Rubrik: Tiere & Tiernahrung

„Typischer Charaktervogel des Münsterlandes“: Steinkauz-Schutzprojekt im Kreis Warendorf vorgestellt
LFP Redaktion

„Typischer Charaktervogel des Münsterlandes“: Steinkauz-Schutzprojekt im Kreis Warendorf vorgestellt

Kreis Warendorf - Ein neues Steinkauz-Schutzprojekt stellte der Kreis Warendorf mit zahlreichen Partnern auf dem Hof Gerbermann in Alverskirchen vor. Landrat Dr. Olaf Gericke bezeichnete die kleine und offensichtlich schlaue Eulenart als „typischen Charaktervogel des Münsterlandes“. Der Steinkauz galt nämlich bereits im antiken Griechenland als Vogel der Weisheit. „Er gehört zu unserer Landschaft wie der Kiebitz und die Schwalben und ist eng mit unserem Heimatgefühl verbunden. Eine Befragung ergab, dass über 80 Prozent der Bürger die Erhaltung und die Pflege der Münsterländer Parklandschaft für wichtig bzw. sehr wichtig halten. Dazu zählt auch die heimische Tierwelt“, betonte der Landrat. Im Rahmen des Schutzprojektes stellt die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Warendorf in diesem Jahr 100 Niströhren für Steinkäuze zur Verfügung. Die Montage und regelmäßige Betreuung soll durch Ehrenamtler erfolgen, die sich zum Teil bereits seit Jahrzehnten um Steinkäuze im Kreis Warendorf kümmern. Jedes Jahr kontrollieren sie bekannte Steinkauz-Brutplätze und reparieren die Brutröhren oder tauschen diese bei Bedarf aus. Durch persönliche Beratungsgespräche soll neben der Unterstützung durch diese Nisthilfen auch über Möglichkeiten zur Optimierung von Lebensräumen und Nahrungshabitaten informiert werden. Auch Möglichkeiten zu Förderprogrammen durch den Kreis Warendorf, wie Pflegeschnitt bei Kopfweiden sowie die Anlage und Optimierung von Streuobstwiesen, sollen beworben werden. Hermann-Josef Schulze-Zumloh (Vorsitzender des WLV-Kreisverbands Warendorf) und Ulrich Bultmann (Leiter der Kreisstelle Warendorf-Münster-Gütersloh der Landwirtschaftskammer NRW) betonten bei der Vorstellung des Schutzprojektes die Bedeutung der landwirtschaftlichen Kulturlandschaft als Lebensraum, da sich die Quartiere oft in unmittelbarer Nähe zu landwirtschaftlichen Hofflächen befinden. Hermann-Josef Schulze-Zumloh hob hervor, dass Landwirte mit der Anlage und Pflege von Streuobstwiesen einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität leisten. Dr. Britta Linnemann und Aline Reinhard von der NABU Naturschutzstation Münsterland stellten die Ökologie des Kauzes vor. „Als Lebensraum nutzt der Steinkauz vorwiegend strukturreiche Kulturlandschaften mit Grünlandbereichen, Kopfweiden und alten Obstbäumen. Zur Nahrungssuche benötigt er Flächen mit niedrigem Bewuchs, wie beispielsweise kurzrasige Wiesen und Weiden. Als Nistplatz werden neben alten Baumhöhlen auch Mauernischen und künstliche Nisthilfen, sogenannte Steinkauzröhren, angenommen. Steinkauze sind Standvögel und bleiben auch im Winter in der Nähe der Brutgebiete.“ Landwirt und Gastgeber André Gerbermann berichtete über die Nutzung der eigenen Streuobstwiese, die seit Jahrzehnten mit Mutterschafen beweidet wird, und von den jährlichen Brutaktivitäten des Steinkauzes auf seinem Hof. Der Landrat überreichte der Familie Gerbermann eine neue Steinkauzröhre, die in der Wiese aufgehängt werden soll. Anschließend versammelten sich alle anwesenden zu einem Gruppenfoto auf der blühenden Obstwiese. Bei einem kleinen Imbiss wurden Fragen der Presse beantwortet. Hintergrund: Der Steinkauz im Kreis Warendorf Der Steinkauz gilt laut der Roten Liste gefährdeter Arten NRWs als gefährdet. Nordrhein Westfalen beherbergt etwa zwei Drittel des bundesdeutschen Brutbestandes. Damit trägt NRW eine hohe Verantwortung zur Sicherung und Entwicklung dieser Art. Dank Schutzmaßnahmen ist der Bestand ist in NRW mittlerweile mit ca. 5.000 Brutpaaren relativ stabil. Im Kreis Warendorf brüten etwa 700 Paare. Um die Bestände im Kreis Warendorf weiter zu stabilisieren und zu stärken, startet nun das kreisweite Schutzprojekt. Es wurde gemeinsam mit den Teilnehmern des „Runden Tisches zur Förderung der Biodiversität in Agrarlandschaften im Kreis Warendorf“ entwickelt. Projektbeteiligte sind der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV), die Landwirtschaftskammer NRW, Kreisstelle Warendorf-Münster-Gütersloh sowie die NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. und die Untere Naturschutzbehörde des Kreises. Der Runde Tisch zeigt, dass effektiver Naturschutz nur gemeinsam mit der Land- und Forstwirtschaft betrieben werden kann. Ziel des Runden Tisches ist die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung wirksamer und praktikabler Artenschutzmaßnahmen. Es wird einen Informationsflyer zum Steinkauzschutz geben. Darin werden die Ökologie und Lebensweise der kleinen Eulenart beschrieben und Maßnahmen genannt, um die Bestände zu stärken. Der Flyer ist bei der Unteren Naturschutzbehörde erhältlich, die Nisthilfen werden von der Unteren Naturschutzbehörde und der NABU Naturschutzstation Münsterland verteilt.
Seltene Haustierrassen im Haustierpark Werdum
Heimat- & Verkehrsverein Werdum e.V.

