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Ruhrgebiet (NRW)

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Rubrik: Gesundheit, Medizin & Ernährung

Zusätzlicher Tages-RTW für die Rettungswache Ennigerloh
LFP Redaktion

Zusätzlicher Tages-RTW für die Rettungswache Ennigerloh

Kreis Warendorf - Hilfe in Notlagen und der Schutz der Bevölkerung – das sind die wichtigsten Aufgaben des Rettungsdienstes, dessen Träger der Kreis Warendorf ist. Mit der Verabschiedung des fortgeschriebenen Rettungsdienstbedarfsplans durch den Kreistag im Sommer vergangenen Jahres wurde auch die Stationierung eines zusätzlichen Rettungswagens (RTW) an der Rettungswache in Ennigerloh beschlossen.   Dieses Fahrzeug hat am Mittwoch (6. Januar) Landrat Dr. Olaf Gericke offiziell in Dienst gestellt. „Der Kreis stellt damit die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung sicher“, erklärte der Landrat beim Ortstermin an der Rettungswache. Zusammen mit Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf informierte er sich über den neuen zusätzlichen Rettungswagen. „Die Notfallversorgung der Menschen ist für Kreis und Stadt ein wichtiges Anliegen.“   Die Ausweitung wurde notwendig, weil die in den vergangenen Jahren steigende Zahl an Rettungsdiensteinsätzen zu einem Rückgang des Erreichungsgrades im Kreis Warendorf geführt hatte. Ziel ist es, in 90 Prozent der Einsatzfälle innerhalb von zwölf Minuten an der Einsatzstelle zu sein. Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Reserve-Rettungswagen, der in den vergangenen Monaten mit medizinischen Geräten und Material bestückt wurde. Ein Neufahrzeug soll im Spätsommer 2021 ausgeliefert werden. „Wir investieren damit gezielt in die Gesundheit und medizinische Versorgung der Menschen im Kreis Warendorf“, sagte Ralf Holtstiege, Leiter des Amtes für öffentliche Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr. Der zusätzliche Rettungswagen wird von montags bis freitags in der Zeit von 8 Uhr bis 19 Uhr zur Verfügung stehen. Aufgrund des notwendigen Personalzuwachses und fehlender Räumlichkeiten in der eigentlichen Rettungswache erfolgt die Unterbringung zunächst im unmittelbar benachbarten Feuerwehrgerätehaus der Stadt Ennigerloh. „Hierfür meinen herzlichen Dank an die Stadt Ennigerloh und die Freiwillige Feuerwehr“, betonte Dr. Gericke. Kreis und Stadt planen derweil den gemeinsamen Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und einer Rettungswache. Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf sagte dem Landrat gern seine Unterstützung zu.   Insgesamt stehen damit an der Rettungswache Ennigerloh neben dem zusätzlichen Rettungswagen ein Rettungswagen rund um die Uhr sowie ein Krankentransportwagen montags bis freitags von jeweils 8 Uhr bis 17 Uhr zur Verfügung.
Hygiene trotz Corona: Nicht genutzte Trinkwasserleitungen gut durchspülen
LFP Redaktion

