Rubrik: Beruf, Karriere & Bildung

Eine Ausbildung ist eine gute Alternative – jobcenter Kreis Steinfurt organisierte Infoveranstaltung für geflüchtete Menschen
LFP Redaktion

Eine Ausbildung ist eine gute Alternative – jobcenter Kreis Steinfurt organisierte Infoveranstaltung für geflüchtete Menschen

Ibbenbüren - Ausbildung, Studium oder doch direkt eine Arbeit aufnehmen? Vor dieser Frage stehen derzeit viele Flüchtlinge in Ibbenbüren. „Der Informationsbedarf ist sehr hoch“, so Yasemin Örlü Köksal, Arbeitsvermittlerin im Fachteam Migration des jobcenters Kreis Steinfurt. Anstatt jedem Einzelnen umfassend Auskunft zu geben, habe sich das Jobcenter-Team in Ibbenbüren entschieden, eine gemeinsame Informationsveranstaltung zu organisieren. Eingeladen waren die Teilnehmer eines B2-Sprachkurses. Denn nur wer sprachlich das B2-Niveau erreicht, ist in der Lage eine Ausbildung zu absolvieren. Christian Rech, Arbeitsvermittler vom Fachteam U25, klärte die Flüchtlinge über die Chancen und Möglichkeiten einer Ausbildung und die unterschiedlichen Berufsbilder in Deutschland auf. „In den meisten Ländern gilt das Prinzip ‚learning by doing‘. Ungelernte Arbeitskräfte fangen in Unternehmen an und können sich im Laufe der Zeit hocharbeiten“, erläuterte Rech. In Deutschland sei das anders. „Unser duales Ausbildungssystem – die Kombination von schulischem und praktischem Lernen – ist einzigartig, so dass eine umfassende Aufklärung geboten ist“, erklärte der erfahrene Arbeitsvermittler. Notwendige Bewerbungen für eine Ausbildungsstelle können die Teilnehmer im Bewerbungszentrum des Jobcenters verfassen, so Annette Höing, Teamleiterin von Job aktiv. Diese Möglichkeit stehe nicht nur den Geflüchteten offen, sondern selbstverständlich allen SGB II-Beziehern. In den Bewerbungszentren kann auf das technische Equipment wie Computer und Drucker zurückgegriffen werden. Außerdem sind erfahrene Jobcoaches als Ansprechpartner vor Ort, die Hilfestellung bei Anschreiben, Lebensläufen oder der richtigen Stellensuche geben können. Wer keine Ausbildung oder ein Studium anstrebt, kann direkt mit der Arbeitssuche beginnen oder in einer achtwöchigen Jobakademie intensiv dahingehend begleitet werden. Da einige Flüchtlinge überlegen, ein Studium aufzunehmen, hatte Örlü Köksal Theresia Fabian von der Studienberatung der Universität Osnabrück eingeladen. Sie gab Auskunft über die Zulassungsvoraussetzungen für ein Studium, die Bewerbungsverfahren, die Studienfinanzierung sowie notwendige Sprachniveaus. Morsisgan Narek, ein Familienvater aus Armenien, war wie die übrigen Teilnehmer sehr zufrieden mit der Veranstaltung. „Es konnten viele Fragen geklärt und Unsicherheiten ausgeräumt werden“ so Narek. Für ihn als studierter Musiker stehe fest, dass er nach einer Ausbildungsstelle im kaufmännischen Bereich suchen möchte.
Kommunales Integrationszentrum koordiniert Bildungsangebot „Fit für mehr!“ für Neuzugewanderte im Kreis Steinfurt
LFP Redaktion

