Rubrik: Beruf, Karriere & Bildung

Das Annette fördert Schüler, „die mehr Futter brauchen“
LFP Redaktion

Das Annette fördert Schüler, „die mehr Futter brauchen“

Dülmen - Es gibt sie in jeder Klasse, die Schüler, „die mehr Futter brauchen“, wie es Ursula Ellenbracht formuliert. Sie leitet das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium , das mit Hilfe von Bund und dem Land NRW besondere Talente in den Klassenzimmern stärker fördern möchte. Das Dülmener Gymnasium gehört seit Ende Januar zu bundesweit 300 Schulen, die an der Initiative „Leistung macht Schule“ (LemaS) teilnehmen. Über erste Eindrücke informierten sich der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann und das Landtagsmitglied Dietmar Panske. Jeweils 125 Millionen Euro stellen das Bundesbildungsministerium und die Länder für LemaS bereit. In einem mehrstufigen Auswahlprozess hat das Annette vom Land den Zuschlag für die Teilnahme erhalten, auch weil es bereits eine Menge Erfahrung mit Angeboten für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler habe, wie Ursula Ellenbracht den beiden CDU-Politikern erklärte. Begleitet wurden sie von der stellvertretenden Bürgermeisterin Annette Holtrup und Veronika Büscher, der stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes. Zu den bisherigen Angeboten gehören eine mathematisch-naturwissenschaftliche Herbstakademie, die Möglichkeit zum Erwerb zusätzlicher Sprachzertifikate oder Mentorenprogramme, bei denen ältere Schüler schon mit Viertklässlern Matheaufgaben durchgehen. Das Gymnasium hat bereits 2009 als erste Schule im Kreis Coesfeld das Gütesiegel „individuelle Förderung“ erhalten. Mit dem auf zehn Jahre angelegten Programm LemaS wird die Begabtenförderung nun stärker in den Unterricht integriert. „Projekte in Mathematik, Deutsch und Erdkunde“ habe die Schule ins Auge gefasst, erläuterte der stellvertretende Schulleiter Joachim Höck. Begleitet wird das Annette dabei, wie alle teilnehmenden Schulen, von einem Forschungsverbund aus insgesamt 15 Universitäten. Beeindruckt zeigten sich die heimischen Abgeordneten über das Engagement der Lehrer. „Die Zustimmung im Kollegium ist groß“, unterstrich LemaS-Koordinator Ulrich Staarmann. Doch nicht nur auf die Lehrer, auch auf eine moderne technische Infrastruktur kommt es an. Die Dülmener CDU sieht den Bedarf, das Gymnasium ans Glasfasernetz anzuschließen – was die Große Koalition bundesweit mit zehn Milliarden Euro fördert. „Wir pushen das“, versicherte Annette Holtrup. Henrichmann und Panske wollen sich regelmäßig über die Umsetzung von LemaS informieren und sicherten ihre Unterstützung zu.
Intensive Einblicke in Schulpolitik und Schulwesen
LFP Redaktion

