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Kreis Warendorf (NRW)

Fläche: 1.319,41 km² / Bevölkerung: 277.431
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Rubrik: Wirtschaft, Versicherung & Finanzen

Verfassungsauftrag Gleichstellung – Taten zählen!
LFP Redaktion

Verfassungsauftrag Gleichstellung – Taten zählen!

Beckum - Die 25. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands in Karlsruhe ist erfolgreich zu Ende gegangen. Mit dabei war Monika Björklund, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Beckum Die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ist fast 70 Jahre nach Inkrafttreten und 24 Jahre nachdem Artikel 3 des Grundgesetzes um Absatz 2 „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“, ergänzt wurde, in vielen Punkten noch nicht erreicht, sagt Monika Björklund. In den Kommunen müssen Männer und Frauen zusammen daran arbeiten, strukturelle Benachteiligungen von Frauen abzubauen. Aktuelle Zahlen belegen die Schieflage in Sachen Gleichstellung. - Politische Repräsentanz: Frauenanteil in den Gemeindeparlamenten durchschnittlich nur 25% (Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft) - Gewalt gegen Frauen: 109.000 Frauen wurden 2016 Opfer von Gewalt in der Partnerschaft (BKA Kriminalstatistische Auswertung 2018). Folgekosten von Gewalt an Frauen. 3,8 Mrd. Euro (Sylvia Sacco: Häusliche Gewalt Kostenstudie für Deutschland, tredition 2017) - Sorgearbeit: Frauen leisten 52 Prozent mehr Haus- und Pflegearbeit als Männer, d.h. anderthalbmal so viel (Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung 2017) - Führungspositionen: Von 437 Verwaltungsspitzen in den Landkreisen, Stadtkreisen und kreisfreien Städten sind 11,4 % mit Frauen besetzt (eigene Erhebung der GFMK Stand Nov. 2017 in Gleichstellungsatlas BMFSFJ) Diese Fakten machen klar: Der Nachholbedarf für die Umsetzung des Staatsziels „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ ist groß. Nur eine konsequente Gleichstellungspolitik auf allen staatlichen Ebenen kann hier Abhilfe schaffen. „Frauen können alles, wenn sie die nötige Unterstützung haben. Das ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Eine kommunale Aufgabe, eine Aufgabe der Länder und des Bundes. Dafür müssen wir noch einiges tun, und zwar gemeinsam.“, sagte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey, die die Bundeskonferenz eröffnete. Taten zählen! Der Verfassungsauftrag Gleichstellung kann eingelöst werden, wenn zum Beispiel Führungsposten in der Stadtverwaltung paritätisch besetzt werden, wenn Parteien Frauen auf aussichtsreiche Listenplätze setzen. Die Erfahrung zeigt: Freiwillig passiert das nicht. Deshalb braucht es eine Quotierung für alle entscheidenden politischen und wirtschaftlichen Gremien und Ämtern. Die Errungenschaften der Gleichstellung müssen verteidigt und ausgebaut werden, gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulisten und radikalen Islamisten rückwärtsgewandte Rollenbilder vertreten und die Gleichstellung von Frauen und Männern in Frage stellen. Solchen Bestrebungen muss konsequent entgegengetreten werden. Das erfordert eine klare Positionierung seitens der Politik für eine lebenswerte Gesellschaft für Frauen und Männer, so Monika Björklund abschließend. Karlsruher Erklärung Mit der (einstimmigen) Verabschiedung der Karlsruher Erklärung am Dienstag den 18. September, fordern die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unter anderem, dass ein Aktionsplan in der Querschnittsverantwortung aller Ressorts im Bund die Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen zum Nachteil von Frauen beendet. Schutz vor Gewalt und sexistischen Strukturen muss in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens, von Gesellschaft und Politik gewährleistet werden. Dafür müssen tragfähige, aufeinander abgestimmte und nachhaltig wirksame Maßnahmen und Strukturen auch in den Kommunen geschaffen werden. Informationen zur Konferenz: www.frauenbeauftragte.de Twitter:#verfassungsauftraggleichstellung Bitte beachten Sie die angehängte Karlsruher Erklärung Die Bundeskonferenz wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden Württemberg gefördert.
Dynamik in Drensteinfurt beeindruckte Landrat bei seiner Radtour
LFP Redaktion