Hygiene trotz Corona: Nicht genutzte Trinkwasserleitungen gut durchspülen

Kreis Warendorf - Der Corona-Virus ist nicht über das Trinkwasser übertragbar. Trotzdem bringt er eine indirekte Gefährdung des Trinkwassers durch Keime mit sich, wenn Leitungen etwa in Einrichtungen wie Hotels, Gaststätten, Schulen, Geschäfte, Sportstudios oder Friseurläden aufgrund der Corona-Pandemie gar nicht oder kaum genutzt werden. Das Gesundheitsamt des Kreises Warendorf macht deshalb darauf aufmerksam, dass die Hygiene in Trinkwasser-Leitungen am besten dadurch garantiert wird, indem die Leitungen durchgespült werden. „Dies kann durch regelmäßiges, mindestens wöchentliches Öffnen aller ungenutzten Kalt- und Warmwasser-Zapfstellen wie Wasserhähne, Duschen und Toiletten erfolgen“, erläutert Dr. Thomas König, verantwortlich für Infektions- und Umweltschutz im Gesundheitsamt. „Die ausreichend regelmäßige Betätigung der Zapfstellen führt zu einem Austausch des Wassers, bevor sich darin Keime entwickeln können.“ Alternativ könne die betroffene Wasserleitung vorübergehend stillgelegt werden, das heißt der ungenutzte Leitungsbereich wird vom übrigen System abgesperrt, etwa an der Hauptabsperrarmatur im Hausanschluss. Wird die betroffene Leitung dann später wieder in Betrieb genommen, genügt es üblicherweise die Zapfstellen vollständig zu öffnen und das Wasser (kalt und warm) bis zur Temperaturkonstanz abfließen zu lassen, damit das in den Leitungen befindliche Trinkwasser ausgetauscht wird. Weitere Details sind in der Information des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. zu finden unter dem Link: www.dvgw.de/medien/dvgw/covid19/dvgw-information-trinkwasser-installation-coronavirus.pdf
Zukunft der ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf: Treffpunkt Hausarztpraxis
LFP Redaktion

Zukunft der ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf: Treffpunkt Hausarztpraxis

Kreis Warendorf - Vertreterinnen und Vertreter der Initiative „Zukunft der ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf“ hatten Medizinstudierende zu einem Treffen in die Hausarztpraxis von Dr. Christine Haasen und Dr. Jörn Köster in Warendorf eingeladen. „Allgemeinmedizin ist das beste Fach der Medizin“ – davon ist Dr. Jörn Köster überzeugt. Seine Tätigkeit als Hausarzt sei vielseitig und spannend, und er schätze die oft über Jahre bestehende vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung. Es gäbe keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um sich als Hausärztin oder als Hausarzt niederzulassen. Wer sich dazu entschließe, könne beispielsweise selbst entscheiden, ob er sein eigener Chef sein oder doch lieber angestellt bleiben möchte. Auch Dr. Christine Haasen hat ihren Entschluss, Hausärztin zu werden, bis heute nicht bereut. „Wenn ich noch einmal auf die Welt käme, dann würde ich wieder Hausärztin werden“, teilte sie den Medizinstudierenden mit. Claudia Sydow, eine von den drei weiteren angestellten Ärztinnen im Praxisteam, informierte die Medizinstudierenden unter anderem über die fachärztliche Weiterbildung für Allgemeinmedizin und zeigte dabei unterschiedliche Wege und Anforderungen auf. Dr. Theo Wüller, Arzt für Allgemein- und Sportmedizin in Ahlen, berichtete noch einmal eindrucksvoll über seine Anfänge als junger Mediziner vor 36 Jahren und seine langjährige Tätigkeit als Hausarzt in einer Einzelpraxis. Ines Dickmann von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) stellte sich als Ansprechpartnerin für die Praxisstart-Initiative vor. Die KVWL bietet unter anderem finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für Medizinstudierende an, die sie bereits während ihrer Famulatur und auch während des Praktischen Jahres in Westfalen-Lippe erhalten können. Weitere Informationen zum Thema Nachwuchsförderung sind unter www.praxisstart.info zu finden. Nach einem Praxisrundgang nutzen die Studierenden den persönlichen Austausch bei einem Imbiss in lockerer Atmosphäre. Für interessierte Medizinstudierende besteht jederzeit die Möglichkeit, sich für den E-Mail-Verteiler aerzte.zukunft@kreis-warendorf.de anzumelden. Über diesen Verteiler wird zu den regelmäßigen Treffen, die Kontakte zur medizinischen Praxis im Kreis Warendorf ermöglichen, eingeladen. Zudem werden darüber regelmäßig interessante Neuigkeiten – u.a. zur medizinischen Versorgung – aus dem Kreis Warendorf, verschickt. Weitere Informationen sind bei Petra Lummer vom Kreisgesundheitsamt erhältlich, Tel. 02581/ 53-5302.
Medizinstudierende im St. Franziskus-Hospital in Ahlen zu Gast
LFP Redaktion

