Rubrik: Tiere & Tiernahrung

Tiger und Leoparden hautnah im Allwetterzoo - REWE übernimmt die Patenschaften
LFP Redaktion

Tiger und Leoparden hautnah im Allwetterzoo - REWE übernimmt die Patenschaften

„Wir haben die Sanierung und Erweiterung der Tiger- und Leopardenanlagen im Allwetterzoo von Beginn an verfolgt“, so Martin Nientied vom REWE Markt an der Catharina Müller Straße in Münster. „Großkatzen sind tolle Tiere und zudem besonders schützenswert. Wir finden das Engagement der Zoos im Bereich Artenschutz toll und sind ein Stück weit auch stolz, dass der Zoo in unserer Stadt, also der Allwetterzoo Münster, im Bereich Artenschutz eine Vorreiterrolle in der Zoowelt hat. Dieses Engagement möchten wir als regionaler Markt gerne unterstützen.“ Somit war den insgesamt zehn REWE Märkten in Münster sofort klar, mit welchem münsterschen Partner sie ihr 90-Jahre-REWE-Jubiläum feiern bzw. welche Einrichtung sie in Münster gerne mit ihrem Jubiläums-Budget unterstützen möchten. „Anfang Oktober gab es ein Gewinnspiel in den zehn REWE Märkten, bei dem man pro Markt je eine Zoojahreskarte und Tagesausflüge in den Allwetterzoo Münster gewinnen konnte“, erklärt Erwin Decker, Marktmanager vom REWE Markt am Kreuztor. Der Höhepunkt der Jubiläumszusam­menarbeit sei die Übernahme der Patenschaften für die vier Großkatzen, deren neue Anlagen erst Mitte September eingeweiht wurden. „Nely, Fedor, Bara und Jahrom haben sich schnell eingelebt“, erklärt Tierpflegerin Carin Fels. „Ihre Lieblingsplätze haben sie auch schon belegt und besonders Fedor präsentiert sich gerne vor den großen Besucherscheiben, während Leopard Jahrom eher noch skeptisch und vorsichtig ist…“ „Wir freuen uns, dass REWE gleich für alle vier Großkatzen die Patenschaften übernommen hat“, erklärt Stefanie Heeke Leiterin Kommunikation und Marketing im Allwetterzoo Münster. „Sowohl die beiden Tiger Nely und Fedor wie auch die Leoparden Bara und Jahrom sind absolute Charaktertiere und sehr beliebt bei unseren Besuchern. Aber vor allem im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung der sanierten und vergrößerten Katzenanlagen freuen wir uns natürlich, das REWE uns im Rahmen der Patenschaften ideell und auch finanziell unterstützt“, so Heeke. „Mit REWE Münster kooperieren wir bereits seit über zehn Jahren.“ Begonnen hat die partnerschaftliche Beziehung zwischen Zoo und REWE im Jahr 2006 als REWE die Patenschaften für die damals geborenen Löwenbabys übernommen hat. Mit Tierpatenschaften unterstützen Sie die Arbeit des Zoos. Weitere Informationen über Tierpatenschaften finden Sie auf:
Gänsegeier-Nachwuchs aus dem Allwetterzoo wird erneut im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert
LFP Redaktion

Gänsegeier-Nachwuchs aus dem Allwetterzoo wird erneut im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert

