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Kreis Warendorf (NRW)

Fläche: 1.319,41 km² / Bevölkerung: 277.431
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Rubrik: Beruf, Karriere & Bildung

Medienscouts an sieben weiteren Schulen im Kreisgebiet ausgebildet
LFP Redaktion

Medienscouts an sieben weiteren Schulen im Kreisgebiet ausgebildet

Kreis Warendorf - „Um welche Themen kann es bei der Beratung der schulischen Medienscouts gehen?“ – „Wer unterstützt die Jugendlichen bei Ihrer Arbeit?“ Das waren Fragen, die die Medienexperten Rita Niemerg und Martin Decker den Schülerinnen und Schülern am letzten Fachtag zur Ausbildung von Medienscouts, der an der bischöflichen Realschule St. Martin in Sendenhorst stattfand, stellten. Gleichzeitig informierten Ann-Christin Brause (Schulpsychologin) und Holger Stein (Medienberater) die Beratungslehrer der weiterführendenden Schulen im Kreis darüber, wie die Arbeit der Medienscouts strukturell in der Schule verankert sein sollte. Alle Moderatoren gehören dem Netzwerk Medien für den Kreis Warendorf an. Organisiert wurde die Ausbildungsreihe vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Warendorf. Um nicht nur die Chancen, sondern auch die Risiken medialer Angebote zu erkennen und Medien selbstbestimmt, kritisch und kreativ nutzen zu können, sind Begleitung, Qualifizierung und Medienkompetenz erforderlich. 18 Lehrerinnen und Lehrer sowie 36 Schülerinnen und Schüler aus sieben weiterführenden Schulen im Kreis Warendorf wurden an vier Fachtagen durch die Akteure im Netzwerk Medien für den Kreis Warendorf qualifiziert. Seit 2016 bildet das Netzwerk Medien im Kreis Warendorf Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler eigenständig aus. Unterstützt wird die Ausbildung durch die Landesanstalt für Medien NRW (LfM). Medienscouts sollen ihre eigene Medienkompetenz erweitern, Wissen um den sicheren Umgang mit Medien erwerben und dazu befähigt werden, dieses Wissen Mitschülern zu vermitteln. Zudem sollen sie helfen, Medienkonzepte von Schulen weiter zu entwickeln und ihre Kenntnisse und Erfahrungen an nachfolgende Medienscouts an der Schule weitergeben. „Cybermobbing, Gewaltvideos auf dem Handy, Einstellen von urheberrechtlich geschützten Fotos und Videos bei Youtube oder illegale Film- und Musikdownloads – die unbedarfte Mediennutzung und die damit verbundenen Probleme machen vor den Schulen nicht Halt“, begründete Holger Stein, Medienberater des Kreises Warendorf, die Notwendigkeit der Qualifizierung einer vergleichsweise kleinen Schülergruppe zu Medienscouts. Zu den bisher zertifizierten Medienscouts an den weiterführenden Schulen kommen in diesem Jahr sieben Teams von folgenden Schulen im Kreis Warendorf dazu: Verbundschule Everswinkel, Städtisches Gymnasium, Fritz-Winter Gesamtschule und Overbergschule in Ahlen, Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum, Realschule St. Martin in Sendenhorst.
VHS bietet nachhaltiges Kursprogramm
LFP Redaktion

