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Ruhrgebiet (NRW)

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Rubrik: Freizeit & Hobby

Frühjahrsputz in Essens Freibädern: Vorbereitungen auf die Freibadsaison 2022
LFP Redaktion

Frühjahrsputz in Essens Freibädern: Vorbereitungen auf die Freibadsaison 2022

Essen - Die Freibäder in Essen putzen sich derzeit für die Freiluftsaison 2022 heraus. Nach der Freibadsaison 2021, der zweiten unter erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie, freuen sich die Sport- und Bäderbetriebe Essen auf einen besucherstarken Sommer mit geringeren Einschränkungen für alle Badegäste. Derzeit laufen in den Freibädern die letzten Vorbereitungen – und die Suche nach personeller Unterstützung. Maximalauslastungen, verschärfte Abstands- und Hygieneregelungen, Zutrittsbeschränkungen: In den vergangenen beiden Jahren gab es coronabedingt viele Vorgaben, wodurch der Badespaß in den Freibädern nur eingeschränkt zu genießen war. Die aktuellen Coronaregeln lassen für diese Saison auf einen Freibadbesuch ohne Beschränkung der Eintrittszahlen hoffen, sodass sowohl die jeweiligen Frei- als auch die Wasserflächen nicht mehr limitiert werden müssen. Vorbereitung der einzelnen Bäder Die Vorbereitungen für die Saison 2022 haben bereits Anfang März begonnen und sind zügig fortgeschritten. Die Revision der Technik ist in weiten Teilen abgeschlossen, auch die Rasen- und Beetflächen sind instandgesetzt und warten auf Sonnenstunden. Unter Einsatz der Mitarbeiter*innen der städtischen Bäder sowie der RGE laufen die letzten Auswinterungsarbeiten auf Hochtouren. Zwei Sommer konnte der Sprungturm im Grugabad aus sicherheitstechnischen Gründen nicht benutzt werden. In diesem Jahr wird der Sprung aus der Höhe ins kühle Nass wieder möglich sein – auch wenn noch etwas Wartezeit nötig ist: Aufgrund der aktuellen Marktlage ist für den Abschluss der Ausbesserungsarbeiten mit Lieferverzögerungen der Verglasung zu rechnen, die die Freigabe des Turms noch hinauszögern. Im Schwimmzentrum Kettwig sind mit der derzeit laufenden Plattierung des Beckenumgangs und der Beseitigung von Fliesenschäden die Vorbereitungen abgeschlossen. Auch das Bad und Sport Oststadt ist nach abschließenden Reinigungs- und Wartungsarbeiten trotz der aktuellen Wasserverluste im Sportbecken für die Freibadsaison gewappnet. Im Freibad Dellwig laufen derzeit die letzten Reinigungsarbeiten, um das Bad für die Saison aus dem Winterschlaf zu holen. Das Freibad Steele bleibt aufgrund der schweren Hochwasserschäden aus dem Sommer 2021 auch in diesem Jahr geschlossen. Die Sanierungsarbeiten des Schwimmbeckens beginnen erst im Herbst 2022. Unterstützung durch Rettungsschwimmer*innen und Auszubildende weiterhin dringend gesucht Allerdings erschwert die bisher noch nicht ausreichende Personalausstattung die Planungen für den Freibadsommer massiv. Trotz zahlreicher Aufrufe in den Printmedien und sozialen Netzwerken fehlt immer noch Saisonpersonal für eine flächendeckende Bereitstellung der Wasseraufsicht in allen Bädern. Zum jetzigen Zeitpunkt können die Bäderbetriebe keine Entwarnung geben. Mit den bisher eingestellten Mitarbeitenden ist ein reibungsloser Saisonverlauf nicht zu gewährleisten. Der Einsatz von rettungsfähigem Personal ist das Fundament für die Aufrechterhaltung des Badebetriebs. Leider gestaltet sich die Suche nach diesem entsprechend qualifizierten Personal wie bereits in den vergangenen Jahren – und durch die pandemiebedingten Einschränkungen zur Erlangung von vorgegebenen Nachweisen (Erste-Hilfe-Kurs, Deutsches Rettungsschwimmerabzeichen in Silber etc.) nochmals verstärkt – sehr schwierig. Vorrangig werden Rettungsschwimmer*innen benötigt, die im Besitz eines Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens (DRSA) in Silber sind, das nicht älter als zwei Jahre und mindestens bis September 2022 gültig ist. Motivierte Personen, die sich zutrauen, diese erforderlichen Leistungen kurzfristig nachzuweisen, können die Qualifizierung über die SBE erlangen. Mit der Wasseraufsicht, Leistung von Erster Hilfe, Pflege- und Reinigungsarbeiten und der Betreuung und Beratung der Badegäste soll ein sicheres Badevergnügen für alle Gäste garantiert werden. Zusätzlich werden Auszubildende zum*zur Fachangestellten für Bäderbetriebe sowie Service-Kräfte für Kassentätigkeiten und Reinigungsarbeiten gesucht. Nähere Informationen erhalten Interessierte unter den Rufnummern 0201-88-52234 oder -52237. Trotz der erschwerten Personalsuche hoffen die Sport- und Bäderbetriebe Essen sehr, den traditionellen Saisonstart am 1. Mai einhalten zu können.
Temporäre Spielelandschaften in der Bochumer Innenstadt gehen in die zweite Runde
LFP Redaktion

