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Ruhrgebiet (NRW)

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Fahrzeugaufbereitung - Wellness für Ihr Auto
G. Strakeljahn GmbH

Fahrzeugaufbereitung - Wellness für Ihr Auto

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Chatbot-App soll jungen Menschen mit Depressionen helfen
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Chatbot-App soll jungen Menschen mit Depressionen helfen Hamm (lwl) - Ein neuentwickeltes dreimonatiges Nachsorge-Programm ("iCAN", intelligente, Chatbot-assistierte ambulante Nachsorge) soll 13- bis 25-jährigen Menschen mit Depressionen helfen, nach einer Klinikbehandlung gut in den Alltag zurückzukehren. "iCAN" besteht aus einer Chatbot-App für das Smartphone und Telefongesprächen mit Psychologinnen und Psychologen. Die Wirksamkeit des iCAN-Programms wird seit Oktober 2023 in einer deutschlandweiten Studie überprüft, und es werden weiterhin Studienteilnehmende gesucht. Auch die kinder- und jugendpsychiatrische LWL-Universitätsklinik Hamm nimmt an dem Forschungsprojekt teil. Depressionen zählen weltweit zu den häufigsten und schwerwiegendsten psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In Deutschland sind rund sechs Prozent aller Kinder und Jugendlichen betroffen. In schweren Fällen ist oft ein Klinikaufenthalt nötig. Nach der Entlassung aus der Klinik ist eine zeitnahe ambulante Nachsorge von entscheidender Bedeutung. Diese Nachsorge kann ambulante Psychotherapie und psychiatrischer Weiterbehandlung sein. Ziel ist dabei, Rückfälle zu verhindern und die in der Klinik erzielten Fortschritte zu festigen. iCAN-Programm als Antwort auf lange Wartezeiten für Therapieplätze
Oft stellt der Übergang von einer stationären Depressionsbehandlung in die ambulante Nachsorge eine Herausforderung dar. Die langen Wartezeiten auf Therapieplätze von durchschnittlich sechs Monaten - in ländlichen Regionen oft noch länger - erschweren den Zugang. Auch zögern viele junge Betroffene aufgrund von Scham oder dem Wunsch, ihre Probleme selbst zu bewältigen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Hier setzt das iCAN-Programm an: Junge Menschen mit Depressionen erhalten nach der Klinikzeit Zugang zur iCAN-App, in der sie Übungen machen, die dabei helfen, im Alltag besser zurechtzukommen. Dabei werden sie von einem Chatbot unterstützt, der regelmäßig nach der Stimmung fragt und motiviert, die Übungen zu nutzen. Zudem erleichtert der in der iCAN-App eingebaute Navigator die Suche nach einer Anlaufstelle wie z.B. für eine ambulante Therapie. Zusätzlich erhalten die Patientinnen und Patienten eine persönliche Begleitung durch Telefongespräche mit Psychologinnen und Psychologen. Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit des Programms
In einer großangelegten klinischen Studie mit Betroffenen im Alter zwischen 13 und 25 Jahren wird das Programm erforscht. Die Studie soll ermitteln, ob Teilnehmende nach drei oder sechs Monaten weniger depressive Symptome aufweisen als Studienteilnehmende, die die Standardversorgung erhalten. Zusätzlich wird analysiert, ob iCAN-Teilnehmende schneller passende Nachsorgeangebote finden und seltener erneut in einer Klinik behandelt werden müssen. Die Studie ist eine Kooperation von Expertinnen und Experten für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Greifswald und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie Expertinnen und Experten für Gesundheitspsychologie der Universität Greifswald. An dem Projekt sind außerdem Unternehmen sowie zahlreiche Krankenkassen beteiligt.  Unterstützt wird das Projekt von 31 Kliniken in Deutschland sowie von Berufs- und Fachverbänden, der Bundespsychotherapeutenkammer und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. An dieser Studie können junge Patienten zwischen 13 und 25 Jahren teilnehmen, die wegen Depressionen in einer der teilnehmenden Kliniken oder Tageskliniken behandelt werden, ein Smartphone besitzen und bei einer beteiligten Krankenkasse versichert sind. Die Anmeldung erfolgt direkt in den teilnehmenden Kliniken beim Klinikpersonal. Weitere Informationen sind auf der Internetseite ican-studie.de verfügbar.

