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Ruhrgebiet (NRW)

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Rubrik: Familie, Erziehung & Kinder

Dinos brechen zu neuen Welten auf: Kindershow im Planetarium
LFP Redaktion

Dinos brechen zu neuen Welten auf: Kindershow im Planetarium

Bochum - Im Juli und August lädt das Bochumer Planetarium, Castroper Straße 67, zum ersten Mal dazu ein, in einem völlig überarbeiteten Kinderprogramm mit einer Dinosaurier-Crew ins Weltall zu reisen. Die Show knüpft so an die „Dino City“ an, in deren Rahmen in Bochum zurzeit 33 lebensgroße Sauriermodelle zu bewundern sind. Der riesige Apatosaurus auf der Wiese vor dem Planetarium ist dabei nicht nur ein besonderes beeindruckendes Exemplar - seine Artgenossen spielen auch in der Planetariumsshow eine Rolle. „Dinos im Weltall - Aufbruch zu neuen Welten“ erzählt die Geschichte von Dinosauriern, die bereits vor 150 Millionen Jahren ins Weltall flogen. Mit schnellen Raumschiffen, die allerdings anders aussahen, als wir Menschen sie heute bauen, erreichten die Dinos sogar die Sterne und suchten dort nach bewohnbaren Planeten.  Die menschlichen Kinder etwa ab sechs Jahren und Familien, die die Dinos auf ihrer Reise begleiten, sehen den Riesenplaneten Jupiter, den Ringplaneten Saturn und Pluto, den kleinen Zwergplaneten am Rande unseres Sonnensystems, aus nächster Nähe. In den Weiten der Milchstraße jenseits des Planetensystems erleben sie Riesensterne und Zwergsterne und erkunden einen seltsamen Planeten, auf dem es Edelsteine regnet. Schließlich erreicht die Dino-Crew ihr Ziel: einen kleinen roten Zwergstern mit sieben Planeten. Ob sie dort gute Bedingungen zum Leben finden?  Karten kosten 9,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, Kind im Familienverbund drei Euro. Sie können im Internet unter www.planetarium-bochum.de, bei der Ticket-Hotline unter 0221 280214 zum Ortstarif erworben sowie per Mail an info@planetarium-bochum.de reserviert werden. Sie sind (soweit noch verfügbar) auch an der Tageskasse erhältlich.  Termine: - Donnerstag, 29. Juli, 15:30 Uhr - Montag, 2. August, 14 Uhr - Samstag, 7. August, 13 Uhr - Dienstag, 10. August, 15:30 Uhr - Sonntag, 15. August, 15:30 Uhr Auf der Webseite des Planetariums sind alle Informationen zu den aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen zu finden
Sommerferienprogramm im LWL-Archäologiemuseum - Graben wie die Großen
LFP Redaktion

Sommerferienprogramm im LWL-Archäologiemuseum - Graben wie die Großen

Herne - Einmal bei einer archäologischen Ausgrabung dabei sein, dieser Wunsch geht für Kinder und Jugendliche zwischen acht und zwölf Jahren beim Sommerferienprogramm im Archäologiemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne in Erfüllung. Jeweils am Dienstag (7.7.), Mittwoch, Donnerstag und Freitag (10.7.) und täglich vom 4. bis 7. August heißt es "Graben wie die Großen". Dann wird einen Tag lang im Grabungscamp unter professionellen Bedingungen vermessen, dokumentiert und untersucht. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Jeweils von 10 bis 15 Uhr nehmen die Hobby-Forscher Kelle und Pinsel in die Hand: Bei der angeleiteten Ausgrabung auf einer inszenierten Grabungsfläche bergen die Teilnehmerinnen ganze Schwerter oder römische Gewandnadeln. Damit kein Fund verloren geht, wird jedes Stück genau wie bei den echten Archäologen mit Stift, Zeichenbrett und modernen Vermessungsgeräten fachmännisch bestimmt, datiert und dokumentiert. Jede Nachwuchsarchäologin darf sich am Ende das Camp-Zertifikat freuen. Die Kosten für einen Tag betragen 8 Euro. Um Anmeldung wird gebeten telefonisch unter: 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums oder per Email an: lwl-archaeologiemuseum@lwl.org. Die Teilnehmer sind aufgefordert ihren Mund- und Nasenschutz mitzubringen. Da das Programm in einem gut durchlüfteten Zelt stattfindet, ist ein Tragen der Maske nicht während der gesamten Veranstaltung nötig. Weitere Informationen gibt es unter: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne Tel. 02323 94628-0 E-Mail: lwl-archaeologiemuseum@lwl.org Geöffnet dienstags bis freitags 9 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.
Neue Spiellandschaft auf dem Schulhof der Gertrudisschule in Bochum ist fertig gestellt
LFP Redaktion