Temporäre Spielelandschaften in der Bochumer Innenstadt gehen in die zweite Runde

Bochum - Nachdem im vergangenen Jahr zwei attraktive Spiellandschaften auf dem Husemannplatz und am Dr.-Ruer-Platz die Bochumer Innenstadt bereicherten, folgt in diesem Jahr ein weiterer temporärer Spielort. Ab sofort sind alle Kinder eingeladen, die modulare Spielbox mit dem Highlight der Riesenröhrenrutsche am Platz am Kuhhirten für sich zu entdecken. Bürgermeisterin Gabriela Schäfer gab das neue Spaßangebot Anfang Juni für die Öffentlichkeit frei. Die temporäre Spielbox ist ein gemeinsames Angebot der Stadt Bochum und der Initiative Bochumer City e.V. und wird im Zuge der Kernaktivität „Innenstadt neu erleben!“ der Bochum Strategie realisiert. Die Initiative Bochumer City e.V. wird sich mit Auszubildenden an der Unterhaltung und Pflege der Spielbox über die Sommermonate einbringen. Die Spielbox der Firma KukukBox steht oberhalb des Platz am Kuhhirten am Boulevard und lädt zwischen dem Einkaufsbummel in einen offenen umgebauten See-Container zum Toben, Klettern und Rutschen bis zum Wasserlauf auf dem Platz am Kuhhirten ein.  Da der See-Container vielfältige Möglichkeiten bietet, soll er später auch in andere Stadtteile Bochums wandern. Auch bei diesem Spielangebot gelten die gleichen einschränkenden Regeln aufgrund der Corona-Pandemie wie für reguläre Spielplätze: Ein Mindestabstand von 1,50 Metern für die Begleitpersonen muss eingehalten werden und ein Spiel in größeren Gruppen ist untersagt.  Extra-Tipp: Der lauschige Spielplatz für Kleinkinder im Mini-Format mit Sandfläche neben der KulturUhle ist auch noch diesen Sommer einen Besuch wert. Damit es für die erwachsene Begleitung angenehmer wird, wurden zwei Bänke aus dem 1000-Bänke-Programm der Stadt Bochum ergänzt. Hintergrund „Temporäres Spielen“ in der Innenstadt Im Jahr 2020 wurden die ersten zwei Standorte in der Innenstadt temporär „bespielt“. Neben der Steglandschaft BRETTSPIEL auf dem Husemannplatz wurde ein Spielplatz für Kleinkinder neben der KulturUhle eingerichtet. Bochumerinnen und Bochumer haben ihren Wunsch nach neuen Aufenthaltsmöglichkeiten – auch für Kinder – in der Innenstadt wiederholt bei der Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für die Innenstadt vorgebracht. Auf diesen Wunsch reagiert die Stadt nun mit einer weiteren innovativen, kreativen Lösung.  Das Thema Spielen wird im anstehenden Prozess für ein Freiraumkonzept „Grün+Spiel in der Innenstadt“ weitere Aufmerksamkeit erlangen, um auch dauerhafte Angebote etablieren zu können.
Montanium - LWL-Industriemuseum eröffnet neue Untertage-Erlebniswelt auf Zeche Zollern
LFP Redaktion