Weiterentwicklung der Atelierförderung der Stadt Essen
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Weiterentwicklung der Atelierförderung der Stadt Essen Essen - Die Stadt Essen unterstützt die Arbeitsbedingungen professionell arbeitender Künstler*innen aller Sparten im Rahmen ihres Atelierförderkonzeptes. Mit diesem Konzept möchte die Stadt Künstlerinnen*Künstlern die Möglichkeit zur individuellen Entfaltung künstlerischer Potentiale bieten und auch die Unterstützung bei der Sichtbarmachung ihrer Arbeit leisten. Dadurch soll insbesondere auch künstlerisch und kreativ arbeitender Nachwuchs gestärkt und zum Verbleib in Essen animiert werden. Die Atelierförderung ist Teil der Entwicklung und Stärkung des Kulturstandortes Essen und wird durch das Kulturamt umgesetzt. Dieses wird in seiner Arbeit durch das Kunsthaus Essen e.V. und die Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft unterstützt. Mit dem zentral organisierten Atelierkonzept bietet die Stadt Essen Künstler*innen an den Standorten Viehofer Straße, Schützenbahn und Rübezahlstraße die Möglichkeit, unterschiedlichste Produktions- und Präsentationsräume zu günstigen Konditionen anzumieten. Die Standorte unterscheiden sich in ihrer konzeptuellen Aufstellung und Ausrichtung. Die stetige Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Künstler*innen und Kreative ist ein elementares Anliegen der Atelierförderung der Stadt Essen. Daher plant das Kulturamt das Konzept der Atelierförderung und damit die Nutzung und konzeptuelle Ausrichtung der Orte sowie deren Weiterentwicklung und Potentiale stetig zu überarbeiten. Das hat der Kulturausschuss in seiner heutigen (06.12.) Sitzung zur Kenntnis genommen. Weiterentwicklung des Atelierförderkonzeptes Das Atelierhaus an der Viehofer Straße verfügt über 16 Atelierplätze von denen aktuell 13 belegt sind und bildet den Bedarf für einzeln nutzbare Atelierräume ab, die nach eigener Profession der dort Schaffenden ausgestattet werden können. Dort arbeiten aktuell 14 Kreativschaffende aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst, der Grafik und der Fotografie. Das interdisziplinäre Ateliernutzungskonzept der Einzelplätze für Kreative unterschiedlichster Sparten erfährt großen Zuspruch und hat eine hohe Auslastung. Das Kulturamt möchte durch einige konzeptuelle Neuerungen dem Standort zu einer noch größeren Außenwahrnehmung und stärkerer Profilierung verhelfen. Daher will das Kulturamt seine Beteiligung bei der Ateliervergabe neu ausrichten, um das Verfahren mit den Beteiligten wie dem Museum Folkwang, dem Forum Kunst und Architektur sowie dem Kunsthaus zu stärken. Zudem sollen unter anderem vom Kulturamt künftig Netzwerktreffen organisiert werden sowie Inhalte und Informationen aus der Gemeinschaft der im Atelierhaus schaffenden Künstler*innen und Kreativen vermittelt werden. Zudem ist die Einbindung der Gemeinschaft des Atelierhauses Viehofer Straße in den Prozess zur Stärkung der kulturellen Bildung vorgesehen. Das Atelierhaus Schützenbahn hat sich über die Jahre zu einem Kreativzentrum entwickelt. Dieses hat sich der künstlerischen Forschung und kulturellen Teilhabe verschrieben. Besonders in der Nutzung digitaler Medien in der künstlerischen Produktion werden dort neue Formen der Kulturvermittlung erprobt, wird mit Formen der Distribution von Ressourcen experimentiert und werden neue Ästhetiken und künstlerische Ausdrucksformen erschaffen. Die hier Aktiven verknüpfen digitale Technologie mit unterschiedlichsten Themenbereichen wie Mode, Bildhauerei und Malerei durch Nutzung von 3D-Druckern für die künstlerische Arbeit und Film durch Nutzung der Möglichkeiten der Fulldomeprojektion. Der niederschwellige und demokratische Zugang zu den vor Ort zur Verfügung gestellten Werkzeugen und Materialien, zu Wissen und zu Räumlichkeiten unterstützt die städtische Teilhabestrategie für kulturelle Bildung. Kulturschaffende ohne eigene Räumlichkeiten finden hier für verschiedenste Zeitintervalle Probe-, Produktionsräume und Arbeitsplätze. Ein Ergebnis der erfolgreichen Arbeit in der Schützenbahn ist die Gründung der gemeinnützigen Future Campus Ruhr UG im Jahr 2020 mit dem Geschäftsführer Peter Petersen. Die Future Campus Ruhr UG entwickelt sich mit ihren Aktivitäten innerhalb der Schützenbahn schnell weiter. Die Kapazitäten, baulichen Gegebenheiten und Ausstattung der Räume an der Schützenbahn werden zukünftig mit der Entwicklung der