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Kreis Coesfeld (NRW)

Fläche: 1.110 km² / Bevölkerung: 219.784
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Rubrik: Sonstiges

6.200 Euro für die Mitmachkinder
Golf-Club Aldruper Heide e.V.

6.200 Euro für die Mitmachkinder

Beim Benefizturnier im Golf-Club Aldruper Heide sind knapp 6.200 Euro für die Stiftung Mitmachkinder zusammengekommen. Zusätzlich wurden noch rd. 2.300 Euro an Sponsorengeldern eingeworben, damit das Turnier ausgerichtet werden konnte. Knapp 100 Golfer waren am Pfingstmontag dabei. Die Teilnehmer mussten kein Startgeld zahlen, sondern spendeten stattdessen für die Mitmachkinder. „Wir freuen uns, dass der Golf-Club Aldruper Heide jetzt schon zum vierten Mal das Mitmachkinder-Turnier ausrichtet“, betonte Petra Woldt von der Stiftung Mitmachkinder bei der Siegerehrung. „Wir sind dankbar für die großzügigen Spenden, die es der Stiftung ermöglichen, Kinder aus Armutsfamilien zu fördern.“ In die Spendenkasse flossen die Spenden der Teilnehmer und das Geld aus der Versteigerung eines Rundflugs über das Münsterland. Die Studenten, die als Servicekräfte im Einsatz waren, spendeten sogar ihr Trinkgeld. „Eine wunderbare Geste“, freute sich Horst Freye, Stadtdirektor a.D. und Botschafter der Stiftung Mitmachkinder. „Die Unterstützung von allen, ganz besonders natürlich von den Mitgliedern des Golfclubs, war wieder großartig.“ Die Stiftung Mitmachkinder in Münster hat ein Förderprogramm und ein Patenprogramm. Bisher wurden fast 1300 mal Kinder aus einkommensschwachen Familien in Münster finanziell gefördert. 75 Kindern stehen im Moment ehrenamtliche Mitmachpaten zur Seite. Aus dem Förderprogramm bezahlt die Stiftung den Kindern Sport- und Musikkurse oder Nachhilfe. Die Mitmachpaten schenken den Kindern Zeit und fördern die Kinder in ihrer Selbstständigkeit. Alle Informationen zur Stiftung Mitmachkinder sind unter www.mitmachkinder.de zu finden. Golf-Club Aldruper Heide e.V. Aldruper Oberesch 12 48268 Greven Telefon: 0 25 71 / 9 70 95 Telefax: 0 25 71 / 95 20 47 E-Mail: info@golfclub-aldruper-heide.de
Aufbau der Zentralen Ausländerbehörde läuft wie geplant –Knapp 800 Bewerbungen eingegangen
LFP Redaktion

Aufbau der Zentralen Ausländerbehörde läuft wie geplant –Knapp 800 Bewerbungen eingegangen

Kreis Coesfeld - Die Vorbereitungen für den Aufbau der neuen Abteilung 35 –Zentrale Ausländerbehörde (ZAB)- laufen zurzeit auf Hochtouren, damit der Betrieb der ZAB im Juni 2018 planmäßig aufgenommen werden kann. Eine wichtige Aufgabe ist hierbei die Ertüchtigung des künftigen Standortes der ZAB am Leisweg in Coesfeld. Das bislang als Flüchtlingsunterkunft genutzte Gebäude wird derzeit renoviert und für die Nutzung als Verwaltungsgebäude wiederhergerichtet. Auch die Personalabteilung der Kreisverwaltung ist in den Aufbau der neuen Abteilung stark eingebunden, in dem sie die neuen Stellen zu besetzen hat. Sorgen, diese nicht besetzen zu können, sind allerdings unbegründet: Für die bis zu 80 ausgeschriebenen Stellen bei der ZAB liegen aktuell rekordverdächtige 798 Bewerbungen vor; wegen der Vielzahl der zu vergebenden Stellen werden auch weiterhin Bewerbungen –nur über das Stellenportal „Interamt“- gerne entgegengenommen. Aus der ungewöhnlich hohen Bewerberzahl müssen nun diejenigen ausgewählt werden, die für die fachlich und menschlich anspruchsvollen Aufgaben bei der Zentralen Ausländerbehörde besonders geeignet sind. Hierzu haben schon einige Vorstellungsgespräche stattgefunden. „Ich freue mich, dass wir die Zusage an das Land NRW halten können, schon im Juni mit der Arbeit der Zentralen Ausländerbehörde zu beginnen. Dies ist nur aufgrund der mühevollen und engagierten Arbeit vieler Kolleginnen und Kollegen möglich, die den Aufbau der neuen Behörde neben dem Alltagsgeschäft leisten“, so Landrat Dr. Schulze Pellengahr. Eine Personalie steht derweil schon fest: Die Leitung der Zentralen Ausländerbehörde wird der jetzige Leiter der Direktion „Zentrale Dienste“ der Kreispolizeibehörde Herr Michael Göckener übernehmen. Der gebürtige Coesfelder war von 1991 bis 1998 in der kommunalen Ausländerbehörde tätig und bringt somit die nötige Erfahrung und Fachkenntnis im Ausländerwesen mit.
Gemeinschaftsprojekt „MINTeinander“ startet in die zweite Runde
LFP Redaktion