Gleich zwei Küken, ein männlicher und ein weiblicher Vogel, sind in diesem Jahr im Allwetterzoo Münster bei den Gänsegeiern geschlüpft. Der weibliche Greifvogel bleibt im Allwetterzoo, der männliche hat Münster bereits am Sonntag, 22. Oktober, in Richtung Bulgarien verlassen. Dort wird er im Rahmen eines Auswilderungsprojektes auf ein neues Leben vorbereitet. Noch ahnt der Jungvogel nicht, dass er in einigen Monaten auf sich gestellt sein wird und sein Fressen selbst suchen muss; denn er wird im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert. Allwetterzoo-Kurator Dr. Dirk Wewers, der den Transport erstmalig begleitet hat, freut sich, dass es dieses Projekt gibt: „Die Auswilderung im Zoo geborener Tiere ist ein besonderes Highlight! Wir bringen einen weiteren Gänsegeier in ein Gebiet zurück, in dem diese Art im vergangenen Jahrhundert ausgerottet wurde.“ Bereits acht Vögel hat der Allwetterzoo seit 2011 erfolgreich an das Auswilderungsprojekt abgegeben. Die Nachzucht aus 2017 ist somit der neunte Geier, der Münster in Richtung Bulgarien verlassen hat. Der Junggeier wurde in eine große, für den Transport per Flugzeug geeignete Box gesetzt, und mit einem Kleintrans­porter von Münster zum Frankfurter Flughafen gefahren. Mit den notwendigen behördlichen Genehmigungen ausgestattet, ging es von dort per Flieger via Sofia nach Stara Zagora und in die Auswilderungsstation. Dort gewöhnt sich der Gänsegeier zunächst in einer Voliere an seine neue Heimat. Nach einigen Monaten wird er mit einem Sender ausgestattet in die Natur entlassen, aber an einem Futterplatz weiterhin versorgt. Im Rahmen des wissenschaftlich begleiteten Projektes gibt es regelmäßige Fütterungen für die schon freilebenden Geier. Geier sind „Gesundheitspolizisten“ Gänsegeier fressen wie alle anderen Geier fast ausschließlich tote Tiere, im Zoo wie in der Natur. Die großen Vögel waren lange Zeit als „Gesundheitspolizisten“ gern gesehen. Kein Aas blieb in ihrem Gebiet liegen und die Ausbreitung von Seuchen wurde so verhindert. Doch die Menschen sahen auch in den Geiern Nahrungskonkurrenten und rotteten sie aus. Sie sorgten dafür, dass Viehkadaver nicht liegen blieben oder legten gar vergiftete Köder aus. Heute brüten die meisten Gänsegeier Europas in Spanien. Doch auch dort wird das Leben für die Geier schwerer, denn aufgrund der tierseuchenhygienischen EU-Verordnungen dürfen Tierschützer keine Kadaver mehr für die Vögel auslegen. Geier-Auswilderungsprojekt in Bulgarien Das Geier-Projekt startete erstmals im Jahr 2010. Es wird in Zusammenarbeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Stiftung zum Schutz der Geier gemeinsam mit den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora and Fauna organisiert und finanziert. Im Jahr 2015 wurde das erste Geierjungtier von ausgewilderten Vögeln aufgezogen und auch in 2016 ging der Bruterfolg in der freien Wildbahn weiter. Geier-Nachzuchten aus dem Allwetterzoo Münster werden seit 2011 erfolgreich im bulgarischen Projekt ausgewildert. Geier-Schutz im Allwetterzoo Münster Seit März 2016 informiert der Allwetterzoo seine Besucher in einer interaktiven Ausstellung „Geier-Restau­rant“ zum Thema Geier und Geierschutz. Die Auswilderung, der im Zoo geschlüpften Geier-Jungtiere in das Projekt in Bulgarien wird dort ebenso thematisiert wie die Artenschutzarbeit des Zoos in Kambodscha, wo ein Geierrestaurant betrieben wird, das mittlerweile von zahlreichen Vögeln besucht wird. Das Besondere an der Ausstellung ist die Nähe zu den im Allwetterzoo lebenden Mönchs- und Gänsegeiern. Diese kann der Besucher nämlich durch Fenster im Ausstellungsraum beobachten, da sie in einer Voliere direkt neben dem „Geier- Restaurant“ untergebracht sind. Mehr zum Projekt auf www.greenbalkans.org und zum Allwetterzoo auf www.allwetterzoo.de
Von Hirten und Wölfen - Vielfalt behüten.
LFP Redaktion

Von Hirten und Wölfen - Vielfalt behüten.