vielfältigen Aktivitäten des Future Campus Ruhr UG nicht Schritt halten können. Daher wird ein Standortwechsel notwendig. Derzeit finden Planungsgespräche für die Verlagerung der Aktivitäten des Future Campus Ruhr in eine Immobilie an der Porschekanzel statt. Das Kulturamt unterstützt die Ambitionen des Future Campus Ruhr zur Anmietung von Räumlichkeiten an der Porschekanzel und prüft die Gewährung einer institutionellen Förderung zur Deckung eines möglichen Fehlbedarfs. In Folge dieser Aktivitäten ist geplant, das Kreativzentrum an der Schützenbahn am Ende des kommenden Jahres aus der Förderung durch das Kulturamt und aus der vertraglichen Vereinbarung mit dem Kunsthaus herauszulösen. Das Mietverhältnis am Standort soll nicht verlängert werden und endet dann vertragsgemäß am 31. Dezember 2024. Die Übernahme des Mietverhältnisses durch die vor Ort Aktiven soll unterstützt werden, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre vielfältigen Vernetzungen und Fördermöglichkeiten zu einer eigenständigen und selbstgeleiteten Nutzung an der Schnittstelle zur Jugendkultur auszuweiten. Der bestehende Kooperationsvertrag der Stadt Essen mit dem Kunsthaus soll in beiderseitigem Einvernehmen auf einen neuen Stand gebracht und aktualisiert werden Das Kunsthaus verwaltet seinen Standort an der Rübezahlstraße in Rellinghausen und die Vergabe der dort vorhandenen Räumlichkeiten in eigener Verantwortung. Alle drei Standorte der künstlerischen Produktion sind wichtige Bausteine in der partizipativen Entwicklung in der Innen- und Nordstadt sowie den Außenbereichen. Durch regelmäßige Begehungen und intensivere Zusammenarbeit beispielsweise bei der Vermittlung von Aufgaben an Kreative durch das Kulturamt sollen alle Standorte zukünftig stärker eingebunden werden. Die seit September dieses Jahres aktive Geschäftsführerin Katharina Bruns sowie der Vorstand des Kunsthauses Essen sind bereits in die Abstimmungen zur neuen strategischen Ausrichtung und Konzeption der Zusammenarbeit einbezogen. Fazit Die drei Standorte für Ateliers in der Stadt sollen durch die geplanten Maßnahmen gestärkt, stärker miteinander vernetzt und in ihrer konzeptionellen Ausrichtung reformiert werden. Die besonderen Ziele der Stärkung des Kulturamtes bei der Beteiligung an den Prozessen in den Atelierhäusern, der Transparenz und Sichtbarkeit der beiden Atelierhäuser und der Vernetzung mit allen Akteuren im Bereich der zur Verfügungstellung von Atelierräumlichkeiten für Künstler*innen und Kreative sollen in einer engen Partnerschaft zwischen dem Kulturamt, dem Kunsthaus Essen e.V. und der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft erreicht werden.

Zuschüsse für vereinseigene Sportstätten
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Zuschüsse für vereinseigene Sportstätten Essen - Der Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) hat in seiner Sitzung im November 2023 den zusätzlichen Zuschuss für vereinseigene Sportstätten beschlossen. Zuletzt hatte sich das Gremium in seiner Sitzung im Oktober mit Bauzuschüssen für vereinseigene Sportstätten befasst. Hierzu liegen zwei weitere Anträge vor, die auf Grundlage der städtischen Sportförderungsrichtlinien sowie hinsichtlich der Höhe der zuschussfähigen Gesamtkosten geprüft und genehmigt wurden. Der Spiel und Sport Haarzopf 1924 e.V. erhält demnach 8.293,94 Euro für die Dach- und Fassadensanierung des Vereinsheims und der Kettwiger Tennisgesellschaft e.V. 9.879,73 Euro für die Erneuerung der Heizungsanlage inklusive der Warmwasseraufbereitung. Es handelt sich um Maßnahmen, die nicht aus dem Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022" gefördert werden, sodass die Antragsteller nur den klassischen städtischen Zuschuss in Höhe von 40 Prozent der zuschussfähigen Gesamtkosten erhalten. Außerdem sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass insgesamt 22 Vereine für das Jahr 2023 zusätzliche Unterhaltszuschüsse gemäß der städtischen Sportförderungsrichtlinien erhalten. Laut diesen können Vereine, denen im laufenden Jahr nachweislich besondere Belastungen bei der Unterhaltung ihrer vereinseigenen Sportstätten entstanden sind, Unterstützung erhalten. Die vom Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) zugesprochenen Unterhaltungszuschüsse haben ein Gesamtvolumen in Höhe von rund 37.400 Euro. Eine Auflistung der jeweiligen Vereine ist der Vorlage im Ratsinformationssystem zu entnehmen (siehe rechts).