Gemeinschaftsprojekt „MINTeinander“ startet in die zweite Runde

Kreis Coesfeld - Das Regionale Bildungsnetzwerk im Kreis Coesfeld eröffnet die zweite Runde des Projektes „MINTeinander“: Ausgehend vom Thema „Schwimmen und Sinken“, arbeiten bereits der Lamberti-Kindergarten, die Lamberti-Grundschule, die Ludgeri-Grundschule und das Pius-Gymnasium in Coesfeld sowie das Josef-Haydn-Gymnasium in Senden an dem übergreifenden Projekt – weitere Bildungseinrichtungen sind willkommen. Kinder und Jugendliche bauen dabei in ihren jeweiligen Bildungsstufen Wissen auf, das ihnen auch im Anschluss weiterhilft. Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte tauschen sich dazu aus; sie sind auch die Adressaten einer ersten Fortbildung, die am Donnerstag (07. Juni 2018) von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Pius-Gymnasium in Coesfeld stattfindet und das Projekt vorstellt. Fachkräfte und Pädagogen können sich im Internet anmelden unter: http://bit.ly/MINTeinanderCOE1. Nachdem aus dem Kindergarten und den Schulen im Januar Multiplikatorinnen und Multiplikatoren fortgebildet wurden, konnten nun durch eine großzügige Förderung der Deutschen Telekom Stiftung die erforderlichen Kisten und Materialien an die Einrichtungen und Schulen übergeben werden. Viele Schulen und Kindertagesstätten (Kitas) haben bereits Erfahrungen mit der ersten Runde „MINTeinander“ gesammelt, die das Thema Magnetismus hatte. So haben sich schon Verbünde aus Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen gebildet. Schulen und Kitas aus Coesfeld, die sich zu „MINTeinander“-Verbünden zusammenschließen wollen, können mit den Materialien und Kisten ausgestattet werden. „Ziel ist es, das Projekt langfristig im gesamten Kreis verfügbar zu machen“, betont Koordinatorin Andrea Hahn vom Regionalen Bildungsbüro. Das Projekt „MINTeinander“, eine Initiative der Deutschen Telekom Stiftung, ziele darauf ab, die Motivation und die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen in den MINT-Fächern systematisch und aufeinander aufbauend zu entwickeln – vom Kindergarten über die Grundschule bis in die weiterführende Schule. Dafür müssen die Bildungseinrichtungen mit Lehr- und Lerninhalten arbeiten, die altersgerecht angelegt und aufeinander abstimmt werden. Im Auftrag der Stiftung haben deshalb Fachleute unter der Leitung von Prof. Dr. Kornelia Möller (Universität Münster) derartige Inhalte entwickelt. Materialsammlungen und didaktisches Begleitmaterial zum Thema "Schwimmen und Sinken" oder "Magnetismus" unterstützen dabei, Bildungsinhalte, wie bei einer Spirale, in Kita und Schule aufeinander aufbauend zu vermitteln. Rückfragen beantwortet Andrea Hahn vom Regionalen Bildungsbüro im Kreis Coesfeld unter Telefon 02541 / 18-9024 oder per E-Mail (Andrea.Hahn@kreis-coesfeld.de).
„Demokraten für den Frieden“ (nicht nur) auf dem Katholikentag
LFP Redaktion

