Rubrik: Sonstiges

Winterdienst in Münster ist startklar - Hinweise und Tipps auf AWM-Internetseiten
LFP Redaktion

Winterdienst in Münster ist startklar - Hinweise und Tipps auf AWM-Internetseiten

Münster - Die Vorbereitungen für die Winterdienstsaison 2017/2018 haben die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) bereits im Spätsommer abgeschlossen. 3600 Tonnen Salz und 450 Tonnen Lavagranulat sind eingelagert. Der Fuhrpark mit 35 Winterdienstfahrzeugen für Straßen und Radwege ist gewartet, die Mannschaft aus bis zu 250 eigenen Mitarbeitenden sowie Abrufkräften aus anderen städtischen Ämtern und von Fremdfirmen ist startklar. Geräumt und gestreut wird im Auftrag der Stadt Münster der Großteil der Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage. Muss Salz eingesetzt werden, ist das ausschließlich Feuchtsalz. Es erzielt eine höhere Wirkung als Trockensalz und kann sparsamer im Sinne einer geringeren Umweltbelastung eingesetzt werden. Brücken sind so genannte neuralgische Punkte, da sie bei tiefen Temperaturen besondere Reifglättegefahr bergen. Der Winterdienst der AWM beugt diesem Risiko seit einigen Jahren durch vorbeugendes Streuen mit Flüssigsole vor. Sinnvoll ist das aber nur bei trockener Kälte. Die Sole bleibt dann bis zu zwei Tage am Straßenbelag haften und kann das Entstehen von Glätte verhindern. Für Brücken hat sich das Prinzip bewährt. In der vergangenen Saison haben die AWM es deshalb bei entsprechender Wetterlage auch testweise in einzelnen Bereichen der Winterdienstreviere Angelmodde, Wolbeck, Nienberge, Gelmer und Sprakel getestet. Aufgrund der ersten sehr positiven Ergebnisse wird die Testphase in diesen Bereichen fortgeführt. „Auf den Teststrecken hat das vorbeugende Streuen zur Verringerung der Salzverbräuche beigetragen, ebenso konnte die Verkehrssicherheit erhöht werden“, berichtet Winterdiensteinsatzleiter Burkhard Lotz. Zwei Solefahrzeuge mit einem Fassungsvermögen von je 10 000 Litern sind für das vorbeugende Streuen im Einsatz. Die Flüssigsole produzieren die AWM auf dem Betriebsgelände an der Rösnerstraße entsprechend des Verbrauchs kontinuierlich nach. Ob der Winter Eis bringt und wieviel Schnee fällt, lässt sich trotz aller Wetterprognosen nicht verlässlich vorhersagen. Bei aller guten Vorbereitung ist klar, dass der städtische Winterdienst nicht alle Wetterlagen beherrschen und gleichzeitig überall sein kann. Die AWM setzen auf eine gute Zusammenarbeit mit den Verkehrsteilnehmern. Diese sollten ihr Fahrzeug wintertauglich machen und bei Glätte und Schnee ihre Fahrweise anpassen. Beim Winterdienst selbst sind auch die Anlieger gefragt. Auf welchen Flächen und Wegen sie für Verkehrssicherheit sorgen müssen, zeigt ein Blick in die Straßenreinigungssatzung, abzurufen unter www.awm.muenster.de in der Rubrik "Stadtreinigung und Winterdienst". Hier finden sich auch der Räum- und Streuplan für die Stadt Münster und zahlreiche Informationen, Hinweise und Tipps rund um das Thema Winterdienst und die kalte Jahreszeit. Fragen beantwortet der AWM-Kundenservice unter der Telefonnummer 02 51 / 60 52 53.
Bestattungshaus H. Lodde seit 1900
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Chancen für langjährig geduldete Familien
LFP Redaktion