Montanium - LWL-Industriemuseum eröffnet neue Untertage-Erlebniswelt auf Zeche Zollern

Dortmund - Die Schächte der Zeche Zollern in Dortmund sind längst verfüllt. Trotzdem können Besucher des LWL-Industriemuseums die Welt unter Tage jetzt hautnah erleben. In einem ausgebauten Streckenabschnitt auf dem Zechenplatz erfahren Gäste bei Führungen, was es bedeutet, tief unter der Erde den Kräften der Natur zu trotzen. Experimentierstationen, Sounds, Gerüche, Dunkelheit und audiovisuelle Projektionen vermitteln authentische Eindrücke von der Arbeitswelt der Bergleute. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat das erste Teilstück des "Montaniums", so der Name der neuen Untertagewelt auf Zeche Zollern, eröffnet. "Unser neues Angebot zeigt, dass Museum viel mehr kann, als Objekte in Vitrinen zu präsentieren. Das Montanium ist ein Ort, der die Besucherinnen und Besucher mit Hilfe moderner Technik in eine fremde Welt eintauchen lässt und alle Sinne anspricht. So wird der Besuch zum Erlebnis", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. "Wenn wir Industriekultur für junge Menschen attraktiv machen wollen, brauchen wir genau solche Angebote." Auch Bärbel Bergerhoff-Wodopia vom Vorstand der RAG-Stiftung, die das Projekt finanziell unterstützt hat, zeigte sich begeistert: "Das Montanium ist vor allem ein Bildungsort für junge Menschen. Dort können sie nicht nur in die Geschichte des Bergbaus eintauchen, vielmehr können Kinder und Jugendliche hier die Faszination erleben, die von Naturwissenschaft und Technik ausgeht. Das entspricht ganz dem Ansatz der Förderprojekte der RAG-Stiftung." An verschiedenen Experimentier-Stationen geht es um physikalische Phänomene und die Kräfte, die unter Tage wirken. Überall können Besucher Hand anlegen und zum Beispiel erforschen, welches Material mehr Druck aushält, Stahl oder Holz. Ein anderes Experiment zeigt, wie man mit wenig eigenem Kraftansatz große Gewichte stemmen kann. Das Interieur der 40 Meter langen Erlebnisstrecke stammt aus dem ehemaligen Lehrbergwerk der Zeche Westerholt. Stück für Stück hat das LWL-Industriemuseum Maschinen und Werkzeuge aus Herten nach Dortmund gebracht, in vielen hundert Arbeitsstunden restauriert und in die Strecke eingebaut. "Die Werkstätten des Industriemuseums haben bei der Dokumentation, Restaurierung und Aufbereitung der Objekte für die neue Erlebnisstrecke hier auf Zeche Zollern Großartiges geleistet. Das bergbauliche Erbe hat so eine neue Bestimmung erfahren", lobte Dieter Gebhard, Vorsitzender LWL-Landschaftsversammlung das Projekt. Zu den größten Exponaten zählen funktionstüchtige Hydraulik-Schilde zum Abstützen des Deckengewölbes, des sogenannten "Hangenden", beim Abbau. Einige sind fest im "Gebirge" eingebaut. Besucher können darunter krabbeln, während ein Hobel als Lichtprojektion am imaginären Kohleflöz entlangfährt. Begleitet wird das Szenario von lauten Geräuschen, die bei diesem Vorgang entstehen, und dem abschließenden Krachen durch das Einstürzen des Gebirges hinter dem Schild. "Für einen möglichst authentischen Eindruck haben wir Original-Sounds unter Tage aufgenommen und mit moderner Technik hier eingespielt", erklärt Museumsleiterin Dr. Anne Kugler-Mühlhofer. Dem jetzt eröffneten ersten Teil des "Montaniums" sollen in den kommenden zwei Jahren weitere folgen. Geplant ist ein Werkstatt-Bereich, in dem Besucher selbst Hand anlegen und Reparaturen ausführen können. Ein weiterer Streckenabschnitt soll speziell der Infrastruktur unter Tage gewidmet sein. Dort werden Besucher unter anderem eine Fahrt mit der Grubenbahn unter Tage nacherleben können. Alle Bereiche sind ebenerdig und barrierefrei zu erreichen. Einzelbesucher können das "Montanium" im Rahmen offener, einstündiger Führungen täglich um 13 und 16 Uhr besuchen (Eintritt plus 2 Euro). Einstündige Gruppenführungen können frei vereinbart werden und kosten 40 Euro; zusätzlich sind pro Person der Museumseintritt und 2 Euro für den Besuch des Montaniums zu zahlen. Für Schulklassen gibt es ein eigenes Programm (zwei Stunden, 45 Euro, Eintritt frei). Informationen und Anfragen unter Tel. 0231 6961-220 oder per Mail an zeche-zollern@lwl.org. Der Besuch ist geeignet für Kinder ab sechs Jahren.
Spielend lernen - Kooperation zwischen Jugendamt Dortmund und LWL-Industriemuseum
LFP Redaktion