„Demokraten für den Frieden“ (nicht nur) auf dem Katholikentag

Kreis Coesfeld - Das Kulturprojekt „Demokraten für den Frieden“ zieht jetzt noch größere Bahnen. Die Fotoaktion, die der Kreis Coesfeld gemeinsam mit den elf Kommunen aus dem Kreisgebiet im Herbst 2017 initiiert und umgesetzt hat, wird in der kommenden Woche auch den Katholikentag in Münster bereichern. Und nicht nur das: Auch in den Städten und Gemeinden im Kreis Coesfeld werden die überdimensionalen Porträts noch einmal zu sehen sein. Über 100 Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Kreisgebiet hatten sich im letzten Jahr von dem Sendener Profi-Fotografen Felix Hüsch-Waligura ablichten lassen. Deren überdimensionale Porträts wurden zusammen mit sinnstiftenden Sprüchen unter dem Titelthema „Demokraten für den Frieden“ an vielen Orten öffentlich ausgehängt. Die Organisatoren des Katholikentages in Münster waren von der Idee so angetan, dass ein Teil der Ausstellung auch von Donnerstag bis Samstag an einem der zentralen Veranstaltungsorte – der Halle Münsterland – zu sehen sein wird. „Damit geben wir dem offiziellem Leitspruch des Katholikentages, Suche Frieden, ein bzw. mehrere Gesichter“, freut sich der Kulturdezernent des Kreises Detlef Schütt. An einem Infostand werden in der Halle Münsterland sowohl Mitarbeiter der beteiligten Kulturämter, als auch einige Porträtierte selber über die ungewöhnliche Aktion informieren. Stundenweise wird auch der Fotograf Felix Hüsch-Waligura vor Ort sein, um selber noch Besucher des Katholikentages zu porträtieren und so die Ausstellung laufend zu ergänzen. Zugleich werden viele Porträts erneut im öffentlichen Raum der kreisangehörigen Kommunen ausgestellt. Viele Banner wurden zwischen den Orten getauscht, so dass die Betrachter neue Eindrücke und Anregungen erhalten können.
IGZ-Richtfest mit Generationenrallye und Live-Musik
LFP Redaktion

IGZ-Richtfest mit Generationenrallye und Live-Musik

Die Arbeiten auf der Baustelle zwischen Rathaus und Viktorkirche schreiten voran und auch der Termin für das Richtfest des Intergenerativen Zentrums Dülmen (IGZ) steht fest. Alle Bürgerinnen und Bürger sind am Sonntag, 2. September, eingeladen: Das „Richtfest für alle“ auf dem Kirchplatz umfasst sowohl das jährlich stattfindende Pfarrfest als auch ein Quartiers- und Bürgerfest. Nach einem Open-Air-Festgottesdienst um 11 Uhr geht es ab 12 Uhr mit einem bunten Programm, Ständen und Aktionen weiter. Bis 18 Uhr treten mehrere Musikgruppen auf. Geplant ist zudem eine „Generationen-Rallye“, in der Teams, bestehend aus unterschiedlichen Altersgruppen, einen Parcours mit Übungen und Aufgaben absolvieren. „Wir freuen uns sehr, dass wir im Sommer Richtfest feiern und den Bürgerinnen und Bürgern den Projekt-Fortschritt vorstellen können“, sagt Bürgermeisterin Lisa Stremlau. „Das IGZ wird ein Haus für alle, deshalb arbeiten wir gemeinsam mit unseren vielen Projektpartnern an einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt“, ergänzt Pfarrdechant Markus Trautmann. In der Tat sind alle am Projekt beteiligten Vereine, Verbände und Institutionen aufgerufen, sich mit Ständen, Aktionen und auch an der Generationen-Rallye zu beteiligen. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und durch die vielen Beteiligten erhalten wir immer wieder neue kreative Ideen“, berichtet IGZ-Geschäftsleiterin Cäcilia Scholten. Ob im Rahmen des „Richtfestes für alle“ auch Führungen über die Baustelle möglich sind, wird derzeit geklärt – dies hängt vom Baufortschritt bis September und den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen ab. Bereits zwei Tage zuvor, am 31. August, wird es zudem einen offiziellen Richtfestakt mit Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Dr. Stefan Zekorn, Weihbischof des Bistums Münster, geben. Parallel zu den Arbeiten auf der Baustelle und den Vorbereitungen für das Richtfest wird weiter am inhaltlichen Konzept für das Intergenerative Zentrum gefeilt. In der vergangenen Woche fand in Coesfeld ein Workshop zum Thema Willkommenskultur statt: Gemeinsam mit allen Akteuren, die für das Haus verantwortlich sind, wurden Ideen für „das Ankommen“ im IGZ, die Gestaltung des Foyers, des Bistro-Bereichs sowie weiterer Räumlichkeiten ausgearbeitet. „Das IGZ ist ein Mitmach-Haus. Gemeinsam mit vielen Partnern wird dieses Mitmach-Haus entwickelt, so dass Anregungen und Angebote zusammenfinden und sich gegenseitig ergänzen können“, erklärt Cäcilia Scholten. Die Geschäftsleiterin wirbt deshalb auch fürs Mitmachen: „Jeder ist willkommen und kann sich auf seine Weise einbringen. Je mehr Menschen sich beteiligen, umso besser können wir diesen Anspruch auch erfüllen.“
Saisoneröffnung an der Dülmener Fahrradstation
LFP Redaktion

