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Kreis Warendorf (NRW)

Fläche: 1.319,41 km² / Bevölkerung: 277.431
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Rubrik: Energie & Umwelt

Ein Jahr "Fairtrade-Stadt Beckum"
LFP Redaktion

Ein Jahr "Fairtrade-Stadt Beckum"

Beckum ist seit dem 1. September 2017 zertifizierte Fairtrade-Stadt und macht sich für den fairen Handel stark. Zum ersten Geburtstag gibt es interessante Aktionen. Der erste Geburtstag ist Grund zum Feiern. Die Steuerungsgruppe unter der Leitung von Antje Ruhmann lädt deshalb am Samstag, 1. September ins Café Pütt von Frauen helfen Frauen Beckum e. V. ein. In der Zeit von 13:00 bis 14:00 Uhr werden dort kostenlos fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Außerdem stehen Mitglieder der Steuerungsgruppe für Gespräche bereit. Café Pütt findet in diesem Jahr in der Weststraße 40 statt im Geschäft Anton Holtmann (Gartenmöbelausstellung), weitere Sitzgelegenheiten gibt es im Innenhof. Darüber hinaus gibt es vom 14. bis 21. September eine faire Woche zum Thema "Gemeinsam für ein gutes Klima". Die Steuerungsgruppe bietet gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft Eine Welt (AGEW) und der Volkshochschule Beckum-Wadersloh, deren Jahresprogramm unter dem Thema „nachhaltig“ steht, die folgenden Veranstaltungen an: Stadtrundgang „Fair konsumieren“ auf den Spuren des Konsum- und Kaufverhaltens, Samstag, 15. September, 11:00 bis 13:00 Uhr, Startpunkt ist an der St. Stephanus Kirche. Kosten: 10 Euro ;Anmeldung: VHS Beckum-Wadersloh Kochkurs „Fair kochen“: Hier wird ein faires 3-Gänge-Menü gekocht am Freitag, 21. September, 18:00 bis 21:00 Uhr in der Antoniusschule. Kosten: 10 Euro; Anmeldung: VHS Beckum-Wadersloh „Fair frühstücken“ heißt es wieder am Samstag, 13. Oktober von 9:00 bis 11:00 Uhr im Pfarrheim St. Stephanus, Clemens-August-Straße 23. Angeboten werden fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Kakao und Säfte. Kosten: Erwachsene 6 Euro, Kinder 3 Euro Wer fair einkaufen möchte, hat hierzu an jedem Samstag Gelegenheit beim Verkauf der AGEW von 9:30 bis 12:00 Uhr im Pfarrheim St. Stephanus, Clemens-August-Straße 23. Weitere Informationen erteilt Marion Matuszek, 02521 29-262, fairtrade-stadt@beckum.de.
Auch Beckums Bäume leiden unter Hitze und Trockenheit
LFP Redaktion

Auch Beckums Bäume leiden unter Hitze und Trockenheit

Beckum - Die Bäume an den Beckumer Straßen haben vielfältige Funktionen: Jetzt im Hochsommer spenden sie vor allem Schatten und führen in ihrem Umfeld zu einer deutlich spürbaren Abkühlung. Diese angenehmen Wirkungen sind gerade angesichts der kommenden heißen Tage sehr begehrt. Ein großer Baum kann bis zu 300 Liter Wasser pro Tag verdunsten. Doch viele Straßenbäume leiden unter der aktuellen Hitze und Trockenheit: Das frühzeitiges Abwerfen von Blättern und Borkenteilen sind Notreaktionen, um den Bestand zu erhalten. Gleichzeitig sind diese Bäume im Hitze- und Trockenstress jedoch extrem anfällig für Schädlinge, die sonst kaum negative Wirkungen zeigen. Ein Teufelskreis droht. Jungbäume werden im ersten bis dritten Standjahr regelmäßig durch die bauausführenden Firmen oder die Stadtgärtner gewässert. Diese haben damit jetzt alle Hände voll zu tun. Größere, ältere Bäume haben in der Regel mit ihrem weit verzweigten Wurzelwerk Zugang zu Boden- und Grundwasser. Gerade aber Bäume im Alter von 3 – 10 Standjahren sind gegen Hitze und Trockenheit anfällig: Diese konnten oft noch kein ausreichend dimensioniertes Wurzelwerk ausbilden. Hier erfahren die städtischen Betriebe Beckum in diesen Tagen dankenswerterweise Unterstützung von der Feuerwehr, die insbesondere den Baumbestand an den großen Ausfallstraßen wässert. Zudem können Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung des Baumbestandes beitragen: Gönnen sie den Straßenbäumen vor ihrer Haustür in diesen Tagen mehrfach einige Eimer Wasser. Diese mindestens 50 Liter pro Baum und Aktion sollten in der Baumscheibe langsam versickern. Das tut allen Bäumen gut – und auch den Anliegern, die von Verdunstung, Abkühlung und Schattenwirkung direkt profitieren.
Wegeseitenränder vielfältig und naturgemäß gepflegt
LFP Redaktion

