Rubrik: Gesundheit, Medizin & Ernährung

Body und mehr - Dein EMS Training in Münster
Beauty und mehr

Body und mehr - Dein EMS Training in Münster

Rücken trainieren: Das Body und mehr Team hat sich auf die Volkskrankheit Nr. 1 spezialisiert – Rückenschmerzen und deren Folgen. Die elektrische Muskelstimulation (EMS) kann mit Hilfe von gezielten Anwendungen Dysbalancen des muskulären Systems ausgleichen. Das EMS-Training entlastet die Wirbelsäule und optimiert die Nährstoffversorgung und damit die Erholungsfähigkeit der Bandscheiben. Durch eine gezielte Aktivierung und Kräftigung der Rumpfmuskulatur ist diese Trainingsform sowohl in der Prävention, als auch der Rehabilitation optimal für einen gesunden und leistungsfähigen Körper. Ausdauer trainieren: Zusätzlich kann der Trainee ein Ausdauertraining zum normalen Fitness Training buchen. Je nach Bedarf hat der Trainee die Möglichkeit eine individuelle Ausdauereinheit (z.B. Aerobic, Step Aerobic) á 20 Min. pro Woche extra zu absolvieren. Positiver Nebeneffekt einer zusätzlichen Ausdauereinheit ist u.a. die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems. Das bringt somit den Körper in Schwung und wer wöchentlich ein bis zweimal trainiert, kurbelt seinen Stoffwechsel an. Die Beste Voraussetzungen für ein langes und sportliches Leben. Stoffwechsel verbessern: Der Stoffwechsel ist die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper. Durch einseitige Ernährung, diverse Diätversuche etc. kann unser Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten. Wir unterstützen Sie, Ihren Stoffwechsel zu verbessern. - Entzündungen, die durch inneres Bauchfett ausgelöst werden, gehen zurück - Knie, Knöchel, Hüften werden spürbar entlastet - Blutzuckerwerte verbessern sich - Schlafqualität nimmt zu - Das Verlangen nach Zucker, Stärke und Kohlenhydraten nimmt ab Gewicht reduzieren: Wenn die Kalorienzunahme höher ist als die Verbrennung ist Sport ein wichtiger Teil für eine Gewichtsreduktion. Mit der entsprechenden Muskelbewegung wird der Stoffwechsel besser und die Muskelmasse nimmt langsam zu. Wenn das Trainingsziel heißt sein eigenes Wunschgewicht zu erreichen, dann betrifft dies meistens auch eine Ernährungsumstellung. Wir erstellen gerne einen passenden Ernährungsplan. Wohlbefinden steigern: Vorteile der Stoffwechselkur, über die berichtet wurden: - Entsäuerung, Entgiftung des Körpers, Zellregeneration durch Vitalstoffe - Regulierung des Blutdruckes - Eindämmen der Allergieempfindlichkeit - Anti-Aging Effekt - gesundes und schnelles Abnehmen - extrem schnelle Erfolge genau an den Problemzonen (Depotfette) - keine Heißhungerattacken und kein Hungergefühl - volle Leistungs- und bessere Konzentrationsfähigkeit - kein Abbau von Muskulatur - „gut drauf sein“, - Gesichts- und Körperkonturen werden gestrafft - Haut sieht frisch und geglättet aus - Cellulite verbessert sich - Große Nachhaltigkeit durch Umprogrammierung des Stoffwechsels - Keine Mangelerscheinungen durch die Zufuhr hochwertigster Vitalstoffe Muskeln aufbauen: Beim EMS-Training werden die Muskelgruppen mit Hilfe unterschiedlich starker bioelektrischer Impulse stimuliert. Diese werden mittels Elektroden der Funktionsweste an die einzelnen Muskeln übermittelt. Diese Impulse werden mit Hilfe von verschiedenen Übungen noch deutlich verstärkt. So reicht bereits eine 20-minütige Trainingseinheit in der Woche, um den Körper für die zahlreichen Herausforderungen des Alltags fit zu machen. Diese Trainingseinheit wird vom Personal-Trainer ganz individuell für den Trainee gestaltet. Wir freuen uns auf deinen Besuch. Weitere Infos findet Ihr auf unserer Internetseite.
Herzlich Willkommen in aqua vitalis
aqua vitalis