Medizinstudierende im St. Franziskus-Hospital in Ahlen zu Gast

Kreis Warendorf - Acht Medizinstudierende haben jetzt die Gelegenheit genutzt, um sich persönlich mit praktizierenden Ärztinnen und Ärzten über die Weiterbildungsangebote im St. Franziskus-Hospital in Ahlen auszutauschen. Bereits zum vierten Mal hatte die Arbeitsgruppe „Zukunft der ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf“, die unter dem Dach der Kommunalen Gesundheitskonferenz initiiert wurde, ein gemeinsames Treffen organisiert. In der Arbeitsgruppe engagieren sich unter anderem das Gesundheitsamt, Ärzte aus den Kliniken im Kreis Warendorf, die Praxisnetze der Ärzte, der Ärzteverein Warendorf sowie die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe. Dr. Norbert-Wolfgang Müller, ärztlicher Direktor des St. Franziskus-Hospitals Ahlen, informierte die Anwesenden über die Angebote der Klinik. Dabei hob er u.a. hervor, dass sie die einzige Klinik im Kreisgebiet ist, die über eine Fachabteilung für Neurologie mit 36 Betten und eine zertifizierte Stroke Unit (Spezialabteilung für Schlaganfälle) mit 4 Betten verfügt. Jonas Greif, erst kürzlich niedergelassener Hausarzt in Oelde, teilte seine Erinnerungen an die Weiterbildungszeit zum Facharzt für Allgemeinmedizin im St. Franziskus-Hospital Ahlen. Ihn habe die strukturierte Weiterbildung beeindruckt, so Greif. Sie habe es ermöglicht, von Anfang an die Diagnostik gleichzeitig mit zu erlernen. Niklas Gericke und Jessica Mnich von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) informierten über die finanziellen Fördermöglichkeiten während der Famulatur – das Praktikum der Studierenden – und des praktischen Jahres. Einige Studierende konnten bereits über positive Erfahrungen bei einer finanziellen Unterstützung durch die KVWL berichten. Ein Rundgang durch die Klinik, bei dem die Medizinstudierenden die neurologische Abteilung, die Intensivstation und die Stroke Unit besichtigen konnten, und eine Fragerunde mit den leitenden Ärztinnen und Ärzten bildeten den Abschluss des Treffens. „Die heutige Veranstaltung hat wieder gezeigt, dass alle Teilnehmenden von den Treffen profitieren“, so Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Hückelheim und Petra Lummer, Gesundheitsplanerin beim Kreis Warendorf. Die Studierenden können sich bereits auf ein weiteres Treffen im Herbst 2019 freuen. Für interessierte Medizinstudierende besteht jederzeit die Möglichkeit, sich für den E-Mail-Verteiler aerzte.zukunft@kreis-warendorf.de anzumelden. Über diesen Verteiler wird zu den Treffen eingeladen. Zudem werden darüber regelmäßig interessante Neuigkeiten, u.a. zur medizinischen Versorgung aus dem Kreis Warendorf, verschickt. Weitere Informationen sind bei Petra Lummer vom Kreisgesundheitsamt erhältlich: Tel. 02581/ 53-5302.
Wohlfühlort Münster: Gesund leben durch Salzprodukte
Wohlfühlort Münster

