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Herzlich Willkommen in aqua vitalis
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Herzlich Willkommen in aqua vitalis

Das aqua vitalis ist entstanden aus der Schwimmschule aqua maris, die es seit 1979 in Münster gibt. Es wird geleitet von Ulla Kramwinkel und Dr. Erhard Schacht, die beide Inhaber sind. Schwimmschule und Physiotherapie-Praxis sind eine einmalige Symbiose von Sport und Bewegung an Land und im Wasser. Die ganzheitlichen Gesundheitsprogramme sind in Münster etwas ganz Besonderes. Sie basieren auf der nunmehr 30-jährigen Erfahrung der beiden Betreiber. Eine der erfahrensten Schwimmschulenbetreiberinnen Deutschlands Ulla Kramwinkel ist eine der ältesten Schwimmschulbetreiberinnen Deutschlands. Sie hat vielen kleinen und großen Menschen das Schwimmen beigebracht. Babyschwimmen ist ihre große Leidenschaft seit über 30 Jahren und sie ist auch Autorin des Buches „Die kleine Schwimmschule“, erschienen im Coppenrath Verlag, Münster. Sie hat zwischenzeitlich 3 Schwimmschulen betrieben in Osnabrück, Neuenkirchen bei Rheine und in Münster. Sie bildet intern und extern Aquapädagogen aus und ist Gründungsmitglied des Vereins aller privaten Schwimmschulen Deutschlands (bvap seit dem Jahr 2000). Ulla Kramwinkel bietet seit 5 Jahren spezielle und auch in Münster einmalige Floating-Sessions an für Schwangere, für Paare, für Patienten und Menschen, die sich tief entspannen und verwöhnen lassen wollen. Das ganzheitliche aqua vitalis Gesundheitskonzept Dr. Erhard Schacht ist medizinischer Leiter des aqua vitalis. Als Physiotherapeut, Mediziner, Heilpraktiker (Physiotherapie), Sportwissenschaftler und Biologe mit 15 jähriger Lehrtätigkeit an der Schule für Physiotherapie der Uniklinik Münster, hat er sich 2009 mit seiner eigenen Praxis im aqua vitalis in Münster-Mauritz niedergelassen. Neben den klassischen Behandlungsmethoden der modernen Krankengymnastik ist er besonders spezialisiert und erfahren in den Bereichen Magnetfeld-, Elektro- und Schmerztherapie sowie der Quantenheilung. Die von Dr. Schacht angewandten ganzheitlichen Therapieformen basieren auf naturheilkundlicher Basis und sind der Weg in die Zukunft einer nachhaltigen Gesundheit, für die jeder von uns selbst verantwortlich ist. Gerade wenn es um den eigenen Körper, das Wohlbefinden und die Gesundheit geht, stellt man höchste Ansprüche. Für jeden Kunden und Patienten das Optimale herauszufinden – das hat sich das aqua vitalis zum Ziel gesetzt. Nur wenn der Körper im Gleichgewicht ist, verfügt er über ausreichend Energie, um äußere Einflüsse auszugleichen und somit Krankheiten abzuwehren. Das kompetente Team des aqua vitalis, bestehend aus hervorragend ausgebildeten Physio- und Sporttherapeuten, Sport- und Gymnastiklehrern sowie Motopäden unterstützt kranke wie gesunde Menschen dabei, wieder gesund zu werden und gesund zu bleiben! Es gibt im aqua vitalis zahlreiche Kurse und Angebote zur Prävention und Rehabilitation. Die Praxis von Dr. Schacht ist ein lizenzierter Reha-Sportbetrieb. aqua vitalis Andreas-Hofer-Str. 72-76 48145 Münster Telefon: 0251 - 13 23 100 Telefax:0251 - 13 23 101 E-Mail: info@aqua-vitalis.de Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite.