Saisoneröffnung an der Dülmener Fahrradstation

Die Fahrradvermietung an der Dülmener Fahrradstation am Bahnhof, Bahnhofstr. 50, öffnet wieder ihre Pforten. Die Station ist bis Mitte Oktober jeweils samstags, sonntags und feiertags von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Bei schlechtem Wetter behält sich der Dülmen Marketing e.V. vor, die Fahrradstation kurzfristig zu schließen. Montags bis freitags ist die Vermietung der „Leezen“ für Gruppen ab vier Personen auf Anfrage beim Dülmen Marketing e.V. möglich. Die Mitarbeiter der Fahrradstation halten für die Freizeitradler Pedelecs, Hollandräder, Citybikes und Kinderräder bereit. Für die ganz Kleinen gibt es außerdem Kindersitze, Kinderanhänger oder Trailer. „Neben Hollandrädern und Citybikes haben wir seit einigen Jahren auch Pedelecs in der Vermietung, die mit einem elektrischen Zusatzantrieb ausgestattet sind“, erklärt Monika Dreike vom Dülmen Marketing e.V. Die Räder haben einen tiefen Einstieg und sind mit einer Rücktrittbremse ausgestattet. Die Tretunterstützung wird aktiv, sobald die Radler in die Pedale treten. Pedelecs bieten ein genussvolles Radeln ohne große Anstrengung. Mit den Pedelecs können auch Ungeübte kleine Steigungen und längere Touren meistern. „In den letzten Jahren sind die Pedelecs außerordentlich gut angenommen worden, so dass wir eine frühzeitige Reservierung dringend empfehlen“, berichtet Katrin Finn-Wedler vom Dülmen Marketing e.V. Der Tagesmietpreis pro Fahrrad liegt zwischen 5,00 und 8,00 Euro. Für ein Pedelec beträgt der Tagesmietpreis 18,00 Euro zuzüglich einer Kaution in Höhe von 50,00 Euro. Inhaber der Urlauber-Card erhalten bei der Fahrrad- und Pedelecmiete 2,00 Euro Rabatt auf den Tagesmietpreis. Damit die Radwanderer direkt zu einer gelungenen Tour durchstarten können, haben sie die Möglichkeit, an der Fahrradstation die Dülmener Radwanderkarten sowie die Kreisradwanderkarten des Münsterlandes zu erwerben. Vorbestellung der Fahrräder und Informationen: Dülmen Marketing e.V., Tel.: 02594 12-345; duelmen-marketing@duelmen.de.
Baustellenbesichtigung mit jungen Profis
Landesgartenschau Bad Iburg 2018

