Rubrik: Energie & Umwelt

Grün- und Gartenabfälle richtig entsorgen
LFP Redaktion

Grün- und Gartenabfälle richtig entsorgen

Emsdetten - Im Frühjahr gibt es wieder viel im Garten zu tun und es fallen verstärkt Grün- und Gartenabfälle an. Folgende Entsorgungsmöglichkeiten stehen dafür in Emsdetten zur Verfügung: 1. Biotonne: Grundsätzlich ist die Biotonne eine „Pflicht-Mülltonne“ für jedes Grundstück. Sie wird bei der Stadtverwaltung beantragt. Die Gebühr für die 120 l-Biotonne beträgt aktuell 36 Euro pro Jahr. Für die 240 l-Biotonne wird eine Gebühr von 45 Euro pro Jahr erhoben 2. Komposter: Auf Antrag ist eine Befreiung von der Biotonne möglich, wenn man biologisch abbaubare Abfälle auf dem Grundstück kompostieren kann. Der Komposter muss sich aber zwingend auf dem eigenen Grundstück befinden – und der Kompost muss auf dem eigenen Grundstück wieder verwertet werden. 3. Zusätzlich bietet die Stadt kostenfrei an: 2 x im Jahr die Entsorgung bündelbaren Grünschnitts als Straßensammlung und 4 x im Jahr die „Aktion Grüncontainer“. Dabei besteht die Möglichkeit, nicht bündelbaren Grünschnitt (z.B. Heckenschnitt) in den bereitgestellten Containern zu entsorgen. Weitere Informationen zur Grünabfallentsorgung sind im Abfallkalender der Stadt Emsdetten zu finden. Die Entsorgung von Grün- und Gartenabfällen (auch Rasenschnitt) in der Natur – zum Beispiel auf öffentlichen Grünflächen - ist nicht zulässig. Die Beseitigung solcher „wilden Müllkippen“ ist mit hohen Kosten verbunden, die auf alle Gebührenzahler umgelegt werden. Die Stadt geht allen Hinweisen auf die Verursacher von Grün-Müllkippen nach. Wer bei der illegalen Müllentsorgung erwischt wird, dem droht ein empfindliches Bußgeld.
Stadt erhält erneute Förderung für weitere LED-Straßenleuchten
LFP Redaktion

Stadt erhält erneute Förderung für weitere LED-Straßenleuchten

Emsdetten - Seit 2009 stellt die Stadt Emsdetten kontinuierlich die Straßenbeleuchtung auf eine energieeffiziente LED-Beleuchtung um. Auch in 2018 sollen weitere Straßen in Emsdetten mit LED-Leuchten ausgestattet werden. Geplant ist der Austausch von 468 Leuchten gegen energieeffiziente LED-Leuchten. Hierdurch sollen der Energieverbrauch zusätzlich um etwa 44.600 Kilowattstunden und die Energiekosten um rund 10.000 Euro im Jahr reduziert werden. Das entspricht einer weiteren CO2-Einsparung von jährlich etwa 26 Tonnen. Damit leistet die Stadt Emsdetten einen ansehnlichen Beitrag zum Klimaschutz wie auch zum sparsamen Umgang mit den städtischen Finanzmitteln. Insgesamt wurden seit 2009 rund 2.900 Leuchten erneuert. Dadurch konnte der Energieverbrauch von 1.614.400 Kilowattstunden im Jahr 2008 auf nunmehr 943.000 Kilowattstunden im Jahr 2017 reduziert werden. Gegenüber dem Verbrauch in 2008 lag der Verbrauch in 2017 somit um 671.400 Kilowattstunden niedriger. Gegenüber dem Ausgangsjahr 2008 ergibt sich bislang jährlich eine Kosteneinsparung von 150.000 Euro. Zudem können so bisher 396 Tonnen klimaschädliche CO2-Abgase jährlich eingespart werden. Die Ausgaben für die 468 zusätzlichen Leuchten belaufen sich auf 173.000 Euro. Hierzu erhält die Stadt Emsdetten eine Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Der entsprechende Förderbescheid über rund 34.600 Euro liegt bereits vor.
Wärmeverlusten auf der Spur bei der Thermografie-Aktion
LFP Redaktion

