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Kreis Coesfeld (NRW)

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Rubrik: Sonstiges

Eltern können mit ihrer Stimme Grundschul-Standort Merfeld sichern
LFP Redaktion

Eltern können mit ihrer Stimme Grundschul-Standort Merfeld sichern

Dülmen - Die Eltern der Schülerinnen und Schüler der Kardinal-von-Galen-Grundschule Merfeld bekommen in diesen Tagen Post von der Stadt Dülmen. Sie sind aufgerufen, bis zum 14. März an der Abstimmung über die Umwandlung der bisherigen katholischen Bekenntnisschule in eine Gemeinschafts-Grundschule teilzunehmen. Stimmen die Eltern einer Umwandlung nicht zu, wird es zu einer Auflösung der Merfelder Grundschule kommen, da die Schülerzahlen zukünftig nicht mehr für eine eigenständige Schule ausreichen werden. Die Umwandlung ist die Voraussetzung für die Gründung eines Schulverbunds mit der Paul-Gerhardt-Grundschule in Dülmen-Mitte (evangelische Bekenntnisschule), die den Schulstandort Merfeld dauerhaft sichern würde. Traditionen, Religionsunterricht und Name würden erhalten bleiben Stimmberechtigt sind alle Eltern der derzeit 96 Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis vier. Damit die Umwandlung zum Schuljahr 2018/19 erfolgen kann, braucht es mindestens 49 Stimmen dafür. Eine Gemeinschaftsschule ist eine Grundschule, deren Arbeit auf christlichen Werten basiert, die aber auch offen für andere Religionsformen und kulturelle Werte ist. Der katholische Religionsunterricht würde auch an einer Gemeinschaftsschule weiterhin wie gewohnt stattfinden. Auch andere Traditionen der Schule bleiben erhalten, ebenso wie der Name Kardinal-von-Galen-Grundschule. Abstimmungsunterlagen bis zum 14. März zurück senden Bis spätestens zum 14. März 2018 müssen die Abstimmungsunterlagen entweder im Rathaus der Stadt Dülmen, Markt 1-3, oder in der Kardinal-von-Galen-Grundschule Merfeld, von-Galen-Straße 1, abgegeben worden sein. Eltern haben auch die Möglichkeit, die Unterlagen portofrei mit der Deutschen Post zu verschicken, sollten dabei aber darauf achten, ihren Brief rechtzeitig abzusenden. Für jedes Kind, das derzeit die Kardinal-von-Galen-Schule besucht, haben die Eltern eine Stimme. Elternpaare müssen sich einigen, ob sie für oder gegen die Umwandlung stimmen möchten. Wichtig ist, dass beide sorgeberechtigten Elternteile die eidesstattliche Versicherung unterschreiben – ansonsten ist ihre Stimme ungültig. Öffentliche Auszählung der Stimmen am 15. März Die Auszählung der Stimmen erfolgt am Donnerstag, 15. März 2018 um 15 Uhr in der Kardinal-von-Galen-Grundschule. Die Auszählung ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Für Rückfragen zum Abstimmungsverfahren steht Ralf Frerick vom städtischen Fachbereich Bildung (Telefon: 02594 12-411, E-Mail: r.frerick@duelmen.de) zur Verfügung.
Jetzt an Aktionskampagne teilnehmen: Heizungspumpe tauschen, Fördermittel nutzen – und tolle Preise gewinnen!
LFP Redaktion

Jetzt an Aktionskampagne teilnehmen: Heizungspumpe tauschen, Fördermittel nutzen – und tolle Preise gewinnen!

