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Kreis Steinfurt (NRW)

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Rubrik: Sonstiges

Meldung von: Ute Niehoff, LFP Redaktion
Rubrik: Sonstiges

Auf dem Weg zur Smart Region: Kommunen planen gemeinsame Version eines smarten Kreises

Jürgen Richter, Geschäftsführer von Detecon International aus Köln, war vom MWIDE NRW mit der Durchführung des erstens Moduls beauftragt. Er hat u. a. die unterschiedlichen Einsatzfelder für Smart City und Smart Region vorgestellt: Wirtschaft, Verwaltung, Umwelt, Technologie, Lebensqualität, Mobilität und Menschen. Quelle: Kreis Steinfurt

Auf dem Weg zur Smart Region: Kommunen planen gemeinsame Version eines smarten Kreises

Kreis Steinfurt - Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Steinfurt (WESt) hat mit dem Start einer Workshop-Reihe für die 24 Städte und Gemeinden die Weichen für eine Smart Region gestellt. Gemeinsam wollen die Kommunen Alleinstellungsmerkmale herausfinden und eine zukunftsfähige (Digitalisierungs-) Strategie für die Region entwickeln. Insgesamt drei Module bietet die WESt zum Thema an, die durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE NRW) finanziert werden.

„Die Herausforderung der Digitalisierung führt mit gebündelten Kräften und gemeinsamem Erfahrungswissen zu besseren Ergebnissen für alle. Dieser Workshop ist daher unser erstes Angebot zum Mitwirken an einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie für den Kreis Steinfurt“, sagte Kreisdirektorin Alexandra Dorndorf zum Auftakt. 20 Vertreterinnen und Vertreter aus zehn Städten und Gemeinden waren der Einladung der WESt ins coviron-Gebäude in Rheine gefolgt. „Große und kleine Kommunen sind in diesem Prozess gleichermaßen aufgerufen, gute Ideen einzubringen und mitzugestalten. Darin steckt eine echte Chance für die Zukunft!“, betonte WESt-Geschäftsführerin Birgit Neyer bei der Begrüßung.

Jürgen Richter, Geschäftsführer von Detecon International aus Köln, war vom MWIDE NRW mit der Durchführung des erstens Moduls beauftragt. Er und sein Unternehmen unterstützen die ersten Schritte und die Umsetzung digitaler Transformation in Projekten für Kommunen und Regionen. Die Frage nach der Bedeutung des Begriffs Smart City bzw. Smart Region beantworteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlich. Ist es für einige das Ziel, in einer digital vernetzten Stadt bürgerfreundlichere Informationszugänge zu schaffen, wollen andere vorranging ein gutes, gesundes, sicheres und nachhaltiges Leben für ein gestärktes soziales Miteinander, um eine bessere Lebensqualität zu erreichen. Darüber hinaus hat Jürgen Richter die unterschiedlichen Einsatzfelder für Smart City und Smart Region vorgestellt: Wirtschaft, Verwaltung, Umwelt, Technologie, Lebensqualität, Mobilität und Menschen.  Auch spielten die strategischen Ziele eine wichtige Rolle.

Abschließend gab es eine gemeinsame Version der Smart Region samt Projektplanung und damit einhergehender Probleme. Höchste Priorität haben aus Sicht der Kommunen die Handlungsfelder Umwelt, Energie und Wirtschaft bei denen es um Umweltfreundlichkeit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Vernetzung, Grundlage für Innovationen und ein Start-up-Ökosystem geht. Die Kommunen verfolgen das Angebot einer intermodalen und emissionsarmen Mobilität für alle, Transparenz und mehr Kundenorientierung in der Verwaltung, mehr smarte Angebote in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Kultur und Freizeit sowie Angebote für Bildung und Inklusion.

Die beiden weiteren Workshops für die 24 Städte und Gemeinden folgen noch in diesem Jahr. Darin geht es darum, die Smart Region-Strategie zu konkretisieren.