Herzlich Willkommen in aqua vitalis

Das aqua vitalis ist entstanden aus der Schwimmschule aqua maris, die es seit 1979 in Münster gibt. Es wird geleitet von Ulla Kramwinkel und Dr. Erhard Schacht, die beide Inhaber sind. Schwimmschule und Physiotherapie-Praxis sind eine einmalige Symbiose von Sport und Bewegung an Land und im Wasser. Die ganzheitlichen Gesundheitsprogramme sind in Münster etwas ganz Besonderes. Sie basieren auf der nunmehr 30-jährigen Erfahrung der beiden Betreiber. Eine der erfahrensten Schwimmschulenbetreiberinnen Deutschlands Ulla Kramwinkel ist eine der ältesten Schwimmschulbetreiberinnen Deutschlands. Sie hat vielen kleinen und großen Menschen das Schwimmen beigebracht. Babyschwimmen ist ihre große Leidenschaft seit über 30 Jahren und sie ist auch Autorin des Buches „Die kleine Schwimmschule“, erschienen im Coppenrath Verlag, Münster. Sie hat zwischenzeitlich 3 Schwimmschulen betrieben in Osnabrück, Neuenkirchen bei Rheine und in Münster. Sie bildet intern und extern Aquapädagogen aus und ist Gründungsmitglied des Vereins aller privaten Schwimmschulen Deutschlands (bvap seit dem Jahr 2000). Ulla Kramwinkel bietet seit 5 Jahren spezielle und auch in Münster einmalige Floating-Sessions an für Schwangere, für Paare, für Patienten und Menschen, die sich tief entspannen und verwöhnen lassen wollen. Das ganzheitliche aqua vitalis Gesundheitskonzept Dr. Erhard Schacht ist medizinischer Leiter des aqua vitalis. Als Physiotherapeut, Mediziner, Heilpraktiker (Physiotherapie), Sportwissenschaftler und Biologe mit 15 jähriger Lehrtätigkeit an der Schule für Physiotherapie der Uniklinik Münster, hat er sich 2009 mit seiner eigenen Praxis im aqua vitalis in Münster-Mauritz niedergelassen. Neben den klassischen Behandlungsmethoden der modernen Krankengymnastik ist er besonders spezialisiert und erfahren in den Bereichen Magnetfeld-, Elektro- und Schmerztherapie sowie der Quantenheilung. Die von Dr. Schacht angewandten ganzheitlichen Therapieformen basieren auf naturheilkundlicher Basis und sind der Weg in die Zukunft einer nachhaltigen Gesundheit, für die jeder von uns selbst verantwortlich ist. Gerade wenn es um den eigenen Körper, das Wohlbefinden und die Gesundheit geht, stellt man höchste Ansprüche. Für jeden Kunden und Patienten das Optimale herauszufinden – das hat sich das aqua vitalis zum Ziel gesetzt. Nur wenn der Körper im Gleichgewicht ist, verfügt er über ausreichend Energie, um äußere Einflüsse auszugleichen und somit Krankheiten abzuwehren. Das kompetente Team des aqua vitalis, bestehend aus hervorragend ausgebildeten Physio- und Sporttherapeuten, Sport- und Gymnastiklehrern sowie Motopäden unterstützt kranke wie gesunde Menschen dabei, wieder gesund zu werden und gesund zu bleiben! Es gibt im aqua vitalis zahlreiche Kurse und Angebote zur Prävention und Rehabilitation. Die Praxis von Dr. Schacht ist ein lizenzierter Reha-Sportbetrieb. aqua vitalis Andreas-Hofer-Str. 72-76 48145 Münster Telefon: 0251 - 13 23 100 Telefax:0251 - 13 23 101 E-Mail: info@aqua-vitalis.de Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite.
Medizin 4.0: Digitalisierung in der Augenheilkunde soll Qualität sichern und Forschung erleichtern
LFP Redaktion