Spielend lernen - Kooperation zwischen Jugendamt Dortmund und LWL-Industriemuseum

Dortmund - Computerspiele stehen bei Kindern hoch im Kurs. Viele Eltern sind allerdings besorgt, wenn der Nachwuchs Stunden vor dem Rechner oder der Konsole verbringt. Welche positiven Effekte digitale Spiele in der Wissens- und Informationsgesellschaft haben und welche Angebote besonders empfehlenswert sind, zeigt derzeit das "Digitale Kulturlabor" im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. Das Zentrum für Medienkompetenz des Dortmunder Jugendamtes (Z.M.i.DO) hat es in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der Ausstellung "Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens" (bis 13. Oktober) eingerichtet. Bislang wurde die Ausstellung von über 35.000 Besuchern gesehen, darunter gut ein Drittel Unter-40-Jährige. Inspiriert von der Schau über Götter des Wissens, geniale Erfinder und Universalgelehrte, Spione, Agenten und Whistleblower lädt das Digitale Kulturlabor mit ausgewählten Spielen, Workshops und Themenwochen dazu ein, in neue digitale Welten vorzustoßen. Sorgfältig ausgewählte Spielkonsolen und Spiele machen erlebbar, dass digitale Spiele kommunikative und kreative Kompetenzen herausfordern und dazu anregen, neues Wissen spielerisch zu erwerben und auszutauschen. So fördert das Spiel "Luka" die gewaltfreie Lösung von Problemen. "Re-Mission" lehrt, wie Krebs-Behandlung funktioniert, und im Spiel "Flower" kann man Landschaften zum Blühen bringen. Durch die Kombination aus interaktiver Fläche, Workshop-Angeboten und wechselnden Themenwochen tauchen die Besucherinnen in digitale und virtuelle Welten ein, ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren. Die Angebotspalette reicht von Retro Games aus den Anfängen der Computerspielszene bis hin zu innovativen, kreativen Kunstformaten im virtuellen Raum. Bei ihren Erkundungen im Digitalen Kulturlabor werden die Besucher von qualifizierten Medienpädagogen und erfahrenen Gamern unterstützt. Die "Retro Gaming Corner" lädt einmal im Monat Erwachsene und Kinder ein, sich die Controller zu schnappen und die Entwicklung auf diesem Sektor anhand verschiedener Varianten von Videospielen nachzuvollziehen. Denn auch in der Gaming-Industrie wird abgekupfert, was das Zeug hält. Untereinander wie auch mit Medienpädagogen und Gamern können Interessierte Wissen und Erfahrungen austauschen: Welche Version eines Spiels gefällt besonders gut, welcher Titel ist ein billiger Abklatsch? Sind Originale stets besser? Eltern treten gegen ihre Kinder an oder entdecken Spiele aus der Jugend gemeinsam mit ihrem Nachwuchs neu. Die letzte Gelegenheit, die Retro Games kennenzulernen, besteht vom 8. bis 13. Oktober (letzte Ausstellungswoche). Im MedienKunstLabor wird jeden vierten Sonntag gefilmt, fotografiert, gezeichnet und getanzt. Analoges verbindet sich dabei mit Digitalem: Die Besucherinnen können eigene Agentengeschichten entwickeln und als Stop-Motion-Trickfilm verarbeiten. Sie lernen, mit Bleistift und Papier ein Portrait zu zeichnen und es digital am Tablet weiter auszugestalten. Außerdem bietet das MedienKunstLabor Möglichkeiten, im virtuellen Raum zu zeichnen. Mit der VR-Brille und Beat Saber können die Museumsgäste erste Erfahrungen mit E-Sport sammeln. Im kommenden Wochenende erwecken Cosplayer in kreativen Workshops virtuelle Avatare und ihre Kostüme zum Leben. Am Samstag (14.9.) sind Kinder und Jugendliche eingeladen, Heldenmasken zu gestalten - oder zu "craften", wie es im Fachjargon heißt. Interessierte können ab 11 Uhr und bis spätestens 15 Uhr ohne Anmeldung vorbeikommen, um zwei Stunden kreativ zu sein. Der Workshop wird angeleitet von den Craftingexpertinnen Jaqueline Mückl und Miriam Jurkait. Es können zehn Kinder gleichzeitig basteln. Der Workshop am Sonntag (15.9.) von 11 bis 17 Uhr richtet sich an interessierte Jugendliche und Erwachsene. In fünf bis sechs Stunden erhalten die Teilnehmer eine allgemeine Cosplay-Einführung vom Anfertigen von Schnittmustern bis hin zur Materialkunde und der Herstellung von Armschienen. Der Workshop ist ideal für Cosplay-Anfänger, die sich intensiver mit dem "Craften" auseinandersetzen wollen. Die Teilnehmerzahl ist bei diesem Workshop auf zehn Personen begrenzt. Um eine vorherige Anmeldung unter allesnurgeklaut@lwl.org wird gebeten.
"Erst rauben, dann schrauben!" heißt es bei den Wittener Ferienspielen
LFP Redaktion