Neue Spiellandschaft auf dem Schulhof der Gertrudisschule in Bochum ist fertig gestellt

Bochum - Die neue Spiellandschaft auf dem Schulhof der Gertrudisschule an der Vorstadtstraße steht seit Anfang Juni, den Schülerinnen und Schülern sowie Kindern aus dem Stadtteil offen. Da er auch nach Schulschluss eine wichtige Bewegungs-, Frei- und Spielfläche in Wattenscheid-Mitte ist, hat die Stadt die gesamte Fläche zu einem Spiel-, Lern-, und Kommunikationsort ausgebaut. Das neue Angebot umfasst ein „grünes Klassenzimmer“, Aufenthaltsbereiche sowie neue Bewegungs- und Spielangebote. Wattenscheider Kinder können sich nun auf dem Schulhof, inspiriert vom Schulmaskottchen, wie eine „Trudimaus“ fühlen, hüpfen, springen, laufen, balancieren, hangeln und klettern. Schülerinnen und Schüler hatten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen, Lehrern und Eltern im Sommer 2018 mit viel Begeisterung und vielfältigen Ideen ihre Wünsche für den neuen Schulhof formuliert. Diese Wünsche hat ein ausgewähltes Landschaftsarchitektur-Büro aufgegriffen und das Außengelände der Gertrudisschule neu gegliedert und mit vielfältigen Spielangeboten attraktiv strukturiert. Anfang 2019 stellte die Landschaftsarchitektin der Bezirksvertretung Wattenscheid die Planung vor und die Kinder vertraten das Vorhaben aus ihrer Sicht. Dem Projekt wurde einstimmig zugestimmt. Im Sommer 2019 ging es dann mit zur Hilfenahme von Städtebauförderungsmitteln von Bund und Land sowie kommunalen Mitteln an die bauliche Umsetzung. Das für die Neugestaltung zuständige Umwelt- und Grünflächenamt organisierte, koordinierte, bestellte, und stimmt sich mit der Schulleitung der Gertrudisschule, dem Schulverwaltungsamt und dem Stadtteilmanagement Wattenscheid ab. Durch eine Garten- und Landschaftsbaufirma wurde auf dem Schulhof abgeräumt, ausgehoben, abgetragen und wieder neu aufgebaut, aufgefüllt, gepflastert, eingefriedet und gepflanzt. Nach einem Großteil der Umgestaltung konnten die Kinder nach Weihnachten 2019 den Schulhof erstmalig in neu strukturierter, aufgewerteter Form wieder nutzen. Der kleine Naturspielbereich mit Balancierband, Reckstangen und einem Amberbaumwäldchen, ein „grünes Klassenzimmer“ und der Ballspielbereich waren fertig. Den um die Spielanlage verlaufenden „Fühlweg“ hatten Kinder mit Lehrerinnen und Lehrern mit ihren Handabdrücken mitgestaltet. Mit den Füßen lassen sich auf diesem Pfad Noppen, Rillen, Kieselsteine sowie glatter und rauer Pflasterbelag in verschiedenen Farben ertasten. Vor den Osterferien 2020 begann der Aufbau der Spiellandschaft, die Kinder jetzt auch wieder als Spielplatz nutzen können. Die Umgestaltung des Schulhofes ist Teil des Masterplans „Bewegte und bespielte Stadt Wattenscheid“. Er zielt darauf ab, die Bewegungs- und Spielmöglichkeiten in Wattenscheid Mitte zu verbessern und ist ein wichtiger Baustein des integrierten Stadterneuerungsprozesses der „Sozialen Stadt Wattenscheid“. Auch das Außengelände des Abenteuerspielplatzes an der Hüller Straße, der Kinderspielplatz an der Stresemannstraße und ergänzende Spielgeräte auf den Spielplätzen Bismarck- und Centrumplatz hat die Stadt im Zuge des Masterplans aufgewertet. So erfährt die Spiellandschaft in Wattenscheid-Mitte eine umfassende Erneuerung mit deutlicher Qualitätssteigerung.
FABIDO-Familienzentrum Stollenstraße erhält den Deutschen Lesepreis 2019
LFP Redaktion