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Verfahren zur Sickerwasserreinigung patentiert - AWM sparen jährlich 230 000 Euro ein
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Verfahren zur Sickerwasserreinigung patentiert - AWM sparen jährlich 230 000 Euro ein Münster - Aus Niederschlagswasser und Eigenfeuchte der Abfälle in Deponien entsteht Sickerwasser, das mit Schadstoffen belastet ist. Erst wenn es so aufbereitet ist, dass bestimmte Grenzwerte eingehalten sind, darf es zur endgültigen Reinigung in die Kläranlage geleitet werden. Wie lassen sich die Kosten für die Reinigung des Sickerwassers aus den Zentraldeponien I und II reduzieren und gleichzeitig ein ökologischer Mehrwert erzielen? Mit dieser Frage wandten sich die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) an die Firma „Pro-Entec“. In intensiven Laborphasen und technisch umfangreichen Praxistests haben die AWM und das bayerische Unternehmen in der Sickerwasserreinigungsanlage in Coerde ein innovatives Verfahren entwickelt und geprüft. „Das Ergebnis ist ein Erfolg auf ganzer Linie. Unsere Anlage wurde für dieses innovative Sickerwasserreinigungsverfahren patentiert“, berichtet AWM-Betriebsleiter Patrick Hasenkamp. Schadstoffreduzierung im Abwasser Die Aufbereitung des Sickerwassers erfolgt durch eine biologische Behandlung. Im Anschluss werden Schlamm und Abwasser in der Nachklärung getrennt. Innovativ sind an dem patentierten Verfahren zwei wesentliche Änderungen. Bislang waren Prozesse vor allem deshalb kostenintensiv, weil in der Schlussphase der Abwasseraufbereitung relativ viel Aktivkohle zur Reinigung verbraucht werden musste, um die Schadstoffe im Abwasser entsprechend der Grenzwerte zu reduzieren. „In dem neuen Verfahren werden jetzt über einen Zulauf Fäll- und Flockmittel in einem Mischrohr zugegeben. Das Abwasser wird intensiv mit entspannter Luft vermischt. So lagern sich Gasbläschen an den Feststoffteilchen an, die leichter sind als Wasser und aufschwimmen“, erklärt Norbert Schulmeyer, Projektleiter bei „Pro-Entec“. Auf der Oberfläche bildet sich eine Schlammschicht, die abgezogen und zu 100 Prozent zurück in die biologische Behandlung gegeben wird. Dort werden bis zu 95 Prozent als Nährstoffe von Mikroorganismen verwertet. „Wir reduzieren den Schadstoffgehalt im Abwasser deutlich und müssen so im letzten Schritt der Abwasseraufbereitung weitaus weniger Aktivkohle einsetzen“, unterstreicht AWM-Projektleiter Christian Lüke. 65 Prozent weniger Schlamm Neu ist auch, dass der Schlamm nicht mehr nass entsorgt, sondern vorher eingedickt wird. So verringert sich die Menge des in entsprechenden Sondermüllaufbereitungsanlagen zu entsorgenden Schlamms um 65 Prozent“, erläutert Lüke. Durch das neue Verfahren sparen die AWM jährlich rund 230 000 Euro ein.

Herausragende Funde aus Westfalen reisen zu Berliner Archäologie-Ausstellung
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Herausragende Funde aus Westfalen reisen zu Berliner Archäologie-Ausstellung Münster - Über 1.000 herausragende archäologische Funde aus ganz Deutschland sind ab dem kommenden Herbst im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin und der Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland zeigen die Sonderausstellung "Bewegte Zeiten" über Archäologie in Deutschland vom 21. September 2018 bis zum 6. Januar 2019. Die Ausstellung ist Teil des Europäischen Kulturerbejahres 2018 (ECHY). Die hochrangigen Exponate stammen von insgesamt 70 Leihgebern aus allen Bundesländern. Auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) schickt hochkarätige Funde in die Berliner Ausstellung. In Münster werden die Exponate gerade reisefertig gemacht. Luxus-Kamm von der Holsterburg Seit Monaten befassen sich Mitarbeiterinnen der LWL-Archäologie für Westfalen damit, geeignete Funde auszuwählen und für den Transport vorzubereiten. Darunter sind auch neue Funde, die erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden. Für Aufsehen in der Wissenschaft sorgte zuletzt ein Kamm aus Elfenbein. Das Luxusobjekt aus dem 12. Jahrhundert fanden Archäologen bei Ausgrabungen an der Holsterburg bei Warburg (Kreis Höxter). Das Besondere an dem mittelalterlichen Fundstück ist, dass ähnliche Kämme bislang nur aus kirchlichem Umfeld bekannt sind. Aus der Zeit zwischen 800 und 1200 nach Christus sind bislang nur 60 Exemplare europaweit gefunden worden. Sie gehören in der Regel zum Bestand von Kirchenschätzen. Ihr Gebrauch in liturgischen Handlungen ist durch Schriftquellen seit dem 