Rubrik: Tiere & Tiernahrung

Feldvogel-Inseln im Acker: Land fördert Landwirte
LFP Redaktion

Feldvogel-Inseln im Acker: Land fördert Landwirte

Kreis Steinfurt - Mit dem Frühling beginnt die Brutzeit der heimischen Vögel. Auch Feldvögel wie Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn können auf und über zahlreichen landwirtschaftlichen Nutzflächen bei der Balz beobachtet werden. Kiebitz und Co. mögen vor allem im Frühjahr noch unbearbeitete Flächen, auf denen später Mais oder andere Feldfrüchte angebaut werden. Wenn in der Brutphase aber die landwirtschaftlichen Flächen zur Einsaat vorbereitet werden, gehen bei der flächigen Bodenbearbeitung viele Gelege verloren. Schon seit einigen Jahren gehen die Bestandszahlen der Feldvögel drastisch zurück – auch der Kreis Steinfurt ist hier keine Ausnahme. Um dem Bestandseinbruch der Arten Einhalt zu gebieten, wird auch in diesem Jahr wieder eine einmalige Prämie im Rahmen der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Das Umweltministerium NRW wendet sich an Landwirtinnen und Landwirte, die ihre Ackerflächen noch nicht bestellt haben. Für die Anlage von unbewirtschafteten Teilbereichen innerhalb einer Ackerfläche, aktuell werden das vermutlich die nasseren Flächen sein mit einer Größe von 0,5 bis 1 Hektar und einer Breite von mindestens 50 Metern, und für den Verzicht auf jegliche Bearbeitung dieser Inseln ab dem 1. April bis zur Ernte der angrenzenden Hauptfrucht (spätestens bis zum 1. Oktober) wird ein Ausgleichsbetrag gezahlt. Der Betrag richtet sich in der Höhe nach der Feldfrucht, in der die Brache eingerichtet wird. So wird beispielsweise 1.230 Euro je Hektar bei Silomais gezahlt, vorausgesetzt auf den Flächen befinden sich mindestens drei Feldvogelpaare. Bei anderen Feldfrüchten variieren die Ausgleichszahlungen. Auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster, www.bezreg-muenster.de, ist das Programm näher erläutert (Suchmaske mit dem Stichwort „Feldvogelinseln“). Dort sind auch die Anträge zu finden. Um eine Förderung beantragen zu können, ist ein Nachweis der Vögel auf der Fläche notwendig, der durch eine Biologische Station oder durch die Naturschutzbehörden erbracht werden kann. Informationen und auch Einzelberatung zu Vertragsnaturschutz und Agrarumweltmaßnahmen erhalten Interessierte bei der Biodiversitätsberaterin der Landwirtschaftskammer, Stefanie Feldmann, Telefon 02541/910-249, bei der Kreisstelle in Saerbeck, Telefon 02574 /9277-0, bei der Biologischen Station Kreis Steinfurt e. V. , Telefon 05482/9291-0, oder bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Steinfurt, Telefon 02551/69-1431.
Seltene Haustierrassen im Haustierpark Werdum
Heimat- & Verkehrsverein Werdum e.V.