FABIDO-Familienzentrum Stollenstraße erhält den Deutschen Lesepreis 2019

Dortmund - Die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung haben am Mittwochabend (6. November) im Berliner Humboldt Carré den Deutschen Lesepreis an 16 Personen und Einrichtungen aus ganz Deutschland verliehen, die sich nachhaltig für die Leseförderung einsetzen. Die Kita Stollenstraße in Dortmund hat dabei den zweiten Platz in der Kategorie „Herausragende Sprach- und Leseförderung in Kitas“ belegt. „Das FABIDO-Familienzentrum möchte bei Kindern nachhaltig die Freude am Gestalten, Vorlesen und Erzählen wecken. Eltern helfen als Vorlesepatinnen beim Lesen lernen – auf Deutsch, Polnisch, Spanisch und Kurdisch“, heißt es in der Begründung der Jury. Gabriele Braß, Leiterin des FABIDO-Familienzentrums Stollenstraße, und ihre Kollegin Fatos Bozkurt nahmen den Preis entgegen. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld von 1500 Euro. Leseförderung ist im FABIDO-Familienzentrum Stollenstraße kein isoliertes Projekt, sondern in den Alltag der Kita integriert. Ohne Eltern geht es dabei nicht: „Die ganze Familie lernt, wie wichtig Lesen für die Entwicklung des Kindes ist. Gleichzeitig erfahren die Familien der unterschiedlichen Kulturen, dass ihre Sprache wichtig ist“, so Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger. Die pädagogischen Fachkräfte der Kita Stollenstraße nehmen die Eltern mit auf dem Weg, die Kinder an Literatur heranzuführen, indem sie Neugier und Spaß am Gestalten und Vorlesen wecken. Dabei docken sie an Kindheitserinnerungen von Eltern oder Großeltern über Sprache und Schrift an. In Workshops werden Bücher übersetzt oder eigene gestaltet. Das setzt Impulse zum Erzählen und Vorlesen. Die Eltern bekommen Werkzeuge an die Hand, ihre Kinder in ihrer Sprache zu begeistern und die Fantasie zu wecken. Deutscher Lesepreis Der Deutsche Lesepreis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert und wurde in sechs Kategorien vergeben: individuelles Engagement, kommunales Engagement, Sprach- und Leseförderung in Kitas, Leseförderung an Schulen, Leseförderung mit digitalen Medien und Sonderpreis für prominentes Engagement. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien. Sie wird unterstützt von FRÖBEL e. V., PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, Arnulf Betzold GmbH, Fachgemeinschaft buch.netz im Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V., MELO Group GmbH & Co. KG und Stiftung Kinder fördern – Zukunft stiften sowie der Commerzbank-Stiftung. Die Schirmherrin des Lesepreises 2019, Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, lobte die innovativen Projekte zur Leseförderung: „Lesekompetenz ist in unserer multimedialen Welt der Schlüssel zu Wissen, Bildung und demokratischer Teilhabe. Es ist daher wichtig, so früh wie möglich Kindern und Jugendlichen kreative Förderangebote zu bieten und sie so für das Lesen zu begeistern. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern, die sich auf vorbildliche Weise für die Leseförderung einsetzen.“ Die Superkraft des (Vor-)Lesens Auf der Festveranstaltung mit rund 240 geladenen Gästen aus Bildung, Wirtschaft, Politik und Kultur im Berliner Humboldt Carré betonte der Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen Dr. Jörg F. Maas: „Die Superkraft des (Vor-)Lesens ist unbestritten. Wer von klein auf viel Zeit mit Geschichten verbringt, kann sich gut konzentrieren, ist wortgewandt und hat ideale Bildungs- und Berufschancen. Doch zu viele Menschen in Deutschland profitieren nicht von dieser Superkraft: Jedes 5. Grundschulkind hat Probleme beim Lesen und 6,2 Millionen Erwachsenen gelten als gering literalisiert. Diese Menschen müssen wir mit guten Initiativen erreichen. Vorbild dafür sind die mit dem Deutschen Lesepreis 2019 prämierten Projekte: Sie sind kreativ, effektiv und setzen genau dort an, wo Leseförderung am notwendigsten ist.“

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