Rubrik: Sonstiges

Neuer Standort der Fahrradwerkstatt der Kolpingsfamilie Rheine-Zentral
LFP Redaktion

Neuer Standort der Fahrradwerkstatt der Kolpingsfamilie Rheine-Zentral

Rheine - Seit 2015 hatte die Fahrradwerkstatt ihre Wurzeln an der Dutumer Straße, in den Garagen der alten mobilen Wohneinheit der Stadt Rheine. In Kooperation mit dem Team Begleitung und Beratung von Zuwanderern, dem Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Rheine-Zentral, Herrn Günther Probst, und dem Ansprechpartner vor Ort, Herrn Klaus Upmann, konnten seitdem schon viele Fahrräder durch einen „symbolischen Kauf“ inkl. Fahrradschloss von Zugewanderten erworben werden. Bei der Reparatur der Fahrräder werden Zugewanderte einbezogen. Auch wenn das Angebot schon länger besteht, wird es immer noch sehr aktiv wahrgenommen. Viele sind neben den öffentlichen Verkehrsmitteln auf das Fahrrad angewiesen. Schnell Einkaufen fahren, den Schulweg bestreiten oder die Kinder vom Kindergarten abholen. Die selbstverständlichen Erledigungen im Alltag werden mit einem verkehrstüchtigen Fahrrad gemeistert. Für viele das erste Fahrrad überhaupt, umso größer ist die Freude darüber. Die Garagendächer konnten altersbedingt leider nicht mehr wie ein Fahrradreifen schnell „geflickt“ werden, sodass eine neue Werkstatt für Zweiräder gefunden werden musste. Im Rahmen der bisherigen Kooperation stellt nun die Stadt Rheine, Fachbereich Soziales, Migration und Integration der Kolpingsfamilie Rheine-Zentral drei Räume im Trakt der alten Elisabethschule für den Betrieb der Fahrradwerkstatt zur Verfügung. Die Helfer der Fahrradwerkstatt freuen sich über den neuen zentralen Standort an der Mittelstr. 45. Außerdem werden weitere handwerklich geschickte Helferinnen und Helfer zum „Aufpeppen“ gebrauchter Fahrräder gesucht. Über zusätzliche Unterstützung würde sich das Fahrradteam freuen. Der Ansprechpartner vor Ort ist Herr Klaus Upmann. Die Öffnungszeiten sind Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Info: Fahrradwerkstatt Kolpingsfamilie Rheine-Zentral Herr Klaus Upmann Tel.: 015128381691 Mittelstr.45 48431 Rheine
Bombe oder nicht?
LFP Redaktion

Bombe oder nicht?

Rheine - Durch Untersuchungen des Bodens an der Elpersstiege wurde in einigen Metern Tiefe ein metallischer Gegenstand sondiert. Am Mittwoch, 18. April 2018, soll nun die Stelle freigelegt und das Metallteil genauer untersucht werden. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes werden prüfen, ob es sich bei dem Gegenstand um eine noch aus dem zweiten Weltkrieg stammende Bombe handelt, um sie dann direkt zu entschärfen. Sollte an dieser Stelle tatsächlich eine Bombe liegen, werden die Vorbereitungen einer Bombenentschärfung auf Hochtouren laufen. Je nach Größe und Art der zu entschärfenden Bombe wird das betroffene Gebiet gesperrt. Nach den bisherigen Erfahrungen sind dabei zwei Radien wahrscheinlich. Bei einer kleineren Bombe mit weniger Zündkraft, wird der Radius auf 250 Meter begrenzt, bei einer größeren Bombe erweitert sich der Radius auf 500 Meter (siehe Radien auf der beigefügten Straßenkarte). Das bedeutet: Je nach Sprengkraft des Kampfmittels müssen die Straßen, die in dem Radius liegen, für den gesamten Verkehr gesperrt und alle Geschäfte für die Dauer der Entschärfung geschlossen werden. Die betroffenen Anwohner müssten sich dann ebenfalls ab 11:00 Uhr außerhalb des Gefahrenbereichs aufhalten und ihre Wohnungen und Häuser in dem Gebiet verlassen. Mittels Flugblättern, die im Vorfeld an die Haushalte verteilt werden (als Anlage zusammen mit den betroffenen Adressen beigefügt) und über Radio RST (Frequenzen 104,0 und 105,2) wird die Stadt die Anwohner informieren. Auch über die Internet- und die Facebookseite der Stadt Rheine rheine.de ebenso wie die bundesweit einheitliche Warn-App NINA wird über die Maßnahme laufend informiert. Zudem wird an dem Tag bekannt gegeben, in welchen Räumlichkeiten die Evakuierten versorgt und untergebracht werden. Personen, die nicht selber das Haus verlassen können, können sich unter der Telefon-Nr. 939-0 an die Stadt Rheine werden; für sie wird ein Fahrdienst eingerichtet . Lautsprecherwagen werden durch die Straßen fahren und über Megafon über die Situation aufklären sowie die Anwohner zur zeitweisen Räumung auffordern. Sobald die Bombe dann entschärft wurde, werden alle Betroffenen auf gleichem Wege über das Ende der Maßnahme informiert. "Die ganze Durchführung einer Bombenentschärfung ist für uns in Rheine Routine, denn es wurden bereits schon häufiger Bomben im Rheiner Stadtgebiet entschärft“, verdeutlicht Bernd Houppert, Fachbereichsleiter Recht und Ordnung, die Vorgehensweise. „Wir möchten aber frühzeitig auf diese Maßnahmen hinweisen, damit sich nicht nur die Anwohner, sondern auch die betroffenen Unternehmen sowie die Verkehrsteilnehmer früh genug auf eine eventuelle Sperrung vorbereiten können.“ Mit Verkehrsbehinderungen aufgrund einer etwaigen Vollsperrung muss gerechnet werden, ortskundige Autofahrer werden daher gebeten, den betroffenen Bereich am übernächsten Mittwoch großräumig zu umfahren.
Multiprofessionelles Team startet im Schotthock
LFP Redaktion