VHS bietet nachhaltiges Kursprogramm

Beckum - Mit rund 600 Kursen und 40 Einzelveranstaltungen, Vorträgen, Exkursionen und Ausstellungen startet die VHS Beckum-Wadersloh im September 2018 in das neue Bildungsjahr – unter dem Motto „nachhaltig”. Mit diesem Schwerpunkt will die VHS die Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Blick nehmen. Dabei geht es nicht nur um die sogenannten Öko-Themen, sondern auch darum, Menschen zu sensibilisieren und zu motivieren, sich in möglichst allen Lebensbereichen zukunftsfähig zu verhalten. Bildung für alle, z.B. in den Bereichen Schulabschlüsse, Integration und Sprachenlernen oder Gesundheits- und politische Bildung oder auch Verbraucherfragen sind Themenfelder, in denen das angestoßen wird. Programmheft überall kostenlos erhältlich Das Programmheft in einer Auflage von 5 000 Stück liegt an den bekannten öffentlichen Stellen in Beckum, Wadersloh und den Ortsteilen ab sofort aus und kann kostenlos mitgenommen werden. Neben dem Programmheft präsentiert sich die Volkshochschule auch mit einem neuen Internetauftritt, auf dem noch übersichtlicher alle Angebote der VHS eingesehen und online gebucht werden können. Nachhaltigkeit im Mittelpunkt Ein besonderes Highlight des neuen Programms ist wieder das Studienforum im Ratssaal in Wadersloh. Im Herbstsemester steht das Mottothema „Nachhaltigkeit” im Mittelpunkt, und im Frühjahr startet die Reihe zu „Polen”. Unter dem Motto „VHS macht gesünder” laden über 200 Angebote im Bereich Gesundheit wie Fitness- und Entspannungskurse, Rückenschule und Aquagymnastik, Ernährungskurse und Gesundheitsvorträge zum Mitmachen ein. Im Bereich der Kreativität sind neben Bewährtem auch neue Kurse im Programm, z.B. Gestalten mit Ton in Wadersloh, Malen nach Bob Ross und der Entwurf eines eigenen Fotobuchs. Exkursionen „Mit der VHS unterwegs” gehen u.a. nach Bremerhaven zum Klimahaus und zum Deutschen Auswandererhaus, zum koptischen Kloster nach Höxter, zur Buchmesse nach Frankfurt und als Landpartie durch den Kreis. Auch ein Programm im Rahmen der Reihe „Kino an ungewöhnlichen Orten” ist wieder geplant, diesmal in Liesborn. Sprache und Integration Ein weiterer großer Arbeitsschwerpunkt der VHS ist der Bereich des Spracherwerbs und der Integration. Kurse für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache finden vorrangig in der Antoniusschule in Beckum statt. Außerdem werden auch hier Alphabetisierung und die Angebote des zweiten Bildungswegs, Haupt- und Realschulabschluss, unterrichtet. Bei ihrem „viel-seitigen” Programm setzt die VHS aber auch auf Kooperationen, so unterstützen mehr als 30 Institutionen und Vereine das differenzierte Angebot. Informationen und Anmeldungen unter 02521 29 707 oder www.vhs-wadersloh.de
Berufsorientierung an Schulen: Aktueller Schwerpunkt in Bereichen Pflege und Gesundheit
LFP Redaktion

Berufsorientierung an Schulen: Aktueller Schwerpunkt in Bereichen Pflege und Gesundheit

Kreis Warendorf - Im Rahmen des Arbeitskreises für die Studien- und Berufswahlkoordinatoren aller Schulen im Kreis organisiert die Kommunale Koordinierungsstelle des Kreises Warendorf zusammen mit der Schulaufsicht regelmäßig Informations- und Fortbildungsveranstaltungen. Ein Schwerpunkt ist derzeit die Fachkräftegewinnung im Bereich Pflege, Gesundheit und Soziales. Dass es in ambulanten Pflegediensten, Tagespflegeeinrichtungen sowie Wohngemeinschaften und Hospizen zukunftsweisende Arbeitsfelder für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen gibt, betonte Johanna Peters, Sozialplanerin des Kreises Warendorf, bei einem Arbeitskreistreffen im Kreishaus. Um sowohl den Pflegebereich als auch andere Berufe kennen zu lernen, können die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen bei Berufsfelderkundungen sowie in Praxiskursen bei Bildungsträgern erlangen. Dass jede Schülerin und jeder Schüler beruflich gut orientiert ist und nach dem Verlassen der Schule eine individuelle Anschlussperspektive hat, soll das NRW-Landesprogramm „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“, gefördert vom Europäischen Sozialfonds, sicherstellen. Alle jungen Menschen durchlaufen eine Potenzialanalyse, um anschließend anhand ihrer Stärken und Interessen eine Berufsfelderkundung und Praktika zu absolvieren und ihren Berufswunsch zu festigen. Da Eltern im Berufsorientierungsprozess ihrer Kinder sehr wichtige Beratungspersonen sind, plant die Kommunale Koordinierungsstelle eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Eltern und Übergang Schule-Beruf“. „Denn nur gut informierte Eltern, können ihre Kinder sicher bei der Berufswahl unterstützen“, so Jutta Rohoff-Schaden von der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises. Ein weiterer wichtiger Baustein der Berufsorientierung ist das Programm „KAoA STAR – Schule trifft Arbeitswelt“. Sandra Grenzer und Ute Lammerskitten vom Integrationsfachdienst (IFD) stellten den Teilnehmenden des Arbeitskreises die Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf dar. Der IFD berät und begleitet die jungen Menschen in ihrem Berufswahlprozess und ist Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Schulen sowie Betriebe. Die Umsetzung des Landesprogramms im Kreis Warendorf koordiniert die Kommunale Koordinierungsstelle zusammen mit unterschiedlichen Akteuren. Weiterführende Informationen über das NRW-Landesprogramm KAoA erhalten Sie online unter: www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-startseite oder direkt bei der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule-Beruf im Kreis Warendorf: 02581/ 5340-45; koko@kreis-warendorf.de.
Nicht von 0 auf 100, sondern von 5 auf 2
LFP Redaktion