Dynamik in Drensteinfurt beeindruckte Landrat bei seiner Radtour

Kreis Warendorf - Von Bau- und Gewerbegebieten bis zur Kindergartensituation reichten die Themen und Stationen bei der Landratsradtour durch Drensteinfurt, an der auch die Verwaltungsleitungen von Stadt und Kreis sowie Ortsvorsteher Bernhard Stückmann (Rinkerode) und die 2. stellv. Bürgermeisterin Christiane Havers teilnahmen. Dabei erhielten die Besucher aus dem Kreishaus zahlreiche interessante Einblicke. Bürgermeister Carsten Grawunder begrüßte Landrat Dr. Olaf Gericke und sein Team am Rathaus. Von dort aus ging es zum städtischen Bauhof an der Gildestraße, wo Leiter Thomas Schlüter die vielfältigen Aufgaben erklärte, die das 17-köpfige Team zu erfüllen hat – vom Winterdienst bis zur Unterhaltung von Spielplätzen, Grünflächen und 200 Kilometern Wirtschaftswegen. Dann besichtigten die Besucher das 2017 eingeweihte Gebäude. Das geplante 40.000 m² große Gewerbegebiet Viehfeld III in unmittelbarer Nachbarschaft des Bauhofes war ein weiteres Thema. „Die Nachfrage ist schon jetzt größer als das Angebot. Wir rechnen damit, dass wir die Flächen schnell veräußern werden“, erklärte der Bürgermeister. Ein weiteres Beispiel für die Dynamik ist das künftige Baugebiet Mondscheinweg, wo etwa 250 Grundstücke entstehen sollen. Am neuen Feuerwehgerätehaus an der Konrad-Adenauer-Straße begrüßte Mike Engels, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Drensteinfurt, die Gruppe und führte sie durch das 2016 eröffnete Gebäude. Besonders im Blickpunkt stand hier das neue Fahrzeug der First Responder. Der Ford Transit hat eine deutlich bessere Sicherheitsausstattung. Die First-Responder-Gruppe besteht aus ausgebildeten, aber ehrenamtlichen Ersthelfern. Für sie ist auch in den Ortsteilen Rinkerode und Walstedde ein Fahrzeug stationiert, das sehr schnell an Einsatzorten sein und oft die wichtige Erstversorgung übernehmen kann, bis der reguläre Rettungsdienst vor Ort ist. Ein wichtiges aktuelles Thema ist derzeit in vielen Städten und Gemeinden der Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes. In Drensteinfurt ist der Bedarf in diesem Jahr auf 606 Plätze gestiegen. Insgesamt acht Einrichtungen stehen dafür derzeit in Drensteinfurt selbst sowie in den Ortsteilen Rinkerode und Walstedde zur Verfügung. Da sich der Bau einer dringend notwendigen weiteren Kindertagesstätte in der Kernstadt aufgrund von Auseinandersetzungen über das Umlegungsverfahren verzögert, ist eine weitere Übergangslösung erforderlich, berichtete der Bürgermeister. Aktuell prüft die Stadt mehrere Standorte für die zeitnahe Einrichtung von Raum-Modulen für die Kinderbetreuung. Zum Abschluss der Radtour zeigte er dem Landrat und seinem Team die Kita-Gruppe am Windmühlenweg, wo derzeit bereits eine Kita-Gruppe vorübergehend untergebracht ist. „Bis die neue Kindertagesstätte an der Blumenstraße fertig gestellt ist, brauchen wir in Drensteinfurt eine schnelle und kreative Lösung. Dabei werden wir die Stadt nach allen Kräften und baurechtlichen Möglichkeiten unterstützen“, versicherte Landrat Dr. Olaf Gericke dem Bürgermeister. „Für mich war es interessant zu sehen, wie dynamisch sich hier vieles entwickelt. Die Stadt ist gut aufgestellt für das erfreuliche weitere Wachstum, das sie erwarten kann“, zog der Landrat ein Fazit.
Staatssekretär Oliver Wittke und Bundestagsabgeordneter Reinhold Sendker informieren sich über Wirtschaftsstandort
LFP Redaktion

Staatssekretär Oliver Wittke und Bundestagsabgeordneter Reinhold Sendker informieren sich über Wirtschaftsstandort