Wegeseitenränder vielfältig und naturgemäß gepflegt

Beckum - Wer in diesen Tagen durch die Beckumer Bauernschaften fährt, dem fallen etliche blühende Seitenränder am Wegesrand auf. Teilweise wurden nur die Bankettbereiche direkt am Wirtschaftsweg gemäht, manchmal ergänzend zusätzlich noch ein Streifen entlang des Ackers. Und an einigen Stellen blühen auch einzelne schöne Stauden. Sie wurden vom Schnitt verschont. Dieses „neue Schnittmuster“ ist Teil des Pilotprojektes „Ökologisch orientierte Pflege von Wegeseitenrändern“, welches von den Städtischen Betrieben Beckum seit diesem Jahr beispielhaft in Vellern, aber auch an anderen geeigneten Abschnitten umgesetzt wird. Der Schwerpunkt liegt auf den Wegeabschnitten, in denen im Vorjahr noch eine wertvolle blütenreiche Flora kartiert wurde. Dort und anderswo Blüten und damit Insektenreichtum zu entwickeln, diesen städtischen Randstreifen in der Landschaft ihre ursprüngliche Bedeutung für den Naturhaushalt ein wenig zurückzugeben, sind Ziele des Projekts. Dabei wurden zunächst die Mäher auf 10 bis 12 Zentimeter Schnitthöhe eingestellt, um das Bodenleben zu schonen. Generell wird so spät wie möglich geschnitten. Dabei haben die Bankette hinsichtlich der Verkehrssicherheit Vorrang, randliche Flächen können schon einmal bis in den Juli oder sogar bis September stehen bleiben. Martin Burmeister und Markus Hustemeier auf den Mähfahrzeugen lassen so durch zeitlich- und/oder räumlich gestaffelten Schnitt ein vielfältiges Mosaik entstehen, das Blütenpflanzen und Insekten den ganzen Sommer über Lebensräume bietet. An einigen Stellen haben jedoch Anlieger die Wegeränder noch selbst – oft sehr früh – gemäht. Auch diese werden aufgefordert, sich an den Zielen des Projektes zu orientieren und naturschutzorientiert mitzumachen. Die Blüten- und Insektenvielfalt an den Wirtschaftswegen erfreut zudem viele Radtouristen und Spaziergänger, die die Landschaft um Beckum für die Naherholung nutzen. Unterstützung erhalten die Beteiligten dabei von etlichen Landwirten, die ebenfalls wegebegleitend Blühstreifen eingesät und damit der Natur auch auf ihren Flächen Entwicklungsmöglichkeiten eingeräumt haben. Gemeinsam kann so ein Mehrwert geschaffen werden. Bei Fragen und Anregungen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Heinz-Josef Heuckmann im Fachdienst Umwelt und Grün der Stadt Beckum unter 02521-29370 oder per E-Mail an heuckmann@beckum.de.
Botanische Wanderung am Mackenberg
LFP Redaktion

Botanische Wanderung am Mackenberg

Beckum - In der Reihe Beckumer NaTouren des Fachdienstes Umwelt und Grün der Stadt Beckum steht am Sonntag, 5. August, eine botanische Wanderung durch das Naturschutzgebiet am Mackenberg auf dem Programm, denn gerade jetzt im Sommer präsentieren sich die wertvollen Wiesenflächen (Kalkhalbtrockenrasen) dort in voller Blüte. Wilder Majoran (Oregano), Flockenblumen, Sterndolde, Hauhechel, Odermennig und Heilziest bieten zahlreichen Insekten eine verschwenderische Nektarfülle. Unter den Blütenpflanzen gibt es viele seltene oder vom Aussterben bedrohte Arten, allein 41 Arten der Roten Liste NRW wurden dort nachgewiesen. Zu den Besonderheiten gehören zum Beispiel die stengellose Kratzdistel mit ihren wunderschönen Blüten, die drei Enzianarten Kreuz-, Fransen- und Deutscher Enzian oder der kleine Klappertopf. Am Mackenberg wurde vor mehr als 100 Jahren oberflächlich Kalkstein gewonnen und zu Kalk gebrannt. Der restliche rohe Kalkmergel blieb zurück und entwickelte sich im Laufe der Zeit ungestört zu einem kalkgeprägten Trockenrasen und umgebenden Kalkbuchenwäldern. Um eine Verbuschung des Gebietes zu verhindern, werden die Wiesenflächen jährlich gemäht und abgeräumt. Damit werden erst die Voraussetzungen für die Blütenvielfalt geschaffen. Das Gebiet steht bereits seit 1950 unter Naturschutz. Treffpunkt ist um 14:30 Uhr der Wanderparkplatz am Gebiet (Zufahrt Flairpark von der B 61). Die Leitung übernimmt Burkhard Stratmann vom Verein für Natur- und Umweltschutz im Kreis Warendorf (VNU), der das Gebiet seit Jahren betreut und sich dort bestens auskennt. Anmeldungen unter 02521 29 374 oder per E-Mail an umweltdienste@beckum.de.
Übergewichtige Biotonnen sind ein Problem
LFP Redaktion