Der Wolf ist zurück in Deutschland und stellt die Weidetierhaltung vor Herausforderungen. Am Donnerstag veröffentlichten acht Verbände in Berlin erstmals eine gemeinsame Stellungnahme auf Bundesebene: Bundesverband Berufsschäfer, der Deutsche Tierschutzbund, die Umweltverbände NABU, IFAW, WWF und BUND sowie der Deutsche Grünlandverband und der Ökologische Jagdverband. „Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und der Erhalt von artenreichen, extensiv bewirtschafteten Grünland-Biotopen sind zwei Seiten derselben Medaille. Es ist an der Zeit zusammen zu arbeiten, im gemeinsamen Interesse von Weidetierhaltern, Tierschützern, Jägern und Naturschützern. Unser Papier ist der Beginn dieser Zusammenarbeit“, erklärten die Verbandsspitzen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin. Im Interesse des Artenschutzes und der Weidetierhaltung sehen die unterzeichnenden Verbände die Prävention und Kompensation von Wolfsübergriffen auf Weidetiere als eine zentrale Aufgabe des Wolfsmanagements. Sie erkennen den Schutzstatus des Wolfes im geltenden Recht an. Außerdem unterstreichen sie, dass die Akzeptanz des Wolfes durch die Bevölkerung der ländlichen Regionen unabdingbar für seine erfolgreiche Rückkehr ist. Aus Sicht der Verbände kann daher die begründete Entnahme von Einzelwölfen durch Experten notwendig werden, insbesondere zum Erhalt der Weidetierhaltung und ihrer ökologischen Leistungen, sofern sämtliche zumutbaren Alternativen ausgeschöpft sind. Laut der Verbände ist die extensive Weidetierhaltung unersetzlich, als besonders naturverträgliche Form der Landnutzung für Natur und Landschaft. Betriebe dieser Art stünden vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen: „Die Weidetierhaltung benötigt dringend zukunftsfähige Perspektiven. Dazu zählt die Vermeidung und Entschärfung von Konflikten mit dem Wolf. Wirtschaftliche Benachteiligungen von Weidetierhaltern in Wolfsgebieten müssen angemessen und unbürokratisch aufgefangen werden.“ Die Verbände fordern die Einrichtung eines nationalen Zentrums für Herdenschutz. Damit sollen Erfahrungen zentral gebündelt und in die Wolfsmanagementpläne der Länder eingebracht werden. Entscheidend sei darüber hinaus ein unbürokratischer Herdenschutz. Schadensausgleiche für Wolfsübergriffe sollten möglichst schnell erfolgen, nicht nur für Tierverluste, sondern auch für weitere betriebliche Schäden, die durch den Wolf verursacht wurden. „Herdenschutz muss fachgerecht, in Wolfsgebieten flächendeckend und den jeweiligen Bedingungen angepasst sein. Weidetierhalter brauchen dafür geeignete Zäune, ausgebildete Herdenschutzhunde, Schulung und Beratung. Nicht nur die Einrichtung, sondern auch der Unterhalt von Herdenschutz muss zukünftig gefördert werden“, so die Verbände. Die Verbände fordern eine Anpassung der Tierschutz-Hunde-Verordnung, um fachgerecht Herdenschutzhunde einsetzen zu können. „Das Tierschutzrecht muss den Bedürfnissen dieser Hunde entsprechen, ohne fachgerechten Herdenschutz zu behindern.“ Abschließend fordern die Verbände Bund und die Länder auf, sich für die Schaffung eines Instrumentes zur Förderung des Herdenschutzes in der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union einzusetzen.
Nashörnchen Amiri trifft auf seinen Vater Harry im Allwetterzoo Münster
LFP Redaktion