10. Jahrhundert nachweisbar, so zum Beispiel bei der Weihe von Bischöfen und Priestern. Der Kamm von der Holsterburg hingegen lässt sich aufgrund seines Fundortes und seiner Bildmotive eindeutig einem weltlichen Adeligen zuordnen. Möglicherweise wurde der Kamm in einer Werkstatt nördlich der Alpen gefertigt, aber auch eine Anfertigung im Mittelmeerraum ist denkbar. Römische Liege aus Haltern Zu den Höhepunkten der Berliner Ausstellung zählt auch die Nachbildung einer römischen Liege (Kline), deren Überreste in einem Grab bei Haltern am See (Kreis Recklinghausen) gefunden wurden. Das Grab ist Teil eines großen Gräberfeldes, dass zur Zeit des römischen Kaisers Augustus angelegt worden ist. Die antiken Ruhe- und Speiseliegen wurden auch zur Bettung der Toten genutzt und vor der Bestattung zusammen mit dem Verstorbenen verbrannt. Dementsprechend sind oftmals nur wenige Reste solcher Klinen erhalten. Die Halterner Kline war mit kunstvollen Knochenschnitzereien verziert. Dazu zählen menschliche Gesichter und pflanzliche Zierelemente wie Ranken und Blüten. Einem Team von Wissenschaftlern gelang es, aus Tausenden durch das Feuer beschädigten Einzelteilen virtuelle Modelle zu erstellen, die anschließend durch einen 3D-Drucker umgesetzt wurden. Das Resultat ist eine detailgetreue Rekonstruktion antiker Handwerkskunst. Bronzene Urne aus dem Sauerland Zugleich eröffnet der LWL mit seinen Exponaten neue Perspektiven auf altbekannte Funde. Das Prunkstück westfälischer Archäologie bildet die Urne von Gevelinghausen (Hochsauerlandkreis). Das Gefäß aus Bronze wurde bereits 1961 gefunden, darin verbrannte Knochen und Asche. Vermutlich wurde die Amphore im 9. oder 8. Jahrhundert vor Christus hergestellt. Möglicherweise wurde sie aber erst in der Eisenzeit als Urne genutzt und gelangte in den Boden. In ganz Europa gibt es nur ungefähr ein halbes Dutzend an vergleichbaren Objekten. Noch immer ranken sich Rätsel um das Prachtgefäß aus Bronze. Hinter den Abbildungen auf dem Gefäß könnte sich möglicherweise ein 2.700 Jahre alter Kalender verbergen. Im Zentrum steht ein in der jungen Bronzezeit weit verbreitetes Motiv: Eine Sonne, die auf einer Barke liegt, deren Enden in Vogelköpfen auslaufen. Kultische Werkzeuge aus Olpe Einige besondere Funde aus der Eisenzeit Westfalens stammen von den Wallburgen im Kreis Olpe. Neue Impulse zur Erforschung dieser Anlagen setzten vor allem Neufunde durch ehrenamtliche Forscher. Auf der Wallburg Kahle fanden sich mehrere, offenbar absichtlich deponierte Werkzeuge aus der Landwirtschaft, wie Sensen, Beile und Pflugscharen. Sie könnten mit kultischen Handlungen zusammenhängen. Daneben wurden auch noch einige Gürtelhaken entdeckt, von denen das Ende eines Exemplars als kleiner Pferdekopf gestaltet ist. Diese Haken wurden von Frauen getragen und werden nach ihrem bekanntesten Fundort in Hessen als Typ Dünsberg bezeichnet. Klebstoff vor 13.000 Jahren Das auch schon bekannten Funden immer noch neue Erkenntnisse entlockt werden können, zeigt das Beispiel einer westfälischen Speerspitze aus der Altsteinzeit. Das Objekt aus Knochen, gefunden in den 1930er Jahren bei Bergkamen-Oberaden (Kreis Unna), ist mit Widerhaken versehen und wurde in der Steinzeit zum Fischfang eingesetzt. Ein Forschungsteam unter Leitung der Archäologen aus Westfalen hat bei neueren Untersuchungen feststellen können, dass sich an dem 13.000 Jahre alten Stück Spuren von Bienenwachs fanden. Damit ist es einer der weltweit frühesten Belege für die Verwendung von Bienenwachs als Klebstoff, einer Alternative zum Birkenpech. Gleichzeitig ist das Wachs auch ein indirekter Nachweis der Europäischen Honigbiene, die sich offenbar 2.000 Jahre früher als bislang angenommen nördlich der Alpen ausbreitete. Kampfschilde im Grab von Bergkamen Ein besonderes Zeugnis des Frühmittelalters in Westfalen stammt aus Bergkamen. Dort wurden drei Bestattungen entdeckt, die Teil eines Gräberfelds aus dieser Zeit sind. In einem dieser Gräber wurde im 7. Jahrhundert ein Mann beigesetzt, dessen Leichnam mit vielen Beigaben versehen war. Solche Grabbeigaben geben Aufschluss über den Verstorbenen und seine gesellschaftliche wie auch kulturelle Umgebung. Im Falle des Grabes aus Bergkamen sind die Beigaben allerdings ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Gräbern aus der Region. Sie zeugen davon, dass der bestattete Mann offenbar Kontakte weit über Westfalen hinaus besaß. So wurden ihm drei Kampfschilde mitgegeben - ein Brauch, der bislang nur aus Gräbern in Mittelschweden bekannt ist. Die mit