Wärmeverlusten auf der Spur bei der Thermografie-Aktion

Emsdetten - Auch im Winter 2018 beteiligt sich die Stadt Emsdetten zusammen mit den Stadtwerken Emsdetten in enger Zusammenarbeit mit dem Verein energieland2050 e.V. wieder an der kreisweiten Thermografie-Aktion. Der Anmeldezeitraum wurde verlängert: Noch bis Freitag, 19. Januar 2018, können sich interessierte Hausbesitzer zu der Aktion anmelden. An kalten Wintertagen werden Energieberater des Unternehmens BIG Beratendes Ingenieurbüro Gebäudetechnik aus Rheine im Kreisgebiet unterwegs sein, um energetische Schwachstellen an Wohngebäuden aufzuspüren. Dazu werden sie, ausgestattet mit einer speziellen Infrarotkamera, die Oberflächentemperaturen der Gebäudehülle messen und – für das Auge sonst nicht sichtbar – in Wärmeleitbildern festhalten. Die Wärmebilder, die so genannten Thermogramme, zeigen schlecht isolierte Bauteile sowie Stellen des Gebäudes auf, an denen die meiste Wärme verloren geht. Gerade Außenwände, Fenster, Dächer oder Übergänge von Bauteilen können wärmetechnische Schwachstellen am Gebäude sein. Im Zuge der Thermografieaktion werden mindestens sechs Thermografie-Aufnahmen und eine Digitalaufnahme eines Wohngebäudes erstellt. Diese werden in einem Thermografie-Bericht mit nützlichen Hinweisen und Handlungsempfehlungen zusammengefasst. Im Frühjahr 2018 werden die Energieberater im Rahmen der Auswertungsveranstaltungen aufzeigen, wie die Thermografie-Aufnahmen zu interpretieren sind und jedem einzelnen Hausbesitzer für noch offen gebliebene Fragen zur Verfügung stehen. Wer sich einen Überblick über die energetische Situation seines Hauses verschaffen möchte, kann zu einem Sonderpreis vom 125 Euro bei einem Reihenmittelhaus oder 145 Euro bei allen anderen Häusern (bis zu vier Wohneinheiten) Thermografie-Aufnahmen erstellen lassen. Für Wärmekunden der Stadtwerke Emsdetten GmbH kostet die Aktion nur 100 Euro. Anmeldeunterlagen und nähere Informationen erhalten Interessierte im Rathaus bei Betina Loddenkemper (Tel. 02572/922-554 oder per E-Mail betina.loddenkemper@emsdetten.de). Die Anmeldeunterlagen und ein Flyer zur Aktion sind hier zu finden. Auch die Stadtwerke halten die Anmeldeunterlagen für Interessierte bereit.
Dobertin lobt energieland2050 – Runder Tisch Windenergie diskutiert mit Energieexperten über erneuerbare Energien
LFP Redaktion

Dobertin lobt energieland2050 – Runder Tisch Windenergie diskutiert mit Energieexperten über erneuerbare Energien

Kreis Steinfurt - Windkraftanlagen auch künftig rentabel zu betreiben, ist eine Herausforderung für die Windmüller. Wie es gelingen kann, darüber diskutierte der „Runde Tisch Windenergie“ im Kreis Steinfurt kürzlich mit Jan Dobertin, Geschäftsführer des Landesverbands Erneuerbare Energien (LEE), der auf Einladung des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises nach Steinfurt gekommen war. Die Teilnehmer äußerten den Wunsch nach transparenten Strompreisen, fairen Marktbedingungen und Planungssicherheit. Angesichts der Tatsache, dass Windstrom in unserer Region für rund 5 Cent pro KWh erzeugt werden könne, die Endverbraucher dagegen jedoch 25 -30 Cent zahlten, müssten bessere Voraussetzungen für die regionale Vermarktung der klimafreundlichen Energie geschaffen werden. Konkret nannten die Teilnehmer des Runden Tisches die Reduzierung von Steuern, Umlagen und Entgelten. Auch der vollständige Austausch älterer Windenergieanlagen gegen moderne, leistungsfähigere Modelle (Repowering) sowie die Sektorenkopplung, bei der Strom-, Wärme-, Gasnetze und auch der Mobilitätsbereich verbunden werden, waren Thema. „Im Kreis Steinfurt ist eine Studie geplant, die das Repowering-Potenzial und Möglichkeiten der Sektorenkopplung untersuchen soll“, teilte Uli Ahlke, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, dem Runden Tisch in diesem Zusammenhang mit. Jan Dobertin machte den Akteuren Mut für Ihre Vorhaben und lobte das Engagement im Kreis: „Das energieland2050 mit seinen Erfolgen, Ergebnissen und Erkenntnissen wird nicht nur landesweit, sondern auch bundesweit positiv als Vorreiterregion wahrgenommen.“ Das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit organisiert seit vier Jahren regelmäßig den „Runden Tisch Windenergie“. Vertreter der Naturschutzverbände, Kommunen, Planungs- und Gutachterbüros, Windbauern, Umweltbehörden, Biostationen, Stadtwerke, Kreissparkassen und Volksbanken begleiten den Windenergieausbau im Kreis Steinfurt. Ein kurzes Interview mit Jan Dobertin gibt es im Internet unter: www.energieland2050.de.
Dobertin lobt energieland2050 – Runder Tisch Windenergie diskutiert mit Energieexperten über erneuerbare Energien
LFP Redaktion