Chancen für langjährig geduldete Familien

Münster - Als eine von landesweit zwölf Modellkommunen schlägt Münster neue Wege zur Integration langjährig geduldeter Flüchtlinge ein. Die Stadt hilft ihnen dabei, alle Chancen zu nutzen, um sich ein gesichertes Aufenthaltsrecht zu erarbeiten. Die Teilnahme am Programm "Einwanderung gestalten NRW" ermöglicht es, zunächst modellhaft mit 14 geduldeten Familien aus kommunalen Einrichtungen ein neues Verfahren der Integrationsplanung zu entwickeln. "Am Ende des bis April 2019 laufenden Projekts sollen Strukturen und Arbeitsweisen stehen, damit das neue Verfahren der Integrationsplanung weiteren Familien zugutekommen kann", sagte Sozialdezernentin Cornelia Wilkens. Nicht wenige geduldete Familien, die sich schon seit Jahren in der Stadt aufhalten, scheitern an den Hürden für ein dauerhaftes Bleiberecht. Teilweise geht der Riss mitten durch die Familie - etwa wenn die Kinder sich durch erfolgreichen Schulbesuch ein Bleiberecht "erarbeiten", dieses für die Familie aber nur bis zum Schulabschluss gilt, da niemand von den Eltern auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen kann. In der Regel kennen diese Familien die komplizierten Details des Ausländerrechts nicht - und auch nicht seine Chancen. Wie es anders gehen kann, wollen Stefan Scholz vom Sozialamt und Sophie Nienhaus von der Ausländerbehörde der Stadt zeigen. Gemeinsam mit den Familien klären sie etwa: Wie kann ein erfolgreicher Schulbesuch gesichert werden? Was kann für den reibungslosen Übergang in Ausbildung und Beruf getan werden? Welche Zugänge auf den Arbeitsmarkt gibt es? Dabei sind sie auf die Zusammenarbeit mit Ämtern und Einrichtungen unter anderem aus den Bereichen Schule, Jugend, Ausbildung, Arbeitsberatung und -vermittlung und Wohlfahrtspflege angewiesen. Wenn alle an einem Strang ziehen, so die Überlegung, müsste eine erfolgreiche Integrationsplanung auch für Gruppen möglich sein, die bislang schlechte Chancen hatten.
LWL bringt DVD mit Geschichten über Menschen der Region heraus
LFP Redaktion

LWL bringt DVD mit Geschichten über Menschen der Region heraus

Münster - Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat den Dokumentarfilm "Die Berkel" auf DVD herausgebracht. Der kleine Fluss nimmt seinen Anfang in den Baumbergen, dem Quellgebiet im Münsterland, und mündet nach 114 Kilometern in die niederländische Ijssel. In dem Film geht es nicht nur um den kleinen Fluss, sondern vor allem um Geschichten von Menschen aus der Region. Für Ihren Dokumentarfilm haben die deutsche Filmemacherin Anna Schlottbohm und der niederländische Journalist Willem Kootstra den Fluss von der Quelle bis zur Mündung bereist und an seinen Ufern viele interessante Geschichten und Menschen entdeckt: in Billerbeck (Kreis Coesfeld) zum Beispiel einen alten Schäfer, in Coesfeld eine Landschaftsökologin und einen Biologen, in Gescher (Kreis Borken) die Glockengießer, aber auch ein junges Mädchen, das es kaum erwarten kann, von der Berkel hinaus in die Welt zu ziehen, in Ochtrup (Kreis Steinfurt) einen Töpfer, im niederländischen Lochem sogar einen Carilloneur (Glockenspieler) und in Zutphen einen Bibliothekar. "In der Montage haben die Filmemacher ein liebevolles, ruhiges Filmporträt einer Region und ihrer Menschen geschaffen", so Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen. "Verträumt, leise flüsternd bahnt sich die Berkel ihren Weg von den Baumbergen zur deutsch-niederländischen Grenze. Ruht sich in Mühlteichen aus, um dann plätschernd über Mühlräder weiterzufließen. Sie entzieht sich verrohrt oder abgedeckelt in Städten dem Blick, um kanalisiert, auch renaturiert, immer langsamer fließend in Staubecken ihre Sandfracht abzulagern." Den von der Filmwerkstatt Münster produzierten Film hat das LWL-Medienzentrum jetzt als DVD-Edition herausgebracht. Die DVD kann für 14,90 Euro beim LWL-Medienzentrum, Fürstenbergstraße 13-15, 48147 Münster, E-Mail: medienzentrum@lwl.org bestellt werden. Nähere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden sich unter http://www.westfalen-medien.lwl.org
75 Jahre Waldfriedhof Lauheide
LFP Redaktion