aufwendigen Tierdarstellungen versehenen Metallbeschläge seines Schwertgurtes deuten auf einen Kontakt in die Alpenregion. Der älteste Westfale in der Blätterhöhle Zu den ältesten Fundplätzen Westfalens gehört die Blätterhöhle in Hagen. Die Höhle wurde in der Steinzeit immer wieder von Menschen aufgesucht, die dort ihre Spuren hinterlassen haben. Diese reichen bis zur letzten Eiszeit vor ca. 11.600 Jahren zurück und gehen bis in die Jungsteinzeit vor ca. 5.600 Jahren. In dieser Zeit lebten in Westfalen bereits seit ca. 2.000 Jahren die ersten Bauern in Häusern, während die Höhle noch von den letzten Jägern und Sammlern genutzt wurde. Aus der Blätterhöhle stammt der früheste Schädel eines Menschen aus Westfalen. Er datiert in die Zeit um 8.700 vor Christus und ist damit der Nachweis des ältesten modernen Westfalen. Besonders interessant ist auch der Vorplatz der Blätterhöhle. Dort lässt sich eine einzigartige Abfolge von mittelsteinzeitlichen Siedlungsphasen nachweisen. Zu den Funden gehören typische Steinwerkzeuge wie zu einem großen Teil Pfeilspitzen in verschiedenen Formen. Gefunden wurden auch Knochen von Tieren, die zu der Zeit eher in Westeuropa zu finden sind und die damit um 9.600 vor Christus erstmals in Deutschland auftauchen. Hintergrund: Die Ausstellung "Bewegte Zeiten" "Bewegte Zeiten" ist die erste Zusammenschau zur Archäologie in Deutschland seit 15 Jahren. Eine Neuerung ist außerdem, dass die Ausstellung nicht nach Epochen aufgestellt ist, sondern vier großen Themen folgt. Der Rundgang auf 1.200 Quadratmetern ist dadurch kein bloßer Blick in die Vergangenheit. Im Bereich Mobilität stehen Menschen im Vordergrund, die aus den verschiedensten Gründen ihre Heimat verlassen haben: Sei es freiwillig auf Reisen, durch gewaltsame Verschleppung oder wegen einer großen Wanderbewegung. Auch Handel und militärische Expansion sind Ursachen. So wie heute sind schon im prähistorischen Europa die Anlässe für Migration vielfältig. Die Archäologie kann diese Mobilität aufzeigen, nicht zuletzt mithilfe von genetischer Forschung. Bis in die Gegenwart hinein wird Europa von Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt. In organisierter Form sind Konflikte erstmals in der Bronzezeit greifbar. Ausschnitte aus den kriegerischen Auseinandersetzungen seit dieser Zeit liefert die Schlachtfeldarchäologie. Siege oder Niederlagen spiegeln sich in Kriegsbeuteopfern und Siegesmonumenten. Der dritte Ausstellungsbereich widmet sich dem Thema Austausch. Die Exponate beleuchten, wie der Warenverkehr Menschen in Europa zusammengebracht hat. Er bildete die Voraussetzung für das Entstehen von hierarchischen Strukturen und ersten Wertesystemen. Schon in der Jungsteinzeit setzt ein Austausch von Rohstoffen ein. Mit der Entdeckung von Metallen wie Gold, Kupfer und Zinn beginnt der Handel in Europa und darüber hinaus zu florieren. Der Handel mit Rohstoffen, Halbfabrikaten und Fertigprodukten bewirkte gegenseitige Beziehungen und Abhängigkeiten. Wie auch heute noch brachte er Menschen in Europa zusammen. Der Austausch von Waren geschah innerhalb komplexer Austauschsysteme und weitgespannter Netzwerke. Dies zeigt sich nicht zuletzt durch archäologisch fassbare "Fürstengräber" und Handelsplätze, die eine zunehmende ökonomische und soziale Differenzierung widerspiegeln. Dass die Menschen heute nicht mehr in der Steinzeit leben, verdanken sie der menschlichen Kreativität. Zu allen Zeiten entstanden in Europa neue Ideen, Sichtweisen und Techniken. Das Thema Innovation veranschaulicht, wie sich Fortschritt auf den Alltag auswirkte, aber auch auf Produktion und Kriegsführung. Eine Vielzahl an Innovationen lässt sich archäologisch nachweisen und prägen unser Leben bis heute. Das Europäische Kulturerbejahr 2018 richtet den Blick auf Austauschprozesse und auf Beziehungen innerhalb Europas. Unter dem Motto "sharing heritage" wird das reiche kulturelle Erbe Europas in unterschiedlichen Projekten präsentiert. Die Sonderausstellung trägt dazu bei mit dem Ziel, über die archäologischen Funde den Bezug unserer kulturellen Vergangenheit zur Gegenwart herzustellen. "Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland" steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und wird gefördert durch die Staatsministerin für Kultur und Medien und das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

Bodenbelag aus Kork - hydrophob, sehr elastisch und schlecht brennbar