Übergewichtige Biotonnen sind ein Problem

Beckum - Fallobst, nasser Rasenschnitt, alte Blumenerde. Dies sind nur einige Beispiele, die eine Biotonne schnell zu schwer werden lassen. Die 240 Liter-Biotonne könnte schon zu viel Gewicht haben, obwohl diese noch gar nicht voll ist. Das Ergebnis ist eine nicht geleerte Biotonne. Denn die Müllfahrzeuge sind mit einer Gewichtskontrolle ausgestattet, die den Ladevorgang abbricht, sobald die Tonne mehr als 120 Kilogramm wiegt, erklärte die Firma Hellweg Entsorgung. Zwar könne die Hydraulik viel mehr Gewicht verkraften, nicht aber die Kunststofftonnen. Die reißen der Länge nach auf oder es bricht der obere Rand ab, wenn die Gefäße bei der Leerung mit entsprechendem Schwung gedreht werden. Schon an einem normalen Abfuhrtag würden durchschnittlich fünf bis zehn Tonnen beschädigt oder zerstört. Diese Zahl könne sich leicht verdoppeln oder sogar verdreifachen, wenn die Tonnen in den Zeiten, in denen üblicherweise viel Gartenarbeit anfällt, übergewichtig seien. Doch wie lässt sich ermitteln, wie viel die Tonne wirklich wiegt? Da man selten eine Waage zur Hand habe, wenn man die Gartenabfälle wegbringe, rät der Fachdienst Umwelt und Grün der Stadt Beckum, sich auf das Gefühl zu verlassen. Wenn man pressen muss, um noch etwas in die Tonne zu bekommen, ist sie zu schwer. Solange sich die Tonne noch leicht kippen lasse, sei alles in Ordnung. Wenn das nicht mehr gelinge, sei sie zu voll bzw. zu schwer. Der Ärger der Anruferinnen und Anrufer, deren Tonnen nicht geleert werden konnten, ist nachvollziehbar. Die müssen nämlich einen Teil der Abfälle wieder ausladen, auf dem Grundstück zwischenlagern und bis zur nächsten Abfuhr in zwei Wochen warten. Die Stadt rät deshalb zur Vorbeugung und empfiehlt den Besitzern großer Gärten Bioabfälle mit viel anhaftender Erde oder hohem Gewicht zum Recyclinghof zu bringen.
Blütenvielfalt an Straßen und Wegen in Beckum
LFP Redaktion

Blütenvielfalt an Straßen und Wegen in Beckum

Beckum - In diesen Tagen kann man an etlichen Stellen entlang der Straßen im Stadtgebiet eine bunte blühende Pflanzenvielfalt entdecken: Blauer Wiesensalbei und weiß-gelbe Margeriten bilden einen schönen Blütenteppich, der von zahlreichen Insekten als Nektarquelle genutzt wird. Artenvielfalt im Kleinen – auch so kann Straßengrün aussehen. 2012 hat die Stadt Beckum damit begonnen, alte abgängige Straßenbeetbepflanzungen in Blütenrasen umzuwandeln. Sträucher und oberste Bodenschichten wurden entfernt und anschließend in Abstimmung niedrige Gräser und blühende Kräuter eingesät. Nach einigen Jahren und 2 bis 3-maliger Mahd pro Jahr stellt sich jetzt an vielen Stellen das gewünschte Ergebnis ein. Manchmal ist es sinnvoll, die Flächen im Frühjahr vorab zu mähen, um die teilweise stark wachsenden Gräser zu schwächen. Kurzzeitig sehen diese Bereiche dann „wie gerupft“ aus, doch die Blühkräuter kommen damit gut zurecht und entwickeln sich rasch wieder zu einer Blütenpracht. Nach der Hauptblüte werden die Flächen gemäht und abgeräumt. Danach kommt es im Spätsommer zu einer zweiten vielfältigen Blühphase. Teilweise übernehmen auch Anliegerinnen und Anlieger den Schnitt dieser Flächen vor ihrer Haustür: Wenn der Rasen intensiv und regelmäßig gemäht wird, haben die Blühkräuter allerdings keine Chance, dann setzten sich nur Gräser durch. Deshalb bittet die Stadt Beckum hier um etwas Geduld. Auch nach 2 bis 3-maligem Schnitt im Frühjahr lohnt es sich, den Schnitt des Blumenrasens einzustellen und abzuwarten: Es entwickelt sich dann oft noch ein niedriger bunter Blütenflor. Für alle Flächen gilt: Ein später Schnitt nach der Samenbildung garantiert eine Blütenpracht auch im nächsten Jahr.
Kostbare Ressource: Umweltausschuss des Kreises besichtigte Wasserwerk Vohren
LFP Redaktion