Kreis Coesfeld - Sie verrichtet in jedem Heizungskeller stetig ihre Arbeit und liefert nur selten Gesprächsstoff: Die Rede ist von der Heizungspumpe. Sie sorgt dafür, dass das warme Heizungswasser durch die Rohre gepumpt wird. Bei vielen der verbauten Heizungspumpen handelt es sich jedoch um alte, ungeregelte Pumpen, die im Vergleich zu einer modernen, geregelten Effizienzpumpe oft das Acht- bis Zehnfache an Strom verbrauchen – ein Austausch rechnet sich deshalb unter ökonomischen wie ökologischen Gesichtspunkten. Deshalb hat die Gemeinschaftsinitiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“, die von Kreis Coesfeld, Sparkasse Westmünsterland und Kreishandwerkerschaft getragen wird, eine Aktionskampagne zum Heizungspumpentausch ins Leben gerufen. Denn der Ersatz ungeregelter Pumpen, die nur den Zustand „Ein“ und „Aus“ kennen, durch neue Effizienzpumpen wird vom Gesetzgeber über das BAFA-Förderprogramm „Heizungsoptimierung“ mit 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten gefördert. Damit ist der Pumpentausch, der je nach Einbausituation inklusive Pumpe circa 350,- EUR kostet, eine lohnenswerte und mit wenig Aufwand verbundene Maßnahme zur Optimierung der Heizung – und zur Senkung der Energiekosten. „Im Rahmen der Kampagne heben wir die Vorteile eines Heizungspumpentausches, aber auch die zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten hervor und verlosen als besonderes Bonbon attraktive Preise“, freut sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr über die Gemeinschaftsaktion von Kreis Coesfeld und Kreishandwerkerschaft sowie den Stadtwerken Coesfeld und Dülmen, Gelsenwasser und der Sparkasse Westmünsterland. Einen besonderen Anreiz für den Pumpentausch schaffen die Stadtwerke Coesfeld: Im Rahmen ihres Energieeffizienz-Förderprogramms „CosiKlima“ erhalten Kunden der Stadtwerke Coesfeld zusätzlich zur dreißigprozentigen BAFA-Förderung für den Pumpentausch einmalig einen Bonus in Höhe von 50,- EUR auf ihre nächste Jahresabrechnung. Hauptpreis des Gewinnspiels ist ein E-Bike im Wert von 2.000 EUR. Darüber hinaus winken weitere tolle Preise, zum Beispiel eine Ballonfahrt, eine kostenlose Gebäudethermografie oder auch Einkaufsgutscheine. „Die Preise verlosen wir unter all denjenigen, die ihre Heizungspumpe tauschen lassen und sich dies von ihrem Heizungsinstallateur bescheinigen lassen. Alle Teilnahme-Coupons, die bis zum 31. Dezember 2018 eingesendet werden, landen automatisch in der Lostrommel“, erläutert Mathias Raabe vom Kreis Coesfeld, der die Kampagne koordiniert. Auch Klimaschutzmanagerin Sarah Rensner hofft auf eine rege Teilnahme: „Von der Kampagne erhoffen wir uns eine klimaschonendere Wärmeversorgung des Gebäudebestandes und damit einen weiteren Beitrag zu unseren Klimaschutzbemühungen“. Karsten Tellmann, Innungsmeister Sanitär, Heizung und Klima, erläutert weitere Vorteile des Pumpentausches: „Neben der Stromeinsparung werden Hausbesitzer nach dem Tausch gegen eine Hocheffizienzpumpe in der Regel auch feststellen, dass ihre Heizung deutlich effizienter arbeitet und schneller die gewünschte Raumtemperatur erreicht wird. Meist hat sich eine neue Pumpe schon in zwei bis drei Jahren amortisiert.“ André Harbring, Gebäudeenergieberater der Service GmbH der Kreishandwerkerschaft, ergänzt, dass auch weitere Maßnahmen sinnvoll sein können: „Über den Pumpentausch hinaus kann der gleichzeitige hydraulische Abgleich des Heizungssystems zu weiteren Kosteneinsparungen führen. Dieser sorgt dafür, dass das Heizungssystem effizient arbeitet, das gesamte Gebäude optimal mit Wärme versorgt wird und ein kostengünstiger und dauerhafter Betrieb der Heizung gewährleistet ist.“ Wer sich fragt, ob sich bei seiner Heizungsanlage ein Pumpentausch lohnt, spricht seinen Fachhandwerker vor Ort an oder informiert sich bei André Harbring unter Telefon 02541 / 9456-30 und energieberatung@kh-coesfeld.de. Alle weiteren Infos zur Teilnahme finden sich im Internet unter www.coe.de/pumpentausch. Infoflyer mit Teilnahme-Coupon liegen in Kürze zudem beim Kreis Coesfeld, in den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden sowie bei den Kooperationspartnern der Kampagne aus.
Zusammen schaffen: Bewegungsband Tegelwiese
Landesgartenschau Bad Iburg 2018