Medizin 4.0: Digitalisierung in der Augenheilkunde soll Qualität sichern und Forschung erleichtern

Die Präsidentin der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft (DOG) und Direktorin der Klinik für Augenheilkunde am UKM (Universitätsklinikum Münster), Prof. Nicole Eter, hat sich den Aufbau eines digitalen Patientenregisters für alle Sektoren der Augenheilkunde in Deutschland gesetzt. Die Umsetzung soll Forschung erleichtern und Qualitätssicherung in dem Fach möglich machen. Frau Prof. Eter, Deutschland hat Nachholbedarf im Bereich Digitalisierung – gilt das auch für die Medizin und ihr Fach, die Augenheilkunde? Wir haben einen Riesenbedarf! Wenn man über Digitalisierung in anderen Sparten berichtet, dann sind die alle schon ein bisschen weiter als in der Medizin. Natürlich ist das Thema Datenschutz bei uns immer noch mal komplizierter als beispielsweise in der Industrie. Da spielen die berechtigten Ängste der Patienten mit hinein: Was passiert mit meinen Daten? Wir haben zurzeit in vielen niedergelassenen Praxen eine elektronische Patientenakte. Die Krankenhäuser dagegen haben ihre Klinikinformationssysteme mit vielen Subsystemen. Aber der Austausch findet nicht statt. So sind wir nicht mal als übergeordnete Fachgesellschaft in der Lage beispielsweise zu sagen: Wie viele Katarakt-Operationen werden überhaupt gemacht? Die Zahlen werden nirgendwo zusammengetragen. Wir haben in unserem Gesundheitssystem eben die unterschiedlichen Sektoren von ambulanter und stationärer Versorgung, die nicht gut miteinander verzahnt sind. Da steht der stationäre Sektor recht gut dar – der ambulante aber muss aufholen. Welche Auswirkungen hat der mangelnde Austausch? Wir haben nicht mal die Basisdaten für die Qualitätssicherung unserer Behand-lungsstandards. Wir haben keine Zahlen! Selbst die Krankenkassen haben keine veritablen Daten, denn wir haben ja den System-Unterschied zwischen der gesetz-lichen und der privaten Krankenkasse. Da werden ambulante Operationen nach Selektiv-Verträgen abgerechnet oder nach dem Vergütungssystem der Vertragsärzte. Kurzum: Das ist alles ein großer Blumenstrauß an Daten ohne Gesamtüberblick. Andere europäische Länder haben ein eher nationales Gesundheitssystem: Da laufen alle Zahlen zusammen. Wir hoffen nun bei der DOG, dass die Errichtung der Telematik-Infrastruktur von Seiten der Politik weiter vorangetrieben wird, so dass eine Vernetzung technisch einfacher ist. Dazu soll jetzt zum 1. Januar 2019 ein wichtiger Schritt getan werden. Zugangsberechtigt wäre nur Personal aus Heilberufen und die Daten würden über eine gesicherte, verschlüsselte Datenleitung ausgetauscht. Wie kann man den entsprechenden Datenschutz für die Patienten garantieren? Die