Intensive Einblicke in Schulpolitik und Schulwesen

Kreis Coesfeld - „Solche Unterlagen werden einem Archiv wirklich nicht jeden Tag angeboten“, freuten sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Kreisarchivarin Ursula König-Heuer über den neuesten Zugang. Die Dokumente sind zwar noch nicht alt, können aber für die Erforschung der Bildungsgeschichte im Kreis Coesfeld künftig sehr interessant sein: Denn die Akten spiegeln die Entwicklung der Schulpolitik und des Schulwesens aus gewerkschaftlicher Sicht wider, nicht aus der Ministerial- oder Verwaltungsperspektive. Dr. Felix Volmer, langjähriger Vorsitzender des Kreisverbandes Coesfeld-Lüdinghausen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), übergab nun dem Archiv die Unterlagen aus seiner aktiven Zeit. Die Anfänge des heutigen Kreisverbandes reichen 55 Jahre zurück. Im Jahr 1963 ist er in Dülmen von mehreren Lehrern unter dem Namen „GEW-Ortsverband Coesfeld“ gegründet worden. Vorsitzender war Günter Bleck aus Dülmen, Kassiererin Rita Prochnow, ebenfalls aus Dülmen. Als die Mitgliederzahl wuchs, wurde er zum „GEW-Kreisverband Coesfeld“. Mit der Auflösung des Kreises Lüdinghausen im Rahmen der Kommunalen Neugliederung 1975 wurden diejenigen Kommunen übernommen, die zum neuen Kreis Coesfeld gehörten. Dementsprechend wurde der Name in GEW-Kreisverband Coesfeld-Lüdinghausen geändert. Neuer Vorsitzender wurde im folgenden Jahr Felix Volmer aus Lette, der das Amt bis 1987 innehatte. Auch im Bezirksausschuss Münster sowie im Landesvorstand NRW war der Volksschullehrer äußerst aktiv. Mit vielfältigen Info-Veranstaltungen und Aktionen informierte der Kreisverband in den 1970er- und 1980er-Jahren über aktuelle Entwicklungen der Düsseldorfer Schulpolitik und kritisierte aus seiner Sicht Missstände und Fehlentwicklungen. Themen waren unter andrem Lehrerabbau und Lehrerarbeitslosigkeit. Er nahm Stellung zu organisatorischen und inhaltlichen Fragen, wie etwa Gesamtschule, Kooperative Schule, Zeugnisse ohne Zensuren oder 10. Pflichtschuljahr. Zur Verbreitung seiner Standpunkte gab der Kreisverband unter Federführung der Gruppe für Öffentlichkeitsarbeit im Jahr 1978 zum ersten Mal seine GEW-Zeitung „ein-blick“ heraus. Die Zeitung gibt es heute nicht mehr; der Kreisverband, der sich nun GEW NRW-Kreisverband Coesfeld nennt, hat zurzeit etwa 500 Mitglieder. Kürzlich meldete er sich zum Teilstandort der Anne-Frank-Gesamtschule in Billerbeck in der Presse zu Wort. Felix Volmer wurde 1939 als sechstes von sieben Kindern in eine kleinbäuerliche Familie auf dem Coesfelder Brink geboren. Nach dem Besuch der Volksschule wechselte er zum Jungen-Gymnasium (Nepomucenum) nach Coesfeld, wo er das Abitur ablegte. Es folgte ein Jahr Wehrdienst, anschließend absolvierte er ein Studium an der Katholischen Pädagogischen Hochschule in Münster. Als Lehrer war er an der Volksschule Lette (später Hauptschule Coesfeld-Lette) und an der Hauptschule Coesfeld tätig, bis er 2003 in den „Ruhestand“ ging. Die anschließende Zeit nutzte er für die Erarbeitung seiner Dissertation „Emanzipierte Schul- und Bildungspolitik in Nordrhein-Westfalen. Auf dem Weg von der zentralen zur regionalen Schul- und Bildungspolitik“, mit der er 2012 promoviert wurde.
Nachwuchs für Unternehmen gewinnen - Schülerinnen und Schüler schnuppern in Berufe
LFP Redaktion

Nachwuchs für Unternehmen gewinnen - Schülerinnen und Schüler schnuppern in Berufe