Zusammen schaffen: Bewegungsband Tegelwiese

„Gesunde Stadtentwicklung – Kneipp auf dem Weg“ Unter diesem Motto plant der Förderverein mit Unterstützung der Landesgartenschau gGmbH und der Stadt Bad Iburg in der Tegelwiese nahe der Sebastian-Kneipp-Allee einen Bewegungs- und Aktivitätenpark. „Es war für uns immer ein besonderes Anliegen, auch außerhalb des eigentlichen Gartenschaugeländes im Bereich der Tegelwiese Aktivitäten zu fördern. Jetzt ist es tatsächlich so weit“, freut sich Hagen Sundermann, Vorstand Förderverein beim ersten Spatenstich. „Dieses neue Bewegungsband wird ein Kristallisationspunkt für die Rezertifizierung Bad Iburgs 2020 als Kneipp-Kurort sein“, ergänzt Ursula Stecker, die Geschäftsführerin der LaGa-Durchführungsgesellschaft. „Was einer nicht schafft, schaffen viele!“, sagt dann Thomas Ruff, Vorstandssprecher der Arbeitsgemeinschaft Volksbanken und Raiffeisenbanken im Osnabrücker Land und deren Stiftung. Mit deren Unterstützung und der der Radsportfreunde Teuto-Tour e.V. werden jetzt in der Tegelwiese ein Mikadowald, eine Trail-Treppe und ein Schaukelgarten gebaut. Eine Raststation als Ziel- und Startpunkt für Wanderungen oder Radtouren in die Umgebung kommt hinzu. Hier spenden die Bad Iburger Bündnis 90/Die Grünen zwei Sitzbänke. „Das ist aber noch nicht alles. Die Planungen sehen in den nächsten Jahren eine attraktive Weiterentwicklung beispielsweise durch Schwebebalken, einen Fitnessgerätepark oder eine Findlingslandschaft zum Klettern vor“, erläutert Gerd Bentrup, Mitinitiator des Projektes. Die Idee für das Projekt entstand bereits im Frühjahr 2017. Der Förderverein hatte Dirk Schelhorn, Landschaftsarchitekt aus Frankfurt/Main, bekannt für seine Bewegungsparks, zu einem Vortrag „Modernes Kneipp - Bewegung und Module der bewegten Raumnutzung“ eingeladen. Schelhorn warb darum, dass man zur Bewegung „verführen“ müsse. Mit dem Entwicklungskonzept Tegelwiese / Kolbach wurde aus der Idee ein konkretes Projekt. „Ursula Stecker hat uns sehr unterstützt“, lobt Bentrup das Engagement der LaGa außerhalb des Zaunes. Der Förderverein verstehe den Bewegungspark in der Tegelwiese „als einen besonderen Beitrag zur Stadtentwicklung“, so Sundermann. Der Standort an der Sebastian-Kneipp-Allee wurde bereits 2016 im VOF-Verfahren zu den Stadtentwicklungsprojekten als LaGa-Grundlage „mitgedacht“. Als Bindeglied zwischen Innenstadt und dem Naherholungsgebiet Dörenberg ergänzt das Bewegungsband Tegelwiese die dortigen Freizeitangebote: das Freibad, den der geplanten Sportkletterturm, die Jugendherberge, den Mountainbike-Dirtpark, die Wassertret-stelle im Kolbach „Freizeit, Sport und Bewegung - eine wesentliche Säule des Kneippschen Gedankens“, fügt Bentrup an. „Insgesamt investieren wir hier bereits etwa 90.000 Euro“, so Sundermann. „Das ist aber noch nicht alles. Wir denken auch hier über die Gartenschau hinaus. Wenn wir weitere Sponsoren finden, können wir kurzfristig auch weitere Elemente ergänzen“, wirbt Sundermann für finanzielle Unterstützung. „Wir haben bislang Förderzusagen für die Schaukelwelt von bis zu 40.000 Euro vom Förderverein, den Mikadowald finanziert die VR Stiftung /Volksbanken und Raiffeisenbanken im Osnabrücker Land mit 30.000 Euro und die Trail-Treppe mit Treffpunkt, etwa 15.000 Euro, sponsert der Teuto-Tour e.V.