Kreis Warendorf - Auf Initiative des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker (Westkirchen). besuchte der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Oliver Wittke, den Kreis Warendorf. Nach einem Gespräch bei der Firma Bohle in Ennigerloh wurden die Bundespolitiker im Kreishaus von Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßt. Zusammen mit Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der gfw (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung) im Kreis Warendorf, gab Dr. Gericke einen Überblick über den Wirtschaftsstandort Warendorf. Hauptthema war hierbei der Breitbandausbau in den ländlichen Gebieten. „Mit den Förderanträgen haben wir einen Riesenerfolg für den Kreis Warendorf erzielt“, so der Landrat. Er betonte, dass ohne die tatkräftige Unterstützung von Reinhold Sendker dieser Aufschlag nicht möglich geworden wäre. Nachdem im ersten Anlauf insgesamt 30 Millionen für den Kreis Warendorf vom Bund gefördert wurden, konnte jetzt ein zweiter Förderantrag in gleicher Höhe gestellt werden. Zusammen mit Fördermitteln aus dem Landeshaushalt werde ein Volumen von 120 Millionen Euro erreicht. „Dieser zweite Förderantrag ermöglicht es dem Kreis Warendorf den Breitbandausbau in Glasfaserqualität bis zum letzten Haus auszuführen“, erklärte Sendker. Weitere Themen waren die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und die Energiepolitik. Im Bereich der Verkehrspolitik wurde der Ausbau der B475 n zwischen Neubeckum und Ennigerloh und der Ausbau der Bahnstrecke Münster-Lünen thematisiert. Hier müsse jetzt eine schnelle Planung erfolgen, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig.
Fraunhofer-Institut berät Unternehmen im Kreis Warendorf
LFP Redaktion

Fraunhofer-Institut berät Unternehmen im Kreis Warendorf

Kreis Warendorf - Digitalisierung ist das Zukunftsthema Nummer eins. Die Perspektiven, die sie ermöglicht, sind nahezu grenzenlos. Genau das stellt viele Unternehmer im Kreis Warendorf vor vielfältige Herausforderungen verbunden mit der Frage „Bin ich auf dem richtigen Weg?“ Bei der Beantwortung dieser Frage hilft der Digital-Check – ein Projekt der gfw-Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH. Zusammen mit Kooperationspartnern der Handwerkskammer Münster, der IHK Nord Westfalen, der Kreishandwerkerschaft, münsterLAND.digital, dem Hotel- und Gaststättenverband, dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband sowie einer Kommunikationsberatung stehen sie den Unternehmen als Digital-Team zur Verfügung. Ein weiterer Kooperationspartner ergänzt jetzt mit seiner fachlichen Expertise das Team: Mit dem Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM mit Sitz in Paderborn hat die gfw jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßte gemeinsam mit gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann Dr.-Ing. Arno Kühn, Geschäftsstellenleiter OWL, Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum, zum Auftakt der Kooperation im Kreishaus: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, einen kompetenten und renommierten Partner wie das Fraunhofer IEM in unser Digital-Team einzubinden. Unser Angebot für die Unternehmen wird dadurch noch attraktiver.“ „Das Fraunhofer IEM verfügt über langjährige Erfahrung mit mittelständischen Unternehmen. Industrie-Unternehmen im Kreis Warendorf können davon ab sofort profitieren“, freut sich gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann. Auf Wunsch besuchen Vertreter des IEM die Unternehmen, um ihre individuellen Bedarfe zu ermitteln und mit ihnen mögliche Schritte für die Digitalisierung zu besprechen. Diese kostenfreie Potentialanalyse umfasst einen eintägigen Unternehmensbesuch, bei dem aktuelle Prozesse untersucht werden. Daraus werden Handlungsfelder abgeleitet, in denen die Umsetzung Potenzial besitzt. Ebenso geben die Experten des Fraunhofer Instituts Anwendungsbeispiele, die einen Ausblick auf einzusetzende Technologien bieten. Das Fraunhofer IEM bietet auch ganz praktische Unterstützung durch Gestaltungsworkshops bei der Einführung von Industrie 4.0-Komponenten und entwickelt mit den Unternehmen einen individuellen Projektplan – von der Skizzierung bis zur technischen Umsetzung. Für eine Terminvereinbarung steht das Digital-Team bei der gfw T 02521 85050 oder digital_team@gfw-waf.de zur Verfügung. (Kreis Warendorf)
Frische Milch aus Telgte
LFP Redaktion