Kommunales Integrationszentrum koordiniert Bildungsangebot „Fit für mehr!“ für Neuzugewanderte im Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt - Mit dem aktuell laufenden Schulhalbjahr ist das 2017 vom Land Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufene Bildungsangebot „Fit für mehr!“, das sich an junge Zugewanderte zwischen 18 und 25 Jahren richtet, nun zum dritten Mal auch mit einem Kurs im Kreis Steinfurt gestartet. Der Unterricht für die neu eingerichtete Klasse findet bis zum Ende des Schuljahres in Vollzeit an den Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land des Kreises Steinfurt in Ibbenbüren statt. Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Steinfurt koordiniert das landesgeförderte Qualifizierungsangebot, beteiligt alle zuständigen Akteure des Kreises und leistet Unterstützung bei der Lehrmittelbeschaffung. „Mit diesem Angebot erhalten auch nicht mehr schulpflichtige Flüchtlinge im Kreis Steinfurt die Chance, sich in der neuen Gesellschaft zu orientieren und sich schulisch auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorzubereiten“, erklärt Lilli Schmidt, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums. Unabhängig von Schulpflicht und Bleibeperspektive haben die Neuzugewanderten so die Möglichkeit, sich sprachlich, mathematisch, kulturell und politisch-gesellschaftlich auf ihren weiteren Bildungsweg einzustellen. „Die aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter mehrere aus Guinea sowie einige aus dem Irak und Afghanistan, zeigen sich im Hinblick auf das Kursangebot hoch engagiert und motiviert“, berichtet Lehrerin Claudia Huml. Die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer sind sehr zufrieden mit den Schülerinnen und Schülern und unterrichten gerne in der Klasse. Dank der gelungenen Kooperation mit den Kommunen des Kreises hat das Kommunale Integrationszentrum 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die aktuelle Runde ermittelt. Weitere Interessentinnen und Interessenten haben die Möglichkeit, sich über das jobcenter Kreis Steinfurt, die Agentur für Arbeit Rheine oder die kreisangehörigen Kommunen für den nächsten Kurs, der voraussichtlich am Mittwoch, 1. August, startet, vormerken zu lassen. Vor Kursbeginn informiert das Kommunale Integrationszentrum in einer deutsch-englischsprachigen Informationsveranstaltung über Rahmenbedingungen und Inhalte des Angebotes und stellt mehrsprachige Informationsübersichten zur Verfügung. Im Anschluss an die Veranstaltung überprüfen die Mitarbeiterinnen in Gruppengesprächen dann die Bewerberinnen und Bewerber auf ihre Eignung.
Workshop zur Weiterentwicklung der Sprachoffensive der Stadt Rheine
LFP Redaktion

Workshop zur Weiterentwicklung der Sprachoffensive der Stadt Rheine

Rheine - Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Auf Basis dieser keineswegs neuen Erkenntnis hat der Rat der Stadt Rheine vor mehr als zehn Jahren den Grundstein für die Sprachoffensive der Stadt Rheine gelegt. Ziel der Sprachoffensive war und ist es, allen interessierten Personen aus Rheine die deutsche Sprache nahe zu bringen. Unter Federführung der VHS können Institutionen (z.B. Familienzentren, Schulen, Stadtteilbüros, Vereine) dieses Sprachangebot beantragen, um zielgruppenbezogene, niedrigschwellige Deutsch-Sprachkurse in den verschiedenen Stadtteilen anzubieten. Durch die vermehrte Zuwanderung von Flüchtlingen in den vergangenen Jahren und durch eine zunehmende Internationalisierung unserer Gesellschaft ist die Nachfrage nach Sprachförderangeboten gestiegen. Aus diesem Grund hat der Rat der Stadt Rheine im Dezember 2017 die Verwaltung damit beauftragt, das Konzept der Sprachoffensive zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Am 20. Februar 2018 trafen sich auf Einladung des Fachbereichs Soziales, Migration und Integration, Team Begleitung und Beratung von Zuwanderern Fachleute aus verschiedenen Institutionen und Dozentinnen und Dozenten der Sprachoffensive zu einem Workshop, um gemeinsam neue kreative Ideen zur Umsetzung der Sprachoffensive zu entwickeln. Die Grundlage des Workshops bildete die Auswertung eines Online-Fragebogens, der im Vorfeld von verschiedenen Personen – Zuwanderern, Fachleuten aus dem Bereich Kita, Schule und Weiterbildung, Fachleuten aus der Migrationsberatung und Lehrkräften der Sprachoffensive – ausgefüllt wurde. Die Arbeitsergebnisse des Workshops und die Auswertung des Fragebogens werden bei der Neukonzeptionierung der Sprachoffensive eine wichtige Rolle spielen, so dass die Sprachoffensive zum zweiten Halbjahr 2018 in neuer Form an den Start gehen wird.
Deine Meinung zählt! - Workshop für Haupt- und Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit
LFP Redaktion

Deine Meinung zählt! - Workshop für Haupt- und Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit

Rheine - Im Jahr 2020 soll der vierte Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Rheine verabschiedet werden. Die Vorbereitungen im Jugendamt laufen auf Hochtouren. Der Kinder- und Jugendförderplan soll das aktuelle, verbindliche und damit zentrale Förderinstrument der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe darstellen. Bereits seit dem letzten Jahr planen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Kinder- und Jugendarbeit in unterschiedlichen Themengruppen die Ausarbeitung dieses komplexen Förderplans in umfassender Kooperation mit den freien Trägern der Kinder- und Jugendarbeit in Rheine. Dazu gehören der Jugend- und Familiendienst, der Stadtjugendring, das Jugendzentrum Jakobi, das Katholische Jugendwerk Rheine und das Katholische Jugendwerk Mesum. Um den Plan jugendgerecht zu gestalten, werden die Profis von einem Team aus Jugendlichen unterstützt. Die Planerinnen und Planer starten mit einem Workshop für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit. Unter dem Motto „Wo läuft es in der Kinder- und Jugendarbeit – wo nicht?“ findet dieser Workshop am Dienstag, den 20. März 2018 von 18 – 21 Uhr in der Kulturetage in der Matthiasstraße 37 (2.OG) statt. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Bis der Förderplan schließlich verabschiedet wird, werden in Zukunft weitere Beteiligungsprojekte für junge Menschen angeboten. Alle Interessierten können sich ab sofort beim Jugendamt der Stadt Rheine unter der Telefonnummer 05971 – 939-512 informieren bzw. sich direkt per Mail an E-Mail versenden. anmelden. Als kleines Dankeschön wird für alle Teilnehmenden eine Fahrt in einen Freizeitpark am Samstag, den 28.04.2018 angeboten.
Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt bietet ab dem Frühjahr zwei neue BFD-Stellen an
LFP Redaktion

Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt bietet ab dem Frühjahr zwei neue BFD-Stellen an

Kreis Steinfurt - Seit September 2017 leistet Christiane Glindmeyer ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei der WertArbeit Steinfurt gGmbH in Ibbenbüren. Das Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt setzt Projekte zur Arbeitsförderung um und schafft Jobs für Menschen, die wenig Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. „Nach der Schule war ich mir noch nicht sicher, in welche Richtung ich mich entwickeln möchte. Also habe ich mich entschieden, zunächst einen Bundesfreiwilligendienst im sozialen Bereich anzutreten“, erzählt die 19-Jährige aus Tecklenburg. Das Konzept der WertArbeit ist einfach erklärt: Das Sozialunternehmen bietet seinen Kunden beispielsweise haushaltsnahe Dienstleistungen an – wie die Reinigung von Wohnräumen, Hilfe beim Einkaufen und Kochen, einen Wäscheservice oder einfache Hausmeistertätigkeiten und ergänzende Gartenarbeiten. Diese Aufgaben führen Menschen aus, die bereits für einen längeren Zeitraum arbeitssuchend waren oder eine Schwerbehinderung haben und durch ihre Tätigkeit bei der WertArbeit neue Perspektiven erhalten. Die Aufgaben von Christiane Glindmeyer bei der WertArbeit sind abwechslungsreich: Sie unterstützt bei der Praxisanleitung der Beschäftigten und der Öffentlichkeitsarbeit, arbeitet in der Verwaltung mit und erledigt Fahrdienste. „Mir gefällt, dass die Arbeit hier sehr vielseitig ist und ich von Beginn an Verantwortung übernehmen durfte“, erklärt die 19-Jährige die Vorzüge des BFDs. Weil die Tecklenburgerin in diesem Jahr ihre Ausbildung antritt, schreibt die WertArbeit zum 1. März oder später zwei neue Stellen im Bundesfreiwilligendienst aus. „Wir richten uns mit diesem Angebot an alle Altersgruppen. Die beiden Stellen kommen beispielsweise für junge Menschen, die herausfinden möchten, wie die Arbeit im sozialen Bereich aussieht, oder für Senioren, die sich auch im Ruhestand engagieren möchten, in Frage“, berichtet Bernd Moorkamp, Geschäftsführer der WertArbeit, und fügt an: „Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes können sich Interessierte ideal in unsere Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen einbringen. Ich wünsche mir von den Bewerbern einfach, dass sie neugierig sind und Interesse an der Vielschichtigkeit unserer Aufgaben haben.“ Die komplette Stellenausschreibung mit allen Bewerbungsmodalitäten zum BFD bei der WertArbeit steht im Internet unter www.wertarbeit-steinfurt.de zur Verfügung. Fragen beantwortet Geschäftsführer Bernd Moorkamp telefonisch unter 05451 54581 82 oder per E-Mail an moorkamp@wertarbeit-steinfurt.de.
Infotag für (junge) Unternehmen und Gründer am 16. Februar in Emsdetten
LFP Redaktion