“ Weitere Infos und Details zum Projekt Gewässerbegleitend (am Kolbach) verläuft der Kneipp-Wanderweg und Umweltbildungspfad, realisiert durch den Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita. Er verbindet fußläufig die Stadt über den Natur-raum Tegelwiese mit dem Hauptwanderwegenetz im Dörenberg. Der Freiraum an der Ostseite der Tegelwiese wird auf einer Breite von etwa 25 bis 30 Metern für alle Generationen entwickelt. „Nach dem Prinzip von Akteuren und Voyeuren werden generationsüber-greifende Bewegungsverführer realisiert. In einem bestimmten Raumrhythmus ergänzen sich z.B. Bodentrampolin und Klettermikadowald, Schaukeln und Ruhezonen, sowie bewegende Wegever-führungen für gesunde Menschen und Menschen mit Handicap“, das gab Dirk Schelhorn den Initiatoren mit auf den Weg. Künftig sollen sich drei unterschiedliche, in Nord-Süd-Richtung verlaufende, Bewegungswege ergänzen. Ein Trainingsweg, eine Wegestrecke in leichte Wellen gelegt, ist Trainingsabschnitt für Menschen mit motorischen Einschränkungen, zum anderen aber ein Bewegungsweg für Kinder mit ihren Scootern, Bobbycars, kleinen Rädern und auch zu Fuß. Er fördert gemeinsames Erleben. Mit dem zentralen Sportweg – Wellenweg wird die klassische 50 Meter oder 100 Meter Laufstrecke anders gedacht. Der Weg ist wie eine Laufstrecke schnurgerade aber in Wellen zwischen 30 und etwa 80 Zentimeter Höhe geplant. Ein ständig wechselndes Auf und Ab. Koordination, Reaktion und Motorik werden bei jedem Schritt mit hohem Spaßfaktor gefördert. Der Übergang zum Naturraum der Tegelwiese am westlichen Rand des Bewegungsbandes erfolgt über den Wasserpfützenweg, ein Naturweg, der sich durch Gräserlandschaften schlängelt und die verschiedenen Bewegungsschwerpunkte verbindet. In regelmäßigen Abständen können sich bei Niederschlägen Pfützen bilden. Die Starterprojekte Drei Projekte realisiert der Förderverein rechtzeitig zur Landesgartenschau. Die sogenannte Trailtreppe dient als Haltepunkt, als Verweilort und als Spiel- und Bewegungs-ort für alle Generationen. Man möchte sie erklimmen, Kinder wollen springen und Erwachsene können ihre Kinder unterstützen. Der Mikadowald ist ein zertifizierter Kletterwald aus über 20 Stahlstangen von 6 m Höhe. Alle wollen irgendwie hoch, nur die besten schaffen es, die anderen trainieren weiter oder schauen einfach nur zu. Der Schaukelgarten ist ein Kernstück des Bewegungs-bandes für alle Generationen. Je eine 2- und 3-sitzige Schaukel sowie als besonderes Highlight eine 6-sitzige Schaukel für Jung und Alt fordern selbst Erwachsene zu spielerischer Bewegung auf. Daneben werden erste Strukturen der Wegebeziehungen und der Gräser-bepflanzung angelegt.
Den Grundschulstandort Merfeld durch Umwandlung sichern
LFP Redaktion