Frische Milch aus Telgte

Immer mehr Menschen setzen auf regionale Lebensmittel und bevorzugen frische, saisonale Gerichte von Produzenten direkt aus der Umgebung. In unserer Sommerferienserie rund um das Thema „Münsterland-Siegel“ stellen wir mit acht Betrieben aus dem Kreis Warendorf Tipps zur Einkehr und zum Verkosten direkt vor unserer Haustür vor. Der Blog „Paula Pumpernickel" des Münsterland-Siegels präsentiert die Menschen, die diese Produkte herstellen, und blickt hinter die Kulissen der Unternehmen. Im sechsten Teil unserer Sommerserie besuchen wir den Hof Fockenbrock inmitten der Felder und Wälder von Telgte. Seine Geschichte reicht weit zurück, bereits 1337 wurde der Hof erstmals urkundlich erwähnt. Heute ist er ein selbstvermarktender Milchviehbetrieb, dessen Produkte zum Standardangebot in vielen Supermärkten der Region gehören. Im Jahr 2011 haben Manfred und Uschi Fockenbrock mit der Selbstvermarktung begonnen. „Wir stellen unsere Milch noch traditionell her. Das heißt, sie wird 15 Sekunden lang bei 72-74 Grad Celsius erhitzt und ist eine Woche haltbar. An den Geschmack und den Vitamingehalt von frischer Milch kommt keine haltbar gemachte Milch heran“, so Manfred Fockenbrock. Am Stallgebäude angeschlossen befindet sich die Hofmolkerei. Hier wird die frische Milch verarbeitet und um sechs Uhr morgens von den Fahrern in die Supermärkte gebracht. Ein Konzept, das Erfolg hat: „Wir vermarkten die Milch direkt und regional und erzielen dadurch einen höheren Preis als bei der Großmolkerei“, erklärt Uschi Fockenbrock. Pro Tag frisst eine Kuh rund 75 kg Futter und braucht bis zu 100 Liter Wasser. Das Futter wird von den Fockenbrocks größtenteils selbst angebaut und ist nachweislich gentechnikfrei. Es besteht neben Kraftfutter zum größten Teil aus Grassilage, Mais, Heu und Stroh. Zusätzlich wird Bio-Biertreber, u.a. von der Pinkus Brauerei aus Münster, gefüttert. Dass das Interesse an regionalen Lebensmitteln immer weiter zunimmt, sieht die Familie Fockenbrock sehr positiv. „Heute ist es nicht mehr selbstverständlich, dass die Leute noch wissen, wie die Lebensmittel überhaupt hergestellt werden. Wir haben oft Schulklassen oder Besuchergruppen auf unserem Hof. Und wir zeigen unsere Arbeit gerne“, sagt Manfred Fockenbrock. Nach der Besichtigung können sich die Besucher auf Wunsch auch direkt von den hofeigenen Produkten überzeugen, die beim Kaffeebuffet mit hausgebackenen Kuchen und frischem Brot natürlich nicht fehlen dürfen. Weitere Informationen zum Hof Fockenbrock finden Sie unter: www.paulapumpernickel.com oder www.hof-fockenbrock.de Hintergrund Münsterland-Siegel Made im Münsterland: Dafür bürgt das Münsterland-Siegel auf den Lebensmitteln und in den Speisekarten seiner Mitgliedsbetriebe und -unternehmen. Das Siegel besteht aus 60 aktiven Mitgliedern - Produzenten und Gastronomen aus dem Münsterland -, die ihre Produkte und Speisen mit dem Qualitäts-Siegel "Münsterland" kennzeichnen dürfen. Im Fokus stehen hochwertige Produkte in Hinblick auf Regionalität, Frische, Transparenz und Umweltschutz durch kurze Wege. Im Blog www.paulapumpernickel.com stellt das Münsterland-Siegel seit 2015 seine Mitglieder vor, blickt hinter die Kulissen der Produktion und zeigt, was es Feines in der Region zu entdecken gibt. Beliebt sind hierbei auch die Rezepte der Gastronomen. Das Münsterland-Siegel wird unterstützt von den Sparkassen im Münsterland.
Dem Bierbrauer über die Schulter sehen
LFP Redaktion

