Effing, ist begeistert von der neuen Mobilitäts-App. Sie ist Routenplaner, Fahrplanauskunft und sprachgesteuerte Navigation in einem. Dabei kombiniert sie clever und umweltfreundlich Bus- und Bahnverbindungen mit Rad- oder Fußwegen, informiert über Tickets sowie über örtliche CarSharing-Optionen und bietet einen schnellen Zugang zu den Abfahrtsmonitoren mit Echtzeit-Angaben. „Die BuBIM-App ist nicht nur unternehmens-,sondern auch verkehrsmittelübergreifend“, so Landrat Dr. Effing. Die bei Geomobile beauftragte App wird von ZVM und RVM (Regionalverkehr Münsterland GmbH) Mitte Juni veröffentlicht. Joachim L. Gilbeau ist Aufsichtsratsvorsitzender des kommunalen Verkehrsunternehmens und betont: „Es kam uns darauf an, dass die Kunden alle Informationen zur PKW-unabhängigen Mobilität in einer App finden und sich diese nicht aufwändig zusammensuchen müssen.“ Dr. Uwe Rennspieß, Bereichsleiter Verkehrsmanagement RVM ergänzt: „Wer von A nach B will, gibt Haltestellen oder Adressen ein und bekommt dann - je nach individueller Fahrtwunscheinstellung - einen Geh- oder Fahrradweg und das Bus- und Bahnangebot angezeigt. Außerdem wird er auf die Möglichkeit hingewiesen, ein CarSharing-Fahrzeug auszuleihen, so z.B. in Everswinkel.“ Aus der Übersichtskarte der App kann man den eigenen Standort und die Haltestellen von Bus und Bahn finden und sie direkt in die Verbindungssuche - als Start oder Ziel und selbst als Zwischenhalt - einfügen. Wenn gewünscht begleitet einen die App sogar auf seinem Weg. Dabei lässt sich die sprachgesteuerte Navigation durch Vibration bzw. akustische Signale erweitern, was besonders für sehbehinderte Menschen nützlich ist. Die BuBiM-App soll Schritt für Schritt weiter ausgebaut werden. Auf Hochtouren arbeiten alle Beteiligten daran, die App noch innovativer zu gestalten. Zukünftig sollen weitere Car- und auch RadSharing-Anbieter mit eingebunden werden, Verkehrsstörungen auf den Favoritenlinien per Push-Nachrichten angezeigt werden und natürlich gibt es auch bald einen hinterlegten Ticketshop, der den Nutzern den direkten Fahrkartenkauf ermöglichen wird.

Berufsorientierung an Schulen: Aktueller Schwerpunkt in Bereichen Pflege und Gesundheit
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Berufsorientierung an Schulen: Aktueller Schwerpunkt in Bereichen Pflege und Gesundheit Kreis Warendorf - Im Rahmen des Arbeitskreises für die Studien- und Berufswahlkoordinatoren aller Schulen im Kreis organisiert die Kommunale Koordinierungsstelle des Kreises Warendorf zusammen mit der Schulaufsicht regelmäßig Informations- und Fortbildungsveranstaltungen. Ein Schwerpunkt ist derzeit die Fachkräftegewinnung im Bereich Pflege, Gesundheit und Soziales. Dass es in ambulanten Pflegediensten, Tagespflegeeinrichtungen sowie Wohngemeinschaften und Hospizen zukunftsweisende Arbeitsfelder für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen gibt, betonte Johanna Peters, Sozialplanerin des Kreises Warendorf, bei einem Arbeitskreistreffen im Kreishaus. Um sowohl den Pflegebereich als auch andere Berufe kennen zu lernen, können die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen bei Berufsfelderkundungen sowie in Praxiskursen bei Bildungsträgern erlangen. Dass jede Schülerin und jeder Schüler beruflich gut orientiert ist und nach dem Verlassen der Schule eine individuelle Anschlussperspektive hat, soll das NRW-Landesprogramm „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“, gefördert vom Europäischen Sozialfonds, sicherstellen. Alle jungen Menschen durchlaufen eine Potenzialanalyse, um anschließend anhand ihrer Stärken und Interessen eine Berufsfelderkundung und Praktika zu absolvieren und ihren Berufswunsch zu festigen. Da Eltern im Berufsorientierungsprozess ihrer Kinder sehr wichtige Beratungspersonen sind, plant die Kommunale Koordinierungsstelle eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Eltern und Übergang Schule-Beruf“. „Denn nur gut informierte Eltern, können ihre Kinder sicher bei der Berufswahl unterstützen“, so Jutta Rohoff-Schaden von der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises. Ein weiterer wichtiger Baustein der Berufsorientierung ist das Programm „KAoA STAR – Schule trifft Arbeitswelt“. Sandra Grenzer und Ute Lammerskitten vom Integrationsfachdienst (IFD) stellten den Teilnehmenden des Arbeitskreises die Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf dar. Der IFD berät und begleitet die jungen Menschen in ihrem Berufswahlprozess und ist Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Schulen sowie Betriebe. Die Umsetzung des Landesprogramms im Kreis Warendorf koordiniert die Kommunale Koordinierungsstelle zusammen mit unterschiedlichen Akteuren. Weiterführende Informationen über das NRW-Landesprogramm KAoA erhalten Sie online unter: www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-startseite oder direkt bei der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule-Beruf im Kreis Warendorf: 02581/ 5340-45; koko@kreis-warendorf.de.