Den Grundschulstandort Merfeld durch Umwandlung sichern

Dülmen - Die Schülerzahlen an der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Merfeld sind seit Jahren rückläufig. Voraussichtlich schon im kommenden Schuljahr wird sie nicht mehr die für eine Eigenständigkeit erforderliche Anzahl von 92 Schülerinnen und Schülern erreichen können. Um den Grundschul-Standort Merfeld erhalten zu können, müsste die Grundschule einen Verbund mit der Paul-Gerhardt-Grundschule (evangelische Bekenntnisschule) in Dülmen-Mitte eingehen. Voraussetzung dafür ist die vorherige Umwandlung der Kardinal-von-Galen-Grundschule (katholische Bekenntnisschule) in eine Gemeinschaftsschule. Grundschule in den Ortsteilen erhalten Zu einem Informationsabend zu ebendiesem Thema hatte die Stadt Dülmen Eltern der jetzigen Grundschülerinnen und -schüler eingeladen. Sie sollen im März über die Umwandlung der Grundschule abstimmen. „Sie haben es in der Hand, über die Zukunft Ihrer Kinder, aber auch Ihres Ortsteils zu entscheiden“, betonte Bürgermeisterin Lisa Stremlau bei der Veranstaltung. Der Stadt Dülmen und ihren politischen Gremien sei es – ebenso wie vielen Merfelderinnen und Merfeldern – ein besonderes Anliegen, die Grundschulen in den Ortsteilen zu erhalten. Dies könne in Merfeld nur durch die Umwandlung der Schule und den Verbund mit der Paul-Gerhardt-Schule gesichert werden, so die Bürgermeisterin. Einen entsprechenden Antrag haben zwölf Eltern der Grundschule gestellt. Auch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Dülmen hat sich bereits dafür ausgesprochen. Einen ähnlichen Schulverbund gibt es bereits seit einigen Jahren zwischen der Anna-Katharina-Emmerick-Grundschule und der Grundschule in Rorup. Traditionen und Name der Kardinal-von-Galen-Schule sollen erhalten bleiben Gemeinsam mit Ortsvorsteher Helmut Temming, der sich ebenfalls für die Sicherung des Schulstandortes Merfeld stark macht, der kommissarischen Schulleiterin Britta Sawicki sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der katholischen Kirche, des bischöflichen Generalvikariats, des Schulamtes im Kreis Coesfeld und der Elternpflegschaft stand die Bürgermeisterin für die Fragen der Eltern zur Verfügung. Es sei allen Beteiligten ein großes Anliegen, die Traditionen und bisherigen Gepflogenheiten der Merfelder Grundschule – ebenso wie ihren Namen – auch in Zukunft zu erhalten, so Stremlau. Eine Gemeinschafts-Grundschule basiert auf christlichen Grundsätzen, ist aber auch offen für andere Religionen und kulturelle Werte. Das Abstimmungs-Verfahren Zwischen dem 01. und 14. März werden alle Eltern der jetzigen Schülerinnen und Schüler aufgerufen sein, über die Umwandlung der Schule abzustimmen. Sie erhalten die Abstimmungsunterlagen per Post nach Hause und müssen sie dann bis zum 14. März an die Stadt Dülmen zurück senden bzw. in eine Urne in der Kardinal-von-Galen-Schule einwerfen. Die Auszählung der Stimmen erfolgt am 15. März in der Schule. „Die Umwandlung zum Schuljahr 2018/19 erfolgt, wenn mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten dafür stimmt“, erläuterte Ralf Frerick, Leiter der städtischen Abteilung Schule und Sport. „In Zahlen bedeutet dies, dass die Eltern von mindestens 49 Kindern für die Umwandlung stimmen müssen, um diese zu ermöglichen.“ „Diese Chance müssen die Merfelderinnen und Merfelder nun ergreifen“, machte Ortsvorsteher Helmut Temming deutlich. Auch aus der Elternschaft gab es bei dem Informationsabend große Zustimmung für das Vorhaben. Insbesondere die Klassenpflegschaften möchten sich in den nächsten Wochen dafür einsetzen, für ein „Ja“ zur Umwandlung zu werben.
Aktion für die "Bett frei"-Kampagne des Katholikentags im Kreis Coesfeld
LFP Redaktion

Aktion für die "Bett frei"-Kampagne des Katholikentags im Kreis Coesfeld

Für den Katholikentag legten sich der Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Kreisdechant Johannes Arntz ins Zeug: Im Zuge der Kampagne „Bett frei“, mit der der Katholikentag Schlafgelegenheiten bei Privatpersonen für seine Gäste sucht, maßen sie sich nun im Wettbettenbeziehen. Getreu dem Leitwort des Katholikentags „Suche Frieden“ ging auch dieser Wettkampf aus: Beide trennten sich mit einem friedlichen Unentschieden und zwei gemachten Betten. „Es freut mich, dass wir bei der Aktion helfen können, so Landrat Dr. Schulze Pellengahr. Noch mehr freut es mich aber, dass sich im Kreis Coesfeld schon knapp 500 Betten gefunden haben. Wobei da sicher noch Luft nach oben ist, feuert Dr. Schulze Pellengahr die Menschen im Kreis an. Kreisdechant Johannes Arntz verweist auf die Gastfreundschaft, die auch in der Bibel eine große Rolle spielt. Wie der biblische Stammvater Abraham zu den drei Fremden oder Martha und Maria zu Jesus sollten auch die Menschen im Kreis Coesfeld gastfreundlich sein und Gäste des Katholikentags aufnehmen. Viele haben das bereits getan und dafür sage ich ein herzliches Dankeschön, so der Kreisdechant. Bei der „Bett frei“-Kampagne sucht der Katholikentag insgesamt 4000 Schlafplätze bei Privatpersonen in Münster und den Kreisen Warendorf, Steinfurt und Coesfeld. Als Privatquartiere zählen ein Bett, eine Couch oder ähnliche Schlafgelegenheiten oberhalb des Niveaus einer Matratze auf dem Boden. Der Katholikentag übernimmt dabei die Vermittlung zwischen den Gastgebern und den Teilnehmenden. Wer ein Privatquartier zur Verfügung stellen möchte, kann sich auch online über www.katholikentag.de/betten melden. Telefonisch ist eine Anmeldung über 0251 / 70 377 377 möglich, per E-Mail über: betten(at)katholikentag.de
„Kinderschutz in der Jugendarbeit“ - Jetzt für Auffrischungsschulung in Havixbeck anmelden
LFP Redaktion