Infotag für (junge) Unternehmen und Gründer am 16. Februar in Emsdetten

Kreis Steinfurt - Der Koordinierungskreis Existenzgründung des Kreises Steinfurt lädt am Freitag, 16. Februar, junge Unternehmerinnen und Unternehmer zum Infotag „Wir machen Gründer groß!“ in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten ein. Unter dem Stichwort „Networking“ gehören eine Fachmesse, Keynotes und Foren zu verschiedenen Themen sowie die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, zum Konzept der Veranstaltung. Unter dem Titel „Networking Face to Face: Wie bringt mich das weiter?“ spricht Dr. Leon Windscheid, Wirtschaftspsychologe und Event-Unternehmer, in seiner Keynote zu Beginn des Infotages über das Netzwerken und die psychologischen Zusammenhänge dahinter. Bekannt geworden ist Windscheid durch seinen Millionengewinn in der Fernsehsendung „Wer wird Millionär?“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren unter anderem, wie es ihm gelungen ist, durch die Teilnahme an der RTL-Quizshow sein Netzwerk um Moderator Günther Jauch zu knüpfen und sinnvoll zu nutzen. Den mittleren Teil der Veranstaltung bilden drei Foren. Die Steuerberaterin Annegret Hewing erläutert unter dem Titel „Die BWA: ein Instrument zur Unternehmenssteuerung?“ warum es von entscheidender Bedeutung ist, dass Unternehmerinnen und Unternehmer die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) beherrschen und verstehen. In einem zweiten Forum mit dem Thema „Öffentliche Finanzierung: auch für mich?“ informiert Guido Hellmer, Förderberater der NRW.BANK, über Förderprogramme, Starthilfen und was zu tun ist, wenn eine gute Idee da ist, aber das Eigenkapital nicht ausreicht. Für komplexe individuelle Fragestellungen, die über allgemeine Grundlagen hinausgehen, können mit dem Experten Gesprächstermine für Dienstag, 20. Februar, gebucht werden. Je nach persönlicher Ausgangssituation oder Risikobereitschaft bietet sich der nebenberufliche Einstieg in die Selbstständigkeit an. Für wen sich diese Form der Gründung besonders eignet, und worauf dabei zu achten ist, beleuchtet in einem dritten Forum der Unternehmensberater Uwe Ostermann von Ostermann-Consult. Unter dem Titel „„Nebenberuflich gründen: was ist anders?“ stehen ihm Gründer zur Seite, die aus ihren Erfahrungen mit nebenberuflicher Selbstständigkeit berichten. Eine Best-Practise-Runde, in der der Koordinierungskreis Existenzgründung „untypische“ Gründerstories präsentiert, bildet den Auftakt des letzten Vortragsblocks. So erzählen Pascal Bauschulte (Pa-Co I friseure, Ibbenbüren), Heike Lewedag (Kock GmbH, Lengerich), Charlotte Löben (Restaurant elben, Münster), Henrike Leifkes (Fotografie, Emsdetten), Peter Kosel (iPMC GmbH, Ibbenbüren) und Meike ten Bosch (Liloladen, Steinfurt) ihre Geschichten. Die Keynote „Networking im Web: Wie bringt mich das weiter?“ bildet den Abschluss der Veranstaltung. Social-Media Experte Julian Banse, Gründer des Onlinemagazins „Broadmark.de“ und Berater zahlreicher Unternehmen, erläutert die Möglichkeiten, die Instagram, Facebook, XING, Twitter, Snapchat, LinkedIn und viele andere Plattformen für das Networking im Internet bieten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, die Pausen zum eigenen Netzwerken zu nutzen und sind aufgerufen, Visitenkarten, Flyer und Wünsche auf Karteikarten mitzubringen, die auf Suche- und Biete-Wänden angebracht werden können. Außerdem stehen Krankenkasse, Finanzamt, Rentenversicherung, Kammern und viele mehr im Messebereich für Fragen zur Verfügung. Die Veranstalter bitten um eine Anmeldung zum Infotag unter www.go-st.de oder www.westmbh.de. Dort gibt es auch weitere Infos zum Programm. Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt 20 Euro. Infokasten: Zum Koordinierungskreis Existenzgründung des Kreises Steinfurt gehören die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt mbH), die Agentur für Arbeit Rheine, die IHK Nord Westfalen, die Handwerkskammer Münster, die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, die Sparkassen im Kreis Steinfurt sowie die Volksbanken im Kreis Steinfurt.
„JobCafé“ bietet am 31. Januar in Steinfurt viele Tipps rund um den Wiedereinstieg in den Beruf
LFP Redaktion