Seltene Haustierrassen im Haustierpark Werdum

Seit der Steinzeit hält der Mensch Haustiere. Hunderte von Arten haben sich entwickelt, viele von ihnen sind aber zunehmend vom Aussterben bedroht. Der Haustierpark Werdum gewährt einen Einblick in diese vergessenen und vergangenen Ressourcen. Die Haustierrassen, deren Ursprung teilweise tausende von Jahren zurück liegen, leben im zentral im Ort gelegenen Tierpark. Auf rund 2 ha kann man ca. 70 Großtiere wie Esel, Schafe, Ziegen und Schweine sowie 160 Geflügel von der Emdener Gans bis zu Lachtauben bewundern. Die im Mai 2014 geborene Poitou-Eselin „Rosalie“ aus Frankreich, die Bulgaren-Eselin „Claudia“ und „Arnold“, das Göttinger Minischwein, sind die aktuellen „Stars“ im Park. Eine spezielle Streichelwiese lässt den Slogan des Haustierparks „Tiere ganz nah“ Wirklichkeit werden. Eigene Erlebnis-Spielgeräte, an denen insbesondere Kinder Zugang zur Welt der Tiere erhalten und zahlreiche Info-Tafeln informieren die Besucher über die Tiere. Ein Info-Stand mit Souvenir-Shop, überdachte Sitzmöglichkeiten und eine Aussichtsplattform lassen einen Besuch im Haustierpark zu einem besonderen Erlebnis für alle werden. Der Park wird von Urlaubsgästen und Einheimischen stark frequentiert. Das „Haus des Gastes“ mit Kiosk und Minigolfanlage, die ebenfalls an der Nordseeküste einzigartige Kneipphalle, ein großer Kinderspielplatz und ein Fitness-Parcours für Erwachsene sind weitere Anlaufpunkte in unmittelbarer Nähe für kleine und große Besucher. Hunde sind herzlich Willkommen im Park. Bitte führen Sie Ihren Hund stets an der Leine. Heimat- und Verkehrsverein Werdum e. V. Raiffeisenplatz 1 26427 Werdum Tel.: 0 49 74 / 99 00 99 Fax: 0 49 74 / 99 00 39 E-Mail: info@werdum.de Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite.
Reiten in Wettringen: Hoch zu Ross auf der Münsterland – Reitroute
Verkehrsverein Wettringen

Reiten in Wettringen: Hoch zu Ross auf der Münsterland – Reitroute

Auf dem Rücken der Pferde das Münsterland mit seiner einmaligen Parklandschaft erkunden, mit dem vierbeinigen Partner wunderschöne Reitwege genießen und ganz nebenbei kulturelle Sehenswürdigkeiten entdecken – das alles ermöglicht die neue Münsterland-Reitroute. Als führende Pferderegion Deutschlands behauptet sich das Münsterland mit mehr als 80.000 Vierbeinern und rund 58.000 Pferdesportlern. Das einmalige Angebot an Pferdebetrieben und Institutionen mit internationalem und nationalem Rang zieht Hobby-Reiter, Profis und Pferdebesitzer gleichermaßen in die Region. Zusätzlich macht jetzt besonders die neue Reitroute dem Namen Pferderegion Münsterland alle Ehre. Um die Begeisterung für die Vierbeiner weiterzugeben und die wunderschöne Parklandschaft für Pferd und Reiter noch attraktiver zu gestalten, erschuf der Münsterland e. V. gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern die 1000 Kilometer lange Wanderreitstrecke, die die vier Münsterlandkreise, den Kreis Recklinghausen und die Stadt Münster miteinander verbindet. Abseits verkehrsreicher Straßen führt die Route Ross und Reiter durch die landschaftliche Vielfalt des Münsterlandes. Auf überwiegend Sand- und Naturböden sowie gut bereitbaren Banketten geht es über Wiesen, Weiden und Felder sowie über sanfte Hügel und durch beeindruckende Wälder. Als verlässliche Partner können sich die Pferdefreunde auf die gut ausgewiesenen Wege sowie zusätzliches Kartenmaterial verlassen. Da Natur und Kultur im Münsterland eng miteinander verbunden sind, können Reiter die kulturellen Sehenswürdigkeiten sogar vom Pferd aus erleben. Eingebettet in die abwechslungsreiche Landschaft geht es vielfach vorbei an den Schätzen des Münsterlandes, den Burgen und Schlössern, Herrensitzen und imposanten Schlossgärten. Damit Mensch und Tier gut an das Ziel kommen, versorgen viele Reit- und Raststationen entlang des Weges die beiden Entdecker mit kulinarischen Köstlichkeiten und bieten oftmals gemeinsame Übernachtungsmöglichkeiten an. Insgesamt 150 Anbindebalken und mehrere Paddocks zeichnen die pferdefreundlichen Einrichtungen aus und sorgen damit bei Ross und Reiter für einen rundum entspannten Ausflug. Ob ein Stunden-, Tagesausritt oder eine mehrtägige Reitwandertour – wer auf der Münsterland-Reitroute unterwegs sein möchte, bekommt bei der Planung durch individuell zusammengestellte Reiseangebote sowie geführte Touren Unterstützung. Pauschalangebote mit ausgearbeiteten Routenvorschlägen, Unterkunft und Verpflegung für Reiter und Pferde sollen zukünftig ebenfalls in Anspruch genommen werden können. Ritt für Ritt wird so zum unvergesslichen Erlebnis und zur beeindruckenden Reise durch das Münsterland. Wen jetzt das Pferdefieber packt, erhält auf www.muensterland-reitroute.de Informationen zu einzelnen Teilabschnitten.   Für Sie zum kostenfreien Download: - der Katalog der Unterkünfte für Reiter  - Info-Broschüre zu Reit- und Pferdeurlaub im Münsterland - das Programm zu "Pferde-Stärken" Verkehrsverein Wettringen Werninghoker Straße 5 48493 Wettringen Telefon: (02557) 929676 E-Mail: info(at)verkehrsverein-wettringen.de Weitere Informationen erhalten sie auf unserer Homepage.
Ueckermünde - 400 Tiere in 100 Arten.
Tourismusverein "Stettiner Haff" e.V.