Patientenidentität wird nicht preisgegeben, d.h. dass niemand mit Klarnamen in einem Patientenregister auftauchen wird. Die Patienten werden pseudonymisiert, d.h. sie bekommen eine Nummer zugeteilt, sodass man sie sektorübergreifend im Register weiterverfolgen kann. Was wir uns wünschen ist, dass wir Patientendaten auf der Grundlage des neuen europäischen Datenschutzrechts sammeln und zu Forschungszwecken weiterverwenden dürfen. Dem muss der Patient einmalig ausdrücklich zustimmen und kann es natürlich ebenso ablehnen oder jederzeit widerrufen. Der Server des Patientenregisters steht in Deutschland, sodass gesichert ist, dass die Daten im Land bleiben. Patienten müssen wissen, dass sie durch das Register keinen Nachteil haben sondern den Vorteil: Denn durch die Versorgungsforschung, die wir dann betreiben können, erreichen wir eine Verbesserung des medizinischen Fortschritts, der letztendlich ja allen wieder zu Gute kommt. Auch die technischen Grundlagen für ein digitales Patientenregister sind derzeit sehr unterschiedlich… Das ist in der Tat so. Wir haben im niedergelassenen Bereich unterschiedliche elektronische Akten. Wir haben Kliniken in der Augenheilkunde, die noch gar keine elektronische Akte haben. Wir müssen also in der Lage sein, aus unterschiedlichen Systemen Daten zu ziehen, und das am besten automatisiert. Eine händische Patientendateneingabe ist in der Praxis nicht durchführbar. Das heißt technisch muss das System des digitalisierten Patientenregisters immer an das vorhandene System angedockt sein: Moderne IT-Lösungen können das und wir lassen als DOG gerade eine solche Lösung erarbeiten. Was kostet das? Zunächst muss, wie gesagt, die Infrastruktur überall eingerichtet sein. Auf der Seite der Niedergelassenen und im Krankenhausbereich würde man Konnektoren brauchen und zusätzlich Kartenlesegeräte. Für die Infrastrukturkosten des Patientenregisters kommt die DOG auf. Haben wir also in einigen Jahren ein funktionierendes Register in der Augenheilkunde? Ich hoffe, dass das wesentlich schneller geht. In den USA hat man innerhalb des dortigen Systems rund 200 verschiedene abzufragende Parameter festgelegt. Bei uns wird da vieles identisch sein: Sehkraft, Augeninnendruck etc. Da wollen wir noch in diesem Sommer eine erste Struktur für uns haben. Haben wir also in einigen Jahren ein funktionierendes Register in der Augenheilkunde? Ich hoffe, dass das wesentlich schneller geht. In den USA hat man innerhalb des dortigen Systems rund 200 verschiedene abzufragende Parameter festgelegt. Bei uns wird da vieles identisch sein: Sehkraft, Augeninnendruck etc. Da wollen wir noch in diesem Sommer eine erste Struktur für uns haben.
„Das Leben wieder spüren!“
LFP Redaktion

