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Kreis Warendorf (NRW)

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Rubrik: Sonstiges

Meldung von: Ute Niehoff, LFP Redaktion
Rubrik: Sonstiges

Wandel gestalten – Chancen Nutzen / Auftakt zum Modellvorhaben Neue Teilhabeplanung Arbeit im Kreis Warendorf

Der LWL stellte im Warendorfer Kreishaus das Modellvorhaben Neue Teilhabeplanung Arbeit vor.

Wandel gestalten – Chancen Nutzen / Auftakt zum Modellvorhaben Neue Teilhabeplanung Arbeit im Kreis Warendorf

Kreis Warendorf - Neue Teilhabeplanung Arbeit – so lautet der Titel eines Modellvorhabens, das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im Warendorfer Kreishaus vorgestellt hat. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) fordert einen Wandel in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen: Weniger Fürsorge, mehr Selbstbestimmung und individuelleres Vorgehen sind gefragt. Leistungen und Fördermaßnahmen werden genauer in den Blick genommen und auf ihre Wirkung untersucht.

In sechs Modellregionen in Westfalen-Lippe erprobt der LWL dazu über einem Zeitraum von zwei Jahren ein ganzheitliches Fallmanagement. Lokale Kooperationspartner wie z.B. Arbeitsagentur, Jobcenter, Integrationsfachdienste, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Inklusionsbetriebe und Fachstellen für Menschen mit Behinderung im Beruf sollen dabei helfen, individuell die passende Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Dies kann je nach persönlicher Situation ein Arbeitsplatz in einem Betrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder im Rahmen einer Werkstatt für behinderte Menschen sein. Weitere Maßnahmen, wie technische Arbeitshilfen oder ein Jobcoaching, können die Arbeit erleichtern.

„Im Kreis Warendorf gibt es schon eine sehr intensive Zusammenarbeit der Arbeitsmarktakteure. Dieses Netzwerk nutzen wir und entwickeln es gemeinsam zielgerichtet weiter“, machte Michael Wedershoven, Leiter des LWL-Inklusionsamtes Arbeit, bei der Auftaktveranstaltung deutlich. Auch Struktur und Lage des Arbeitsmarktes waren maßgeblich dafür, dass die Wahl auf den Kreis fiel. Denn ein zentrales Ziel ist es, Übergänge zum Beispiel aus der Werkstatt oder nach der Förderschule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen.

„Dieses Modellvorhaben des LWL unterstützen wir mit unseren Akteuren hier im Kreis sehr gerne“, so Brigitte Klausmeier, Sozialdezernentin des Kreises Warendorf. „Dadurch verbessern wir die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen, die hier leben und arbeiten. Das ist in unser aller Sinne.“ Nach Abschluss und Auswertung der Modellphase will der LWL die neue Teilhabeplanung Arbeit auf ganz Westfalen-Lippe ausweiten.