„JobCafé“ bietet am 31. Januar in Steinfurt viele Tipps rund um den Wiedereinstieg in den Beruf

Kreis Steinfurt - Viele Menschen nehmen eine Auszeit von ihrem Beruf, um Kinder zu betreuen oder ein Familienmitglied zu pflegen. Ein Großteil von ihnen möchte in den Beruf zurückkehren. Wie das gut gelingen kann, ist am Mittwoch, 31. Januar, 9 bis 12 Uhr, Thema eines „JobCafés“ im Kötterhaus im Steinfurter Kreislehrgarten, Wemhöferstiege 33, in Burgsteinfurt. Der Kreis Steinfurt, das jobcenter Kreis Steinfurt sowie die Bundesagentur für Arbeit organisieren diese kostenlose Veranstaltungs-Reihe gemeinsam in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten vor Ort. Die Persönlichkeitstrainerin Christiane Lüpken gibt an dem Vormittag Tipps, wie Ziele mit Freude und innerer Stärke erreicht werden können. Carola Nahnsen stellt anhand von Praxisbeispielen dar, welche positive Wirkung das äußere Erscheinungsbild haben kann. An Thementischen („Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“, „Stärken stärken – eine Kompetenzanalyse: Wer bin ich – was kann ich?“, „Strategie des beruflichen (Wieder-)Einstiegs“) können die Teilnehmerinnen Inhalte für sich erarbeiten und mit anderen Frauen ins Gespräch kommen. Das „JobCafé“ findet zudem am Donnerstag, 8. März, 9 bis 12 Uhr, in der Kulturetage in Rheine, Matthiasstraße 37, sowie am Donnerstag, 17. Mai, 9 bis 12 Uhr, in der Ibbenbürener Familienbildungsstätte, Klosterstraße 21, statt. Anmeldungen nehmen Gabriele Lange von der Arbeitsagentur Rheine, Telefon 05971/ 930451, Email: rheine.bca@arbeitsagentur.de, Anni Lütke Brinkhaus vom Kreis Steinfurt, Telefon 02551/ 69-2150, Email: anni.luetke.brinkhaus@kreis-steinfurt.de), und Jessica Evers vom jobcenter Kreis Steinfurt, Telefon 02551/ 69-1714, Email: jessica.evers@kreis-steinfurt.de, entgegen.
Spannendes YouTube-Projekt im Gymnasium Dionysianum in Rheine
LFP Redaktion