Nashörnchen Amiri trifft auf seinen Vater Harry im Allwetterzoo Münster

Mittlerweile ist der kleine Nashornbulle Amiri (*20.05.2017) aus dem Allwetterzoo Münster knappe drei Monate alt. Breitmaul-Mutter Jane kümmert sich von Anfang an vorbildlich um den Kleinen. Nachdem vor gut sechs Wochen bereits Nashorndame „Tante Vicky“ mit den beiden erfolgreich zusammengelassen wurde, fehlt nun nur noch Vater Harry und Familie Breitmaulnashorn ist komplett. Seit Juli beschnuppern sich nun auch Vater und Sohn unter strenger Beobachtung von Mutter Jane und Tante Vicky im Hintergrund. Das erste Beschnuppern verlief nur kurz. Da sich aber alle Nashörner untereinander gut verstanden haben, wurden die Zeiten entsprechend verlängert. Mittlerweile ist Familie Nashorn schon fast den ganzen Tag zusammen. Besonders spektakulär ist immer noch der Moment des Zusammenlassens am Morgen, wenn die beiden Bullen spielerisch ihre Stärke testen und der kleine Amiri dabei ganz schön frech Vater Harry gegenüber auftritt. Mutter Jane ist immer in der Nähe. Anfangs stand sie noch hinter Amiri, um alles hautnah mitzubekommen und mit ihrem gewaltigen Horn Vater Harry aus dem Hintergrund einzuschüchtern. Mittlerweile frisst sie auch schon mal ganz entspannt eine Anlage weiter und lässt Amiri seine eigenen Erfahrungen machen. Sobald der Kleine aber nur ein zartes Hilfe-Schnauben von sich gibt, flitzt Jane blitzschnell um die Ecke und weist den Vater mit einem bestimmenden Schnauben in seine Schranken. Ebenfalls entspannt beobachtet Tante Vicky gemütlich grasend aus der Ferne die beiden kämpfenden Bullen, weiß aber auch ihr Horn gezielt zum Kampf einzusetzen sobald der kleine Amiri auch mal mit ihr den Hörner-Kampf spielt… Das Zusammenleben der Familie Breitmaulnashorn im Allwetterzoo klappt also sehr gut! Die Tiere können alle drei Außenanlagen nutzen und treffen dabei immer wieder alle zusammen, nutzen aber auch gerne in Kleingruppen oder gar alleine einzelne Anlagen. Gut zu wissen… Tante Vicky ist nicht die richtige Tante von Amiri, sondern Janes beste Freundin. Die 30jährige Vicky ist wie Amiri Münsteranerin, sie kam 1986 im Allwetterzoo zur Welt. Vicky und Amiri verstehen sich gut, aber Mutter Jane schaut aufmerksam zu, wenn sich die beiden näher kommen. Und auch mit Breitmaulnashorn Harry, Amiris Vater, versteht sich Amiri grundsätzlich gut. Gerne testet er auf spielerische Art mit Vicky aber vor allem mit Papa Harry sein noch kleines Horn aus. Der „Hörner-Kampf“ ist für kleine Nashörner wichtig, um zu lernen sich später gegenüber Artgenossen durchzusetzen. Im Allwetterzoo Münster leben zurzeit vier Breitmaulnashörner: Der Bulle Harry (26 Jahre) sowie die beiden Kühe Vicky (30) und Jane (17) mit Jungtier Amiri vom 20. Mai 2017. Jane kam 11-jährig im Oktober 2011 aus dem Safaripark Blair Drummond bei Edinburgh in den Allwetterzoo. Am 23. Mai 2013 kam ihr erstes Kalb Eno zur Welt, der seit Dezember 2016 im Zoo Lille in Frankreich lebt.
Blätterzupfen für Gorilla, Giraffe & Co. im Allwetterzoo Münster
LFP Redaktion