Kreis Coesfeld - Ein Tag als Handwerker, Erzieher oder IT-Spezialist? Einen intensiven Einblick in den Alltag vieler spannender Berufe erhalten Schülerinnen und Schüler durch die Berufsfelderkundung. Wie schon in den vergangenen Jahren startet die Schülerschaft der achten Klassen auch im Kreis Coesfeld wieder zu solchen Tagespraktika, um drei verschiedene Arbeitsfelder und Unternehmen kennenzulernen. Stichtag für die jungen Leute ist der 29. Januar 2018: Ab dann können die Plätze im Internet-Portal gebucht werden. Die Berufsfelderkundungen sind ein wichtiger Baustein im landesweiten Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), das den jungen Menschen dabei helfen soll, sich Richtung Wunschberuf zu orientieren. Schon 820 Plätze haben Betriebe, soziale Einrichtungen und Verwaltungen für dieses Jahr im Kreis Coesfeld bereitgestellt – auch im eigenen Interesse: Denn ihre Wettbewerbsfähigkeit hängt auch von gutem und motiviertem Nachwuchs ab. Mit der Berufsfelderkundung haben Firmen und Institutionen die Möglichkeit, sich und die verschiedenen Berufe zu präsentieren. Schon vor den Osterferien starten die ersten Achtklässlerinnen und Achtklässler mit den Berufsfelderkundungen. Bis zu den Sommerferien werden sie dann an drei Tagen drei unterschiedliche Berufe kennengelernt haben. Für Handwerk und Industrie, Kitas oder andere soziale Einrichtungen und natürlich auch für Landwirtschaft und Verwaltung besteht nur noch wenige Tage die Möglichkeit, ihre Plätze für die Berufsfelderkundung anzumelden. Bewährt hat sich schon in den vergangenen Jahren das Online-Buchungsportal: Unter www.kaoa-praxis.de können mit wenig Aufwand Plätze eingestellt werden. Kurze Beschreibungen des Berufes und des Betriebes reichen schon aus. Unkompliziert führt das Portal durch die Anmeldung der Berufsfelderkundungen. Bereits registrierte Unternehmen, Betriebe und Einrichtungen aktualisieren ihre in den Vorjahren eingestellten Angebote mit wenigen Schritten.
Positiver Jahresabschluss bei den Arbeitslosenzahlen im SGB-II-Bereich
LFP Redaktion

Positiver Jahresabschluss bei den Arbeitslosenzahlen im SGB-II-Bereich

Kreis Coesfeld - Die Anzahl der von den Jobcentern im Kreis Coesfeld betreuten Arbeitslosen aus dem Rechtskreis des SGB II verringerte sich im Dezember 2017 gegenüber dem Vormonat um 67 Personen und beläuft sich auf nunmehr 1.787 Personen. Die anteilige SGB-II-Arbeitslosenquote verbleibt stabil bei 1,5 Prozent. Die Quote aller Arbeitslosen (SGB II und SGB III) im Kreis Coesfeld reduzierte sich im Monat Dezember 2017 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und fällt damit auf einen historisch niedrigen Wert von 2,7 Prozent. Derzeit werden 844 arbeitslose Frauen und 943 arbeitslose Männer von den örtlichen Jobcentern im Kreis Coesfeld betreut. „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im SGB II im Dezember zeigt sich insbesondere bei zwei Personengruppen: So sinkt die Arbeitslosenquote der unter 25-jährigen auf 1,2 Prozent, den niedrigsten Wert der letzten zwölf Monate. Und die Zahl der arbeitslosen Personen im SGB-II-Leistungsbezug mit ausländischer Staatsangehörigkeit weist einen Rückgang um 60 Personen gegenüber dem Vormonat aus“, erläutert Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau in seiner Stellungnahme zur aktuellen Arbeitsmarktsituation. „Ich bin sehr erfreut, dass es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jobcenter im Kreis Coesfeld gelungen ist, eine überaus positive Integrationsbilanz vorzulegen“, lobt Kreisdirektor Gilbeau die nicht immer einfache Arbeit in den örtlichen Jobcentern im Kreis. Sein besonderer Dank gilt auch den regionalen Betrieben, ohne deren Einstellungsbereitschaft dieser gemeinsame Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Er zeigt sich zuversichtlich, dass unter Fortführung dieser gemeinsamen Aktivitäten auch das Jahr 2018 für alle SGB-II-Leistungsbeziehende positive Integrationschancen bieten wird.
„Jugendliche ohne Grenzen“ - Ein Seminar von Flüchtlingen für Flüchtlinge
LFP Redaktion