"Erst rauben, dann schrauben!" heißt es bei den Wittener Ferienspielen

Witten - Erstmals beteiligt sich das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall an den Wittener Ferienspielen. Jeden Mittwoch in den Sommerferien können Kinder mit und an Grubenholz bauen und schrauben, was das Zeug hält. Am Ende der eintägigen Workshops von 10.30 bis 16.30 Uhr stehen selbstgebaute Sitzbänke. Wie die Bergleute von einst, arbeiten auch die Kinder wie echte Kumpels im Team zusammen. Zuerst erkunden sie das Besucherbergwerk Nachtigall und gehen dem Grubenholz auf die Spur. Wie sieht ein echter Stollen aus? Wozu wurde all das Holz benötigt, wie kam es in das Bergwerk hinein und wieder hinaus? Nach Zechenschließungen wurden die Materialien oft geraubt - und zwar nicht von Dieben, sondern von den Bergleuten selbst, um sie über Tage einzusetzen. Der Bergbautradition folgend, wird das Grubenholz von den kleinen Kumpels aus dem Stollen geholt, wenn es heißt: "Erst rauben, dann schrauben!". Zur Stärkung gibt es einen Mittagsimbiss, der in den Kosten von 7 Euro enthalten ist. Die Teilnahme richtet sich vorrangig an Kinder mit einem gültigen Ferienpass. Bei freien Plätzen können sich aber auch Interessierte zwischen acht und zwölf Jahren zu folgenden Terminen anmelden: 17.7., 24.7., 31.7., 7.8., 14.8., 21.8. Bis zum jeweiligen Montag davor nimmt das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall unter der Tel. 02302 93664-10 Anmeldungen entgegen. Das Museum empfiehlt, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitzubringen.

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