Kostbare Ressource: Umweltausschuss des Kreises besichtigte Wasserwerk Vohren

Kreis Warendorf - Das Wasserwerk in Vohren besichtigten Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Umwelt und Planung des Kreises Warendorf im Anschluss an ihre jüngste Sitzung. Betreiber des Werkes ist die Wasserversorgung Beckum GmbH, an der u.a. der Kreis beteiligt ist. Geschäftsführer Andreas Becker und Wasserwerksmeister Matthias Schürhörster führten die Besucher durch die Anlage und erläuterten, wie das Grundwasser über zwölf Brunnenbauwerke gefasst, zum Wasserwerk gefördert, dort über eine dreistufige Aufbereitungsanlage zu Trinkwasser aufbereitet und in das weitverzweigte Verteilungsnetz gespeist wird. Der Besuchergruppe wurde verdeutlicht, wie unsere kostbaren Wasserressourcen geschützt und bewahrt werden. Und beim Schutze des Wassers hat die Vorsorge oberste Priorität. So gelingt beispielsweise eine nachhaltige effektive Vorsorge in der Kooperation zwischen der Land- und Wasserwirtschaft. Über kluge Förderangebote an die Landwirtschaft werden Anforderungen definiert, die ein Flächenmanagement erlauben, in dem Ressourcenschutz nachhaltig funktioniert. Das Wasserschutzgebiet Vohren/Dackmar erstreckt sich über rund 25,5 km². Stündlich speist das Wasserwerk bis zu 750 m³ in das Verteilungsnetz ein. Aus Vohren kommen etwa 60 Prozent des Gesamtwasseraufkommens der Wasserversorgung Beckum. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht das Wasserwerk zu einer Besichtigung – vorzugsweise in Gruppen – offen. Termine können unter Tel. 02521/ 843-26 oder 02581/ 2722 vereinbart werden. Weitere interessante Informationen über das Aufgabenspektrum der Wasserversorgung Beckum GmbH finden Sie unter www.wasserversorgungbeckum.de
Kreis pflegt Naturdenkmale
LFP Redaktion

Kreis pflegt Naturdenkmale

Kreis Warendorf - Bäume, die als Naturdenkmale festgesetzt sind, werden vom Kreis Warendorf regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf entsprechend gepflegt. Auch in diesem Winter hat der Kreis Warendorf wieder an 28 Naturdenkmalen notwendige Pflege- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Beispiele sind die: - Lindenbaumreihe in Ostbevern, zentrale Innerortslage, entlang der Hauptstraße - Eiche am Eingang des Friedhofes in Ennigerloh-Westkirchen, neben der Kapelle - Platane in Warendorf, auf dem Hof der Stadtbücherei (ehem. Marienschule) - Stadtpromenade (Lindenaltbaumbestand) der Stadt Warendorf - Linde in Beckum-Vellern, östlich von Vellern an einer Wegekreuzung an einem Bildstock Zu den Pflegemaßnahmen gehören eine intensive Kronenpflege sowie eine Überprüfung vorhandener Kronensicherungssysteme, die bei Bedarf ausgetauscht werden. Bei einer Kronenpflege werden sämtliche trockenen und absterbenden Äste der Bäume auszuschneiden. Unerwünschten Entwicklungen in der Krone gilt es, durch gezielte Schnittmaßnahmen vorzubeugen. Die Arbeiten sind notwendig, um den dauerhaften Erhalt der Bäume zu gewährleisten und die Verkehrssicherungspflicht zu erfüllen. Aufgrund des besonderen Status der als Naturdenkmale ausgewiesenen Bäume ist bei den Arbeiten besondere Sorgfalt geboten. Die Baumpflegearbeiten werden deshalb nur von entsprechenden Fachfirmen durchgeführt. Hintergrund: 126 Naturdenkmale im Kreis Warendorf Im Kreis Warendorf sind 126 Einzelobjekte als Naturdenkmale ausgewiesen. In den meisten Fällen handelt es sich um herausragende Einzelbäume, Baumreihen oder auch historische Alleen. Oft sind auch Legenden und Sagen mit den Naturdenkmälern verbunden. Die Naturdenkmale sind aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit durch das Naturschutzgesetz geschützt.
Netzwerk für mehr Energieeffizienz - Die Stadt Beckum ist dabei.
LFP Redaktion