LWL-Klinik Dortmund will neue Pflegekräfte mit einem "Flexpool" an sich binden
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LWL-Klinik Dortmund will neue Pflegekräfte mit einem "Flexpool" an sich binden Dortmund - Viele Krankenhäuser leiden unter Personalmangel. Vor allem in der Pflege sind Arbeitskräfte rar. So auch in der LWL-Klinik Dortmund. Dort wirbt man jetzt mit Flexibilität und will so zum einen Lücken im Dienstplan schließen, als auch neue Personengruppen als Mitarbeitende gewinnen und an sich binden. Väter und Mütter in Elternzeit, Rentner, Menschen, die Angehörige pflegen, die ein zeitintensives Hobby haben, die studieren oder bereits einen anderen Teil- oder Vollzeitjob haben, den sie fortführen möchten - das alles sind Menschen, die sich durch den neuen "Flexpool" der LWL-Klinik Dortmund angesprochen fühlen könnten. Sie sagen, wann und wieviel sie arbeiten können und werden dementsprechend im Rahmen ihrer Wunschdienste auf unterschiedlichen Stationen eingesetzt. Eben dort, wo gerade eine Pflegefachkraft fehlt. "So können wir zusätzliche Beschäftigte gewinnen, die ansonsten in kein Arbeitszeitmodell passen würden", sagt Yvonne Auclair, die Pflegedirektorin der psychiatrischen Fachklinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). "Und die festen Stationskräfte können sich darauf verlassen, außerhalb ihrer Dienstzeiten verbindlich und verlässlich frei zu haben - und nicht angerufen zu werden, wenn jemand fehlt", sagt Auclair. Eine „Win-Win-Situation" Die Flexpool-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter werden ebenfalls fest angestellt und nach Tarif bezahlt, haben Urlaubsansprüche und bekommen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Sie arbeiten auf unterschiedlichsten Stationen, je nach Bedarf. "Das kann auch für Berufsstarter interessant sein, die noch herausfinden möchten, welche psychiatrische Abteilung bei uns für sie persönlich am attraktivsten ist", sagt die Pflegedirektorin. Alle Flexpool-Starter bekommen eine intensive Einarbeitung und haben Ansprechpartner, die nur für sie da sind, denn die Organisation übernehmen drei Mitarbeitende der Klinik, die sich ausschließlich um den Flexpool kümmern: Recruiterin Sony Neduvakkattu-Wardenbach, Disponentin Julia Brosch und Flexpool-Leiter Gregor Urbaniok. Sie alle sind selbst erfahrene Gesundheits- und Krankenpfleger, bzw. Krankenpflegerinnen und vom neuen Flexpool-Konzept überzeugt. Dienstplan nach Spielplan Mit originellen Slogans wirbt die LWL-Klinik Dortmund ab sofort um die neuen Mitarbeitenden. "Dienstplan nach Spielplan" richtet sich an Fußballfans. "Freitag ist Biketag" an Menschen mit einem zeitintensiven Hobby. Die allerersten Flexpool-Mitarbeitenden haben schon begonnen. Zum Beispiel Larissa Börner. Die 22-Jährige, die zuvor bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt war, arbeitet sogar Vollzeit. Aber im Rahmen ihrer Wunschdienste, nämlich ausschließlich spät und nachts, an den Wochenenden auch mal früh. "Ich habe familiäre Verpflichtungen", sagt sie. Sie kümmert sich tagsüber, nachdem sie geschlafen hat, nämlich um die Kinder ihrer Geschwister, mit denen sie quasi in einer Art "Großfamilienverband" auf derselben Straße wohnt. Die neuen Arbeitszeiten kommen ihrer Rolle in der Familie entgegen. Und auch ihre beiden Hunde freuen sich.