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Bodenbelag aus Kork - hydrophob, sehr elastisch und schlecht brennbar Kork ist die äußere Rinde der Korkeiche, lat. Quercus Suber, die vorwiegend im Mittelmeerraum beheimatet ist. Die Rinde ist ein pflanzliches Gewebe, bestehend aus einer Ansammlung abgestor-bener, mit Luft gefüllter Zellen. Diese sind mit abwechselnden Lagen aus Zellulose und Suberin ausgekleidet. Korkeichenwälder bedecken eine Anbaufläche von ungefähr 2,5 Millionen Hektar in sieben Ländern: Portugal, Algerien, Spanien, Marokko, Frankreich, Italien und Tunesien. Diese Baumart wird etwa 250 Jahre alt. Jeder Korkbaum muß ein Alter von 20 bis 25 Jahren erreichen, bevor er die erste Korkrinde liefert, genannt „Virginkork“. Dieser hat eine harte und unregelmäßige Struktur. Erst danach kann sich wieder eine neue Korkschicht bilden. Ein durchschnittlicher Baum liefert einige hundert Kilo Kork bei jeder Ernte und das viele Generationen lang. Die Korkernte erfolgt auf nachhaltige Art und Weise ohne den Baum zu verletzen. Die Korkproduktion ist durch jährliche Neupflanzungen gesichert. Kein Baum darf gefällt oder verpflanzt werden ohne staatliche Genehmigung. In Portugal wird jährlich mehr als die Hälfte der Weltjahresproduktion geerntet. Hier ist man schon immer besonders sorgfältig mit diesem Rohstoff umgegangen. Die ersten Gesetze zum Schutz der Korkeichen datieren aus dem vierzehnten Jahrhundert. Mit steigendem Umweltbewusstsein wird die Korkeiche zunehmend interessanter. Es ist der einzige Baum, dessen Rinde gewonnen werden kann, ohne Verletzungen hervorzurufen und die von selbst nachwächst. Kork ist in der Tat ein erneuerbarer, umweltfreundlicher Rohstoff. Außerdem weist die Korkeiche eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft auf, indem der geschälte Baum fünfmal mehr Kohlendioxid bindet als der ungeschälte Baum. Diese einzigartigen Eigenschaften machen Kork zu einem natürlichen und zukunftsfähigen Produkt, dessen Nutzung dazu beiträgt, einen einzigartigen Lebensraum zu erhalten. Die Rinde der Korkeiche weist eine einzigartige Honigwabenstruktur auf, die aus kleinen mit Luft gefüllten Zellen besteht. Dieser Aufbau erzeugt Flexibilität und Stabilität. Außerdem ist jede Zelle von einer wasser- und luftdichten Membran umhüllt. Etwa 30-40 Millionen dieser Zellen sind in einem Kubikzentimeter Kork enthalten, d.h. zu etwa 85%-90% besteht Kork aus Luft, was zu einer sehrt niedrigen Dichte von ca. 0,12-0,20 führt. Bedingt durch diesen Aufbau, weist Kork einige bemerkenswerte und nützliche Eigenschaften auf. Die Elastizität: Die Zellmembranen jeder einzelnen Zelle der Korkrinde sind sehr flexibel, dadurch wird Kork komprimierbar und elastisch. Diese Eigenschaft macht deutlich, warum Kork als Flaschenverschluss ideal ist. Ist ein Korken starkem Druck ausgesetzt, wird das Gas in den Zellen komprimiert und reduziert sein Volumen. Das ursprüngliche Volumen wird wieder eingenommen sobald der Druck abfällt. Die Dichtigkeit: Suberin, ein wachsartiger Stoff aus Fettsäuren und Alkoholen, macht Kork praktisch undurchdringlich für Flüssigkeiten und Gase. Dadurch ist Kork keinen Zersetzungsprozessen unterworfen und macht es so zu einem der besten Verschlüsse überhaupt. Die dämmende und feuerhemmende Wirkung: Kork hat die besten thermischen und akustischen Dämmeigenschaften aller Naturmaterialien. Dies ergibt sich aus der Struktur. Die gasgefüllten Zellen sind winzige versiegelte und undurchlässige Abteilungen die voneinander durch feuchtigkeitsresistente Schichten getrennt sind. Kork ist auf natürliche Weise feuerhemmend und setzt während der Verbrennung keine toxisch wirkenden Substanzen frei. Die Abriebbeständigkeit: Kork ist bemerkenswert abriebbeständig und hat einen hohen Reibungskoeffizienten. Dank der Honigwabenstruktur ist es wesentlich unempfindlicher gegenüber Stoß und Reibung als harte Oberflächen. Die Hypoallergenität: Kork zieht Staub nicht an und nimmt ihn nicht auf. Demzufolge löst er weder Allergien aus, noch verstärkt er sie. Da Kork nicht altert, bleiben diese Eigenschaften auf Dauer erhalten. Ingenieure, Architekten und Handwerker wählen Kork für ihre individuellen Anforderungen und Anwendungen, da es in vielen Bereichen das beste Material ist. Dank seiner hervorragenden Eigenschaften haben Korkprodukte Einzug in alle Bereiche des Alltags gefunden und könnte auch Ihnen bald zu Füßen liegen. Wir beraten Sie gerne. JH Parkett Jürgen Homann Hammer Straße 118 a (Höhe Augustastraße) 48153 Münster Tel.: 0251-97300480 Mobil: 0172-6826199 Mail: info@jhparkett.de Weitere Informationen finden Sie auf unserer Interrnetseite.