Multiprofessionelles Team startet im Schotthock

Rheine - Raimund Gausmann, Beigeordneter der Stadt Rheine, und Christa Heufes, Leiterin des Teams Begleitung und Beratung von Zuwanderern der Stadt Rheine, freuen sich: „Diese neue Form der Zusammenarbeit unterstützt die Schulen bei ihrer Integrationsarbeit von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern. Sie stärkt zugleich die quartiersbezogene Beratungsarbeit der Stadt im Schotthock, die dort seit Dezember 2016 ein Stadtteilbüro betreibt.“ Geboren wurde die Idee der Zusammenarbeit, als gemeinsam ein Antrag für die Einrichtung eines multiprofessionellen Teams beim Land NRW gestellt worden ist. Nach Zusage für das multiprofessionelle Team konnte eine Vollzeitstelle für das Landesprogramm „Integration durch Bildung für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler“ eingerichtet werden. Entsprechend wird aus dem Team Begleitung und Beratung eine halbe Stelle als kommunaler Anteil zur Verfügung gestellt. Die Stadt Rheine und die drei Schulen wollen gleichberechtigt zusammenarbeiten. Thomas Rickert, Fachkraft im multiprofessionellen Team, erläutert die Aufgabe des Teams: „Das multiprofessionelle Team unterstützt (neu) zugewanderte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, um ihnen bestmögliche Bildungschancen zu eröffnen.“ Simone Kettler und Johanna Miltrup, weitere Fachkräfte im multiprofessionellen Team, ergänzen: „Dabei liegen uns die soziale und kulturelle Integration der Kinder besonders am Herzen. Die Kinder werden sowohl im schulischen Kontext als auch im außerschulischen Bereich von uns gefördert.“ Die drei Schulleiter sind sich einig, dass sich die Kompetenzen der städtischen Mitarbeiterinnen sowie der Schule idealerweise ergänzen werden. Davon können die neu zugewanderten Kinder und deren Eltern profitieren. Bei Fragen oder Anregungen zum Projekt wenden Sie sich bitte an die Teamkoordinatorin Simone Kettler, E-Mail versenden., Telefonnummer: 05971 9829960.
Das Jugendamt der Stadt Rheine sucht Träger für drei neue Kindertageseinrichtungen
LFP Redaktion
Bürgerbefragung zum Thema Wohnen in Emsdetten
LFP Redaktion