Nicht von 0 auf 100, sondern von 5 auf 2

Kreis Warendorf - Was können Eltern machen, wenn ihr Kind in der Schule schlechte Noten hat, die Hilfe durch Freunde oder Familie nicht ausreicht und kein Geld für eine Nachhilfe vorhanden ist? Diese Frage musste sich auch Familie Kiritharan aus Neubeckum im Herbst des letzten Jahres stellen, als Ihr elfjähriger Sohn Pirajan den schulischen Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Doch mit der finanziellen Unterstützung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket konnten sie die Kosten für die Nachhilfe Ihres Sohnes problemlos decken. Nach der Bewilligung des Antrages durch das Jobcenter Kreis Warendorf in Beckum konnte Pirajan mit der Lernförderung im Nachhilfeinstitut von Sabine Kujawski starten. An zwei Nachmittagen pro Woche drückte Pirajan zusätzlich die Schulbank in einer kleinen Lerngruppe. Schnell stellten sich die ersten Erfolge ein. Im Oktober 2017 lagen die Noten in drei Fächern noch bei mangelhaft und die Versetzung war in großer Gefahr. Nach nur sieben Monaten Lernförderung haben sich die Noten mittlerweile auf gut bzw. befriedigend verbessert. Pirajan und seine Familie schauen wieder zuversichtlich in die Zukunft. Der Kreis Warendorf mit seinem Jobcenter möchte alle bedürftigen Familien unterstützen und sichert eine schnelle Bearbeitung der Anträge für eine individuelle Lernförderung zu. Allein im Jahr 2018 wurden bislang bereits knapp 800 Anträge auf Lernförderung gestellt. Im Jahr 2017 waren es insgesamt nur knapp 1.500. „Wir freuen uns, dass immer mehr Familien dieses sinnvolle Angebot nutzen und auf diese Weise ihre Kinder fördern“, sagt der für Bildung und Teilhabe zuständige Teamleiter Stefan Kramer-Hilgensloh vom Jobcenter Kreis Warendorf. Einen Anspruch auf die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes haben nicht nur Bezieher von Leistungen nach dem SGB II, sondern auch Bezieher von Wohngeld und Kinderzuschlag. Weitere Informationen zur Übernahme der Kosten der Lernförderung und den weiteren Leistungen des Bildungs-und Teilhabepaketes erhalten Sie in den Anlaufstellen des Jobcenters vor Ort oder auf der Internetseite www.jobcenter-warendorf.de.
Französische Austauschschüler am Albertus-Magnus-Gymnasium
LFP Redaktion