Medizin 4.0: Digitalisierung in der Augenheilkunde soll Qualität sichern und Forschung erleichtern
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Medizin 4.0: Digitalisierung in der Augenheilkunde soll Qualität sichern und Forschung erleichtern Die Präsidentin der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft (DOG) und Direktorin der Klinik für Augenheilkunde am UKM (Universitätsklinikum Münster), Prof. Nicole Eter, hat sich den Aufbau eines digitalen Patientenregisters für alle Sektoren der Augenheilkunde in Deutschland gesetzt. Die Umsetzung soll Forschung erleichtern und Qualitätssicherung in dem Fach möglich machen. Frau Prof. Eter, Deutschland hat Nachholbedarf im Bereich Digitalisierung – gilt das auch für die Medizin und ihr Fach, die Augenheilkunde? Wir haben einen Riesenbedarf! Wenn man über Digitalisierung in anderen Sparten berichtet, dann sind die alle schon ein bisschen weiter als in der Medizin. Natürlich ist das Thema Datenschutz bei uns immer noch mal komplizierter als beispielsweise in der Industrie. Da spielen die berechtigten Ängste der Patienten mit hinein: Was passiert mit meinen Daten? Wir haben zurzeit in vielen niedergelassenen Praxen eine elektronische Patientenakte. Die Krankenhäuser dagegen haben ihre Klinikinformationssysteme mit vielen Subsystemen. Aber der Austausch findet nicht statt. So sind wir nicht mal als übergeordnete Fachgesellschaft in der Lage beispielsweise zu sagen: Wie viele Katarakt-Operationen werden überhaupt gemacht? Die Zahlen werden nirgendwo zusammengetragen. Wir haben in unserem Gesundheitssystem eben die unterschiedlichen Sektoren von ambulanter und stationärer Versorgung, die nicht gut miteinander verzahnt sind. Da steht der stationäre Sektor recht gut dar – der ambulante aber muss aufholen. Welche Auswirkungen hat der mangelnde Austausch? Wir haben nicht mal die Basisdaten für die Qualitätssicherung unserer Behand-lungsstandards. Wir haben keine Zahlen! Selbst die Krankenkassen haben keine veritablen Daten, denn wir haben ja den System-Unterschied zwischen der gesetz-lichen und der privaten Krankenkasse. Da werden ambulante Operationen nach Selektiv-Verträgen abgerechnet oder nach dem Vergütungssystem der Vertragsärzte. Kurzum: Das ist alles ein großer Blumenstrauß an Daten ohne Gesamtüberblick. Andere europäische Länder haben ein eher nationales Gesundheitssystem: Da laufen alle Zahlen zusammen. Wir hoffen nun bei der DOG, dass die Errichtung der Telematik-Infrastruktur von Seiten der Politik weiter vorangetrieben wird, so dass eine Vernetzung technisch einfacher ist. Dazu soll jetzt zum 1. Januar 2019 ein wichtiger Schritt getan werden. Zugangsberechtigt wäre nur Personal aus Heilberufen und die Daten würden über eine gesicherte, verschlüsselte Datenleitung ausgetauscht. Wie kann man den entsprechenden Datenschutz für die Patienten garantieren? Die Patientenidentität wird nicht preisgegeben, d.h. dass niemand mit Klarnamen in einem Patientenregister auftauchen wird. Die Patienten werden pseudonymisiert, d.h. sie bekommen eine Nummer zugeteilt, sodass man sie sektorübergreifend im Register weiterverfolgen kann. Was wir uns wünschen ist, dass wir Patientendaten auf der Grundlage des neuen europäischen Datenschutzrechts sammeln und zu Forschungszwecken weiterverwenden dürfen. Dem muss der Patient einmalig ausdrücklich zustimmen und kann es natürlich ebenso ablehnen oder jederzeit widerrufen. Der Server des Patientenregisters steht in Deutschland, sodass gesichert ist, dass die Daten im Land bleiben. Patienten müssen wissen, dass sie durch das Register keinen Nachteil haben sondern den Vorteil: Denn durch die Versorgungsforschung, die wir dann betreiben können, erreichen wir eine Verbesserung des medizinischen Fortschritts, der letztendlich ja allen wieder zu Gute kommt. Auch die technischen Grundlagen für ein digitales Patientenregister sind derzeit sehr unterschiedlich… Das ist in der Tat so. Wir haben im niedergelassenen Bereich unterschiedliche elektronische Akten. Wir haben Kliniken in der Augenheilkunde, die noch gar keine elektronische Akte haben. Wir müssen also in der Lage sein, aus unterschiedlichen Systemen Daten zu ziehen, und das am besten automatisiert. Eine händische Patientendateneingabe ist in der Praxis nicht durchführbar. Das heißt technisch muss das System des digitalisierten Patientenregisters immer an das vorhandene System angedockt sein: Moderne IT-Lösungen können das und wir lassen als DOG gerade eine solche Lösung erarbeiten. Was kostet das? Zunächst muss, wie gesagt, die Infrastruktur überall eingerichtet sein. Auf der Seite der Niedergelassenen und im Krankenhausbereich würde man Konnektoren brauchen und zusätzlich Kartenlesegeräte. Für die Infrastrukturkosten des Patientenregisters kommt die DOG auf. Haben wir also in einigen Jahren ein funktionierendes Register in der Augenheilkunde? Ich hoffe, dass das wesentlich schneller geht. In den USA hat man innerhalb des dortigen Systems rund 200 verschiedene abzufragende Parameter festgelegt. Bei uns wird da vieles identisch sein: Sehkraft, Augeninnendruck etc. Da wollen wir noch in diesem Sommer eine erste Struktur für uns haben. Haben wir also in einigen Jahren ein funktionierendes Register in der Augenheilkunde? Ich hoffe, dass das wesentlich schneller geht. In den USA hat man innerhalb des dortigen Systems rund 200 verschiedene abzufragende Parameter festgelegt. Bei uns wird da vieles identisch sein: Sehkraft, Augeninnendruck etc. Da wollen wir noch in diesem Sommer eine erste Struktur für uns haben.