Wohlfühlort Münster: Gesund leben durch Salzprodukte

Salz gehört zu einer gesunden Lebensführung. Salz ist als wichtige Substanz in unserem Körper vorhanden. Es unterstützt und reguliert Stoffwechselfunktionen. Im Salz des Urmeeres, das einst unsere Erde völlig bedeckte, sind alle Mineralien und Spurenelemente in zellverfügbarer Form gebunden. Dies gewährleistet die notwendige Aufnahme von Natrium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Kalzium, Jod, Eisen etc. im Körper. Dies in den Tiefen der Gebirge seit Urzeiten bewahrte Natur-Steinsalz ist ein Schatz unserer Erde. Vollkommen unbelastet, unbehandelt und ohne Zusätze, nicht raffiniert. Natur-Steinsalze enthalten im Gegensatz zu dem bei uns meistens angebotenen Speisesalz (99,9 % Natriumchlorid) alle lebensnotwendigen Mineralien und Spurenelemente und unterstützen dadurch unsere Gesundheit. Natur-Steinsalze würzen intensiver, die verschiedenen Salze schmecken unterschiedlich und sind teilweise mit Kräutern gemischt. Eine selbst hergestellte Sole aus Natursalzbrocken fördert – regelmäßig getrunken – die Gesundheit. Sie kann für Bäder, als Nasen- oder Augenspray und vieles mehr angewendet werden. Lernen Sie die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Natur-Steinsalze kennen. Ihre Vorteile auf einem Blick: - Gut für Ihre Stoffwechselfunktion - Viele Mineralien und Spurenelemente - Unbelastet, unbehandelt, ohne Zusätze - Fördert Ihre Gesundheit - Einzigartig im Geschmack Das gesamte Sortiment finden Sie auf unser Internetseite Wohlfühlort Münster Warendorfer Straße 38 48145 Münster Telefon: 0251 3833365-6 Telefax: 0251 3833365-7 E-Mail info@wohlfuehl-ort.de
Grippeschutz nicht vergessen! Praxisnetzwerk und Gesundheitsamt des Kreises raten zu Grippeimpfungen
LFP Redaktion

Grippeschutz nicht vergessen! Praxisnetzwerk und Gesundheitsamt des Kreises raten zu Grippeimpfungen

Kreis Warendorf - Die nächste Grippewelle kommt bestimmt! Jedes Jahr beginnt sie üblicherweise im Dezember und erreicht im darauffolgenden Februar und März ihren Höhepunkt. Die niedergelassenen Ärzte der Praxisnetze des Kreises Warendorf und das Kreisgesundheitsamt raten deshalb zur Grippeimpfung, die den bestmöglichen Schutz vor einer Influenza-Grippe bietet. In diesem Jahr steht ein Vierfach-Impfstoff (wirksam gegen vier Subtypen der Influenza A/B) zur Verfügung, der einen deutlich besseren Schutz bietet als der Impfstoff des vergangenen Jahres, der nur vor drei Subtypen schützte. „Durch die Impfung – am besten im Oktober oder November – kann man in erster Linie sich selbst, aber auch Familie, Freunde und Bekannte vor einer Grippe schützen und mithelfen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Auch wenn sie keinen hundertprozentigen Schutz bieten kann, verhindert sie aber in der Regel schwere Grippeverläufe“, so Dr. Wolfgang Hückelheim, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung vor allem sog. Risikogruppen. Dazu gehören Menschen, die älter als 60 Jahre sind, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Schwangere sowie Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die an chronischen Krankheiten wie Diabetes, Asthma oder Herzerkrankungen leiden. Auch wer eine angeborene oder erworbene Immunschwäche hat, gilt als Risikokandidat. Menschen, die im Krankenhaus, Wohn- oder Pflegeheim arbeiten bzw. einen Beruf mit vielen sozialen Kontakten ausüben, sollten sich ebenfalls impfen lassen. Dies gilt auch für alle, die mit einem Risikopatienten zusammenleben oder sich um ihn kümmern. Weitere Fragen zur Grippeimpfung beantworten die Ärzte im Kreis Warendorf ihren Patienten gern.
Neuer Rekord: Notfallseelsorger im Kreis Warendorf waren 152 Mal im Einsatz
LFP Redaktion