Seltene Haustierrassen im Haustierpark Werdum

Seit der Steinzeit hält der Mensch Haustiere. Hunderte von Arten haben sich entwickelt, viele von ihnen sind aber zunehmend vom Aussterben bedroht. Der Haustierpark Werdum gewährt einen Einblick in diese vergessenen und vergangenen Ressourcen. Die Haustierrassen, deren Ursprung teilweise tausende von Jahren zurück liegen, leben im zentral im Ort gelegenen Tierpark. Auf rund 2 ha kann man ca. 70 Großtiere wie Esel, Schafe, Ziegen und Schweine sowie 160 Geflügel von der Emdener Gans bis zu Lachtauben bewundern. Die im Mai 2014 geborene Poitou-Eselin „Rosalie“ aus Frankreich, die Bulgaren-Eselin „Claudia“ und „Arnold“, das Göttinger Minischwein, sind die aktuellen „Stars“ im Park. Eine spezielle Streichelwiese lässt den Slogan des Haustierparks „Tiere ganz nah“ Wirklichkeit werden. Eigene Erlebnis-Spielgeräte, an denen insbesondere Kinder Zugang zur Welt der Tiere erhalten und zahlreiche Info-Tafeln informieren die Besucher über die Tiere. Ein Info-Stand mit Souvenir-Shop, überdachte Sitzmöglichkeiten und eine Aussichtsplattform lassen einen Besuch im Haustierpark zu einem besonderen Erlebnis für alle werden. Der Park wird von Urlaubsgästen und Einheimischen stark frequentiert. Das „Haus des Gastes“ mit Kiosk und Minigolfanlage, die ebenfalls an der Nordseeküste einzigartige Kneipphalle, ein großer Kinderspielplatz und ein Fitness-Parcours für Erwachsene sind weitere Anlaufpunkte in unmittelbarer Nähe für kleine und große Besucher. Hunde sind herzlich Willkommen im Park. Bitte führen Sie Ihren Hund stets an der Leine. Heimat- und Verkehrsverein Werdum e. V. Raiffeisenplatz 1 26427 Werdum Tel.: 0 49 74 / 99 00 99 Fax: 0 49 74 / 99 00 39 E-Mail: info@werdum.de Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite.
Reiten in Wettringen: Hoch zu Ross auf der Münsterland – Reitroute
Verkehrsverein Wettringen