„Das Leben wieder spüren!“

Münster - Mit dem Rennrad durch die Pyrenäen: Patienten des UKM Hirntumorzentrums erzählen von ihren persönlichen Reise- und Erfolgserlebnissen. Monika Edelkötter ist eine von ihnen. Trotz Hirntumor mit dem Rennrad durch die Pyrenäen? Monika Edelkötter hat gewagt, was sich viele Gesunde nicht zutrauen. „Erst hatte ich Zweifel, ob das klappt“, so die Münsteranerin. „Aber ich habe es geschafft!“ Bei der Infoveranstaltung „Wieder unterwegs! Von der Klinik in die Welt“ des UKM Hirntumorzentrums am Samstag, 16. Juni 2018, anlässlich des diesjährigen Welthirntumortags möchte sie nun gemeinsam mit anderen Betroffenen von ihren Reiseerlebnissen, von Schwierigkeiten und schönen Momenten berichten – und damit Mut machen. Vor drei Jahren war die inzwischen 51-Jährige beim Joggen mit ihrem Freund zusammengebrochen. „Erst fing meine rechte Hand an zu kribbeln, dann war der ganze Arm wie gelähmt. Plötzlich konnte ich nicht mehr sprechen“, erinnert sie sich. „Es hat nur ein paar Minuten gedauert.“ Doch als die Ärzte ihr mitteilten, dass ein Glioblastom, ein bösartiger Hirntumor, die Ursache war, veränderte das von jetzt auf gleich ihr Leben. „Die Diagnose Hirntumor reißt vielen zunächst den Boden unter den Füßen weg“, weiß Privat-Dozentin Dr. Dorothee Wiewrodt, Neurochirurgin und Psychoonkologin im UKM Hirntumorzentrum. „Zu den mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung verbundenen Ängsten und Unsicherheiten kommt die Furcht vor der Operation, körperlichen Einschränkungen, epileptischen Anfällen oder auch Persönlichkeitsveränderungen.“ Auch Monika Edelkötter konnte nach einer Wach-OP, bei der der Tumor weitestgehend entfernt wurde, zunächst nicht gehen und nicht richtig sprechen. Verzweifeln kam für sie trotzdem nicht in Frage. Während ihrer Behandlung am UKM (Universitätsklinikum Münster) erfuhr sie von den Begleittherapien für Hirntumorpatienten, zu denen neben Gesprächs- auch Kunst- und Sportangebote zählen. Besonders das persönliche Trainingsprogramm von Ralf Brandt, Sportwissenschaftler und Diplom-Trainer, reizten die sportbegeisterte Frau. Parallel zur noch laufenden ambulanten Radiochemotherapie begann sie, ein- bis zweimal wöchentlich intensiv zu trainieren. Im Mittelpunkt standen Ausdauer, Kraft und Koordination. „Neben den Fortschritten ist eine kontinuierliche Trainingskontrolle wichtig“, betont Brandt. „Die Übungen sollen heraus-, aber nicht überfordern.“ Die Trainingserfolge halfen Edelkötter, Selbstvertrauen und Lebensqualität wiederzugewinnen, und ermutigten sie, die vierwöchige Tour durch die Pyrenäen zu wagen. Bis zu 80 Kilometer am Tag fuhr sie gemeinsam mit ihrem Freund durch die Berge. „Beim Radfahren bin ich so leicht, es geht so einfach und so schnell“, erzählt sie. „Da kann ich das Leben wieder spüren!“ Wieder unterwegs! Von der Klinik in die Welt Samstag, 16.06.2018, 10-14 Uhr, Restaurant Bakenhof (Roxeler Str. 376, Münster), Eintritt frei. Anmeldung: Dorothee.Wiewrodt(at)­ukmuenster(dot)­de
Münster erstmals Veranstaltungsort der Tagung „EURO-GUCH“
LFP Redaktion

Münster erstmals Veranstaltungsort der Tagung „EURO-GUCH“

Münster - Rund 300 Experten aus ganz Europa und Übersee treffen sich an diesem Wochenende im Schloss der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zur offiziellen Jahrestagung der europäischen Gesellschaft für Kardiologie zum Thema "Erwachsene mit angeborenem Herzfehler“. Für den Standort Münster ist es eine besondere Auszeichnung. „Wir reihen uns als Ausrichter neben Städten wie Mailand, München und London ein“, freut sich Prof. Dr. Gerhard-Paul Diller von der Klinik für Kardiologie III: Angeborene Herzfehler (EMAH) und Klappenerkrankungen am UKM (Universitätsklinikum Münster), der die Konferenz gemeinsam mit Klinikdirektor Prof. Dr. Helmut Baumgartner und Prof. Michael A. Gatzoulis vom Royal Brompton Hospital London organisiert. Die Gästeliste des „EURO-GUCH 2018“ reicht bis nach Japan, es sprechen neben den europäischen Experten namhafte Referenten aus den USA und Kanada. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf neuartigen therapeutischen Strategien, Herzversagen, interventionellen und chirurgischen Therapien. Denn Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern bilden eine rasch wachsende Patientengruppe, da aufgrund des medizinischen Fortschritts immer mehr Patienten deutlich älter werden als früher, wenn Betroffenen oftmals kein Leben über das Kindes- oder Jugendalter hinaus möglich war. „Es sind Kardiologie-Patienten mit lebenslangen und einzigartigen Anforderungen. Gerade für dieses spezielle, sich nach wie vor entwickelnde Fachgebiet ist ein internationaler Austausch und das Bündeln von Wissen eine enorme Bereicherung“, sagt Baumgartner, dessen Klinik bei der Gründung im Mai 2008 die bundesweit erste selbstständige Klinik für EMAH-Patienten war und mittlerweile international einen sehr guten Ruf genießt. Mehr Informationen unter http://wp1.euroguch.com/
Kreative Köpfe: Dritter Platz beim bundesweiten Ideen-Kongress geht an UKM-Mitarbeiterin
LFP Redaktion