Neuer Rekord: Notfallseelsorger im Kreis Warendorf waren 152 Mal im Einsatz

Kreis Warendorf - Auf ein einsatzreiches Jahr 2017 blicken die Notfallseelsorger im Kreis Warendorf zurück. 152 Mal wurden sie von den Leitstellen der Polizei oder der Feuerwehr gerufen – 39 Mal mehr als im Vorjahr. Seit der Gründung der Notfallseelsorge im Kreis Warendorf im Jahr 2002 ist das Rekord. Der Jahresbericht für 2017 stand im Mittelpunkt des Erfahrungsaustauschs im Kreishaus, an dem neben Vertretern der Notfallseelsorger und dem Landrat auch die Ordnungsdezernentin des Kreises, Petra Schreier, sowie Vertreter von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr teilnahmen. Rund 30 Seelsorgerinnen und Seelsorger der evangelischen und katholischen Kirche sowie aus dem Bereich der Freikirchen gehören zum Team und sind über eine Rufbereitschaft rund um die Uhr zu erreichen. Sie begleiten Menschen, die sich in einer akuten seelischen Notlage befinden. „Für Ihren Einsatz für Ihre Mitmenschen danke ich Ihnen herzlich. Diese Zusammenarbeit ist beispielhaft für gelebte Ökumene“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke. „Ihre Arbeit genießt eine hohe Akzeptanz und großes Vertrauen bei Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei“, so Gericke weiter. Das zeige die hohe Zahl der Einsätze. Dabei wies er darauf hin, dass sich hinter jedem Einsatz großes Leid für die betroffenen Menschen verberge. „Umso wichtiger ist es, den Menschen in Notsituationen seelischen Halt zu geben.“ Dem Leitungskreis der Notfallseelsorge im Kreis gehören u.a. Pfarrerin Alexandra Hippchen an, die auch evangelische Koordinatorin der Notfallseelsorge für Münster und das Münsterland ist, sowie Michael Spanke, Geschäftsführer des Kreisdekanats Warendorf. Die 152 Einsätze der Notfallseelsorger im Kreis waren mehr oder weniger gleichmäßig über das ganze Kreisgebiet verteilt – und die Anlässe waren wieder sehr vielfältig. Die Alarmierungen bei plötzlichen Todesfällen bzw. Erkrankungen im häuslichen und außerhäuslichen Bereich standen mit 39 Prozent wie 2016 (40 Prozent) an der Spitze. Bei 22 Prozent der Einsätze (2016: 21) wurden die Notfallseelsorger zu Verkehrsunfällen oder anderen Unfällen gerufen. Bei 17 Prozent (2016: 20) ging es darum, gemeinsam mit der Polizei eine Todesnachricht zu überbringen. Nach Suiziden waren 15 Prozent der Einsätze der Notfallseelsorger in (2016: 15) erforderlich. Sieben Prozent waren sonstige Alarmierungen.
Neuer Krankentransportwagen für die Wache Ennigerloh
LFP Redaktion

Neuer Krankentransportwagen für die Wache Ennigerloh

Kreis Warendorf - Für seine Rettungswache in Ennigerloh hat der Kreis Warendorf einen neuen Krankentransportwagen angeschafft. Das Vorgängerfahrzeug wurde aufgrund seiner hohen Laufleistung ausgesondert und findet nun bei einer Hilfsorganisation im Kreis Warendorf eine sinnvolle weitere Verwendung. Auf der Basis eines Sprinters wurde von der Firma Ambulanz-Mobile der neue Krankentransportwagen aufgebaut. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einer elektro-hydraulischen Fahrtrage vom Typ Stryker Powerload, die das Heben, Senken und Einladen in das Fahrzeug ohne Krafteinsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht. Erstmals wurde zudem ein Lift-System installiert, über das ein Tragestuhl in das Fahrzeug gehoben werden kann. Ein elektrisch betriebener Raupentragestuhl, mit dem sitzende Patienten schonend über eine Treppe befördert werden können, ergänzt die technische Ausstattung des Rettungsdienstfahrzeuges. „Diese Neuerungen sorgen nicht nur für mehr Komfort der Patienten während des Transports, sondern tragen auch zu einer deutlichen Reduzierung der körperlichen Belastung der Rettungskräfte bei“, so Landrat Dr. Olaf Gericke, der den „Neuzugang“ vor Ort in Augenschein nahm. Eine weitere Neuerung ist die reflektierende rot-weiß gestreifte Warnbeklebung am Heck, um die Erkennbarkeit weiter zu verbessern und so die Sicherheit sowohl der Mitarbeiter als auch der übrigen Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Neben dem neuen Fahrzeug steht der Rettungswache in Ennigerloh noch ein RTW zur Verfügung. Die Wache ist 24 Stunden und sieben Tage in der Woche mit Rettungsdienstmitarbeitern besetzt.

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