Bürgerbefragung zum Thema Wohnen in Emsdetten

Emsdetten - Wie zufrieden ist die Emsdettener Bevölkerung mit ihrer aktuellen Wohnsituation und mit dem Wohnstandort Emsdetten? Wird eine Veränderung der Wohnsituation gewünscht und wenn ja, wie wollen die Bürgerinnen und Bürger wohnen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Stadt Emsdetten im Zuge der Neuaufstellung des Handlungskonzeptes Wohnen. Mit der Erstellung des Konzeptes wurde das ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung aus Hamburg beauftragt. Durch das Handlungskonzept soll der konkrete Wohnraumbedarf in quantitativer und qualitativer Hinsicht ermittelt werden. Diesbezüglich ist ein breites Meinungsbild der Einwohnerinnen und Einwohner erforderlich. Zu diesem Zweck führt die Stadt Emsdetten mit dem ALP Institut eine Haushaltsbefragung durch. Rund 2.000 Haushalte wurden zufällig ausgewählt und erhalten den Fragenbogen in Kürze per Post. Zudem besteht für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auch die Möglichkeit, online unter https://www.alp-institut.de/emsdetten/ oder über ausgelegte Fragebögen in Raum 105 des Rathauses selbst an der Befragung teilzunehmen. Die Befragung ist natürlich freiwillig und anonym. Alle Angaben werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Hinweise zum Datenschutz sind direkt auf dem Fragebogen zu finden. Für Fragen stehen darüber hinaus das Team von ALP unter der Telefonnummer 040 / 87969159-5 sowie Christian Hövels von der Stadt Emsdetten unter der Telefonnummer 02572 / 922-155 gerne zur Verfügung. Das im Jahr 2011 erstmalig entwickelte Handlungskonzept stellt die empirische Grundlage dar, nach der sich die wohnpolitischen Entscheidungen und Maßnahmen der Stadt Emsdetten grundsätzlich ausrichten. So konnte mit dem bisherigen Konzept beispielsweise der besondere Bedarf an öffentlich gefördertem Wohnraum nachgewiesen werden, sodass für den Wohnungsmarkt in Emsdetten im Jahr 2016 im Rahmen einer Sonderförderung zur Quartiersentwicklung des Landes NRW Förderkredite im Umfang von 5,4 Mio. Euro bereitgestellt werden konnten. Darüber hinaus konnten für eigene Bauvorhaben der Stadt Emsdetten rund 2,24 Mio. Euro inkl. eines 10 bzw. 20 %igen Tilgungszuschusses realisiert werden. Allein durch diese Maßnahmen wurden 70 Mietwohnungen und sechs Mieteinfamilienhäuser öffentlich gefördert.
Zusammen schaffen: Bewegungsband Tegelwiese
Landesgartenschau Bad Iburg 2018