Reiten in Wettringen: Hoch zu Ross auf der Münsterland – Reitroute

Auf dem Rücken der Pferde das Münsterland mit seiner einmaligen Parklandschaft erkunden, mit dem vierbeinigen Partner wunderschöne Reitwege genießen und ganz nebenbei kulturelle Sehenswürdigkeiten entdecken – das alles ermöglicht die neue Münsterland-Reitroute. Als führende Pferderegion Deutschlands behauptet sich das Münsterland mit mehr als 80.000 Vierbeinern und rund 58.000 Pferdesportlern. Das einmalige Angebot an Pferdebetrieben und Institutionen mit internationalem und nationalem Rang zieht Hobby-Reiter, Profis und Pferdebesitzer gleichermaßen in die Region. Zusätzlich macht jetzt besonders die neue Reitroute dem Namen Pferderegion Münsterland alle Ehre. Um die Begeisterung für die Vierbeiner weiterzugeben und die wunderschöne Parklandschaft für Pferd und Reiter noch attraktiver zu gestalten, erschuf der Münsterland e. V. gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern die 1000 Kilometer lange Wanderreitstrecke, die die vier Münsterlandkreise, den Kreis Recklinghausen und die Stadt Münster miteinander verbindet. Abseits verkehrsreicher Straßen führt die Route Ross und Reiter durch die landschaftliche Vielfalt des Münsterlandes. Auf überwiegend Sand- und Naturböden sowie gut bereitbaren Banketten geht es über Wiesen, Weiden und Felder sowie über sanfte Hügel und durch beeindruckende Wälder. Als verlässliche Partner können sich die Pferdefreunde auf die gut ausgewiesenen Wege sowie zusätzliches Kartenmaterial verlassen. Da Natur und Kultur im Münsterland eng miteinander verbunden sind, können Reiter die kulturellen Sehenswürdigkeiten sogar vom Pferd aus erleben. Eingebettet in die abwechslungsreiche Landschaft geht es vielfach vorbei an den Schätzen des Münsterlandes, den Burgen und Schlössern, Herrensitzen und imposanten Schlossgärten. Damit Mensch und Tier gut an das Ziel kommen, versorgen viele Reit- und Raststationen entlang des Weges die beiden Entdecker mit kulinarischen Köstlichkeiten und bieten oftmals gemeinsame Übernachtungsmöglichkeiten an. Insgesamt 150 Anbindebalken und mehrere Paddocks zeichnen die pferdefreundlichen Einrichtungen aus und sorgen damit bei Ross und Reiter für einen rundum entspannten Ausflug. Ob ein Stunden-, Tagesausritt oder eine mehrtägige Reitwandertour – wer auf der Münsterland-Reitroute unterwegs sein möchte, bekommt bei der Planung durch individuell zusammengestellte Reiseangebote sowie geführte Touren Unterstützung. Pauschalangebote mit ausgearbeiteten Routenvorschlägen, Unterkunft und Verpflegung für Reiter und Pferde sollen zukünftig ebenfalls in Anspruch genommen werden können. Ritt für Ritt wird so zum unvergesslichen Erlebnis und zur beeindruckenden Reise durch das Münsterland. Wen jetzt das Pferdefieber packt, erhält auf www.muensterland-reitroute.de Informationen zu einzelnen Teilabschnitten.   Für Sie zum kostenfreien Download: - der Katalog der Unterkünfte für Reiter  - Info-Broschüre zu Reit- und Pferdeurlaub im Münsterland - das Programm zu "Pferde-Stärken" Verkehrsverein Wettringen Werninghoker Straße 5 48493 Wettringen Telefon: (02557) 929676 E-Mail: info(at)verkehrsverein-wettringen.de Weitere Informationen erhalten sie auf unserer Homepage.
Ueckermünde - 400 Tiere in 100 Arten.
Tourismusverein "Stettiner Haff" e.V.

Ueckermünde - 400 Tiere in 100 Arten.

Der Tierpark Ueckermünde ist weit über die Grenzen des Landkreises Vorpommern-Greifswald hinaus bekannt. Die Einrichtung wurde im Jahre 1962 gegründet und hat sich seit dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt. Was als Heimataquarium mit einigen zusätzlichen heimischen Tieren begann, kann sich heute sehen lassen. Ein großzügiges Eingangsgebäude, welches auch mit einer Gastronomie versehen ist und über einen Veranstaltungsraum verfügt, lässt gleich auf den ersten Blick erkennen, dass hier eine große Kultur- und Bildungseinrichtung zu finden ist. Die Gehege für die einzelnen Tierarten sind großzügig angelegt, zu vielen Tieren kann man auch direkten Kontakt suchen. Auf insgesamt 18 ha Fläche befinden sich viele sehenswerte Gehege, die nach neuesten tiergärtnerischen Empfehlungen gebaut wurden. Zu nennen sind folgend Anlagen, die durch ihre Größe noch einmal besonders hervorstechen:   - Fischotteranlage mit regelmäßigen Schaufütterungen - Mandrill- und Känguru-Anlage - Löwenschlucht - Flamingo-Anlage - Haffaquarium mit mehreren Großaquarien - Wolfsgehege - Streichelzoo - Südamerikaanlage - begehbarer Affenwald   Alle Wege sind dreisprachig gut ausgeschildert. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten und auch eine Imbissversorgung direkt im Park. Neben den Tiergehegen erfährt man im Tierpark auch etwas über die Landwirtschaft vor vielen Jahrzehnten. In einer Scheune sind Maschinen und Arbeitsgeräte ausgestellt und man kann auch in eine typische Küche aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts schauen, in der die Mäuse noch förmlich auf dem Tisch tanzen. Auch der Nachbau einer voll funktionstüchtigen Holländermühle ist im Tierpark zu sehen. Bei Tierparkfesten kann man einige der Geräte und Maschinen auch bei der Arbeit sehen. Der Tierpark ist gut zu erreichen und verfügt über ausreichende kostenlose Parkplätze, auch für Busse. Tourismusverein "Stettiner Haff" e.V. Altes Bollwerk 9 17373 Ueckermünde Telefon: 039771 / 28484 Fax: 039771 / 28487 E-Mail: info@ueckermuende.de
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