Auf den Spuren der Wölfe in NRW
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Auf den Spuren der Wölfe in NRW Münster - Er ist zurück – der Wolf. Zumindest stattet er NRW kleinere Stippvisiten ab, bei denen er in diesem Jahr bereits sechs Mal nachgewiesen werden konnte. Dies ist Anlass genug, um unter dem Motto „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ in einem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt über das Wildtier Wolf zu informieren und so die Akzeptanz in der Bevölkerung noch vor dessen dauerhafter Rückkehr zu stärken. Kern des Projekts ist die vom NABU NRW gemeinsam mit den NRW-Partnerzoos initiierte interaktive Wanderausstellung, die vom 04. August bis 30. September 2018 im Westfälischen Pferdemuseum innerhalb des Allwetterzoos Münster zu sehen sein wird. Damit endet die zweijährige „Tour de Wolf“ durch zehn Partnerzoos in NRW und weitere Ausstellungsorte. An bisher 13 Standorten konnten sich so schon über eine halbe Million Menschen über den Wolf in NRW informieren. Trotz anhaltender Aufklärung über den Wolf, ist die Dringlichkeit dazu deutlich gestiegen. Das wird auch in den Zoos gesehen. „Die Debatte um Wölfe in Deutschland ist derzeit emotional so aufgeladen, wie vermutlich seit über 100 Jahren nicht. Wir sind froh, dass wir als zoologische Einrichtung unseren Besuchern eine aktuelle, faktenbasierte Darstellung der Sachlage bieten können, die sowohl für Erwachsene als auch insbesondere für Kinder hervorragend aufgearbeitet wurde“, so Dr. Dirk Wewers, Kurator im Allwetterzoo Münster. „Die Ausstellung „Die Rückkehr des Wolfes“ informiert sachlich über die Ausbreitung und Lebensgewohnheiten der Wölfe. Dabei zeigt sie Maßnahmen zum Schutz von Nutztieren auf und thematisiert die Sorgen nicht nur von Tierhaltern, sondern auch der übrigen Bevölkerung. Ziel der Ausstellung ist es, die aktuell emotional aufgeladene und kontrovers geführte Debatte zur Rückkehr der Wölfe zu versachlichen“, so Sybill Ebers, Direktorin des Westfälischen Pferdemuseums im Allwetterzoo Münster. „Das Wissen im Umgang mit dem Wolf, wie mit anderen Wildtieren auch, ist vielfach verlorengegangen, dies gilt es wieder zu verbessern“, erklärte Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW. „Hier in Nordrhein-Westfalen haben wir die einmalige Chance, die Menschen aufzuklären noch vor der dauerhaften Rückkehr des Beutegreifers in sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet. Wir können Wissenslücken schließen und Vorurteile abbauen. Nur so lässt sich die Akzeptanz für den Rückkehrer Wolf weiter steigern.“ „In Märchen ist der Wolf meist ein angsterregendes Wesen und auch seine Rückkehr nach NRW löst Sorgen aus. Die Ausstellung des NABU, die unsere Stiftung mit 188.000 Euro fördert, wirbt mit fundierten und differenzierten Informationen für einen angemessenen Umgang mit dem Wolf“, so Christiane Overkamp, Geschäftsführerin der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. Die bis Ende September im Westfälischen Pferdemuseum gezeigte Ausstellung informiert unter anderem über Biologie und Verhalten freilebender Wölfe und stellt aktuelle Ergebnisse der Freilandforschung vor. Besucher der Ausstellung erfahren so, wie sich Trittsiegel von Hund und Wolf unterscheiden, warum Wildbiologen den Kot von Wölfen so schätzen, oder wie man mit Hunden Nutztiere schützen kann. Zusätzliche Module an diesem Ausstellungsort widmen sich der Geschichte der Domestikation des Wolfes und versuchen Antworten auf Fragen zum Umgang mit dem Wolf und zum richtigen Verhalten bei Wolfsbegegnungen für Spaziergänger mit Hund oder Reiter zu Pferd zu geben.

SUV Sommeraktion im Autozentrum Rheine!!!
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SUV Sommeraktion im Autozentrum Rheine!!! Egal ob Ford, Hyundai, Kia, Skoda oder Dacia, wir sind Ihr Ansprechpartner wenn es um Ihren neuen SUV geht. Bei uns finden Sie Neuwagen mit Tageszulassung, Jahreswagen und Gebrauchtwagen zu den besten Preisen im Umkreis. Sollte Ihr Wunsch-Fahrzeug einmal nicht dabei sein, dann sprechen Sie uns an und wir helfen Ihnen gerne weiter und besorgen Ihr Fahrzeug mit der gewünschten Ausstattung innerhalb von 10 Tagen. UNSERE AKTUELLEN ANGEBOTE: Ford Ecosport 1.0 EcoBoost - Ez.: 05/2018, 10 km, Automatik Getriebe, Race-Rot, - Sitzheizung, Lenkradheizung, Parktronicsystem, Alufelgen, - Frontscheibe beheizt, Dachreling, Bordcomputer - Sofort verfügbar! - Aktionspreis: 20.555 Euro inkl. 19% Mwst. Ford Ecosport 1.0 EcoBoost - Ez.: 05/2018, 10 km, Automatik Getriebe, Grau-Metallic, - Sitzheizung, Lenkradheizung, Parktronicsystem, Alufelgen, - Frontscheibe beheizt, Dachreling, Bordcomputer - Sofort verfügbar! - Aktionspreis: 20.555 Euro inkl. 19% Mwst. Hyundai Tucson 1.6 GDi - Ez.: 03/2018, 10 km, 6 Gang Schaltgetriebe, - Sitzheizung, Polsterung: Leder-Schwarz, Parktronicsystem, Alufelgen, - Dachreling, Bordcomputer, 5 J. Garantie - Sofort verfügbar! - Aktionspreis: 21.190Euro inkl. 19% Mwst. Skoda Yeti 1.2 TSI 110 PS DSG - Ez.: 10/2017, 12700 km, Automatik Getriebe, - Sitzheizung, Lederlenkrad, Parktronicsystem, - Dachreling, Bordcomputer Beige-Metallic - Sofort verfügbar! - Aktionspreis: 19.377 Euro inkl. 19% Mwst. Kia Sportage 1.6 T-GDI 177 PS - Ez.: 02/2017, 14.900 km, 6 GangSchaltgetriebe, - Sitzheizung Vorne und Hinten, Lenkradheizung, Parktronicsystem, - Alufelgen, Kamera, Spurhalteassistent, Bordcomputer - Sofort verfügbar! - Aktionspreis: 21.777 Euro inkl. 19% Mwst. Autozentrum Rheine Am Stadtwalde 7 48432 Rheine Tel.: 05971 - 9914545 Fax: 05971 - 9914543 Emil: info@autozentrum-rheine.de Weitere Informationen und viele Angebote finden Sie auf unserer Internetseite.