Dem Bierbrauer über die Schulter sehen

Kreis Warendorf - Immer mehr Menschen setzen auf regionale Lebensmittel und bevorzugen frische, saisonale Gerichte von Produzenten direkt aus der Umgebung. In unserer Sommerferienserie rund um das Thema „Münsterland-Siegel“ stellen wir mit acht Betrieben aus dem Kreis Warendorf Tipps zur Einkehr und zum Verkosten direkt vor unserer Haustür vor. Der Blog „Paula Pumpernickel" des Münsterland-Siegels präsentiert die Menschen, die diese Produkte herstellen, und blickt hinter die Kulissen der Unternehmen. Im vierten Teil unserer Sommerserie besuchen wir die Pott's Brauerei in Oelde, die seit 1769 im Familienbesitz ist und inzwischen in siebter Generation geführt wird. Die gläserne Erlebnisbrauerei befindet sich auf einem 30.000 Quadratmeter großen Areal direkt an der A 2. Sie ist die Verwirklichung des Traumes von Senior Rainer Pott, der die Geschäfte bis 2011 leitete – und dann den Staffelstab an seinen Sohn Jörg weiter gab. Hier kann jeder Gast ohne Anmeldung durch die Gänge der Naturpark-Brauerei schlendern und natürlich die Bierabfüllung in der Halle verfolgen. Doch nicht nur Bier wird in Oelde hergestellt, auch nichtalkoholische Erfrischungsgetränke gehören zum Sortiment. Ihren ursprünglichen Sitz hatte die Brauerei in der Oelder Altstadt, wo bis heute die ersten Produktionsschritte erfolgen. Hier entsteht das so genannte Jungbier. Die Bierherstellung musste zweigeteilt werden, weil die Altstadt-Brauerei für die wachsende Produktion zu klein geworden war. Und so wurde Rainer Potts Vision von einer großen, gläsernen Brauerei am Oelder Stadtrand vor über 20 Jahren wahr. Zum Brauen der Biere verwendet Pott´s nur Zutaten nach dem deutschen Reinheitsgebot: Hopfen, Malz (aus Gerste oder Weizen), Wasser und Hefe. Diese hauptsächlich regionalen Rohstoffe werden nachhaltig genutzt: Hefe kann mehrmals verwendet werden, Nebenprodukte wie der Treber (Malzspelzen und Eiweiß) gehen an die Landwirtschaft. „Kühe geben damit viel besser Milch. Die Hefe ist gut für das Fell von Pferden. Und für verstimmte Pferdemägen“, erzählt Brauer Stefan Klein. Zugunsten der Frische, des Geschmacks und des Umweltschutzes wird das Bier nur innerhalb eines Radius von 100 Kilometern vertrieben, auf eine Pasteurisation des Biers wird ganz verzichtet. Daher beträgt das Mindesthaltbarkeitsdatum ab der Abfüllung vier bis fünf Monate. Zum Konzept der gastfreundlichen Brauerei gehört auch das private Brau- und Backhaus, wo die Getränke in Begleitung von Spezialitäten wie „Omas Schmalzstulle“, Hausmacher-Sommerwurst auf frisch gebackenem Landbierbrot oder Spanferkel serviert werden. Natürlich wird auch hier der Transparenz-Gedanke umgesetzt. In der gläsernen Bäckerei und Metzgerei werden die regionalen Leckerbissen vor den Augen der Gäste hergestellt und anschließend in der Wursttheke oder Kuchen-Vitrine präsentiert. Weitere Informationen zur Pott's Brauerei finden Sie unter: www.paulapumpernickel.com oder www.potts.de Hintergrund Münsterland-Siegel Made im Münsterland: Dafür bürgt das Münsterland-Siegel auf den Lebensmitteln und in den Speisekarten seiner Mitgliedsbetriebe und -unternehmen. Das Siegel besteht aus 60 aktiven Mitgliedern - Produzenten und Gastronomen aus dem Münsterland -, die ihre Produkte und Speisen mit dem Qualitäts-Siegel "Münsterland" kennzeichnen dürfen. Im Fokus stehen hochwertige Produkte in Hinblick auf Regionalität, Frische, Transparenz und Umweltschutz durch kurze Wege. Im Blog www.paulapumpernickel.com stellt das Münsterland-Siegel seit 2015 seine Mitglieder vor, blickt hinter die Kulissen der Produktion und zeigt, was es Feines in der Region zu entdecken gibt. Beliebt sind hierbei auch die Rezepte der Gastronomen. Das Münsterland-Siegel wird unterstützt von den Sparkassen im Münsterland.
10.000 Euro Fördermittel aus dem Altstadtfonds für bürgerschaftliche Projekte in der Warendorfer Altstadt
LFP Redaktion