„Jugendliche ohne Grenzen“ - Ein Seminar von Flüchtlingen für Flüchtlinge

Kreis Coesfeld - Wichtige Grundlagen für eine bessere Integration im Münsterland wurden gelegt – oder, um mit den Worten eines Teilnehmers aus Guinea zu sprechen: „Diese vier Seminare sind für mich die besten, seit ich mein Land verlassen habe.“ Denn an vier Wochenenden trafen sich (Neu-) Zugewanderte aus den elf Städten und Gemeinden des Kreises Coesfeld, um Möglichkeiten der gesellschaftlichen Partizipation zu diskutieren; zugleich wurden sie als Multiplikatoren für die politische Bildung gewonnen. Für das Projekt „Jugendliche ohne Grenzen“ waren insgesamt 20 Personen durch Ehrenamtliche aus den örtlichen Flüchtlingsinitiativen vorgeschlagen worden. Die Seminare fanden im Marienhof Baumberge in Nottuln statt. Angeboten und organisiert wurden die Veranstaltungen vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Coesfeld, dem Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“ aus Hamm. Teilnehmer waren Migranten aus den afrikanischen Staaten Eritrea und Guinea sowie aus dem Vorderen Orient. Aus Asien kamen Zugewanderte, die aus Afghanistan, Irak, Iran und Syrien stammen. „Mit diesem Projekt ist es uns gelungen, Zugewanderte als Multiplikatoren für den Kreis Coesfeld zu gewinnen“, so Cornelius Bracht, Bildungskoordinator beim KI. Ziel der Seminare war es, Ansprechpartner für andere Flüchtlinge unter den Zugewanderten zu finden. Projektleiter von „Jugendliche ohne Grenzen“ waren Nelli F. Soumaoro und Dr. Medard Kabanda; beide Seminarleiter konnten ihre eigenen Erfahrungen in der Flüchtlingspolitik und politischen Bildung mit einbringen. Eine Fortsetzung des Projektes ist noch im Frühjahr 2018 geplant. Dafür sind weitere Anmeldungen möglich. Für Rückfragen steht Cornelius Bracht beim Kommunalen Integrationszentrum unter Telefon 02541 / 18-9410 oder der E-Mail-Adresse Cornelius.Bracht@kreis-coesfeld.de zur Verfügung.
Was tun, wenn´s brennt? Anregungen und Tipps für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit
LFP Redaktion

Was tun, wenn´s brennt? Anregungen und Tipps für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit

Kreis Coesfeld - Was tun, wenn´s brennt? Anregungen und Tipps für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit zum Umgang mit vorhersehbaren Problemen und Risiken gibt es bald aus erster Hand: Gemeinsam mit zwei Experten der Jugendfeuerwehr bietet das Kreisjugendamt eine ganztägige JuLeiCa-Auffrischungsschulung am Samstag (20. Januar 2018) im Feuerwehrgerätehaus Nottuln an. Das Kürzel „JuLeiCa“ steht für die „Jugendleiter/innen-Card“ und umschreibt die Zielgruppe der Veranstaltung. Am Lagerfeuer entspannt ein Würstchen brutzeln, eine Nachtwanderung im Fackelschein unternehmen oder eine Gruselgeschichte bei Kerzenlicht hören – Feuer ist immer auch ein aufregender Begleiter auf Kinder- und Jugendfreizeiten, bei Ferienspielen oder in Jugendhäusern. Doch es gibt viele Situationen, wo nicht nur Feuer außer Kontrolle geraten kann. Zu wissen, was zu tun ist – nicht erst, wenn es brennt –, ist daher von zentraler Bedeutung für Jugendgruppenleiterinnen und -leiter. Grundsätzliches und Wissenswertes zur Vorbereitung von Freizeiten oder für die optimale Prüfung von Veranstaltungsorten, Tipps zur Unfall- und Brandverhütung, aber auch die richtigen Verhaltensregeln im Ernstfall charakterisieren den acht Unterrichtsstunden umfassenden Schulungstag. Nicht nur theoretisch werden hier Informationen zum richtigen Handeln in Notsituationen vermittelt: Die Teilnehmer sollen auch praktisch erfahren, wie man sich auf unterschiedliche Gefahrensituationen vorbereitet und für den Notfall gerüstet ist. Weitere Informationen gibt es im Jugendamt des Kreises Coesfeld unter der Telefonnummer 02541 / 18-5231. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze ist eine möglichst umgehende Anmeldung erforderlich – spätestens bis zum 11. Januar 2018. Es werden keine Teilnehmergebühren erhoben.
Kostenlose Fortbildung für Ehrenamtliche in 2018
LFP Redaktion