Mobilstation Albachten: Ein Bahnhof auch für Bus und Rad
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Mobilstation Albachten: Ein Bahnhof auch für Bus und Rad Münster - Seit einigen Wochen präsentiert sich das Vorfeld am Bahnhof Münster-Albachten in neuem Glanz. „Wir haben hier eine moderne Mobilstation geschaffen, an der der Bahnverkehr intelligent mit Rad- und Busverkehr verknüpft ist“, sagt Stadtbaurat Robin Denstorff. „Damit stärken wir den Umweltverbund und machen es den Einwohnerinnern und Einwohnern von Albachten, aber auch denen, die mit dem Zug nach Albachten pendeln, einfacher, auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu setzen.“ Dafür haben in den letzten Monaten viele Beteiligte von Stadtverwaltung, Stadtwerken und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) zusammengearbeitet. Die neue Buswende weist eine verlängerte Mittelinsel auf, die vor allem den Radfahrern vorbehalten ist. Zentral auf dem Platz steht die Leezenbox, eine sichere und trockene Unterstellmöglichkeit für Räder. „Mobilität wird immer vernetzter: das bedeutet, dass sich jeder die für ihn gerade passende Fortbewegungsmethode aussucht. Mal können das Bus und Bahn sein, am nächsten Tag das Rad und am übernächsten Tag Rad und Bahn“, erklärt Dr. Henning Müller-Tengelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke. „Unser Ziel ist es, diese Wahlmöglichkeit zu stärken und mit attraktiven Angeboten dem Verkehrsinfarkt in Münster vorzubeugen.“ Die Leezenbox hält 60 videoüberwachte Stellplätze bereit, eine spätere Aufstockung der Kapazität ist möglich. Ein Stellplatz kann bei den Stadtwerken unter www.stadtwerke-muenster.de/leezenbox fest reserviert werden. Das ist kostenlos, es fallen lediglich 50 Euro Pfand an, die bei Rückgabe des Stellplatzes erstattet werden. Die Tür kann auf Wunsch mit der PlusCard, der kostenlosen Kundenkarte der Stadtwerke geöffnet werden, die unter anderem auch als Busticket oder Schlüssel zum Carsharing von Stadtteilauto dient. Wer den Bahnhof nur gelegentlich anfährt, findet neben der Leezenbox außerdem Fahrradbügel für 22 Räder sowie elf Parkplätze, davon einer für mobilitätseingeschränkte Personen. Die Busse der Linien 15 und N84 können seit Fertigstellung der Mobilstation wieder näher am Bahnsteig halten und bieten kurze Wege zum Umstieg zwischen Zug und Bus. Eine moderne Fahrgastinformationsanlage der Stadtwerke zeigt zudem die nächsten Abfahrtszeiten der Busse sowie der Züge in Echtzeit an. Michael Geuckler, Mitglied der Geschäftsleitung des NWL: „Der NWL fördert vorrangig Vorhaben, die der Verknüpfung von Bus, Bahn, Rad und Auto dienen, um die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu optimieren und zu vereinfachen. Das Projekt hier in Münster-Albachten ist ein gutes Beispiel für eine solche Verknüpfung.“ Ähnliche Mobilstationen zur Verknüpfung von Bahn-, Bus- und Radverkehr haben die Stadt und Stadtwerke Münster gemeinsam mit dem NWL bereits an den Bahnhöfen in Hiltrup und Roxel realisiert – mit großer Resonanz von den Nutzern. In Roxel gibt es noch wenige freie Kapazitäten, in Hiltrup sind derzeit alle Plätze in der Leezenbox belegt, die Stadtwerke führen eine Warteliste.

City Tipps

  • Allwetterzoo Münster
  • Theater Münster
  • Markt am Dom
  • Tierheim Münster
  • Der kleine Bühnenboden

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