Dobertin lobt energieland2050 – Runder Tisch Windenergie diskutiert mit Energieexperten über erneuerbare Energien

Kreis Steinfurt - Windkraftanlagen auch künftig rentabel zu betreiben, ist eine Herausforderung für die Windmüller. Wie es gelingen kann, darüber diskutierte der „Runde Tisch Windenergie“ im Kreis Steinfurt kürzlich mit Jan Dobertin, Geschäftsführer des Landesverbands Erneuerbare Energien (LEE), der auf Einladung des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises nach Steinfurt gekommen war. Die Teilnehmer äußerten den Wunsch nach transparenten Strompreisen, fairen Marktbedingungen und Planungssicherheit. Angesichts der Tatsache, dass Windstrom in unserer Region für rund 5 Cent pro KWh erzeugt werden könne, die Endverbraucher dagegen jedoch 25 -30 Cent zahlten, müssten bessere Voraussetzungen für die regionale Vermarktung der klimafreundlichen Energie geschaffen werden. Konkret nannten die Teilnehmer des Runden Tisches die Reduzierung von Steuern, Umlagen und Entgelten. Auch der vollständige Austausch älterer Windenergieanlagen gegen moderne, leistungsfähigere Modelle (Repowering) sowie die Sektorenkopplung, bei der Strom-, Wärme-, Gasnetze und auch der Mobilitätsbereich verbunden werden, waren Thema. „Im Kreis Steinfurt ist eine Studie geplant, die das Repowering-Potenzial und Möglichkeiten der Sektorenkopplung untersuchen soll“, teilte Uli Ahlke, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, dem Runden Tisch in diesem Zusammenhang mit. Jan Dobertin machte den Akteuren Mut für Ihre Vorhaben und lobte das Engagement im Kreis: „Das energieland2050 mit seinen Erfolgen, Ergebnissen und Erkenntnissen wird nicht nur landesweit, sondern auch bundesweit positiv als Vorreiterregion wahrgenommen.“ Das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit organisiert seit vier Jahren regelmäßig den „Runden Tisch Windenergie“. Vertreter der Naturschutzverbände, Kommunen, Planungs- und Gutachterbüros, Windbauern, Umweltbehörden, Biostationen, Stadtwerke, Kreissparkassen und Volksbanken begleiten den Windenergieausbau im Kreis Steinfurt.
Umfrage: Mehrheiten für Kohleausstieg und schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien
LFP Redaktion

Umfrage: Mehrheiten für Kohleausstieg und schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien

Fast drei Viertel der Menschen in Deutschland (72 Prozent*) erwarten von der neuen Bundesregierung einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung. 41 Prozent fordern sogar, dass der Ausstieg möglichst schnell erfolgt. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von WWF und LichtBlick ergeben. Zwischen 27. und 29. September wurden dafür 2052 Personen ab 18 Jahren befragt. „Die Zeit des Aufschiebens ist vorbei: Die neue Regierung hat nicht nur die Wissenschaft im Nacken, sondern auch die eigene Bevölkerung. Denn die Mehrheit hat verstanden, dass Kohle ihre Zukunft und die ihrer Kinder aufs Spiel setzt“, so Michael Schäfer, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. Der Kohleausstieg ist aber nicht die einzige Baustelle beim Klimaschutz in Deutschland: Für mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) ist die dringendste Maßnahme ein schnellerer Ausbau der erneuerbaren Energien. „Der Ausbaudeckel für die erneuerbaren Energien ist paradox. Nicht das, was man unstreitig will, muss gedeckelt werden, sondern das, was man nicht will. Auf die fossile Stromerzeugung gehört der Deckel“, fordert Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft beim Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) spricht sich zudem für die Förderung und den Ausbau klimafreundlicher Verkehrsalternativen wie Bus-, Bahn- oder Fahrradverkehr aus. In Sachen Elektromobilität gibt es noch viel zu tun: 69 Prozent der Befragten denken, dass die deutsche Autoindustrie hier nicht gut aufgestellt ist. Um die Elektromobilität zu fördern, sollte die neue Bundesregierung vor allem für den Ausbau der Elektroladesäulen-Infrastruktur mehr Mittel bereitstellen, sagen 40 Prozent. Knapp ein Drittel der Befragten (30 Prozent) spricht sich dafür aus, die Autohersteller gesetzlich dazu zu verpflichten, mehr Elektroautos in den Markt zu bringen und zwar in allen Preiskategorien. Über LichtBlick und WWF: Das Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick und die Naturschutzorganisation WWF Deutschland wollen gemeinsam die Energiewende in Deutschland beschleunigen. Zusammen verfolgen sie das Ziel, Menschen für Veränderung zu begeistern und die enormen Chancen einer erneuerbaren Energie-Zukunft sichtbar zu machen. Mehr Informationen gibt es unter www.energiewendebeschleunigen.de im Internet.