„Kinderschutz in der Jugendarbeit“ - Jetzt für Auffrischungsschulung in Havixbeck anmelden

Kreis Coesfeld - Kinderschutz ist nach wie vor ein wichtiges Thema – auch in der Jugendarbeit. Damit ehrenamtliche Jugendbetreuerinnen und -betreuer wissen, was im Ernstfall zu tun ist, bietet das Kreisjugendamt eine ganztätige Präventionsfortbildung an – im Rahmen seiner JuLeiCa-Auffrischungsschulungen und unter dem Titel „Kinderschutz in der Jugendarbeit“. Diese Veranstaltung findet am 03. März 2018 (Samstag) von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr im Katholischen Pfarrheim in Havixbeck statt. Das Kürzel „JuLeiCa“ steht dabei für die „Jugendleiter/innen-Card“. „Die Schulung vermittelt eine klare Haltung und das nachhaltige Wissen zum Schutz von Minderjährigen, denn das Wohl und die Gesundheit von jungen Menschen ist ein wesentliches Fundament der Kinder- und Jugendarbeit“, betont Michael Werremeier vom Kreisjugendamt. Dementsprechend erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke und notwendige Informationen über unterschiedliche Erscheinungsformen der Gewalt, aber auch über die potenziellen Täter. Allgemeine Grundlagen zur Vermeidung von Gewalt, die bewusste Schaffung von vorbeugenden Rahmenbedingungen und positiven Einflussmöglichkeiten, Strategien für ein sinnvolles Vorgehen im Verdachts- oder Notfall sowie Tipps für eine unterstützende und gute Entwicklung von heranwachsenden Menschen sind die Kernthemen der Veranstaltung. Das Schulungsangebot erfüllt die Voraussetzung zur Verlängerung der JuLeiCa-Karte gemäß dem aktuellen Runderlass des Ministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit – und entspricht zudem den Präventionsrichtlinien des Bistums Münster. Für die Teilnahme an der Veranstaltung werden keine Gebühren erhoben. Voraussetzung ist jedoch eine verbindliche Anmeldung bis zum 19. Februar 2018. Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite www.kreis-coesfeld.de (Rubrik „Bürgerservice“, Anliegen „JuLeiCa“) oder unter Telefon 02541 / 185231.
Glänzender Start für die neue Burg Vischering
LFP Redaktion

Glänzender Start für die neue Burg Vischering

Kreis Coesfeld - Einen glänzenden Start legte die Burg Vischering zur Neueröffnung hin. Die Verantwortlichen des Kreises Coesfeld zählten am ersten Tag nach der rund eineinhalbjährigen Umbauzeit rund 1600 Gäste in dem neuen Museum in Lüdinghausen. „Damit wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen“, freute sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Der Andrang war am Nachmittag zeitweise so groß, dass einige Interessierte am Einlass etwas warten mussten. Denn aus Sicherheitsgründen sind nicht mehr als 400 Besucherinnen und gleichzeitig in der Hauptburg zugelassen. Die Gäste, die nicht nur aus dem Kreis Coesfeld, sondern auch aus dem gesamten Münsterland und Ruhrgebiet kamen, zeigten sich nicht nur von der neuen Dauerausstellung in der Burg angetan. Sie genossen auch das umfangreiche Rahmenprogramm am Eröffnungstag. In der Vorburg gab es den ganzen Tag Live-Musik; Zauberer Michael Sondermeyer begeisterte Jung und Alt bei seinen Vorführungen; Hermann Grömping, Leiter der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises, brachte Naturinteressierten bei seinen Rundgängen über das Gräftensystem die Flora und Fauna rund um die Burg näher, und Eberhard Böcker servierte den Gästen im neu ausgebauten Torhaus drei Spirituosen der neuen Burg-Edition. Und natürlich begeisterte am Abend die packende Videoinstallation im Innenhof der Hauptburg. Das war ein toller Auftakt, kommentierte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, der zuvor bei einem „Preview“ über 700 Gäste begrüßen konnte, die vorab eingeladen worden waren. Dabei handelte es sich um die vielen am Bau Beteiligten mitsamt ihren Familien, denen der Kreis Coesfeld mit der Vorab-Besichtigung besonders dankte.

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