Ueckermünde - 400 Tiere in 100 Arten.

Der Tierpark Ueckermünde ist weit über die Grenzen des Landkreises Vorpommern-Greifswald hinaus bekannt. Die Einrichtung wurde im Jahre 1962 gegründet und hat sich seit dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt. Was als Heimataquarium mit einigen zusätzlichen heimischen Tieren begann, kann sich heute sehen lassen. Ein großzügiges Eingangsgebäude, welches auch mit einer Gastronomie versehen ist und über einen Veranstaltungsraum verfügt, lässt gleich auf den ersten Blick erkennen, dass hier eine große Kultur- und Bildungseinrichtung zu finden ist. Die Gehege für die einzelnen Tierarten sind großzügig angelegt, zu vielen Tieren kann man auch direkten Kontakt suchen. Auf insgesamt 18 ha Fläche befinden sich viele sehenswerte Gehege, die nach neuesten tiergärtnerischen Empfehlungen gebaut wurden. Zu nennen sind folgend Anlagen, die durch ihre Größe noch einmal besonders hervorstechen:   - Fischotteranlage mit regelmäßigen Schaufütterungen - Mandrill- und Känguru-Anlage - Löwenschlucht - Flamingo-Anlage - Haffaquarium mit mehreren Großaquarien - Wolfsgehege - Streichelzoo - Südamerikaanlage - begehbarer Affenwald   Alle Wege sind dreisprachig gut ausgeschildert. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten und auch eine Imbissversorgung direkt im Park. Neben den Tiergehegen erfährt man im Tierpark auch etwas über die Landwirtschaft vor vielen Jahrzehnten. In einer Scheune sind Maschinen und Arbeitsgeräte ausgestellt und man kann auch in eine typische Küche aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts schauen, in der die Mäuse noch förmlich auf dem Tisch tanzen. Auch der Nachbau einer voll funktionstüchtigen Holländermühle ist im Tierpark zu sehen. Bei Tierparkfesten kann man einige der Geräte und Maschinen auch bei der Arbeit sehen. Der Tierpark ist gut zu erreichen und verfügt über ausreichende kostenlose Parkplätze, auch für Busse. Tourismusverein "Stettiner Haff" e.V. Altes Bollwerk 9 17373 Ueckermünde Telefon: 039771 / 28484 Fax: 039771 / 28487 E-Mail: info@ueckermuende.de
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