75 Jahre Waldfriedhof Lauheide

Münster - Als der Waldfriedhof Lauheide im Oktober 1942 auf dem weitläufigen Gelände zwischen Handorf, Westbevern und Telgte offiziell eröffnet wurde, war er der erste städtische Friedhof in Münster. "75 Jahre später ist der Waldfriedhof Lauheide sowohl für Trauernde als auch für andere Besucherinnen und Besucher ein einzigartiger Ort zum Erinnern, Besinnen und Verweilen", sagt Stadtrat Matthias Peck. "Der Waldfriedhof Lauheide ist ein echtes Kleinod - fern von Hektik und Alltagshast. Die konsequent naturnahe Pflege und Bewirtschaftung des Friedhofsgeländes tragen dazu entscheidend bei." Wer die Besonderheiten des Friedhofs, zu denen auch ein großes Angebot an Grab- und Bestattungsarten für Verstorbene aller Konfessionen gehört, näher kennenlernen möchte, sollte sich Sonntag, den 15. Oktober, vormerken. An diesem Tag lädt die Stadt Münster aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des Friedhofs zu einer Feierstunde und zwei Erlebnisführungen ein. Die Feierstunde beginnt um 11 Uhr in der Feierhalle im Eingangsbereich des Friedhofs. Nach der Begrüßung blickt Stadtrat Matthias Peck zurück auf die Geschichte des Waldfriedhofes. Anschließend wirft die Kunsthistorikerin Dr. Anja Kretschmer in der Rolle der "Schwarzen Witwe" einen speziellen Blick auf Tod und Trauer. Die musikalische Gestaltung der Feierstunde übernimmt der Organist Hans-Martin Limberg. Die Feierhalle ist für ihre gute Akustik bekannt. Interessierte sind herzlich zu der Feierstunde eingeladen. Sie sollten allerdings beachten, dass aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung bis zum 10. Oktober bei der Friedhofsverwaltung notwendig ist (Tel. 0 25 04/ 93 22-0, E-Mail: friedhoefe@stadt-muenster.de). Am Nachmittag lädt die Schwarze Witwe - ausgestattet mit Hut, Perücke und schwarzem Kleid in der Tradition des zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts - die Besucherinnen und Besucher gleich zweimal zum Friedhofsgeflüster ein: Um 15 Uhr lautet das Thema „Von Totenkrone, Wiedergängern und der Angst vor dem Scheintod“, um 17 Uhr geht es um Leichenwache, Leichenraub und Leichenfett. Die interessant-amüsanten Erlebnisführungen beleuchten die sozialen und volkskundlichen Hintergründe der Bestattungskultur. Sitten, Bräuche und der Aberglauben früherer Generationen kommen zur Sprache. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich. Mit den Veranstaltungen am 15. Oktober verabschiedet sich die beliebte Reihe "Sonntags auf dem schönsten Friedhof Deutschlands" in die Winterpause. Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit arbeitet bereits am Programm für 2018.
Sport ein wichtiger Baustein der Integration
LFP Redaktion

Sport ein wichtiger Baustein der Integration

Münster - Ein neu gegründeter Beirat für Münsters Bildungslandschaft für Neuzugewanderte hat seine Arbeit aufgenommen. Gastgeber der konstituierenden Sitzung des Gremiums „Sport, Sprache, Integration“ war das städtische Amt für Schule und Weiterbildung. Dessen Leiter Klaus Ehling betonte zum Auftakt des interdisziplinären Austausches zwischen Fachleuten unterschiedlichster Bildungsorganisationen und der Verwaltung, dass nicht nur die Sprache, sondern auch der Sport ein wesentlicher Faktor für die Integration Neuzugewanderter sei. Vertreter aus den Bereichen Sport, Fremdsprachenerwerb, Integration, Psychologie, Soziologie und der Stadt Münster befassen sich im Beirat mit dem Bildungsbedarf Neuzugewanderter. Ziel ist es, innovative Konzepte zu entwickeln und realistische Chancen zu nutzen, Zugänge zu Bildung zu ermöglichen. Dazu gehörte bereits beim ersten Treffen im Gesundheits- und Sportzentrum des Hochschulsports die gezielte Auseinandersetzung mit konkreten Bedarfen. Bis zu nächsten Sitzung sollen neue Ideen und Impulse weiter verfolgt werden. Der Beirat ist eingebunden in das zunächst auf zwei Jahre angelegte Projekt „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“, das im Schulterschluss vom Amt für Schule und Weiterbildung, Sportamt, den Sportwissenschaftlern der Uni Münster und dem Hochschulsport auf den Weg gebracht wurde und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Deutschlandweit nehmen rund 320 Kommunen teil. Seit März nimmt die bei der Stadt Münster angesiedelte Bildungskoordination als einzige Kommune bundesweit nicht nur die sprachliche Bildung, sondern auch den Sport als wertvollen Baustein für eine gelingende Integration in den Blick. Auf einen regen und produktiven Austausch mit Bildungsakteuren im gesamten Stadtgebiet freuen sich die Koordinatorinnen Elisabeth König (Motologin / Sportwissenschaftlerin) und Simone Willnath (Germanistin/ Fremdsprachenpädagogin).

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