Französische Austauschschüler am Albertus-Magnus-Gymnasium

Beckum - Der 8. Jahrgang des Albertus-Magnus-Gymnasiums hat zurzeit Besuch aus der französischen Stadt La Charité-sur-Loire. Rund 56 Schülerinnen und Schüler aus Beckum und der Stadt im Burgund machten sich am Tag nach ihrer Ankunft zu einer Stadtrallye durch Beckum auf. Zuvor begrüßte sie Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann im sonnigen Ständehausgarten. Auch vor dem Hintergrund der anstehenden Rallye bekamen die französischen Gäste und ihre deutschen Austauschpartnerinnen und -partner so Informationen über Beckum aus erster Hand. Beckums Partnerstädte spielten dabei ebenso eine Rolle wie die 4 Stadtteile. Kurz ging der Verwaltungschef auch auf die lange Beckumer Geschichte ein, mit dem Erlangen der Stadtrechte in 1224, der Prägung durch die Landwirtschaft und die Geschichte der Ackerbürger sowie den seit mehr als 200 Jahren andauernden Kalksteinabbau. Dieser fand zu Beginn des letzten Jahrhunderts einen Höhepunkt mit über 30 Zementwerken, von denen es heute noch 2 gibt. Strothmann stellte die daraus resultierende Bedeutung Beckums als Industriestandort heraus, mit großen international agierenden Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau. Die Arbeitslosenquote ist mit unter 5 Prozent nahe an der Vollbeschäftigung. Heute ist eher ein Mangel an Fachkräften spürbar. Beckum ist die einzige Kommune im Kreis Warendorf mit einem Einpendler-Überschuss. Es kommen also mehr Menschen in die Stadt zum Arbeiten, als dafür herausfahren. Auch die Beckumer Schullandschaft skizzierte der Verwaltungschef. Er versäumte nicht, bei den 13-14-Jährigen für die Sportanlagen, Freizeitmöglichkeiten und Erholungsgebiete zu werben. Die Jugendlichen aus Frankreich und Deutschland hörten es gern, steht doch Wasserskifahren auf dem Freizeitsee Tuttenbrock ohnehin auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler aus der Stadt an der Loire wohnen bei Beckumer Gastfamilien und bleiben eine Woche.
Studentin aus französischer Partnerstadt bekommt Einblicke in Schulverwaltung
LFP Redaktion

Studentin aus französischer Partnerstadt bekommt Einblicke in Schulverwaltung

Beckum - Die 19-jährige Studentin des deutsch-französischen Rechts Laetitia Villet absolviert zurzeit ein vierwöchiges Praktikum bei der Stadt Beckum. Im Fachdienst Schule und Sport erfährt sie, unter welchen Voraussetzungen Schülerfahrkosten erstattet werden und was für den Offenen Ganztag in den Beckumer Schulen zu tun ist. So lernt sie, wie man Bescheide formuliert, Förderanträge stellt oder Excel-Tabellen anlegt. „Excel war mir ganz neu. Aber ich finde es sehr nützlich für mein Studium“, so die selbstbewusste junge Frau. Sie erledigt aber nicht nur den „Papierkram“, wie sie selber sagt. Sie begleitet die deutschen Kolleginnen in die Schulen, hat an einem Pressetermin teilgenommen und dabei geholfen, im Keller Akten zu sortieren. „Ich habe schon wegen des sehr netten Teams unheimlich viel gelernt“, so Laetitia. Die sympathische Studentin aus La Celle Saint-Cloud ist zweisprachig aufgewachsen, da ihre Mutter aus Wien stammt. Ihr Vater ist Franzose. Ihr anspruchsvolles Studium absolviert sie sowohl in Cergy (nordwestlich von Paris) als auch in Düsseldorf. Im 2. Semester ist ein Verwaltungspraktikum in Deutschland vorgeschrieben. Da lag Beckum als Partnerstadt ihrer französischen Heimatstadt nahe. Mit dem deutsch-französischen Studiengang profitiert sie nicht nur von den umfassenden Einblicken in beide Rechtssysteme, sondern auch von unterschiedlichen Lehrmethoden. „In Frankreich lernt man zunächst nach und nach die Gesetze kennen. In Deutschland geht es gleich an die Bearbeitung von Fällen, obwohl man die Gesetze noch nicht kennt“, stellt sie einen wesentlichen Unterschied heraus. In Beckum lebt sie bei ihrer Gastfamilie Laukemper. „Das sind sehr nette Leute“, findet Laetitia. Mit Tochter Carla, die zurzeit für ihr Abitur am Albertus-Magnus-Gymnasium lernt, hat sie am vergangenen Wochenende in Münster eine Gegen-Demo besucht. Auch politisch sind die jungen Frauen auf einer Wellenlänge.
Medienscouts-Weiterbildung im Kreis Warendorf
LFP Redaktion