Kostenlose Fortbildung für Ehrenamtliche in 2018

Dülmen - Zwei kostenlose Tagesworkshops und zwei Themenabende für Vereine und Ehrenamtliche bietet die Stadt Dülmen im kommenden Jahr an. Gemeinsam mit dem Kulturbüro, der VHS, der Neuen Spinnerei und der Abteilung Schule und Sport hat Ehrenamtskoordinatorin Hildegard Streyl ein vielfältiges Programm zusammengestellt. „Wir freuen uns, die ehrenamtliche Arbeit in Dülmen erneut mit unseren Fortbildungsangeboten unterstützen zu können“, so Hildegard Streyl. Los geht es am Samstag, 24. Februar von 10 bis 16 Uhr mit einem Workshop zum Thema „Flyer und Plakate selbst gestalten“ in der Alten Sparkasse. Referentin Monika Dreike zeigt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, welche Programme sich für die Gestaltung eignen und was bei der Bildauswahl oder beim Druck beachtet werden sollte. Eigene Flyer, Plakate und Ideen können gern mitgebracht und in der Gruppe besprochen werden. Einen weiteren Tagesworkshop zum Thema „Social media marketing“ gibt es am Samstag, 3. März, von 10 bis 16 Uhr in der Alten Sparkasse. Referentin Nicole Kirchhoff möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vermitteln, welche Social Media Kanäle es neben facebook und Twitter sonst noch gibt, wie sich diese sinnvoll für die Vereinsarbeit nutzen lassen und welche Fallstricke es zu beachten gilt. Der Workshop richtet sich an Einsteiger ebenso wie an „Profis“. Einen Themenabend zur „Buchführung in Vereinen“ bietet Steuerberater Hendrik Clodius am Mittwoch, 18. April von 19.30 bis 21 Uhr in der Alten Sparkasse an. Er möchte Vereinsvertretern die Scheu vor ihren steuerlichen Pflichten nehmen und zeigt, wie Kassenwarte ihre Buchführung immer im Griff haben. „gerne anders“ lautet der Titel des zweiten Themenabends, der im Oktober 2018 in der Neuen Spinnerei stattfinden wird. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Stadtjugendpfleger Karl Lenz möchte gemeinsam mit einem Referenten von der „NRW-Fachstelle für sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit“ mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber ins Gespräch kommen, ob nicht-heterosexuelle Jugendliche bestimmte Angebote möglicherweise meiden. An diesem Abend soll es um die ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Vorurteilen gehen. Die Ehrenamtlichen werden ermutigt, sich in ihrer Haltung gegenüber dem „Anderssein“ zu überprüfen und neue Wege der Beteiligung zu erkunden. Flyer mit dem aktuellen Programm liegen ab Mittwoch, 13. Dezember in den städtischen Einrichtungen aus. Außerdem sind die Informationen online abrufbar. Alle Angebote sind kostenlos. Anmeldungen nimmt die VHS bis jeweils eine Woche vor Veranstaltungstermin unter Telefon 02594 12-400 oder direkt in der Infothek in der Alten Sparkasse entgegen. Für Fragen und nähere Informationen steht Ehrenamtskoordinatorin Hildegard Streyl unter Telefon 02594 12-563 oder per E-Mail an ehrenamt@duelmen.de gern zur Verfügung.
VHS startet mit 474 Kursangeboten ins erste Halbjahr 2018
LFP Redaktion