Blätterzupfen für Gorilla, Giraffe & Co. im Allwetterzoo Münster

Die gesunde Ernährung der Zootiere ist ein wichtiges Thema im Allwetterzoo Münster. Daher stehen zum Beispiel bei einigen Affenarten frische Blätter auf dem Speiseplan. Im Sommer ist das überhaupt kein Problem. Überall im Zoo stehen Sträucher und Bäume, die genügend Grün haben. Doch woher bekommt der Zoo eigentlich im Winter die frischen grünen Blätter für Gorilla, Vari und Co.? Die Lösung ist einfach, aber mit viel Muskelkraft und vor allem vielen, fleißigen Händen und Helfen verbunden. Bereits im Sommer werden die grünen Blätter geerntet und damit sie frisch bleiben, tütenweise eingefroren. Je mehr Blätter geerntet und somit eingefroren werden, umso besser ist die Versorgung der Tiere im Winter. Ein riesiger Aufwand also, der für den Zoo alleine aus zeitlichen und personellen Gründen kaum realisierbar wäre. Daher ist der Allwetterzoo sehr froh, dass zahlreiche freiwillige Helfer aus dem Zoo-Verein in diesem Jahr bereits beim Blätterzupfen geholfen haben und somit in kürzester Zeit gute 3.000 kg Blätter geerntet und eingefroren werden konnten. An bislang drei Wochenenden fand die „Blätterzupf-Aktion“ auf dem Zoogelände statt. Die Blätter von Weide, Haselnuss und Eiche wurden sorgsam von Zweigen und Ästen getrennt und in Säcken verpackt. Diese werden dann in einem Vakuum dicht verschlossen und eingefroren. Im Winter freuen sich insbesondere Gorillas, Guerezas und Giraffen über die köstlichen Blätter, die dann portionsweise und schonend wieder aufgetaut werden. Insgesamt 1.000 Säcke mit Blättern wurden bisher gezupft, so dass bei der Winterfütterung alle auf ihre Kosten kommen können. Am 29. Juli findet die vierte und vorerst letzte „Blätterzupf-Aktion“ statt, für die sich bereits jetzt schon zahlreiche Helfer aus dem Zooverein gemeldet haben. Mehr Informationen über den Allwetterzoo finden Sie unter der Website www.allwetterzoo.de. Mehr zum Zooverein und zur Mitgliedschaft finden Sie auf http://zooverein-muenster.de/.
Känguru-Treff im Allwetterzoo
LFP Redaktion

Känguru-Treff im Allwetterzoo

Seit knapp zwei Monaten kümmert sich ein Tierpfleger des Allwetterzoos liebevoll und geduldig und ein kleines Känguru-Mädchen, dessen Mutter eingeschläfert werden musste. Neben der alltäglichen Tierpflege im Revier steht Milchflasche geben auf der Tagesordnung, Tragerucksack vorwärmen für eine Beutelatmosphäre und das kleine Beuteltier nach und nach an seine Känguru-Gruppe gewöhnen. Wie viel Milch bekommt das Kleine, woher kommt die Milch und wie kann man die anderen Kängurus an den neuen Zuwachs langsam gewöhnen? Um all diese Fragen kümmern sich unterschiedliche Personen im Zoo: die Tierpfleger, die zoologische Leitung und natürlich auch die Zootierärzte. Nur durch die tägliche Zusammenarbeit und Abstimmung der einzelnen Bereiche im Zoo ist es möglich, dass ein Zoo auch funktioniert. Ein Kängurubaby aus direkter Nähe zu sehen ist ein ganz besonderes Erlebnis. Wir bieten unseren Besuchern die Möglichkeit an, ein wenig hinter die Kulissen des Allwetterzoo zu schauen. Daher laden wir alle Interessierten zweimal in der Woche zu einem Känguru-Treff in der begehbaren Känguru-Anlage ein. Dabei kann nicht nur die Entwicklung des kleinen Kängurus miterlebt werden, sondern insbesondere auch Fragen und Informationen mit unserem Tierpfleger, Zoologischer Leitung und Zootierärztin ausgetauscht werden. Der erste Känguru-Treff findet am Mittwoch, den 19.07.2017 um 11 Uhr auf der begehbaren Känguru-Anlage statt. Dabei wird das kleine Känguru das erste Mal seine Verwandten sehen und der Pfleger die „Säuglings-Ausstattung“ vorstellen, die er täglich für die Betreuung benötigt.
Erstmalig Drillings-Nachwuchs bei den Schwarz­weißen Varis im Allwetterzoo Münster
LFP Redaktion

Erstmalig Drillings-Nachwuchs bei den Schwarz­weißen Varis im Allwetterzoo Münster