Spannendes YouTube-Projekt im Gymnasium Dionysianum in Rheine

Kreis Steinfurt/Rheine - Einen außergewöhnlichen Weg, Jugendlichen die manchmal etwas nüchternen MINT-Themen nahe zu bringen, wählte jetzt das zdi-Zentrum Kreis Steinfurt, das bei der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) angesiedelt ist: Es führte mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Dionysianum Rheine im Rahmen eines viertägigen Workshops ein Filmprojekt durch. Das Kreativteam, bestehend aus neun Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10, befasste sich mit einer Videoproduktion und den damit verbundenen Elementen wie dem Darstellen von physikalischen Zusammenhängen als Film. Der Intensivworkshop vermittelte technische und rechtliche Grundfertigkeiten und ging Fragen nach wie: Was sind Bildsequenzen? Wie ist die zu Grunde liegende Technik aufgebaut? Wie kann ich eine Geschichte im Bild erzählen? In der Kreativphase wurde der Filminhalt definiert. Ein Drehbuch wurde entworfen, um einen Leitfaden während der Dreharbeiten zu haben. Dies beinhaltet auch die Konzeption und Durchführung physikalischer Experimente, in die sich die Jugendlichen selbstständig einarbeiteten. Bei der Post-Produktion wurden die Sequenzen gesichtet und per Schnitt und Animation zu einem Film zusammengefügt. Jana erzählte begeistert, dass es interessant sei, das Thema Physik in einem Video darzustellen. „In der Theorie ist Physik nämlich viel langweiliger als in der Praxis.“ Ihr Team hat sich die Frage gestellt „Wie funktioniert Schwarzlicht?“ und erklärt im Video, was UV-Strahlung auslöst. Am Ende entstanden vier Filme, die kurz vor den Weihnachtsferien im Rahmen des letzten Workshoptages vorgestellt wurden. Die Schülerinnen und Schüler wurden nicht nur in die Thematik der Videoproduktion eingearbeitet, sondern auch in das Thema Physik, das eigene Erschließen von MINT-Sachverhalten und der didaktischen Aufbereitung. Lehrer Markus Heeke, der das Projekt betreut: „Das Projekt ermöglicht Einblicke in die digitalisierte Welt und hilft den Schülerinnen und Schülern bei der selbstständigen Entscheidungsfindung und den möglichen Realisierungsstrategien eines komplexen Films, auch unter Berücksichtigung der rechtlichen Anforderungen.“ Im Mittelpunkt des Angebots stehen die Vermittlung und Vertiefung beruflicher Kenntnisse in der Videoproduktion. Das externe Film- und Physikerteam von Lekkerwissen aus Köln begleitete diesen Workshop und unterstützte die jungen Leute dabei, eigene Interessen und Kompetenzen zu erkennen. Simon sieht den Mehrwert sowohl beim handwerklichen Arbeiten als auch beim physikalischen Verständnis. Er ist selbst studierte Lehrkraft und weiß, dass Physik für Schülerinnen und Schüler meist sehr trocken ist. „Ohne das zdi-Zentrum Kreis Steinfurt wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen, die Resultate können sich sehen lassen“, zeigte er sich sehr zufrieden mit dem Team des Dionysianums. Auch Gabi Wenke vom zdi-Zentrum Kreis Steinfurt ist begeistert: „Der hohe Realitätsbezug - Jugendliche werden YouTuber - und die handlungsorientierende Arbeitsweise sind eine tolle Möglichkeit, MINT-Themen spannend darzustellen.“ Gefördert wurde der Kurs im Rahmen des zdi-BSO-MINT-Programms, das durch die Mittel der Agentur für Arbeit und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wird.
Kreis Steinfurt durch Deutsche UNESCO-Kommission ausgezeichnet
LFP Redaktion

Kreis Steinfurt durch Deutsche UNESCO-Kommission ausgezeichnet

Kreis Steinfurt - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission haben den Kreis Steinfurt jetzt für sein langjähriges Engagement zur nachhaltigen Entwicklung ausgezeichnet. Mit unterschiedlichen Projektpartnern hatte das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises eine Koordinierungsstelle für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Kreis aufgebaut. Im Sommer gab es dann den Förderzuschlag zur Einrichtung eines BNE-Regionalzentrums vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV). Das Engagement und die jahrelangen Bestrebungen des Kreises Steinfurt werden mit dem Regionalzentrum, das sich nun offiziell „Netzwerk mit Auszeichnung“ nennen darf, konsequent fortgeführt. Der Kreis leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE in Deutschland. Bundesweit wurden 63 Einrichtungen für ihr Engagement ausgezeichnet. Landrat Dr. Klaus Effing nahm die Urkunde im Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt entgegen und betonte, dass Bildung einer der entscheidenden Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung im Kreis Steinfurt sei. Besonders die Vision des Masterplans „100% Klimaschutz“ müsse in die Breite kommuniziert und weiter in die Tat umgesetzt werden. „Das BNE-Regionalzentrum wird mit seinem Bildungsansatz den Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprozess nah an den Bürgern und entscheidend mitgestalten“, blickt der Landrat in die Zukunft. Für 2018 kündigte Ulrich Ahlke, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, außerdem einen Klimaschutzwettbewerb für alle Kitas im Kreis an, bei dem das Amt gute Ideen für den Klimaschutz in Kombination mit aktiver Reduktion des CO2-Ausstoßes sucht. Das Regionalzentrum im Kreis Steinfurt ist ein Projekt des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zusammen mit dem energieland2050 e.V., dem NABU Kreisverband Steinfurt e.V., dem Förderverein Klimakommune Saerbeck e.V. und der Technik Arbeit Transfer gGmbH. Gemeinsam entwickeln die fünf Projektpartner Bildungsangebote für BNE-Themen und setzen diese um. Ziel ist es, die Anzahl und die Qualität der Angebote zu steigern und BNE entlang der gesamten Bildungskette zu etablieren. „Dass sich ein Kreis dem Thema BNE widmet ist nicht selbstverständlich. Das zeigt auch die Anzahl der jetzt ausgezeichneten Einrichtungen“, erklärt Ulrich Ahlke. Die Förderung von BNE soll außerdem in die gerade vom Kreis erarbeitete Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen des Projektes „Global nachhaltige Kommune“ aufgenommen werden.

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