VHS startet mit 474 Kursangeboten ins erste Halbjahr 2018

Das neue Kursprogramm der VHS Dülmen-Haltern am See-Havixbeck ist online! Insgesamt 474 Angebote aus den unterschiedlichsten Themenfeldern hält die Volkshochschule im ersten Halbjahr 2018 bereit. Anmeldungen nimmt das VHS-Team ab sofort in den Geschäftsstellen und auf den Internetseiten der VHS entgegen. Das gedruckte Programmheft wird ab Januar verfügbar sein. Vom Wilden Westen bis in den Himalaya Mit einem gewohnt vielfältigen Veranstaltungsangebot startet die VHS in das neue Semester – die Palette reicht dabei von Sport- und Gesundheitskursen über Sprachen, EDV und berufliche Bildung bis hin zu Kunst- und Kreativangeboten sowie aktuellen gesellschaftlichen Themen. So ist am Sonntag, 14. Januar, um 17 Uhr die beeindruckende Multivisionsreportage „Abenteuerreiten in Amerika – 10.000 Kilometer unterwegs mit Pferden“ im Forum Bendix zu sehen. Hoch hinaus geht es am 18. Februar um 18 Uhr im Forum Bendix. Bergsteiger Michael Beek berichtet mit atemberaubenden Bildern von seinen Touren im Himalaya-Karakorum. Tickets für beide Veranstaltungen eignen sich übrigens bestens als Weihnachtsgeschenk! Nicht fehlen darf im Programm auch die Veranstaltung zum Holocaustgedenktag am 29. Januar. Kreativ mit Dotillism Art – entspannt mit Klangschalen Ob Goldschmieden, Nähen oder Mosaikarbeiten – im Kreativbereich ist für jedes Interesse das richtige Angebot dabei. Neu im Programm: Dotillism Art – Kunst mit Punkten. Im Gesundheitsbereich besonders gefragt sind Entspannungstechniken, wie z.B. Klangschalenmeditatiation oder die Feldenkraismethode. Im Bereich der Bewegungsangebote wird der „Krav Maga“ als Selbstverteidigungskurs am Wochenende im kommenden Semester auch in Dülmen angeboten. Die vielen Aqua-Kurse im düb werden noch bis Ende April ganz regulär laufen. Für die Zeit danach, wenn die Umbauarbeiten im düb beginnen, arbeitet das VHS-Team derzeit an einem „Baustellenprogramm.“ Schnell anmelden sollten sich alle interessierten Kinder für die Schlittschuh-Kurse, die in den Weihnachtsferien auf der Dülmener Eisbahn stattfinden. Individuelle Beratung für Sprach- und EDV-Kurse Groß ist die Auswahl von Sprachkursen an der VHS. Sie reicht von Arabisch über Italienisch bis hin zu Portugiesisch, Russisch oder Schwedisch. Neue Kurse starten auch in Englisch und Niederländisch. Welcher Kurs der Richtige ist, erfahren Interessierte bei der Sprachkursberatung am 23. Januar in Haltern am See und am 25. Januar in Dülmen. Individuelle Kursberatung gibt es auch für die zahlreichen Angebote im EDV-Bereich – vom Tastschreib-Seminar über den Umgang mit Tablet, Smartphone und Co. bis hin zur digitalen Bildbearbeitung. Bei vielen Kursen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihr eigenes Gerät mitzubringen und ganz gezielt damit zu üben. Groß ist auch die Auswahl von Samstagskursen zur beruflichen Fortbildung, z.B. in Office-Anwendungen wie Excel, Word oder Powerpoint. Nähere Informationen zu allen Kursen gibt es in den Geschäftsstellen der VHS in der Alten Sparkasse, Münsterstraße 29 in Dülmen (Telefon: 02594 12-400), in der Muttergottesstiege 6 in Haltern am See (Telefon: 02364 933-442) sowie in Zimmer 109 des Havixbecker Rathauses (02507 33-118), per E-Mail info@vhs-duelmen.de sowie im Internet unter: www.vhs-duelmen.de, www.vhs-haltern.de und www.vhs-havixbeck.de.
Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel
LFP Redaktion

Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel

Kreis Coesfeld - Nein, ein wirkliches Patentrezept für die Bewältigung des Fachkräftemangels, der sich in der Region bereits abzeichnet, hatten die beiden Gesprächspartner noch nicht. Als Thomas Banasiewicz, der neue Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Münster, nun Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr im Coesfelder Kreishaus besuchte, wurden aber ganz konkrete, gemeinsame Ansatzpunkte herausgearbeitet. Im angeregten Meinungsaustausch wurde die wichtige Rolle deutlich, die den Berufskollegs des Kreises zukommt: Der Erhalt von beruflichen Bildungsgängen „in der Fläche“ sei entscheidend, um der Abwanderung junger Menschen zu begegnen, waren sich beide einig. Die exzellenten, fast schon an Vollbeschäftigung grenzenden Arbeitsmarktdaten des Kreises Coesfeld dürften nicht dazu verführen, dass sich alle Akteure entspannt zurücklehnen – ganz im Gegenteil: Eine proaktive Arbeitsmarktpolitik und Vernetzung in der Region sei wichtiger denn je. Um Fachkräfte und ihre Familien für den Zuzug ins Münsterland zu gewinnen, seien weiche Standortfaktoren wie Bildung und Kulturangebot, aber auch der Ausbau des ÖPNV oftmals entscheidend. Auch die Ausweisung von Bauland für junge Familien sei eine wichtige Stellschraube. Im Sommer war Thomas Banasiewicz zum neuen HWK-Hauptgeschäftsführer gewählt worden. Nach verschiedenen Berufsstationen in Wissenschaft und Wirtschaft kam der Diplom-Volkswirt im Januar 2002 zur HWK. Der gebürtige Münsterländer aus Rheine war dort bis zur Wahl als Geschäftsführer für den Geschäftsbereich "Personal, Finanzen und Ressourcenmanagement“ verantwortlich.
Brückenschlag zwischen den Kreisen Ostprignitz-Ruppin und Coesfeld - Auszubildenden-Besuchsprogramm wird fortgesetzt
LFP Redaktion

Brückenschlag zwischen den Kreisen Ostprignitz-Ruppin und Coesfeld - Auszubildenden-Besuchsprogramm wird fortgesetzt

Kreis Coesfeld - Es ist eine Begegnung mit Tradition: Auch im Jahr 2017 setzen der Landkreis Ostprignitz-Ruppin (OPR) und der Kreis Coesfeld ihr gegenseitiges Besuchsprogramm für Auszubildende fort. Diesmal sind Lara Levina Goldschmidt und Franziska Kiebert, beide Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr als Verwaltungsfachangestellte, beim Kreis Coesfeld zu Gast. Im letzten Jahr besuchten zwei Coesfelder Kolleginnen den Partnerkreis in Brandenburg. Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, der ebenfalls in 2016 mit seinen Führungskräften nach Neuruppin reiste, traf die beiden Besucherinnen nun zum Gespräch im Kreishaus. Thematisch stand dabei die geplante Kreisgebiets- und Verwaltungsstrukturreform im Mittelpunkt, die derzeit im brandenburgischen Partnerkreis ansteht. Das lud zu einer Spekulation über den neuen Kreissitz ein und legte auch einen kurzen Rückblick auf die Fusion der alten Kreise Coesfeld und Lüdinghausen im Jahre 1975 nahe. Dabei betonte Dr. Schulze Pellengahr, dass trotz einer solchen Fusion gute Nachwuchskräfte keine Zukunftsängste haben sollten: Beim aktuellen Fachkräftemangel komme es stets auf motivierte Auszubildende an. Lara Levina Goldschmidt und Franziska Kiebert werden in den kommenden zwei Wochen einen umfangreichen Einblick in die Kreisverwaltung Coesfeld erhalten: Sie durchlaufen unterschiedliche Abteilungen, erkunden das Kreisgebiet und haben sogar einen Forschungsauftrag: Sie untersuchen die Abläufe in der Geschäftsbuchhaltung auf Ähnlichkeiten und Unterschiede im Vergleich zu den Prozessen, die ihnen bekannt sind. Für die Feiertage in der kommenden Woche erhielten sie verschiedene örtliche Veranstaltungstipps, um „Land und Leute“ näher kennenzulernen. Dr. Schulze Pellengahr wertet den Austausch junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als große Chance, aus den Kenntnissen und Arbeitsweisen der jeweils anderen Seite wertvolle Hinweise und Anregungen für die eigene Tätigkeit zu erhalten – auch auf Leitungsebene: Im Frühjahr 2018 erwartet Dr. Schulze Pellengahr seinen Landratskollegen Ralf Reinhardt zu einem übergreifenden Austausch.

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