Erfolgreiches Essen Light Festival 2023
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Erfolgreiches Essen Light Festival 2023 Essen - Nach äußerst gut besuchten Tagen ging im Oktober 2023, das achte Essen Light Festival der EMG – Essen Marketing GmbH zu Ende. Insbesondere an den Wochenenden kamen die meisten Besucher*innen in die Innenstadt, um die 17 Lichtinstallationen und Videomappings zu bestaunen. EMG-Geschäftsführer Richard Röhrhoff: "Wir haben ein echt gutes Feedback von unseren Gästen bekommen, die Stimmung war auch super! Dafür, dass der Festivaltermin erneut vollständig in den Herbstferien lag, sind wir auch mit den Besucherzahlen sehr zufrieden. Es war wieder ein tolles Festival!" Die EMG schätzt, dass über 350.000 Besucher*innen das diesjährige Essen Light Festival besucht haben. In diesem Jahr hatte die EMG insbesondere auf heimische Akteure gesetzt, so kamen lediglich vier der 17 Installationen auf dem Ausland. "Neun Spielorte wurden von lokalen Künstlern gemacht, das ist sicher auch außergewöhnlich," so Röhrhoff. "Der Vorteil ist, dass wir so den Stadtraum erlebbarer machen können, weil unsere Leute die Orte kennen und mit ihnen spielen". Besonders sichtbar sei das insbesondere am Kopstadt- und Weberplatz geworden. "Ich möchte mich vor allem bei unseren Sponsoren bedanken, ohne die das Essen Light Festival nicht möglich wäre. Im Gegensatz zu vielen anderen Lichtkunstfestivals in Europa produzieren wir das Festival nahezu ohne jedwede Kulturförderung. Jetzt starten wir voller Elan mit den Vorbereitungen für das nächste Jahr", so Röhrhoff weiter. Essen Light Festival: Das Essen Light Festival gehört zu den meistbesuchten zehn Lichtkunst-Festivals in Europa. Bereits zum achten Mal begeisterte das Festival mit Lichtinstallationen und Videomappings internationale Besucher*innen. Das Essen Light Festival ist Mitglied der International Lightfestival Organisation (ILO).

„Haus Wenge Lanstrop“ gewinnt den Dortmunder Heimat- Preis 2023
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„Haus Wenge Lanstrop“ gewinnt den Dortmunder Heimat- Preis 2023 Dortmund - Das Bürgerhaus-Projekt des Vereins Haus Wenge Lanstrop ist mit dem Dortmunder Heimat-Preis 2023 ausgezeichnet worden. Der Verein sicherte sich in der Abstimmung durch die Dortmunder*innen mit 64 Prozent der Stimmen klar den ersten Platz unter den drei Finalisten. Die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro verbunden ist, übergab Oberbürgermeister Thomas Westphal im Rahmen einer Feierstunde. Den zweiten Preis und 5.000 Euro erhält der „Italienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung“, den dritten Preis und 2.500 Euro die Artventure Kunstvermittlung. Beworben hatten sich ursprünglich 13 Projekte, aus denen eine Fachjury die Finalisten ausgewählt hatte. „Heimat wird stark, wenn man sie erkundet, erinnert und tatkräftig gestaltet“, sagt Oberbürgermeister Thomas Westphal. „Wie vielfältig Heimat in Dortmund gelebt wird, zeigen unsere Heimat-Preis- Träger*innen auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll. Das hier erlebbare Engagement setzt an ganz unterschiedlichen Stellen an und stärkt unsere Stadt so im Ganzen.“ Der Verein Haus Wenge Lanstrop hat das gleichnamige ehemalige Rittergut im Stadtbezirk Scharnhorst zu einem Bürgerhaus entwickelt und das markante rote Gebäude mit neuem Leben gefüllt. Durch dieses Engagement entstand im Dortmunder Norden ein neuer Ort für Theaterabende, Musikdarbietungen, Ausstellungen und viele andere Veranstaltungen. Auch Trauungen sind im stilvollen Kaminzimmer möglich. Gleichzeitig dient Haus Wenge als Treffpunkt für Vereine und bietet in stilvollem Ambiente Raum für Lese- und Kursangebote oder Bürger*innensprechstunden etwa der Polizei oder von Sozialverbänden. Der zweitplatzierte Italienverein erhielt 29 Prozent der 837 gültigen Stimmen für sein Kinderbuchprojekt „Die Erzählung der verlorenen Geschichten“. Generationsübergreifend