Medienscouts-Weiterbildung im Kreis Warendorf

Ein Leben ohne Smartphone und Internet ist für viele Kinder und Jugendliche nicht mehr vorstellbar. Die mobilen Endgeräte sind zum ständigen Begleiter geworden. Stundenlanges Zocken und Posten in Onlinewelten sind ein wesentlichen Bestandteil der Freizeitbeschäftigung von Jugendlichen. Doch wie viel Mediennutzung ist gesund? Wann beginnt eine exzessive Mediennutzung und wann wird diese zur Onlinesucht? Am vergangenen Donnerstag setzten sich 26 Medienscouts-Schüler und Medienscouts-Lehrer aus dem Kreis Warendorf mit dem Thema „Mediensucht“ auseinander. Zunächst ging es darum, das eigene Mediennutzungsverhalten zu reflektieren. Anhand eines Suchtverlaufes und der Zuordnung von Fallbeispielen und beliebten Apps wurde überlegt, wann Grenzen zwischen Konsum, verstärkter Nutzung und Missbrauch überschritten werden. Bei der Frage nach Schutzfaktoren vor Onlinesucht, waren sich alle einig, dass reale Freunde, Hobbies und Regeln wichtige Faktoren sind. Mit vielen praktischen Anregungen zur Umsetzung sind sie an ihre Schulen zurückgekehrt. Referentinnen des Fortbildungstages waren Katrin Diekhoff, Rita Niemerg und Franziska Ruhe vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf. Hintergrund: Medienscouts – Schüler helfen Schülern Das 2012 initiierte Projekt „Medienscouts NRW“ der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), zielt darauf ab, Schüler in der Sekundarstufe I für die Risiken medialer Angebote zu sensibilisieren und den selbstbestimmten, kritischen und kreativen Umgang mit Medien zu fördern. Das Besondere dabei: Schüler werden mit Unterstützung des Netzwerks Medien im Kreis Warendorf und der LfM zu Experten in Medienfragen ausgebildet und stehen dann ihren Mitschülern bei Schwierigkeiten im Alltag zur Seite.
Was sind intelligente Verbraucher? / JuniorCampus startet ins Sommersemester 2018
LFP Redaktion

Was sind intelligente Verbraucher? / JuniorCampus startet ins Sommersemester 2018

