Rubrik: Kunst, Kultur & Musik

Abo für vier Kaffeekonzerte in der Kolvenburg - Jetzt Karten verfügbar
LFP Redaktion

Abo für vier Kaffeekonzerte in der Kolvenburg - Jetzt Karten verfügbar

Kreis Coesfeld - Die Kaffeekonzerte in der Billerbecker Kolvenburg werden immer beliebter. Kein Wunder, kann doch das Publikum bei Kaffee und Kuchen im schönen Ambiente des Baudenkmals erstklassige Live-Musik erleben – und dies sogar regelmäßig: Jetzt präsentiert der Kreis Coesfeld ein Abo für die nächsten vier anstehenden Kaffeekonzerte, das ab sofort bestellt werden kann. An Ostermontag (02. April 2018) gastieren in einer ungewöhnlichen Duo-Besetzung der Mundharmonika-Spieler Konstantin Reinfeld und der Pianist Christoph Spangenberg. Der Jazzpianist Omer Klein, der soeben für den ECHO JAZZ 2018 nominiert wurde, gibt am Sonntag (06. Mai 2018) ein Solokonzert auf der Kolvenburg. Passend zu der Ausstellung mit Werken des brasilianischen Künstlers Bel Borba, tritt seine Landsfrau Rosani Reis an Pfingstmontag (21. Mai 2018) auf. Die Sängerin erzählt in ihren Liedern ausdrucksstark von Liebe und den Traditionen des afroamerikanischen Erbes ihres Heimatlandes. „Last but not least“ tritt am 10. Juni 2018 das Duo Fjarill auf: Hinter dem Namen verbergen sich die Schwedin Aino Löwenmark und die Südafrikanerin Hanmari Spiegel, die mit ihren Eigenkompositionen das Publikum verzaubern. Alle Kaffeekonzerte beginnen jeweils um 16:00 Uhr. Das Abo für die vier Veranstaltungen, inklusive Kaffee und Kuchen, kostet 60,- EUR (ermäßigt 45,- EUR). Erhältlich sind auch schon Einzelkarten zum Preis von 18,- EUR (ermäßigt 15,- EUR). Da die Kolvenburg derzeit noch wegen eines Ausstellungsaufbaus geschlossen ist, können Abos und Einzelkarten nur telefonisch unter 02591 / 79900 (Burg Vischering) vorbestellt werden. Ab dem 27. März 2018 sind dann auch Karten persönlich auf der Kolvenburg erhältlich.
Lebensbejahende Kunst aus Brasilien - Bel Borba stellt in der Billerbecker Kolvenburg aus
LFP Redaktion

Lebensbejahende Kunst aus Brasilien - Bel Borba stellt in der Billerbecker Kolvenburg aus

Kreis Coesfeld - Der Brasilianer Bel Borba ist ein Hauptvertreter der aktuellen Kunst mit einer großen Nähe zur klassischen Pop Art, was ihm die Ehre einbrachte, in New York groß auszustellen. Bekannt als "The People's Picasso“, spiegelt er in seinen lebendigen Werken die Urbanität seiner Heimatstadt Salvador da Bahia wider, lässt sich aber auch von der malerischen Landschaft und Küste Brasiliens inspirieren. Nach Ausstellungen in Sao Paulo und Rio de Janeiro folgten weitere in ganz Brasilien, am Times Square in New York und in Europa. Bevor es für ihn im nächsten Jahr auf die Biennale nach Venedig geht, ist Bel Borba vom 25. März 2018 an mit einer Einzellausstellung zu Gast auf der Kolvenburg in Billerbeck. Für die Ausstellung fertigte Bel Borba eigens neue Arbeiten an – lebensbejahend und farbintensiv. Wie kaum ein zweiter versteht er es, den Ausstellungsraum mit einer positiven Aura und Ausdruckskraft zu durchdringen. Sein beachtlicher künstlerischer Tatendrang ist deutlich spürbar. Neben seiner ausdrucksstarken Malerei ist Bel Borba auch für seine raumgreifende Kunst im öffentlichen Raum bekannt. So bemalte er 1986 einen Teil der Berliner Mauer oder fertigte 2013 für ein Armenviertel in Bahia Mosaikbilder an. „Eine faszinierende Persönlichkeit!“, findet Kulturreferentin Swenja Janning vom Kreis Coesfeld. Zur Ausstellungseröffnung am kommenden Sonntag (25. März 2018) um 17:00 Uhr lädt der Kreis Coesfeld herzlich ein. Dr. Alexander Fils, Kunsthistoriker und Brasilien-Experte, wird eine Einführung in das Werk Bel Borbas geben. Der Künstler wird bei der Eröffnung anwesend sein.
Droste-Ausstellung ausgezeichnet - Internationaler Design-Preis für Wanderausstellung "Sehnsucht in die Ferne"
LFP Redaktion

Droste-Ausstellung ausgezeichnet - Internationaler Design-Preis für Wanderausstellung "Sehnsucht in die Ferne"