gestaltete der Verein ein italienischsprachiges Bilderbuch, das für das Erzählen von Geschichten als Weitergabe von Kultur und Erfahrungen sensibilisiert. Denn die Maus Lina füllt in der Geschichte die von einem Sturm leergefegten Bücher einer Bibliothek mithilfe der Erinnerungen der Kinder wieder mit den „verlorenen Geschichten“. Dabei werden auch der Erhalt und die aktive Nutzung von Orten der Erinnerung wie Denkmälern, Bibliotheken, Archiven oder historischen öffentlichen Räumen zum Thema. Während mehrere Kinder bei der Entwicklung der Hauptfigur und ihrer Reise halfen, steuerten Jugendliche des Vereins die liebevollen Illustrationen bei, die in einer Ausstellung in den Vereinsräumen zu sehen sind. Der dritte Platz geht an die Kunstvermittlung Artventure und ihre „Artventure App“. In diesem Projekt haben Studierende eine Datenbank und eine Plattform erschaffen, die es einfach macht, Kunst im öffentlichen Raum zu erleben. Die kostenlose App enthält rund 900 Kunstwerke in Dortmund. Zu jedem Kunstwerk gibt es ein Foto und eine Beschreibung. So lässt sich auch die eigene Umgebung und Heimat noch einmal mit neuen Augen entdecken. Geplant sind künftig auch Routen, die die Menschen entlang der Kunstwerke führen. Zum Hintergrund: Der Heimat-Preis ist Teil des Heimat-Förderprogramms, das das nordrhein-westfälische Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung ins Leben gerufen hat. Zur Umsetzung dieses Programms, das die zahlreichen, oft im Hintergrund arbeitenden Vereine und ehrenamtlichen Initiativen in den Fokus rückt und unterstützt, hat die Stadt Dortmund die Koordinierungsstelle Heimat im Amt für Stadterneuerung eingerichtet. Diese Stelle organisiert auch den Dortmunder Heimat-Preis.

Kommunen, Verbünde und Verkehrsunternehmen fordern mehr finanzielle Mittel für ÖPNV
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Kommunen, Verbünde und Verkehrsunternehmen fordern mehr finanzielle Mittel für ÖPNV Essen - „Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) befindet sich aktuell an einem Scheideweg" – so die Oberbürgermeister aus den Ruhrgebietsmetropolen Bochum und Essen, Thomas Eiskirch und Thomas Kufen. Um zukünftig die Liquidität der Verkehrsunternehmen nicht zu gefährden und um einen leistungsstarken Nahverkehr aufrechterhalten und weiter ausbauen zu können, besteht ein erheblicher Mittelbedarf. Das Risiko einer Finanzierungslücke darf nicht auf die Kommunen verlagert werden. Denn die finanziellen Mittel der Kommunen sind weitestgehend ausgereizt. Die Politik ist gefragt, die hierfür nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Schlussendlich steht und fällt der Erfolg der Verkehrswende mit einer verlässlichen Finanzierung des Gesamtsystems ÖPNV. Mit diesem öffentlichen Appell lenken Akteure des ÖPNV das Augenmerk auf die Notwendigkeit nachhaltiger finanzieller Unterstützung. "Eine effektive Verkehrswende gelingt nur mit einem attraktiven und qualitativ hochwertigen ÖPNV, der einfach, flexibel und innovativ ist und für Menschen in der Stadt und auf dem Land vernetzte Mobilitätslösungen bietet. Wenn die Kommunen einen wichtigen Beitrag zur klimaneutralen Mobilität leisten sollen, müssen sie mit ihren kommunalen Unternehmen auch dazu befähigt werden. Das heißt, wir müssen alles dafür tun, das aus der Mobilitätswende kein Mobilitätsende wird. Und das werden wir ohne eine neue, tragfähige Finanzierung durch den Bund in den Kommunen allein nicht schaffen können", sagt Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum. Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, ergänzt: "Unser Ziel ist nicht nur ein preiswerter ÖPNV für alle, sondern auch ein attraktiver. Als Kommune achten wir darauf, unser Angebot stetig zu erweitern. Investitionen in Verkehrsprojekte in den urbanen Zentren sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unserer Mobilität. Doch der wichtige Ausbau der Infrastruktur ist nur durch Investitionen zu stemmen. Und in Zeiten hoher Preise für Energie und Personal steigen gleichzeitig die Betriebskosten. Unsere finanziellen Mittel sind allerdings begrenzt." DeutschlandTicket als Teil der Mobilitätswende Als Rückgrat einer zeitgemäßen, umwelt- und klimafreundlichen Nahmobilität ist der ÖPNV ein wesentlicher Baustein einer erfolgreichen Verkehrswende in den Städten und Kreisen. Mit dem DeutschlandTicket ist ein wegweisender und richtiger Schritt getan, um die Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen. Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gibt es rund 850.000 Abonnentinnen*Abonennten des DeutschlandTickets. Es darf aber nicht der Eindruck entstehen, als würde sich das Mobilitätsverhalten der Menschen sprunghaft verändern. Für einen attraktiven und klimafreundlichen Nahverkehr braucht es neben einem günstigen Ticketangebot auch bedarfsgerechte Leistungen, moderne und barrierefreie Infrastruktureinrichtungen und Fahrzeuge mit emissionsarmen Antriebstechnologien. "Für einen modernen Nahverkehr in Ballungsräumen und ländlichen Regionen benötigen die Kommunen daher eine vorausschauende und nachhaltige Finanzierungsregelung, denn faktisch ist die Finanzierung des DeutschlandTickets nur für dieses Jahr gesichert", sagt José Luis Castrillo, Vorstand des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). Hochgerechnet für das Jahr 2023 erwartet der Verbund einen Finanzierungsbedarf in Höhe von 360 Millionen Euro, für das 2024 liegt dieser zwischen 330 und 340 Millionen Euro. "Im Herbst muss sich die Politik auf eine Weiterfinanzierung über das Jahr 2023 hinaus inklusive einer Nachschusspflicht einigen und gesetzliche Rahmenbedingungen für eine kontinuierliche Preisentwicklung schaffen, ermittelt über einen transparenten Preisindex, der sich an Kostenstrukturen orientiert", so José Luis Castrillo. Auch strukturelle Dinge sind noch nicht geklärt. So ist insbesondere beim Semesterticket ein deutschlandweites Solidarmodell für Studierende noch immer in der Schwebe. "Aus unserer Sicht ist es wünschenswert, an diesem erfolgreichen Modell festzuhalten und auch auf Bundesebene ein überarbeitetes Solidarmodell umzusetzen, sodass den 600.000 Studierenden in NRW - davon allein 280.000 im VRR - ein günstigeres Semesterticket angeboten werden kann, mit dem sie dann deutschlandweit unterwegs sein können", sagt José Luis Castrillo. "Sollte es keine Einigung auf Bundesebene geben, streben wir zumindest ein Modell für NRW an." Wirtschaftliche Entwicklung gefährdet Leistungsangebot im SPNV Aufwands- und Kostensteigerungen betreffen gleichermaßen auch den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Der VRR befürchtet eine kontinuierliche Unterfinanzierung der bestehenden Angebote, die zu Kürzungen im SPNV in erheblichem Ausmaß führen könnten. Auch hier können ohne zusätzliche Mittel ab dem Jahr 2024 nicht einmal die steigenden Kosten des bestehenden Angebots vollständig und dauerhaft finanziert werden. "Der öffentliche Nahverkehr muss wachsen. Seine Planung darf nicht beim Erhalt der Bestandsverkehre stehenbleiben. Stattdessen muss der Nahverkehr bedarfsgerecht ausgebaut werden, um leistungsfähig und attraktiv zu sein“, sagt Gabriele Matz, Vorstandssprecherin des VRR. "Die für eine erfolgreiche Verkehrswende notwendigen Angebotsausweitungen sind mit den vorgesehenen Mitteln nicht realisierbar." So besteht allein zur Sicherung der Bestandsverkehre ein Defizit von rund 2,6 Milliarden Euro für den Zeitraum von 2023 bis 2031. Für die Finanzierung von Angebotsausweitungen im Rahmen des Zielnetz-Konzepts 2032/2040 wären allein im VRR weitere 1,3 Milliarden Euro bis zum Jahr 2031 notwendig. "Leistungsausweitungen, Reaktivierungen und Qualitätsverbesserungen im ÖPNV bedürfen dringend einer grundlegenden Absicherung und einer ansteigenden Finanzierung, um damit Planungssicherheit für den Infrastrukturausbau und den Fahrbetrieb herzustellen", resümiert Gabriele Matz.