Kreis Warendorf - Das HOCHSCHUL-KOMPETENZ-ZENTRUM studieren & forschen e.V. hat zusammen mit seinen Mitgliedshochschulen Bielefeld, Hamm-Lippstadt, Münster und Südwestfalen wieder ein spannendes und vielseitiges Programm für das Sommersemester 2018 zusammengestellt. In den vier JuniorCampus-Vorlesungen werden Professorinnen und Professoren wissenschaftliche Themen anschaulich darstellen und dadurch Jugendlichen einen ersten Einblick in ein Hochschulstudium geben. Die Veranstaltungen im Überblick: - 16.03.2018 „Regenerative Energieerzeugung und intelligente Verbraucher!“ Prof. Dr. Eva Schwenzfeier-Hellkamp, Fachhochschule Bielefeld - 20.04.2018 „Mathematische Spielereien – von wegen nur trockene Zahlen!“ Prof. Dr. Mark Schülke, Fachhochschule Südwestfalen - 08.06.2018 „Energie im Wandel der Zeit – wie wir unsere Zukunft (um)gestalten!“ Prof. Dr. Torsten Cziesla, Hochschule Hamm-Lippstadt - 29.06.2018 „Warum regnet es so viel?“ Prof. Dr. Helmut Grüning, Fachhochschule Münster „Die Auftaktveranstaltung beschäftigt sich mit regenerativer Energieerzeugung. Eva Schwenzfeier-Hellkamp und Dirk Hansmeier von der Fachhochschule Bielefeld werden u.a. erklären, wie eine Photovoltaikanlage funktioniert und was intelligente Verbraucher sind“, verrät Bettina Dittmar, Projektleiterin des HOKO. Die Vorträge richten sich an Jugendliche im Alter von 10 – 16 Jahren. Sie finden statt im Berufskolleg in Beckum und haben eine Dauer von ca. 60 – 80 Minuten, Beginn ist jeweils um 16:00 Uhr. Wer an drei Veranstaltungen des JuniorCampus teilnimmt, wird mit einem JuniorCampus-Zertifikat belohnt, bei vier Teilnahmen winkt zusätzlich die Verlosung eines „Tablet“. Anmelden können sich Jugendliche ab sofort unter www.hoko-waf.de und erhalten dann ihren JuniorCampus-Ausweis. Für Fragen zur Veranstaltungsreihe JuniorCampus steht Bettina Dittmar T 02521 8505-55 dittmar@hoko-waf.de gerne zur Verfügung.
Das Spiel ist die Sprache des Kindes - Fortbildung für Pflegeeltern zum Thema Spiel
LFP Redaktion

Das Spiel ist die Sprache des Kindes - Fortbildung für Pflegeeltern zum Thema Spiel

Beckum - Diplom-Sozialpädagogin Doris Buitinck referierte im Rahmen einer Fortbildung für Pflegeeltern zum Thema Spiel. In die Räume der Volkshochschule Beckum-Wadersloh hatten das Jugendamt der Stadt Beckum gemeinsam mit der Stadt Ahlen, Innosozial, dem Kinderschutzbund im Kreis Warendorf, dem Sozialdienst Katholischer Frauen sowie der Stadt Oelde eingeladen. Die Pädagogin (Supervisorin und Coach) aus Werne mit Weiterbildung in Psychotherapie für Kinder und Jugendliche hat langjährige Erfahrung als Spieltherapeutin und in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien. So nahm sie das Spiel von Kindern unter Berücksichtigung der Entwicklung von Pflegekindern in den Blick. Zunächst stellte die Referentin aus Werne das kindliche Spiel als eine Ausdrucksform von Gefühlen und als wichtiges Mittel zur Verarbeitung von Konflikten dar. Kinder werden aus unterschiedlichen Gründen aus ihren Familien herausgenommen, beispielsweise weil sie vernachlässigt wurden oder innerfamiliärer Gewalt (die seelisch und körperlich zugefügt werden kann) ausgesetzt waren. Zur Verarbeitung dieser belastenden Erfahrungen benötigen die Kinder ihre Bezugspersonen als Spielpartner, um ihnen zu zeigen, was sie erlebt haben. Insbesondere das Rollenspiel kann ein Schlüssel zum Verständnis des Kindes sein. Welche Rollen spielt es besonders häufig, und wie gestaltet es sie aus? Im Rollenspiel kann das Kind Gefühle wahrnehmen, seine Impulse ausleben und Erlebtes durch Reproduzieren nacherleben. Liegen traumatisierende Erlebnisse zugrunde, können diese im Rollenspiel in Worte gefasst und der Vergangenheit zugeordnet werden, um dann in einer vertrauensvollen, schützenden Beziehung neue, korrigierende Erfahrungen machen zu können. Im Spiel kommen aber auch die kindliche Neugierde und Entwicklung zum Ausdruck. So kann das Spiel allmählich den Weg zu einer altersgerechten Entwicklung freimachen. Im praktischen Teil berichteten die Teilnehmerinnen über das Spielverhalten ihrer Pflegekinder und bekamen praktische Hinweise zum Umgang mit dem Spiel der Kinder.

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