Zusammen schaffen: Bewegungsband Tegelwiese

„Gesunde Stadtentwicklung – Kneipp auf dem Weg“ Unter diesem Motto plant der Förderverein mit Unterstützung der Landesgartenschau gGmbH und der Stadt Bad Iburg in der Tegelwiese nahe der Sebastian-Kneipp-Allee einen Bewegungs- und Aktivitätenpark. „Es war für uns immer ein besonderes Anliegen, auch außerhalb des eigentlichen Gartenschaugeländes im Bereich der Tegelwiese Aktivitäten zu fördern. Jetzt ist es tatsächlich so weit“, freut sich Hagen Sundermann, Vorstand Förderverein beim ersten Spatenstich. „Dieses neue Bewegungsband wird ein Kristallisationspunkt für die Rezertifizierung Bad Iburgs 2020 als Kneipp-Kurort sein“, ergänzt Ursula Stecker, die Geschäftsführerin der LaGa-Durchführungsgesellschaft. „Was einer nicht schafft, schaffen viele!“, sagt dann Thomas Ruff, Vorstandssprecher der Arbeitsgemeinschaft Volksbanken und Raiffeisenbanken im Osnabrücker Land und deren Stiftung. Mit deren Unterstützung und der der Radsportfreunde Teuto-Tour e.V. werden jetzt in der Tegelwiese ein Mikadowald, eine Trail-Treppe und ein Schaukelgarten gebaut. Eine Raststation als Ziel- und Startpunkt für Wanderungen oder Radtouren in die Umgebung kommt hinzu. Hier spenden die Bad Iburger Bündnis 90/Die Grünen zwei Sitzbänke. „Das ist aber noch nicht alles. Die Planungen sehen in den nächsten Jahren eine attraktive Weiterentwicklung beispielsweise durch Schwebebalken, einen Fitnessgerätepark oder eine Findlingslandschaft zum Klettern vor“, erläutert Gerd Bentrup, Mitinitiator des Projektes. Die Idee für das Projekt entstand bereits im Frühjahr 2017. Der Förderverein hatte Dirk Schelhorn, Landschaftsarchitekt aus Frankfurt/Main, bekannt für seine Bewegungsparks, zu einem Vortrag „Modernes Kneipp - Bewegung und Module der bewegten Raumnutzung“ eingeladen. Schelhorn warb darum, dass man zur Bewegung „verführen“ müsse. Mit dem Entwicklungskonzept Tegelwiese / Kolbach wurde aus der Idee ein konkretes Projekt. „Ursula Stecker hat uns sehr unterstützt“, lobt Bentrup das Engagement der LaGa außerhalb des Zaunes. Der Förderverein verstehe den Bewegungspark in der Tegelwiese „als einen besonderen Beitrag zur Stadtentwicklung“, so Sundermann. Der Standort an der Sebastian-Kneipp-Allee wurde bereits 2016 im VOF-Verfahren zu den Stadtentwicklungsprojekten als LaGa-Grundlage „mitgedacht“. Als Bindeglied zwischen Innenstadt und dem Naherholungsgebiet Dörenberg ergänzt das Bewegungsband Tegelwiese die dortigen Freizeitangebote: das Freibad, den der geplanten Sportkletterturm, die Jugendherberge, den Mountainbike-Dirtpark, die Wassertret-stelle im Kolbach „Freizeit, Sport und Bewegung - eine wesentliche Säule des Kneippschen Gedankens“, fügt Bentrup an. „Insgesamt investieren wir hier bereits etwa 90.000 Euro“, so Sundermann. „Das ist aber noch nicht alles. Wir denken auch hier über die Gartenschau hinaus. Wenn wir weitere Sponsoren finden, können wir kurzfristig auch weitere Elemente ergänzen“, wirbt Sundermann für finanzielle Unterstützung. „Wir haben bislang Förderzusagen für die Schaukelwelt von bis zu 40.000 Euro vom Förderverein, den Mikadowald finanziert die VR Stiftung /Volksbanken und Raiffeisenbanken im Osnabrücker Land mit 30.000 Euro und die Trail-Treppe mit Treffpunkt, etwa 15.000 Euro, sponsert der Teuto-Tour e.V.“ Weitere Infos und Details zum Projekt Gewässerbegleitend (am Kolbach) verläuft der Kneipp-Wanderweg und Umweltbildungspfad, realisiert durch den Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita. Er verbindet fußläufig die Stadt über den Natur-raum Tegelwiese mit dem Hauptwanderwegenetz im Dörenberg. Der Freiraum an der Ostseite der Tegelwiese wird auf einer Breite von etwa 25 bis 30 Metern für alle Generationen entwickelt. „Nach dem Prinzip von Akteuren und Voyeuren werden generationsüber-greifende Bewegungsverführer realisiert. In einem bestimmten Raumrhythmus ergänzen sich z.B. Bodentrampolin und Klettermikadowald, Schaukeln und Ruhezonen, sowie bewegende Wegever-führungen für gesunde Menschen und Menschen mit Handicap“, das gab Dirk Schelhorn den Initiatoren mit auf den Weg. Künftig sollen sich drei unterschiedliche, in Nord-Süd-Richtung verlaufende, Bewegungswege ergänzen. Ein Trainingsweg, eine Wegestrecke in leichte Wellen gelegt, ist Trainingsabschnitt für Menschen mit motorischen Einschränkungen, zum anderen aber ein Bewegungsweg für Kinder mit ihren Scootern, Bobbycars, kleinen Rädern und auch zu Fuß. Er fördert gemeinsames Erleben. Mit dem zentralen Sportweg – Wellenweg wird die klassische 50 Meter oder 100 Meter Laufstrecke anders gedacht. Der Weg ist wie eine Laufstrecke schnurgerade aber in Wellen zwischen 30 und etwa 80 Zentimeter Höhe geplant. Ein ständig wechselndes Auf und Ab. Koordination, Reaktion und Motorik werden bei jedem Schritt mit hohem Spaßfaktor gefördert. Der Übergang zum Naturraum der Tegelwiese am westlichen Rand des Bewegungsbandes erfolgt über den Wasserpfützenweg, ein Naturweg, der sich durch Gräserlandschaften schlängelt und die verschiedenen Bewegungsschwerpunkte verbindet. In regelmäßigen Abständen können sich bei Niederschlägen Pfützen bilden. Die Starterprojekte Drei Projekte realisiert der Förderverein rechtzeitig zur Landesgartenschau. Die sogenannte Trailtreppe dient als Haltepunkt, als Verweilort und als Spiel- und Bewegungs-ort für alle Generationen. Man möchte sie erklimmen, Kinder wollen springen und Erwachsene können ihre Kinder unterstützen. Der Mikadowald ist ein zertifizierter Kletterwald aus über 20 Stahlstangen von 6 m Höhe. Alle wollen irgendwie hoch, nur die besten schaffen es, die anderen trainieren weiter oder schauen einfach nur zu. Der Schaukelgarten ist ein Kernstück des Bewegungs-bandes für alle Generationen. Je eine 2- und 3-sitzige Schaukel sowie als besonderes Highlight eine 6-sitzige Schaukel für Jung und Alt fordern selbst Erwachsene zu spielerischer Bewegung auf. Daneben werden erste Strukturen der Wegebeziehungen und der Gräser-bepflanzung angelegt.
Zielkonferenz zum Kulturentwicklungsplan mit großer Resonanz
LFP Redaktion

