Einfach 30 Tage Geld Leihen Scyscraper

 

Rubrik: Versicherung & Finanzen

Oberbürgermeister Lewe und Stadtkämmerer Reinkemeier legen Haushaltsplanentwurf 2018 vor
LFP Redaktion

Oberbürgermeister Lewe und Stadtkämmerer Reinkemeier legen Haushaltsplanentwurf 2018 vor

Münster - Steigende Steuereinnahmen und Entlastungen durch Land und Bund eröffnen mit dem Haushaltsplanentwurf 2018 der Stadt Münster die Chance, bei Fortführung der Konsolidierung den Haushaltsausgleich zu erreichen. Derzeit plant die Stadtverwaltung noch mit einem Defizit in Höhe von 21,2 Mio. Euro für das Haushaltsjahr 2018. "Die weiterhin guten Gewerbesteuereinnahmen und die Aussicht, dass Münster 2018 wieder Schlüsselzuweisungen vom Land erhält, senken das Defizit im Vergleich zu den Vorjahren", beschreibt Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier die aktuelle Finanzlage. Oberbürgermeister Markus Lewe: "Diese Chance auf den Haushaltsausgleich gilt es zu nutzen. Dafür lohnt es sich, die Anstrengungen zur nachhaltigen Haushaltssanierung uneingeschränkt fortzusetzen." Die Stadt erwartet für das Jahr 2018 Erträge in Höhe von 1,15 Mrd. Euro. Demgegenüber stehen Aufwendungen von 1,17 Mrd. Euro. In den folgenden Jahren sinkt das Defizit von 19,6 Mio. Euro in 2019 auf 3,6 und 6,6 Mio. Euro in 2020 und 2021. Die sprunghafte Verbesserung ab 2020 ist auch auf das Auslaufen des Fonds Deutsche Einheit zurückzuführen. Oberbürgermeister Lewe begrüßt die aktuellen bundes- und landespolitischen Entwicklungen: "Die neue Landesregierung in Düsseldorf hat Entlastungen der Kommunen beim Unterhaltsvorschuss angekündigt und wird mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz 2018 voraussichtlich Entlastungen für Empfänger von Schlüsselzuweisungen beschließen", so Lewe. "Diese Rahmenbedingungen können wir in den kommenden Jahren für unser Ziel Haushaltsausgleich nutzen", zeigt sich Stadtkämmerer Reinkemeier zuversichtlich. Voraussetzung bleibt jedoch das Projekt "Nachhaltige Haushaltssanierung" (NaSa). "Wir müssen die NaSa mit den vereinten Kräften von Rat und Verwaltung weiter vorantreiben", sagte OB Lewe. Reinkemeier kündigte an, die Verwaltung werde zur Haushaltsberatung Beschlussvorlagen mit Untersuchungsergebnissen aus mehreren Ämtern einbringen, die zu strukturellen Einsparungen führen sollen. "Mit der Fortführung der eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen, einer genauen Analyse und sachgerechten Schätzungen der Risikopositionen und einer sparsamen Haushaltsbewirtschaftung können wir auch in Zukunft Verbesserungen zwischen Haushaltsplan und zugehörigem Jahresabschluss erzielen", beschreibt der Stadtkämmerer den eingeschlagenen Pfad der Haushaltssanierung. "Das kann die Chance eröffnen, die verbleibende Ausgleichsrücklage so abzusichern, dass die Stadt die Haushaltssicherung vermeidet und darüber hinaus dem Haushaltsausgleich schrittweise näher kommt", so Reinkemeier. Oberbürgermeister Lewe: "Es zeichnet sich ab, dass das Land und der Bund Rahmenbedingungen schaffen, die es Münster ermöglichen, aus eigener Kraft den Haushaltsausgleich zu erreichen und die städtischen Finanzen zukunftssicher aufzustellen."
Business Breakfast der Wirtschaftsförderung Münster GmbH zu Risiko-Management
LFP Redaktion

Business Breakfast der Wirtschaftsförderung Münster GmbH zu Risiko-Management

Wo sich für Unternehmen Chancen ergeben, lauern auch Risiken, die Geschäftsprozesse, Wachstum und wirtschaftliche Ergebnisse beeinflussen können. Beim Business Breakfast der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) beschrieb GWS-Gründungs-Geschäftsführer Helmut Benefader den erfolgreichen Umgang mit gefährlichen Einflussfaktoren. „Wenn Sie im Zuge der strategischen Ausrichtung Ihres Unternehmens Chancen definieren, dann identifizieren sie auch rechtzeitig Risiken und bewerten diese“, erklärte Benefader vor mehr als 140 Vertretern aus Münsters Wirtschaft. Bei der GWS würden Risiken in verschiedene Schadensklassen eingeordnet und auch nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit klassifiziert. „Die Höhe des Risikos ergibt sich aus Schadenshöhe mal Eintrittswahrscheinlichkeit“, nannte Benefader die „einfache Formel. Man muss sich als Unternehmen damit nur auseinandersetzen“ und Maßnahmen ergreifen. WFM-Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers lobte das Risiko-Management bei der Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme als integralen Bestandteil des Führungs- und Managementsystems. Das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens verdeutliche, dass dessen Leitung das Erkennen, Bewerten und Steuern gefährlicher Einflüsse als Grundpflicht begreife. Die GWS Unternehmensgruppe ist im deutschsprachigen Raum mit zirka 1.200 Kunden mehr als 370 Mitarbeitern einer der marktführenden Anbieter von ERP-Branchenlösungen im verbundorientierten Groß- und Einzelhandel. Das Angebot umfasst die Entwicklung der Branchenlösungen und die Bereitstellung der technischen Infrastruktur, Business Apps, Cloud-Lösungen bis hin zum Consulting und Support. „Wir als GWS sind dauerhaft Veränderungen unterzogen. Im Moment verändert sich die Arbeitswelt in Geschäftsprozessen auch im Bürobereich massiv. Und diese Veränderungen wahrzunehmen, sich darauf einzustellen, ist eben unsere Herausforderung.“ Benefader beschrieb das Risikomanagement als ein für den Mittelstand praxisorientiertes Management, das im gesamten Unternehmen gelebt würde und alle Mitarbeiter einbeziehe. „Risikomanagement heißt, Risiken ins Visier zu nehmen, sie kontrollierbar zu machen, Maßnahmen zu ergreifen und vorzudenken.“ Der Geschäftsführung obliege die Hauptaufgabe der Kommunikation über die Unternehmensstrategie und –ziele sowie die Definition der Verantwortlichkeiten. „Bewertung, Identifikation und Kommunikation ist wesentliche Aufgabe für die Verantwortlichen.“ Steuern, und nicht gesteuert werden, rechtzeitig erkennen und selber zu handeln – das sei das Ziel. Denn: Risiken managen heißt, sie als Chance zu begreifen.

1  2 ...    2