Baustellenbesichtigung mit jungen Profis

Bei einer Führung über die Baustelle der Landesgartenschau (LaGa) zeigten sich 15 angehende „Betriebswirte Garten- und Landschafts- bau“ vor allem vom Baumwipfelpfad beeindruckt. „Das sind Gartenbautechniker klassischer Prägung mit vertiefter betriebswirtschaftlicher Kompetenz“, erklärte Lehrer Michael Mei von der Justus-Liebig-Schule in Hannover. Seine 14 Schüler und eine Schülerin haben alle entweder schon den Meister im Bereich Garten- und Landschaftsbau in der Tasche oder sind auf dem Weg dahin. Auf dem Baumwipfelpfad erfuhren die jungen Fachleute von Nadine Oestermeyer, zuständig für Planen, Bauen und Ausstellungen im LaGa-Team, das sich Planungsbüro hochkant aus dem Allgäu bei der „Wegeführung“ des Wipfelpfades an markanten Bäumen orientiert habe. Zahlreiche alte Laubbäume prägen den Waldkurpark. Einige im Umfeld des Wipfelpfades sind bis zu 250 Jahre alt und haben bis zu mehr als einem Meter Durchmesser. Mit fast 600 Metern Lauflänge (inklusive Auf- und Abstieg) und Stationen, die wie Vogelnester geformt sind, bietet der Baumwipfelpfad künftig Informationen über Natur, Geologie, Geschichte und Waldpersönlichkeit. Ganz nebenbei führt der Weg die Besucher nicht nur Auge in Auge mit Eichhörnchen, Schwarzspecht und Hirschkäfer durch die Wipfel, sondern auch am gesamten Baum-Repertoire des Teutoburger Waldes vorbei: An Kirschen, Buchen, Eichen, Tannen, Ahorn, Eschen, Fichten und Kiefern. Die jungen Gärtner waren vom Ausblick von der Erlebnisplattform beeindruckt, aber auch an technischen Fragen interessiert: Welches Holz kommt bei den Holzdielen des Weges zum Einsatz? Lärche, weil sich die Bad Iburger heimisches Holz wünschten. Wie tief sind die Fundamente? Die Mikro-Bohrflächen sind zwölf Meter tief. Was ist mit dem Totholz in den Baumkronen – wurde es hineingelegt und bleibt es dort? Die kurze Antwort: „Ökologische Waldwirtschaft“. Die ausführliche: „Die Niedersächsischen Landesforsten, denen dieser Wald gehört, setzen auf natürliche Waldverjüngung, Totholz wird nur dann beseitigt, wenn es Menschen gefährden könnte. „Hier sind die Baumpfleger schon durch. Das Totholz, das Sie noch sehen, bleibt – auch zu Anschauungszwecken“, erklärte Oestermeyer. „Das Totholz in den Baumwipfeln ist durch vergangene Stürme dort hingelangt.“ Mehrere Tagesexkursionen, in denen Betriebe verschiedener Regionen besucht und mit den Unternehmern Probleme des Berufsstandes diskutiert werden – hier war es jetzt der GaLaBau Betrieb Boymann - sind Bestandteil der Ausbildung zum Betriebswirt im Galabau. Bauleiter Timo Hoffmann erläuterte, welche Arbeiten sein Unternehmen für die LaGa ausführt und stellte den LaGa-Themengarten des Unternehmens vor. Von ihm erfuhr die Truppe auch, dass Boymann alleine rund 100.000 Blumenzwiebeln in den LaGa-Boden gepflanzt hat. „Alle mit der Hand?“, fragte Bernd Honkomp. „Alle mit der Hand“, antwortete Hoffmann. Ihn habe der Baumwipfelpfad sehr beeindruckt, erklärte Honkomp zum Abschluss. „Der war auch bautechnisch sehr interessant.“ Wie dicht die Bäume am Baumwipfelpfad stünden, habe ihn besonders fasziniert. „Man sieht nicht, dass für den Baumwipfelpfad Bäume gefällt wurden.“ Und die Aussicht sei „toll“. André Bröring, der trotz Höhenangst mit auf den Baumwipfelpfad gestiegen war, stimmt zu: „Ich bin froh, dass ich oben war und kann den Besuch auf jeden Fall empfehlen.“ Beide wollen „auf jeden Fall noch einmal wiederkommen“ Mitschüler Timo Könemund ist sicher, dass er noch einmal zur LaGa kommt: Er ist bei der Erstbepflanzung des Bereiches Friedhof und Denkmal mit dabei.
Modellvorhaben „Dorfzentrum 2.0“: Planungen für Merfeld, Vinnum und Darup im Bendix-Forum vorgestellt
LFP Redaktion

Modellvorhaben „Dorfzentrum 2.0“: Planungen für Merfeld, Vinnum und Darup im Bendix-Forum vorgestellt

