Rubrik: Beruf, Karriere & Bildung

Prüfungsangst und Lernschwierigkeiten
LFP Redaktion

Prüfungsangst und Lernschwierigkeiten

Münster - Konzentration und Motivation, Prüfungsangst und Lernschwierigkeiten - die Liste der Probleme, die tagtäglich in der städtischen Schulpsychologie besprochen werden, ist lang. Fragen, die viele Erziehungsberechtigte umtreiben, werden auch in diesem Schuljahr wieder bei verschiedenen Elternabenden thematisiert. Die Veranstaltungen bieten Interessierten die Möglichkeit, sich in lockerer Runde zu informieren und auszutauschen. Zum Auftakt steht am Dienstag, 14. November, das Thema "Blackout und Versagensangst - Wie helfe ich meinem Kind bei Prüfungsangst?" auf dem Programm. Dorothee Klens spricht über den Umgang mit Ängsten und Aufschiebeverhalten sowie über effektive Lernstrategien. "Weiterführende Schule - Welche Schulform tut meinem Kind gut?" Mit dieser Frage beschäftigt sich Christoph Werres am Donnerstag, 30. November. Er erläutert, welche Aspekte bei der Wahl der weiterführenden Schule aus schulpsychologischer Perspektive wichtig sind. Am Donnerstag, 11. Januar, widmet sich Eva Radermacher dem Thema "Konzentriert geht’s wie geschmiert - Konzentrationsförderung in den Klassen 1 - 6". Dabei erfahren Eltern, wie sie die Konzentration ihres Kindes im Schulalltag und zu Hause fördern können. Die weiteren Themen der Reihe: Lern- und Motivationsschwierigkeiten in der Pubertät (8. März 2018, Kerstin Bender); Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS) ­- wie kann ich mein Grundschulkind unterstützen? (13. März 2018, Dorothee Klens); Erfolgreich starten - Was braucht mein Kind für den Schulstart? (15. März, Christoph Werres); Neue Autorität: Positive Stärkung elterlicher Präsenz nach dem Konzept von Haim Omer und Arist von Schlippe (23. April 2018, Dr. Stefanie Gebker); Informationsabend zum Marburger Konzentrations- (MKT) und Verhaltenstraining (MVT) (21. Juni 2018, Eva Radermacher). Info: Die kostenlosen Elternabende werden von den Schulpsychologinnen und -psychologen der Beratungsstelle angeboten. Sie beginnen um 20 Uhr in der Schulpsychologischen Beratungsstelle, Klosterstraße 33. Anmeldung unter Tel. 02 51/4 92 - 40 81. Weitere Infos auch im Netz unter:
Duales Studium bei der Stadt - 25 Nachwuchskräfte verbinden Studium und Praxis
LFP Redaktion

Duales Studium bei der Stadt - 25 Nachwuchskräfte verbinden Studium und Praxis

Münster - 25 Nachwuchskräfte haben bei der Stadt Münster ein Duales Studium zum „Bachelor of Laws“ oder „Bachelor of Arts“ aufgenommen. Viele hundert Bewerbungen waren im Personalamt der Stadt eingegangen. „Die Ausbildung ist bei den jungen Menschen offensichtlich nach wie vor hoch geschätzt. Zu den Gründen zählen sicher, dass neben dem Erwerb eines hochwertigen Studienabschlusses die erlernten theoretischen Kenntnisse der vielfältigen Ausbildungsabschnitte in der Praxis angewendet und vertieft werden können“, weiß Personaldezernent Wolfgang Heuer. Auch die Sicherheit des Arbeitsplatzes in Münster und die familienfreundlichen Arbeitsbedingungen sprächen viele junge Menschen als gute Grundlage für die weitere Lebensplanung an. Immer wieder wird auch die Attraktivität der Stadt Münster mit ihrer hohen Lebensqualität als Bewerbungsgrund genannt. Die Stadt Münster hat in den letzten Jahren die Ausbildungszahlen stark erhöht und ist mit rund 200 Azubis einer der größten Ausbildungsbetriebe in Münster. Nach einer viertägigen Einführungsschulung absolvieren die Berufsstarter ihren ersten Studienabschnitt an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Die neuen Auszubildenden erwartet die große Bandbreite der Themenfelder in der Stadtverwaltung Münster, wie etwa Schule, Kultur, Finanzen, Soziales, Wirtschaft und Nachhaltigkeit. Damit ist die Riege der neuen Auszubildenden bei der Stadt Münster komplett – bereits im August haben 10 Auszubildende für den mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst gemeinsam mit 14 Auszubildenden im gewerblich-technischen Bereich sowie 10 Brandmeisteranwärter ihre berufliche Laufbahn bei der Stadt Münster begonnen.
Erste MFA-Azubis schließen Ausbildung am UKM erfolgreich ab
LFP Redaktion