Netzwerk für mehr Energieeffizienz - Die Stadt Beckum ist dabei.

Beckum - Energie besser nutzen und so den Klimaschutz vorantreiben: Das ist das Ziel eines neuen kommunalen Aktionsbündnisses, dem die Stadt Beckum angehört. 9 Städte und Gemeinden – überwiegend aus den Kreisen Soest und Warendorf – haben in Hamm das „Kommunale Energieeffizienz-Netzwerk (KEEN) Westfalen” gegründet. Über 3 Jahre hinweg werden die teilnehmenden Kommunen durch intensive Betreuung und Energieberatung bei der Verbesserung ihrer Energieeffizienz unterstützt. Das Bundesumweltministerium (BMUB) stellt für das Projekt insgesamt über 350.000 Euro bereit. Die Finanzierung von kommunalen Energieeffizienz-Netzwerken gehört zu den Maßnahmen des großangelegten „Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz” der Bundesregierung. Sie ist das Resultat von guten Erfahrungen der Fördergeber mit ähnlichen Netzwerken von Unternehmen: „Diese positiven Effekte werden auch auf kommunaler Ebene erwartet”, heißt es auf der BMUB-Website. Das Zusammenspiel von Erfahrungsaustausch untereinander und der Beratung durch externe Fachingenieure soll zu optimalen Ergebnissen führen. Ein Zehntel der NRW-Gemeinden im Verbund aktiv In Nordrhein-Westfalen stößt die Idee auf besonders fruchtbaren Boden: Nach Ostwestfalen, dem Münsterland und dem Niederrhein ist Westfalen die vierte Region, die ein KEEN vorweisen kann. „Mit zusammen 31 teilnehmenden Kommunen ist schon fast ein Zehntel unserer Städte und Gemeinden in einem solchen Verbund aktiv”, freut sich Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium, über die Entwicklung. Der Staatssekretär hatte die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen zum KEEN-Westfalen-Auftakttreffen in Hamm begrüßt, mit dem zugleich auch der offizielle Startschuss für das Projekt fiel. Gemeinsam mehr erreichen Über ein Jahr dauerten die Vorgespräche für das Projekt, ausgehend von einer Initiative des Klimaschutzmanagers des Kreises Soest, Frank Hockelmann, und der Kommunal Agentur NRW. Was sich zunächst auf den Kreis Soest fokussierte, stieß bald auch in der Nachbarschaft auf Interesse. Unter dem Dach von KEEN Westfalen kooperieren nun acht Kommunen und eine Gebietskörperschaft. Die sechs beteiligten Städte – das sind neben Beckum Warendorf, Ahlen, Oelde, Soest und Schwerte – liegen bei der Einwohnerzahl zwischen knapp 30 000 und 55 000. Dazu kommen der Kreis Soest und mit Möhnesee und Ense zwei typische kleine NRW-Gemeinden. Gemeinsam ist den Teilnehmenden der Anspruch, in Sachen Klimaschutz noch besser zu werden und miteinander ein neues Niveau zu erreichen. Und so funktioniert das neue Netzwerk: Ausgehend vom Status quo, der aus einer einleitend durchgeführten Dokumentation und Analyse von Energiedaten ermittelt wird, werden Potenziale zur Energieeinsparung definiert und schließlich mögliche Einsparmaßnahmen vorgeschlagen. Die Experten vom Öko-Zentrum NRW beraten die Kommunen individuell bei der Sanierung konkreter Gebäude, helfen beim Aufbau eines Energiemanagements oder der Akquisition von Fördermitteln. Gemeinsam mit B.A.U.M. Consult stimmen sie die Themen für die Netzwerktreffen ab und helfen den Kommunen vom Austausch untereinander zu profitieren. Die teilnehmenden Städte und Gemeinden können sich im ersten Projektjahr 70 Prozent und in den beiden Folgejahren die Hälfte der förderfähigen Kosten aus Mitteln von KEEN Westfalen refinanzieren lassen.

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