10.000 Euro Fördermittel aus dem Altstadtfonds für bürgerschaftliche Projekte in der Warendorfer Altstadt

Warendorf - Anfang Juli traf sich die ehrenamtliche Jury zum Altstadtfonds zu ihrer ersten ordentlichen Sitzung. Alle sechs vorgestellten bürgerschaftlichen Projekte konnten nach einer lebendigen zweistündigen Sitzung die Zustimmung der Jury gewinnen. Die Themen der bewilligten Projekte sind breit gestreut: Von Naturschutz über Kunst und Kultur bis hin zu neuen Technologien – die Fördermittel werden mit dem Ziel vergeben, die Warendorfer Altstadt als attraktiven Wohn-, Lebens- und Arbeitsstandort zu stärken. Die ehrenamtliche Jury besteht aus zufällig ausgewählten Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Interessengruppen wie Kindern und Jugendlichen, Senioren, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Kulturschaffenden. Der Altstadtfonds Warendorf wurde im Zuge des Städtebauförderungsprogrammes „Städtebaulicher Denkmalschutz“ ins Leben gerufen, welches vom Bund, Land und der Kommune kofinanziert wird. Mit diesem Fonds stehen in den kommenden vier Jahren jährlich 10.000 € für Projekte und Aktivitäten zur Verfügung, die der Altstadt sowie ihren Bewohnerinnen und Bewohnern zu Gute kommen. Auch wenn die Fördersumme in Höhe von 10.000€ für dieses Jahr bereits ausgeschöpft ist, können Projektideen für 2019 auch schon in diesem Jahr eingereicht werden. Da grundsätzlich jede/r diese Förderung beantragen kann, ruft die Stadt Warendorf zusammen mit dem Quartiersmanagement die Anwohnerinnen und Anwohner dazu auf, sich mit ihren Projekten zu bewerben. Weitere Informationen, Antragsformulare und Beratung von Antragstellung bis zur Mittelvergabe gibt es beim Quartiersmanagement Altstadt Warendorf, montags und mittwochs im Quartiersbüro, Krickmarkt 13, 48231 Warendorf, per E-Mail unter quartiersbuero(at)altstadt-warendorf.de, Tel.: 02581 - 949 97 98, sowie auf www. www.altstadt-warendorf.de. Eine Zuwendung erhalten: - Die Pumpengemeinschaft Schweinemarkt für die Pflege und Gestaltung des Schweinemarktes und der Wasserpumpe - Der Förderverein der Stadtbücherei Warendorf für den Kauf eines 3D-Druckers unter anderem für die Produktion von Ersatzteilen im Rahmen der Reparaturwerkstatt - Die Bürgerstiftung Warendorf für den Kauf und das Anpflanzen von Obstbäumen in der Warendorfer Innenstadt im Rahmen des Projektes "Essbare Stadt" - Der Verein Fittiche e.V. für das Anbringen von Nisthilfen für Mauersegler und entsprechenden Infotafeln in der Altstadt - Der Weltladen für das Drucken von Flyern und Plakaten und für den Kauf von Mikrofonen für das Musicaldrama "Once We Had A Dream", welches von philippinischen Jugendlichen in Warendorf aufgeführt wird. - Die Werbegemeinschaft Ostviertel für das Projekt "Die Oststraße leuchtet" welches im Rahmen der Warendorfer Pferdenacht stattfindet soll.
Glasfaser-Update: Freude im Kreishaus über neue Richtlinie des Bundes
LFP Redaktion