„Wertvolles kulturelles Erbe schützen und erhalten“
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„Wertvolles kulturelles Erbe schützen und erhalten“ Kreis Warendorf - Die fast 2000 Bildstöcke, Wegekreuze und Wegekapellen im Kreis Warendorf stellen ein wertvolles, kulturelles Erbe dar. Davon stehen etwa 430 Objekte unter Denkmalschutz. Die „Rettungsaktion für Bildstöcke und Wegekreuze“ des Kreises hat bis heute die Restauration von rund 210 dieser denkmalgeschützten Objekte gefördert. So auch das Wegekreuz der Familie Lummer in Oelde, das jetzt in neuem Glanz erstrahlt. Das bewunderten am Dienstag (26. Juni) unter anderem Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Karl-Friedrich Knop bei einem Pressetermin. Das Kreuz steht stellvertretend für viele weitere denkmalgeschützte Objekte, die auch von einer Förderung profitieren können. „An diesem schönen Wegekreuz wird deutlich, dass Denkmalschutz kein verstaubtes Thema vergangener Jahrhunderte ist, sondern nach wie vor eine große Aktualität besitzt. Ich freue mich, dass durch die Restaurierung der Erhalt des Denkmals über viele Jahre gewährleistet ist“, freute sich Landrat Dr. Olaf Gericke. Die Gesamtkosten der Restaurierung des Hofkreuzes Lummer lagen aufgrund der umfangreichen Arbeiten bei rund 8500 Euro. Der Kreis Warendorf hat zur Durchführung der Maßnahme einen Zuschuss in Höhe von rund 3500 Euro gegeben. Die übrigen Kosten haben die Eigentümer, der Landschaftsverband und die Stadt Oelde getragen. Eigentümer von denkmalgeschützten Kreuzen und Bildstöcken können sich beim Amt für Planung und Naturschutz des Kreises melden. Dort erhalten Sie konkrete Informationen zu den Fördermöglichkeiten und zum Verfahren. In den letzten zwölf Monaten wurden im Rahmen der Aktion drei Maßnahmen in Sassenberg, Telgte und Oelde umgesetzt. Die Gesamtkosten für die Restaurierung dieser Objekte belaufen sich auf etwa 17.000 Euro. Der Kreis Warendorf konnte in dem Zeitraum für die Aktion rund 7.000 Euro zur Verfügung stellen. Finanziert werden die Sanierungsmaßnahmen in der Regel von den Eigentümern, der LWL-Denkmalpflege, der jeweiligen Stadt oder Gemeinde und dem Kreis Warendorf. In vielen Fällen hat auch der Arbeitskreis Historische Bildstöcke des Rotary Clubs Warendorf geholfen. Für das Programm 2018 liegen bereits sieben Anmeldungen für Objekte in Wadersloh, Warendorf, Beckum, Ostbevern und Sendenhorst vor - und stehen teilweise schon kurz vor Restaurationsbeginn. Seit 2001 führt der Kreis Warendorf dieses Projekt zur Erhaltung der kunst-, kulturhistorisch und heimatkundlich wertvollen sakralen Denkmäler durch.

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