Das neue Kinder- und Jugendfreizeithaus in Werne ist fertig: „JuCon“ eröffnet
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Das neue Kinder- und Jugendfreizeithaus in Werne ist fertig: „JuCon“ eröffnet Bochum - Der Neubau des Jugend- und Freizeithauses „JuCon“ ist abgeschlossen: Nach zweijähriger Bauzeit öffnet die sehenswerte Stahlbeton-Holz-Konstruktion mit komplett verglastem Innenhof ihre Räume für Kinder und Jugendliche. Das neue Haus ersetzt damit den Containerbau, der vor rund 20 Jahren als Übergangslösung aufgestellt worden war. Ihm verdankt die Einrichtung übrigens ihren Namen: „JuCon“ steht kurz für „Jugend-Container“. Im August, eröffneten Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Sozialdezernentin Britta Anger den neuen Treffpunkt. „Nach dem Inpoint in Langendreer geht jetzt mit dem JuCon das zweite topmoderne Jugendfreizeithaus im Bezirk Ost an den Start. Ein idealer Ort für Werner Kinder und Jugendliche, um sich auszutoben, kreativ zu sein oder einfach miteinander Zeit zu verbringen“, so Oberbürgermeister Eiskirch. „Hier hat die ausgezeichnete offene Kinder- und Jugendarbeit am Nörenbergskamp eine neue Heimat, die zahllose Möglichkeiten für spannende Projekte und Freizeitgestaltung bietet“, ergänzt Britta Anger. Eduard Kasch (16) aus Werne kommt ins JuCon, seit er sechs Jahre alt ist. „Ich bin so froh, dass es das JuCon gibt“, sagt er sichtlich bewegt. „Das neue Haus ist toll geworden. Doch ganz besonders wird es durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen gebührt das größte Lob.“ Bezirksbürgermeister Dr. Dirk Meyer lobte vor allem das Integrierte Stadtentwicklungskonzept WLAB (Werne/Langendreer/Alter Bahnhof): „Durch die finanzielle Förderung kann die wichtige Kinder- und Jugendarbeit an den Standorten in Langendreer und Werne damit langfristig gesichert werden. Im Sinne der ISEK-Idee ist auch die Öffnung des JuCon in den Stadtteil für Gruppen und Vereine möglich.“    Das JuCon hat jetzt rund 480 Quadratmeter Fläche, das sind 300 Quadratmeter mehr Fläche, als die alte Einrichtung zu bieten hatte. Der fast vier Millionen Euro teure Neubau ist zweigeschossig, barrierefrei mit einem Aufzug ausgestattet und auf dem neuesten Stand der Technik.  Im Erdgeschoss befindet sich der Multifunktionssaal, der mit einem Billardtisch, einer Tischtennisplatte und einem Kicker ausgestattet ist. Die Küche und das Bistro sind erfahrungsgemäß der Mittelpunkt des Jugendzentrums. Hier wird täglich gekocht und / oder gebacken, die Besucher können sich mit Getränken und etwas zum Naschen versorgen und finden dort immer Mitarbeitende mit einem offenen Ohr für ihre Bedürfnisse und Sorgen. Ein großer Werkraum mit einer Fahrradwerkstatt rundet das Raumangebot im Erdgeschoss ab. Hier werden Fahrräder repariert und auch viel mit Holz gearbeitet. So sollen hier zum Beispiel Vogelhäuschen, Futterstationen und Insektenhotels entstehen. Nachhaltigkeit ist ein großes Thema in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. In diesem Kontext ist für den Herbst ein konkretes Projekt geplant. So sollen auf dem Außengelände zwei Hochbeete entstehen, die dann im Frühjahr mit Kräutern und Gemüse bepflanzt werden sollen. In der ersten Etage befinden sich ein Büro und ein Besprechungsraum, sowie ein Medienraum, ein Kreativraum und der Computerraum. Der Computerraum hat für die Besucher eine große Bedeutung. An den 4 Computern können die Kinder und Jugendlichen im Internet surfen aber auch ihre Hausaufgaben erledigen und Bewerbungen und Lebensläufe schreiben. Unterstützt werden sie dabei vom pädagogischen Fachpersonal des „JuCon“. Ein Multifunktionsraum mit separaten Eingang für externe Nutzerinnen und Nutzer befindet sich ebenfalls im ersten Stock. Der Raum hat Platz für etwa 20 Personen und verfügt über eine kleine Küche und sanitäre Anlagen und kann vielfältig genutzt werden. Das Außengelände des „JuCon“ verfügt über einen Streetballkorb, eine Tischtennisplatte und kleine Fußballtore. Auch an große Sitzpodeste für die Kinder und Jugendlichen ist gedacht worden.  Die Willy- Brandt-Gesamtschule hat dem „JuCon“ großzügigerweise einen kleinen Teil ihres Schulhofes zu Verfügung gestellt. Das hat das Außengelände noch einmal deutlich vergrößert.  Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Programgestaltung und den Angeboten ist ein Grundprinzip der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Das wurde im „JuCon“ schon immer praktiziert und wird auch jetzt wieder ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit sein.

City Tipps

  • www.bergbaumuseum.de
  • www.binnenschifffahrtsmuseum.de
  • www.konzerthaus-dortmund.de
  • www.museum-folkwang.de
  • www.thealozzi.de
  • www.zollverein.de

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