Havixbeck - Die Wanderausstellung "Sehnsucht in die Ferne. Reisen mit Annette von Droste-Hülshoff" hat den "iF-Design-Award 2018" gewonnen. "Die ausgezeichnete Ausstellung mit ihrer fachlichen Substanz und ihrer außerordentlichen Gestaltung" so die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, sahen Besucher zuletzt auf der Burg Hülshoff bei Havixbeck (Kreis Coesfeld). Die nächsten Stationen sind Brakel im Kreis Höxter (Mai-August 2018), Meersburg am Bodensee (August 2018 - Februar 2019), Schloss Homburg im Oberbergischen Kreis (März 2019 - Juli 2019) und Paderborn (Juli 2019 - Dezember 2019). Die beiden Partneragenturen DBCO GmbH und BOK+Gärtner GmbH aus Münster hatten sich mit der Gestaltung unter 6.400 Bewerbern aus 54 Ländern durchgesetzt. Die Ausstellung, die 2017 auf der Wewelsburg (Büren) ihre erste Station hatte, wurde auf Initiative der LWL-Literaturkommission für Westfalen gemeinsam mit dem Droste-Forum e.V., dem Kreismuseum Wewelsburg und den Städten Paderborn und Brakel entwickelt und umgesetzt. "Ich bin wirklich begeistert von dieser innovativen Ausstellung, die Literatur lebendig und interaktiv auf höchst anregende Weise präsentiert. Ich gratuliere den Ausstellungsmachern zu dieser mit zahlreichen ungewöhnlichen Ideen gespickten Ausstellung, die sich diese ehrenvolle Auszeichnung verdient hat", sagt die LWL-Kulturdezernentin und Vorsitzende der Droste-Stiftung. Das Konzept mit großdimensionierten Pop-Up-Büchern, die die Besucher in Landschaften hineinziehen, und dem innovativen Höhepunkt des "Ich-Orts der Poesie", einer multimedialen Gedichtinszenierung mittels einer Virtual Reality-Brille, habe als Gestaltungsidee sofort überzeugt. "Die besondere Sensibilität im Umgang mit dem Thema und bei der Umsetzung des Projekts zeichnet die Gestalter in besonderem Maße aus", betont Dr. Jochen Grywatsch, Leiter der Droste-Forschungsstelle bei der LWL-Literaturkommission. Nach dem Red Dot Design Award 2014 für die Sonderausstellung "Marsch Marsch ins Beet!" des LWL-Freilichtmuseums Detmold, einem ersten iF Design sowie einem German Design Award 2017 für die Sonderausstellung "Scheiße sagt man nicht! Eine Ausstellung für / über Groß und Klein" im selben Museum ist es für den LWL bereits der vierte Design-Preis für Ausstellungen, die von DBCO und BOK+Gärtner gestaltet wurden.
Zum 200. Todestag des ersten Landrates - Porträt fachkundig restauriert
LFP Redaktion

Zum 200. Todestag des ersten Landrates - Porträt fachkundig restauriert

Kreis Coesfeld - Zum ersten Landrat des Lüdinghauser Kreises wurde der bisherige fürstbischöfliche Amtsdroste des Amtes Werne, Johann Matthias Caspar Freiherr von Ascheberg (1737-1818) berufen, dessen Todestag sich am 03. August 2018 zum 200. Mal jährt. Diesem Kapitel der Kreisgeschichte widmete Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr nun einen Aufsatz im „Jahrbuch Westfalen“ (Aschendorff Verlag). Freiherr von Ascheberg war zum Zeitpunkt seiner Ernennung zum ersten Landrat des Kreises Lüdinghausen bereits 67 Jahre alt, hatte also den eigentlichen Schwerpunkt seiner aktiven Dienstzeit bereits hinter sich. Er war ein kunstsinniger Familienvater mit „munterem Gemüt“, wie er sich selbst charakterisierte, der seine Schaffenskraft in mehr als 45 Jahren treu und loyal in den Dienst des jeweiligen Landesherrn stellte. Ein von ihm überliefertes Porträtbild, das sich im Besitz des Kreises Coesfeld befindet, war in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden und konnte jetzt auf Initiative von Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr hin fachkundig restauriert werden. Es findet zusammen mit dem barocken Rahmen, der ebenfalls umfassend restauriert wird, als Dauerleihgabe einen Platz in der neuen Ausstellungskonzeption des Museums auf Burg Vischering in Lüdinghausen, wo „auf diese Weise gebührend an den ersten Landrat erinnert wird“, wie Landrat Dr. Schulze Pellengahr festhält.
„Frühlingszauber“ in der Kolvenburg erstmals auf zwei Etagen
LFP Redaktion

„Frühlingszauber“ in der Kolvenburg erstmals auf zwei Etagen

Kreis Coesfeld - Auch wenn der Winter das Münsterland derzeit fest im Griff hält: Der Frühling steht dennoch bald vor der Tür. Die Kolvenburg in Billerbeck öffnet nach dem „Winterschlaf“ wieder ihre Pforten – und dies, passend zur anstehenden Jahreszeit, mit dem traditionellen „Frühlingszauber“: Bis 11. März 2018 wird in dem historischen Ambiente Kunsthandwerk vom Feinsten angeboten. „Frühlingszauber“ ist ein Markt, der Inspiration und Kreativität zu Frühlingsbeginn mit der ganz besonderen Atmosphäre der Kolvenburg verbindet. Das facettenreiche Angebot der über 60 Ausstellerinnen und Aussteller reicht von Schmuckkarten über Ostereier, Floristik, Glaskunst, Sandsteinarbeiten, Gewürze, Dekoration, Damenkleidung und Schmuck bis hin zu Keramik und Konfitüren. Erstmals findet der „Frühlingszauber“, wegen der großen Resonanz in den Vorjahren, sogar auf beiden Etagen der Kolvenburg statt. Zum Verweilen lädt das gemütliche Café bei Kaffee und Kuchen ein. Die Kolvenburg ist ein architekturhistorisches Kleinod und deshalb immer einen Besuch wert: Sie blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück und verbirgt Relikte mehrerer Bauphasen seit dem Mittelalter, als eine Ministerialenfamilie vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert die Anlage erbauen ließ. Der „Frühlingszauber“ ist täglich, außer montags, von 10:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 2,- EUR, Kinder haben freien Eintritt. Weitere Informationen gibt es unter: www.kolvenburg.de

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