Kreative Köpfe: Dritter Platz beim bundesweiten Ideen-Kongress geht an UKM-Mitarbeiterin

Münster - Dass Mitarbeitende oft die besten Ideen zur Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens beitragen können, zeigt jetzt ein Beispiel aus dem UKM (Universitätsklinikum Münster): Um die Datenverarbeitung bei der Behandlung ausländischer Patienten ohne Versichertenkarte zu optimieren, hat Mitarbeiterin Bianca Stühmer aus dem Internationalen Patientenmanagement ein neues Erfassungstool zum Adress- und Rechnungsmanagement eingeführt. Für ihre Idee wurde sie diese Woche beim bundesweiten Deutschlandkongress Ideenmanagement in Fulda mit dem dritten Platz in der Kategorie „Administration und Verwaltung“ ausgezeichnet. „Frau Stühmers Engagement steht beispielhaft für die zahlreichen tollen Ideen und Verbesserungen, die am UKM täglich durch Kolleginnen und Kollegen angestoßen werden. Wir freuen uns sehr über die damit verbundene Wertschätzung für unser Ideenmanagement“, sagt Dr. Daniel Steinke, Ideenmanager am UKM. Neben Platz 3 bundesweit wurde Bianca Stühmer, die seit 2010 am UKM tätig ist, Mitte Februar bereits bei der klinikinternen Prämienvergabe des Ideenmanagements ausgezeichnet. Die Idee der Diplom-Kauffrau gehört damit zu den erfolgreich umgesetzten Verbesserungsvorschlägen innerhalb des UKM – im Jahr 2017 sind alleine 1174 Vorschläge von Mitarbeitern eingereicht worden. Der neue Prozess, der bereits seit einem halben Jahr etabliert ist, optimiert die Patientenaufnahme am UKM. „Diese wird von der jeweiligen Abteilung durchgeführt, aber das ist bisher nicht einheitlich geschehen. Deshalb sind bei manuell einzutragenden Patienten, zumeist aus dem Ausland und ohne Versichertenkarte, oftmals Lücken entstanden“, erklärt Stühmer. „Bei meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass durch eine tägliche Abfrage in unserer Datenbank nach der ausländischen Adresse hier relativ schnell und mit vertretbarem Aufwand nachgearbeitet werden kann. Da die Patienten meist nur ein paar Tage in Behandlung sind, können auf diese Weise fehlende Unterlagen für die Abrechnung deutlich einfacher und zeitnaher angefordert werden. Das spart nicht nur Geld, sondern vor allem auch eine aufwändige Nachrecherche.“ Der Vorschlag zeigt, wieso das Ideenmanagement seit vielen Jahren am UKM groß geschrieben wird. „Wenn es um die Verbesserung alltäglicher Abläufe geht, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häufig die besten Berater“, weiß Steinke. Über 11.700 Mal haben am Klinikum bereits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Vorschläge eingereicht – mit durchschlagendem Erfolg: Mehr als zehn Millionen Euro konnten auf diese Weise bislang eingespart und zahlreiche Verbesserungen in der Patientenversorgung und in den Arbeitsabläufen umgesetzt werden.
Hilfe für Hunderte: Krankenversicherung schafft Anspruch auf Gesundheitsversorgung
LFP Redaktion

Hilfe für Hunderte: Krankenversicherung schafft Anspruch auf Gesundheitsversorgung