Zielkonferenz zum Kulturentwicklungsplan mit großer Resonanz

Rheine - Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann zeigte sich beeindruckt vom großen Interesse der Kulturakteure und interessierten Bürgerinnen und Bürger an dem Workshop, der im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung für Rheine stattfand. Der Einladung ebenfalls gefolgt waren zahlreiche politische Vertreter. In absolut passender und angenehmer Umgebung – das Hypothalamus auf dem Thie, in dem normalerweise Live-Konzerte stattfinden, hatte seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt – konnte Dr. Peter Lüttmann fast 80 Personen begrüßen. Damit waren genauso viele Besucher anwesend wie bei der Auftaktveranstaltung im Mai des letzten Jahres. Das dies nicht selbstverständlich ist, bestätigte Bernward Tuchmann vom gleichnamigen Planungsbüro. Insoweit sei Rheine ein positives Phänomen, die Erfahrung aus anderen Städten zeige im Laufe solcher Verfahren durchaus sinkende Teilnehmerzahlen. Seit Beginn des Projektes gab und gibt es zahlreiche Aktivitäten. Nach dem Auftaktworkshop fand ein weiteres Treffen zum Thema Stärken- und Schwächen-Analyse statt. Gleichzeitig wurde eine Bestandsaufnahme der kulturellen Angebote durchgeführt und es wurden und werden zahlreiche Interviews mit Expertinnen und Experten geführt. Die Ergebnisse, insbesondere bezogen auf die Stärken und Schwächen der Kultur in Rheine, waren Grundlage für den weiteren Austausch der Zielkonferenz am vergangenen Donnerstag. Die Bedeutung des Treffens machten Bürgermeister Peter Lüttmann und Bernward Tuchmann noch einmal deutlich. Ziel der Veranstaltung sei es, deutlich zu formulieren, was mit der Kultur in Rheine erreicht werden solle und welche konkreten Maßnahmen hierfür erforderlich seien. Die Ergebnisse stellten die Grundlage für die weitere und sich anschließende politische Diskussion dar. Aus fünf Themenfeldern („Kommunikation/Koordination/Vernetzung“, Räume/Ort/Institutionen“, „Kinder/Jugendliche/Junge Erwachsene“, „Ehrenamt/Vereine/Nachwuchs“ und „Identität/Darstellung/Förderung“) konnten die Teilnehmer in insgesamt drei Diskussionsrunden die für sie wichtigsten Themen aussuchen und ihre Vorstellungen gemeinsam in Ziele und konkrete Maßnahmen formulieren. Die konstruktiven und lebhaften Gespräche führten zu einer Vielzahl von Anregungen. Angefangen von einer gemeinsamen Veranstaltungsplattform über den Vorschlag eines zentralen Treffpunktes für jugendkulturelle Veranstaltungen bis hin zu regelmäßigen Austauschen bzw. Kooperationen der kulturtreibenden Vereine gab es erwartete aber auch überraschende Vorschläge. Anschließend hatten alle Mitwirkenden die Möglichkeit, die aus ihrer individuellen und persönlichen Sicht drei wichtigsten Einzelmaßnahmen zu kennzeichnen, um einer Priorisierung aller Vorschläge zu erhalten. Schon bei der Verabschiedung versprach Bürgermeister Peter Lüttmann, dem hoch priorisierten Wunsch nachzukommen, den Austausch zwischen den Kulturschaffenden im Rahmen von regelmäßigen (halbjährlichen) Treffen fortzuführen. Alle Ergebnisse können in Kürze auch auf der Internetseite der Stadt Rheine (www.rheine.de) unter dem Stichwort Kulturentwicklungsplanung abgerufen werden.
Von Afghanistan ins Klostercafé Gravenhorst
LFP Redaktion