Erste MFA-Azubis schließen Ausbildung am UKM erfolgreich ab

Sie sind am Universitätsklinikum Münster für die Patientenaufnahme zuständig, assistieren bei Untersuchungen oder chirurgischen Eingriffen. Sie betreuen und beraten Patienten vor, während und nach der Behandlung, informieren über die Vor- und Nachsorge, führen Hygienemaßnahmen und Laborarbeiten durch. Darüber hinaus organisieren sie Betriebsabläufe und überwachen Terminplanungen, wirken beim Qualitätsmanagement mit, führen Verwaltungsarbeiten durch, dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung. Kurzum: Die rund 170 Medizinischen Fachangestellten (MFA) am UKM haben ein breites Aufgabenspektrum. Alessa Bodin und Mona Göcke sind die ersten Absolventinnen der MFA-Ausbildung im stationären Bereich am UKM. MFA sind bei uns bereits seit zehn Jahren im stationären Bereich im Einsatz. „Weil sich ihre Tätigkeiten stark von denen der MFA im ambulanten Bereich, zum Beispiel in Arztpraxen, unterscheiden, haben wir am UKM vor drei Jahren eine eigene Ausbildung etabliert. Die MFA können die Pflegenden nicht ersetzen, sie sollen sie vor allem von administrativen Aufgaben entlasten, übernehmen zum Beispiel Blutentnahmen und assistieren den Ärzten bei kleineren medizinischen Eingriffen“, erklärt Michaela Kuron, Ausbildungsleiterin der Medizinischen Fachangestellten. Verantwortlicher Arzt für die MFA-Ausbildung am UKM ist Prof. Hermann Pavenstädt. Die vielfältigen Aufgaben und der abwechslungsreiche Arbeitsalltag haben auch Alessa und Mona besonders gut an ihrer Ausbildung gefallen. „Mein Stammbereich war die Kinderklinik, in den restlichen Bereichen habe ich mit Erwachsenen gearbeitet, zum Beispiel im ambulanten OP und in der Notaufnahme. In der Abrechnung und beim Betriebsarzt waren wir aber auch“, nennt Alessa Bodin einige Stationen ihrer dreijährigen Ausbildung. „Besonders gut hat mir gefallen, dass ich in meiner Ausbildung viel mit Patienten arbeiten konnte und viele Patientengruppen kennengelernt habe“, zieht Mona Göcke ein Fazit. Gleichzeitig fühlten sich die jungen Frauen während ihrer Ausbildung immer gut betreut. Beide wurden im Anschluss an ihre Ausbildung übernommen und werden künftig in der Kardiologie und auf der Intensivstation fest eingesetzt werden. „Um die enge Betreuung der Auszubildenden zu gewährleisten, vergeben wir jährlich nicht mehr als sechs Ausbildungsplätze im Bereich der MFA. Unser Ziel ist es natürlich unsere Absolventen auch langfristig zu binden“, erläutert Michaela Kuron das Ausbildungskonzept. Der praktische Teil der Ausbildung findet in verschiedenen Bereichen des UKM statt, die Vermittlung der theoretischen Lerninhalte erfolgt im Hansa-Berufskolleg Münster.

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