Münster - Die Clearingstelle "Klar für Gesundheit" konnte bereits im ersten Jahr des Modellversuchs 118 Ratsuchende in eine Krankenversicherung vermitteln. "Hinter dieser Zahl verbergen sich auch noch Ehepartner und Kinder, die dann automatisch mitversichert werden konnten. Insgesamt konnten durch die Beratung also noch deutlich mehr Menschen in eine Krankenversicherung vermittelt werden. Das ist ein enormer Erfolg", so Merle Heitkötter vom städtischen Gesundheitsamt. Gemeinsame Träger des dreijährigen Projekts sind der Caritasverband für die Stadt Münster, die Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender (GGUA) und das Gesundheitsamt. Gefördert wird die Clearingstelle vom NRW-Gesundheitsministerium. Keine Krankenversicherung zu haben, das heißt beim ersten Anflug von Fieber oder Kopfschmerzen mit der Angst im Nacken zu leben, dass das die Vorboten einer persönlichen Katastrophe sein könnten. Hunderte Menschen mit nur eingeschränktem Zugang zur Gesundheitsversorgung sind davon auch in Münster betroffen. Krankheit, Schwangerschaft oder eine behandlungsbedürftige Verletzung können für sie zur Existenzbedrohung werden. Die Clearingstelle recherchiert für die Ratsuchenden mit detektivischem Spürsinn und langem Atem: Gibt es noch Ansprüche aus dem Herkunftsland? Kann durch Klärung des Aufenthaltsstatus oder Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ein neuer Anspruch begründet werden? Momentan läuft für mehr als 80 Menschen ein Beratungsverfahren. Der Erfolg des Projekts spricht sich herum, laufend melden sich weitere Ratsuchende. Zwei Drittel der Ratsuchenden sind im erwerbsfähigen Alter von 25 bis 64 Jahren. Auch Kinder und Jugendliche wurden über ihre Eltern mitberaten. Gut die Hälfte der Ratsuchenden waren EU- Bürgerinnen und -Bürger, insbesondere aus Bulgarien und Rumänien. Zu jeweils rund zehn Prozent sprachen aber auch Deutsche, Papierlose, Geflüchtete und sogenannte Drittstaatsangehörige vor. "Jeder Fall ist ein Einzelschicksal, häufig verknüpft mit dem Wohl und Wehe eines ganzen Familienverbandes", erläutert Freddy Kika von der GGUA. Stefanie Glaßmeier vom Caritasverband: "Manche Schicksale gehen einem sehr nahe, und die Ratsuchenden sind uns für die Hilfe sehr dankbar." Zum Beispiel wurde es durch die Clearingstelle möglich, dass ein 58-jähriger Mann mit der Diagnose Lungenkrebs würdevoll in einem Hospiz sterben konnte. "Ohne uns wäre er durchs System gerutscht und hätte keine palliative Schmerzbehandlung bekommen können", erinnert sich Stefanie Glaßmeier. Trotz dieser engagierten Arbeit wird es weiterhin Menschen geben, deren Versicherungsschutz nicht oder nicht schnell genug hergestellt werden kann. Wenn diese eine Notfallbehandlung benötigen, vermittelt die Clearingstelle an die "Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung". Zur Finanzierung von dort eingeleiteten Behandlungen hat die Stadt 2017 einen Notfallfonds eingerichtet, in den sie jährlich 25 000 Euro einzahlt. Offene Sprechstunden der Clearingstelle sind jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr in der Caritas-Außenstelle, Goldstraße 30, sowie jeden Montag und Donnerstag von 9.30 bis 12.30 Uhr bei der GGUA. Im Haus der Wohnungslosenhilfe und bei der Malteser Medizin bietet die Clearingstelle ebenfalls regelmäßig Sprechstunden an. Information: Gesundheitsamt, Merle Heitkötter, Heitkoetter@stadt-muenster.de, 02 51/4 92-53 88.

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