Von Afghanistan ins Klostercafé Gravenhorst

Kreis Steinfurt - Shah Mahmood Ahmadzai ist 18 Jahre alt. Vor zwei Jahren machte sich der junge Mann auf den Weg von Afghanistan nach Deutschland und durchquerte unter anderem den Iran, die Türkei und Griechenland – fast ausschließlich zu Fuß. Über zwei Monate dauerte es so, bis er schließlich Dortmund erreichte. Über eine Zwischenstation in Recke kam Ahmadzai letztendlich in einer Wohngruppe der evangelischen Jugendhilfe in Hörstel unter. Nun steht er in der Küche des Cafés im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst des Kreises Steinfurt neben Betriebsleiter Martin Laubrock und schwenkt die Pfanne: Im September 2017 hat der Afghane seine zweijährige Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe im Klostercafé angetreten, die ihm sichtlich Spaß macht. „Ich fühle mich hier sehr wohl und habe zum Beispiel schon gelernt, welche Schneidetechniken es gibt und worauf man beim Kochen besonders achten sollte“, erzählt der 18-Jährige, der die festen Kräfte und die Aushilfen des Betriebes unterstützt. Nachdem Ahmadzai als Klassenbester den Hauptschulabschluss in der internationalen Klasse der Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land des Kreises Steinfurt erreicht hatte, absolvierte er zunächst ein dreiwöchiges Praktikum im Klostercafé. Auf Anregung von Ahmadzais Betreuer von der evangelischen Jugendhilfe richtete die WertArbeit Steinfurt, das Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt, im Anschluss daran den Ausbildungsplatz ein. „Das ist schon etwas Besonderes, weil wir zum ersten Mal diese Stelle anbieten. Shah wendet hier die deutsche Sprache an, wird in einen funktionierenden Betrieb integriert und entwickelt sich auch persönlich weiter. Davon können beide Seiten nur profitieren“, erklärt Küchenmeister Martin Laubrock. Wenn sich Ahmadzai im August 2019 offiziell Fachkraft im Gastgewerbe nennen darf, möchte er gerne weiterhin im Gastronomiesektor tätig sein. „Er könnte dann auch noch die Ausbildung zum Koch anschließen“, gibt Laubrock einen Einblick in die mögliche Zukunft des Afghanen.
Fahrräder im Bereich der Bahnhofstraße in Emsdetten werden umgesetzt
LFP Redaktion

Fahrräder im Bereich der Bahnhofstraße in Emsdetten werden umgesetzt

Emsdetten - Nach wie vor werden die Räder, die im Bereich der Bahnhofstraße/In der Lauge behindernd abgestellt werden, in die oberste Etage der Radstation am Bahnhof umgesetzt. Dort können die Räder jederzeit wieder von ihren Eigentümern abgeholt werden. Bereits im Oktober 2017 hat die Stadt Emsdetten mit dem Umstellen von Rädern begonnen. Leider haben die Mitteilungen in der Presse und auch die immer wieder auf den Rädern befestigten Hinweiszettel bei einigen Fahrradbesitzerinnen und Fahrradbesitzern nicht zu einem Umdenken geführt. Deren Räder blockieren weiterhin Geh- und Rettungswege oder versperren den Zugang zu Bänken und E-Ladestationen. Auch die Baumscheiben, die zum Schutz der Bäume von Rädern frei bleiben sollen, werden weiterhin von einigen Radfahrern als Abstellfläche für ihr Rad genutzt. Die Situation ist nicht nur für alle Passantinnen und Passanten unschön anzusehen. Die vielen wild abgestellten Fahrräder führen auch zu nicht hinnehmbaren Behinderungen und Gefahren für die öffentliche Sicherheit. Versperrte Sitzbänke und E-Ladesäulen können nicht mehr genutzt werden. Zugestellte Fuß- und Radwege oder Markierungen für Sehbehinderte führen dazu, dass Passanten die Wege verlassen und auf die Straße ausweichen müssen. Dies ist mit erheblichen Gefahren für die betroffenen Personen verbunden – erst recht für Ältere oder Menschen mit einer Behinderung. Das Anlehnen von Fahrrädern an Bäume führt zudem zu Verletzungen der Baumrinde und stellt damit eine Sachbeschädigung dar, die nicht toleriert werden kann. Die Stadt bittet um Verständnis für die Maßnahme, die ergriffen werden muss, um die Situation zu entschärfen.

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