Kreis Coesfeld - Die Planungen der drei Pilotstandorte im Rahmen des Modellvorhabens „Dorfzentrum 2.0“ schreiten weiter voran. Der aktuelle Arbeitsstand in Dülmen-Merfeld, Olfen-Vinnum und Nottuln-Darup wurde jetzt Vertreterinnen und Vertretern des projektbegleitenden Forums „Versorgung und Mobilität“ im Forum Bendix in Dülmen präsentiert. In allen drei Orten waren in den vergangenen Monaten Arbeitskreise aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern intensiv damit beschäftigt, mit einem „Dorfzentrum 2.0“ neue Einkaufsmöglichkeiten, aber vor allem auch eine neue soziale Mitte für ihren Ort zu planen. Unterstützt werden sie dabei vom Projektteam beim Kreis Coesfeld, Vertretern der jeweiligen Kommune und Fachberater Wolfgang Gröll. Mittlerweile liegen Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Betriebskonzepte für alle drei Orte vor. Zudem fanden intensive Diskussionen zu möglichen Standorten, in Frage kommenden Betreibern und den angedachten Dienstleistungs- und Serviceangeboten statt. Um belastbare Verhandlungen führen zu können und die Akzeptanz der Dorfzentren vor Ort sicherzustellen, wurde in Vinnum und Merfeld nach zahlreichen Vorbereitungstreffen bereits die Gründung entsprechender Unternehmergesellschaften vorbereitet. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger erklärten sich bereit, Anteile zu zeichnen und somit eine bürgerschaftlich getragene Anschubfinanzierung zu gewährleisten. Für Vinnum hat die Stadt Olfen sich sogar bereit erklärt, das Projekt finanziell zu unterstützen, indem sie die jeweiligen Anteile verdoppelt. Auch hinsichtlich der Standortfrage sind Merfeld und Vinnum einen entscheidenden Schritt weitergekommen, sodass bereits konkrete Vertragsverhandlungen mit den Vermietern der ins Auge gefassten Objekte geführt werden können. In Darup engagiert sich insbesondere der Betreiber des Alten Hof Schoppmann gemeinsam mit der dortigen Bürgergenossenschaft. Nach intensiver Prüfung wurde die Idee der Dorfladen-Realisierung in einem ehemaligen Scheunengebäude auf Hof Schoppmann zunächst zurückgestellt, da die Umbaukosten deutlich höher ausfallen, als ursprünglich erwartet. Daher soll nun alternativ überlegt werden, welche Mobilitätslösungen in Darup umsetzbar sind. Denkbar ist zum Beispiel die Einrichtung eines Dorffahrdienstes oder auch die Anschaffung von E-Rikschas, die den weniger mobilen Daruper Bürgerinnen und Bürgern die Erreichbarkeit des Hofes Schoppmann erleichtern. Der Kreis Coesfeld gehört mit dem Projekt „Dorfzentrum 2.0“ zu den 18 Regionen bundesweit, die an dem Modellvorhaben „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur teilnehmen (www.modellvorhaben-versorgung-mobilitaet.de).
Kreis Coesfeld organisiert Europa-Quiz für die weiterführenden Schulen
LFP Redaktion

Kreis Coesfeld organisiert Europa-Quiz für die weiterführenden Schulen

Kreis Coesfeld - Wissen Sie, was Europa und eine afrikanische Insel im Kanal von Mosambik gemein haben? Und kennen Sie den Unterschied zwischen dem Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat? Diesen und ähnlichen Fragen können sich Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen beim Europa-Quiz des Kreises Coesfeld stellen, das nun an die Schulleiterinnen und Schulleiter versandt wurde. „Als überzeugter Europäer und Landrat des Kreises Coesfeld ist es mir ein wichtiges Anliegen, Europa zu stärken“, betont Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. „Gerade in Zeiten, in denen der europäische Einigungsgedanke großen Herausforderungen ausgesetzt ist, sehe ich auch den Kreis Coesfeld in der Verantwortung, ein Zeichen für die hohe Bedeutung Europas zu setzen“, so der Landrat. Auch bei jungen Menschen soll die Begeisterung für Europa geweckt werden – indem die Schülerinnen und Schüler animiert werden, sich mit Europa auseinanderzusetzen. Auf eine rege Teilnahme hoffen auch Marina Kallerhoff und Mathias Raabe vom Kreis Coesfeld, die insgesamt 22 Quizfragen vorbereitet haben: „Jede Klasse kann einen ausgefüllten Quizbogen an die Kreisverwaltung zurücksenden. Wie das Thema in den Unterricht integriert wird, bleibt den Schulklassen überlassen“, erläutert Marina Kallerhoff. Mathias Raabe ergänzt: „Den drei Gewinnerklassen winken Preisgelder für die Klassenkasse in Gesamthöhe von 1.000 EUR sowie für die Gewinnerklasse ein Klassenbesuch durch den Europaabgeordneten Dr. Markus Pieper.“ Die Preisverleihung ist im Rahmen des Europatages am Vormittag des 09. Mai 2018 auf dem Marktplatz in Coesfeld von 10:00 Uhr bis 11:20 Uhr geplant. Zu der Europastunde präsentieren Schülerinnen und Schüler der beiden Coesfelder Europaschulen Oswald-von-Nell-Berufskolleg und Heriburg-Gymnasium ihren Blick auf Europa. Einsendeschluss ist Sonntag, der 22. April 2018. Rückfragen zum Quiz können an service@kreis-coesfeld.de gerichtet werden.

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