Glasfaser-Update: Freude im Kreishaus über neue Richtlinie des Bundes

Kreis Warendorf - Gute Nachrichten für den Kreis Warendorf erhielt Landrat Dr. Olaf Gericke gestern Nachmittag. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, legte die überarbeitete Förderrichtlinie für den Breitbandausbau vor. „Damit haben wir grünes Licht für den Netzausbau im Außenbereich des Kreises, den wir nun wie erhofft mit Glasfaser versorgen können. Unsere Beharrlichkeit und Geduld haben sich ausgezahlt“, lautete die spontane Reaktion von Landrat Dr. Olaf Gericke und gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann. Die beiden hatten sich in den vergangenen Monaten massiv für eine Glasfaser-Lösung eingesetzt. Den heimischen Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup und Reinhold Sendker und dem kommunalen Spitzenverband in Düsseldorf und Berlin dankte der Landrat für ihren Einsatz in dieser für den Kreis sehr wichtigen Frage. „Kommunen, die bislang auf eine Kupfertechnologie gesetzt haben, bekommen die Möglichkeit für ein Technik-Upgrade. Sie können ihr Projekt noch bis Jahresende 2018 auf Glasfaser umstellen“, teilte der zuständige Minister am Dienstag (3. Juli) mit. Startschuss für die Antragstellung ist am 1. August. „Pünktlich zu diesem Termin werden wir unseren Änderungsantrag stellen. Das Ministerium hat eine schnelle und unbürokratische Bearbeitung zugesagt, von daher hoffen wir, schon nach wenigen Monaten ausschreiben zu können“, so der Landrat. Danach können alle noch verbliebenen „weißen Flecken“ im Kreis, die derzeit nur eine verfügbare Bandbreite von maximal 30 Mbit/s haben, an das Gigabit-Netz angeschlossen werden. In seinem ursprünglichen Antrag hatte der Kreis Warendorf auf Kupferkabel gesetzt. Dafür hätte die Wirtschaftlichkeitslücke etwa 60 Mio. Euro betragen, wovon der Bund 50 und das Land 40 Prozent als Förderung übernommen hätten. Für den reinen Glasfaser-Ausbau verdoppelt sich die Summe auf 120 Mio. Euro – entsprechend steigen auch die Förderanteile von Bund und Land. „Gut, dass wir die Ausschreibung gestoppt haben, als wir während der ersten Koalitionsverhandlungen erfahren haben, dass der Bund vom Vectoring mit Kupferkabeln auf den letzten Metern auf reine Glasfasernetze umsteuert“, sagten Landrat Dr. Olaf Gericke und gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann rückblickend. „Wir werden dem Kreistag am Freitag (6. Juli) einen entsprechenden Antrag vorlegen. Für den Außenbereich bei uns ist die neue Richtlinie ein echter Fortschritt." Aber auch die bereits etwas besser versorgten Gebiete im Kreis können mittelfristig auf weitere Fördermittel hoffen. Der Bund stockt hierfür den Bundesanteil entsprechend auf. Die Länder können den höheren Eigenmittelbeitrag der Kommune übernehmen.
Medienpass fördert verantwortungsvollen Umgang mit Medien
LFP Redaktion

Medienpass fördert verantwortungsvollen Umgang mit Medien

Zu einem Fachtag zum Thema Medienkompetenz hatte das Netzwerk Medien im Kreis Warendorf in das Ahlener Gymnasium St. Michael eingeladen. Anlass war eine gemeinsame Erklärung von Landesregierung, Städtetag, Landkreistag und Städte- und Gemeindebund, die alle Grund- und weiterführenden Schulen in NRW auffordert, ein pädagogisches Medienkonzept zu erstellen. 160 Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Jugendämtern und kommunalen Schulträgern folgten der Einladung und setzten sich mit dem neuen Medienkompetenzrahmen „Medienpass NRW“ auseinander. Dieser soll den verantwortungsvollen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten Medien fördern – nicht nur im schulischen, sondern auch im außerschulischen Bereich. Er bietet vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten und bildet einen Orientierungsrahmen, um verbindliche Anforderungen in den zukünftigen Bildungs- und Lehrplänen der Schulen zu verankern. Die Anwesenden erhielten die Möglichkeit, Einblick in Best-Practice-Beispiele zu gewinnen und sich auszutauschen. Workshops griffen einzelne Bausteine des Kompetenzrahmens auf und unterstützten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Entwicklung schuleigener Konzepte. Auch kommunale Schulträger und IT-Fachberater nahmen an der Veranstaltung teil, um die Medienentwicklungsplanung der Kommunen mit der pädagogischen Umsetzung in den Schulen zu verbinden. Weitere Informationen zum Medienkompetenzrahmen NRW: www.medienpass.nrw.de Hintergrund: Das Netzwerk Medien im Kreis Warendorf wurde 2011 gegründet und vernetzt die Partner im Bereich der Medienkompetenzbildung. Während das Regionale Bildungsbüro die Koordination des Netzwerks übernimmt, bringen die Jugendämter Fachwissen und Praxiserfahrung von Konzepten der Medienkompetenz-Förderung aus der Jugendhilfe ein. Sowohl das Medienkompetenzteam NRW Kreis Warendorf als auch der Medienberater des Kreises Warendorf kümmern sich um die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften aller Schulformen und schulische Medienkonzeptarbeit. Die Kreispolizeibehörde Warendorf ergänzt das Netzwerk mit Aspekten der Kriminalprävention für alle Altersklassen.

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