Drei auf einen Streich - nach den Zwillingen aus 2016 brachte Mutter „Maria Letizia“ am 28. April gleich drei kleine Varis zur Welt. Alle drei sind wohl auf und erkunden mittlerweile nach und nach ihre Innenanlage, so dass die Zoobesucher mit etwas Glück in die niedlichen Vari-Knopfaugen blicken können! Die drei sind der zweite Wurf von Mutter „Maria Letizia“ und Vater „Jack“. In 2016 brachte nämlich nach dreizehn Jahren Vari-Babypause die erst in 2015 aus Spanien angereiste „Maria Letzia“ die Zwillinge „Carlos“ und „Felipe“ zur Welt! Große Freude im Allwetterzoo Münster und natürlich auch bei den Zoobesuchern! In diesem Jahr sind es sogar Drillinge geworden! Die Geschlechter stehen bereits fest: Männlich – weiblich – männlich, Namen haben die drei noch nicht. Traditionell darf der Pate Namensvorschläge machen! Gemeinsam mit Mutter „Maria Letizia“, Vater „Jack“ und ihren Brüdern „Carlos“ und „Felipe“ wohnen sie in der Anlage im Menschenaffenhaus direkt neben der Pflegerküche. „Jack und die Zwillinge Carlos und Felipe waren bei der Geburt dabei“, erklärt Kuratorin Dr. Simone Schehka. „Das ist für uns eine Premiere und auch sogar eine kleine Sensation“, freut sich Schehka. „Dass der Vater und die Geschwister bei der Geburt dabei sind und auch anschließend, also jetzt, die Familie zusammen bleibt, ist nicht immer so. Häufig zieht sich die Mutter mit ihren Jungtieren zurück. Maria Letizia ist eine tolle Mutter und auch Jack kümmert sich vorbildlich um die Kleinen. Im letzten Jahr war er auch schon die ganze Zeit dabei, so dass wir es einfach versucht haben und siehe da, es klappt...“ Varis gehören zu den Lemuren, die auf der Roten Liste der IUCN als hochbedrohte Primatenart (critically endangered) eingestuft sind. Sie kommen nur auf Madagaskar vor. Jack kam vor vierzehn Jahren, im Mai 2003 im Allwetterzoo zur Welt. Maria Letizia kam erst im Februar 2015 nach Münster. Sie wurde im April 2006 in Jerez/Spanien geboren. Bislang bekamen sie zweimalig Nachwuchs im Allwetterzoo: Zwillinge in 2016 und Drillinge in 2017.
Hurra – das Nashörnchen ist da!
LFP Redaktion

Hurra – das Nashörnchen ist da!

Breitmaulnashorn Jane aus dem Allwetterzoo Münster brachte am 20. Mai 2017 ihr zweites Kalb zur Welt! Es ist ein Junge und soll Amiri heißen. Die17-jährige Nashornkuh Jane ist erneut Mutter: am 20 Mai um 16:30 Uhr kam ihr zweites Kalb im Allwetterzoo Münster zur Welt. Ihr erstes Kalb Eno bekam sie am 23. Mai 2013. Nun ist Jane zum zweiten Mal Mutter und auch dieses Mal ist es ein Junge, der Amiri heißen soll. Die Geburt verlief vorbildlich, Mutter und Kalb geht es gut. Die Nashornträchtigkeit dauert 16 Monate! Damit Jane sich in aller Ruhe und ungestört an ihr Mutter-Dasein gewöhnt, war die Nashorn-Halle vorerst für Besucher geschlossen. Seit Montagnachmittag ist die Halle wieder geöffnet, so dass Mutter und Kalb für die Besucher zu sehen sind! Breitmaulnashörner sind stark von der Ausrottung bedroht. Besonders in den letzten Jahren haben Wilderei und die Jagd auf das begehrte Nasenhorn stark zugenommen. Im Freiland gibt es weniger als 20.000 Breitmaulnashörner und jährlich werden derzeit über 1.000 Tiere gewildert! Im Allwetterzoo ist die Freude über Janes Kalb daher groß. „Zoologische Gärten auf der ganzen Welt leisten mit der Nashornzucht einen wertvollen Beitrag für die Erhaltung dieser Art“, so Zookurator Dr. Dirk Wewers. „Auch wir sind Teil des EEPs und freuen uns daher sehr, dass Jane erneut Mutter geworden ist.“ Im Allwetterzoo Münster leben zurzeit vier Breitmaulnashörner: Der Bulle Harry (26 Jahre) sowie die beiden Kühe Vicky (30) und Jane (17) mit Jungtier Amiri vom 20. Mai 2017. Jane kam 11-jährig im Oktober 2011 aus dem Safaripark Blair Drummond bei Edinburgh in den Allwetterzoo. Am 23. Mai 2013 kam ihr erstes Kalb Eno zur Welt, der seit Dezember 2016 im Zoo Lille in Frankreich lebt.

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