Rubrik: Auto, Motorrad & Verkehr

Zweites Fahrradforum im Kreis Coesfeld
LFP Redaktion

Zweites Fahrradforum im Kreis Coesfeld

Kreis Coesfeld - Auf Einladung des Kreises Coesfeld nahmen im vergangenen Jahr rund 60 Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden, aus der Politik und verschiedenen Institutionen am ersten „Fahrradforum Kreis Coesfeld“ teil. Im Mittelpunkt stand dabei der fachübergreifende Austausch aller Beteiligten zum Thema Radfahren. Aufgrund der positiven Resonanz wird das Veranstaltungsformat dieses Jahr wiederholt – und zwar am 19. April 2018 von 16:30 Uhr bis circa 19:30 Uhr im Foyer der Steverhalle in Senden. „Die Radverkehrsförderung gewinnt auch in unserer Region immer weiter an Bedeutung – und zwar nicht mehr nur in touristischer Hinsicht, sondern auch mit Blick auf die Alltagsmobilität“, erläutert Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr die Motivation für die Veranstaltung, an der er selbst teilnehmen wird. „Auf dem Programm stehen spannende Vorträge zum Fahrrad-Boom in Deutschland, aber auch zu touristischen Projekten, wie etwa der Aufwertung der 100-Schlösser-Route“, berichtet Mathias Raabe, Mobilitätsbeauftragter beim Kreis Coesfeld. Außerdem gibt es Infos zur Verkehrssicherheit im Radverkehr und einen Ausblick auf das geplante kreisweite Radverkehrskonzept, mit dem schnelle und möglichst direkte Alltagsradewege zwischen den kreisangehörigen Kommunen geschaffen werden sollen. Abgerundet wird das Programm durch einen Radreisebericht von Patrick Pohl mit dem Titel „Einmal mit dem Fahrrad um die Welt“. Eingeladen zu der kostenlosen Veranstaltung sind alle Interessierten aus Politik und Verwaltung, aber auch aus Vereinen und Verbänden, die mit dem Thema Radverkehr befasst sind. Um Anmeldung bis zum 12. April 2018 unter Telefon 02541/18-9110 oder per E-Mail (mathias.raabe@kreis-coesfeld.de) wird gebeten.
Landrätekonferenz: „Regionale Kompetenz des ZVM beim Bahnverkehr nicht aufgeben“
LFP Redaktion

Landrätekonferenz: „Regionale Kompetenz des ZVM beim Bahnverkehr nicht aufgeben“

Kreis Coesfeld - Das Münsterland besteht darauf, seine Interessen beim Thema Bahnverkehr auch weiterhin in einem eigenen Zweckverband offensiv zu vertreten. Diese Aufgabe übernimmt seit 1996 der ZVM (Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland) mit Erfolg. „Der ZVM leistet gute Arbeit, weil er eng mit Politik und Verwaltung in den Kreisen vernetzt und mit den Verhältnissen vor Ort vertraut ist. Viele Verbesserungen an Bahnhöfen und Zugangeboten konnten wir so auf die Schiene setzen“, berichtet Landrat Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf), der Sprecher der vier Münsterland-Landräte ist. Er war sich mit den Chefs der anderen Kreisverwaltungen, Dr. Klaus Effing (Steinfurt), Dr. Christian Schulze Pellengahr (Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Borken) sowie Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Oberbürgermeister Markus Lewe (Münster) einig, an den bewährten Strukturen festzuhalten. Bei ihrer jüngsten Konferenz auf Schloss Nordkirchen stellten sich die Verwaltungsspitzen des Münsterlandes damit gegen aktuelle Überlegungen, die Planung des regionalen Bahnangebots im Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (kurz: NWL, Sitz derzeit Unna) zu zentralisieren. In anderen regionalen Verkehrsverbänden und beim NWL selbst gibt es entsprechende Bestrebungen. Dazu will der NWL die bisherigen Mitarbeiter der Regionalverbände wie ZVM übernehmen und die Arbeit an einem neuen Standort in Hamm bündeln. Bis hin zur Verteilung der Finanzmittel – etwa für Bahnhöfe und andere Investitionen – läge die Verantwortung dann ausschließlich beim NWL. „Wir dürfen die regionale Kompetenz nicht aufgeben. Westfalen-Lippe ist zu groß und zu unterschiedlich strukturiert, um den Nahverkehr auf der Schiene aus einer Hand zu steuern“, waren sich die Vertreter des Münsterlandes einig. Als neuen Verbandsvorsteher des ZVM schlägt die Konferenz Landrat Dr. Klaus Effing (Kreis Steinfurt) vor. Er soll die Nachfolge von Dr. Hermann Paßlick antreten, der im Verwaltungsvorstand des Kreises Borken unter anderem Dezernent für Verkehr ist und zum Jahresende in den Ruhestand tritt. „Angesichts der wichtigen politischen Weichenstellungen in den kommenden Jahren für den Nahverkehr auf der Schiene ist es wichtig, dass ein Verwaltungschef diese schwere Aufgabe übernimmt“, waren sich die Landräte und der Oberbürgermeister einig. Dr. Klaus Effing war bislang stellvertretender Verbandsvorsteher beim ZVM. Für ihn soll Carsten Rehers, der Planungs- und Umweltdezernent des Kreises Warendorf, nachrücken. Die Neuwahlen des Verbandsvorstandes und seines Stellvertreters sind auf einer ZVM-Versammlung Anfang 2018 vorgesehen.
VITAL.NRW übergibt E-Rikschas und E-Rollfietsen in Dülmen
LFP Redaktion

VITAL.NRW übergibt E-Rikschas und E-Rollfietsen in Dülmen

Dülmen - Sie ziehen auf der Straße und in der Fußgängerzone alle Blicke auf sich und zaubern auch ihren Fahrern bzw. Mitfahrern ein breites Lächeln ins Gesicht – die insgesamt fünf neuen E-Rikschas und E-Rollfietsen, die künftig in und um Dülmen unterwegs sein werden. Angeschafft wurden die modernen Fahrzeuge im Rahmen des Landesprogramms VITAL.NRW und des Förderprojektes „Barrierefreie E-Mobilität“. Regionalmanagerin Lea Hildebrandt von VITAL.NRW übergab die schicken Flitzer nun an Vertreterinnen und Vertreter des Anna-Katharinenstifts Karthaus, der Stadt Dülmen und der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor. Denn die drei Rikschas werden für das künftige Intergenerative Zentrum (IGZ) im Einsatz sein, die beiden E-Rollfietsen gehen zum Anna-Katharinenstift Karthaus. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich schon darauf, demnächst von unseren Betreuerinnen und Betreuern auf den Rollfietsen spazieren gefahren zu werden“, sagt Josef Kuhlmann vom Leitungsteam des Anna-Katharinenstiftes. Auf den Fietsen sitzen Fahrer und Beifahrer nebeneinander – trampeln können beide, lenken nur der Fahrer. „Das macht richtig Spaß“, bestätigte Bewohnerin Hannelore Deutschmann nach ihrer ersten Probefahrt durch die City. Begeistert war auch Karthaus-Bewohnerin Monika Rensing, die sich in der E-Rikscha kutschieren ließ. „Die Rikschas und Rollfietsen sollen insbesondere Senioren und Menschen mit Handycap in ihrer Mobilität unterstützen“, sagt Lea Hildebrandt. „Zusätzlich zum Aspekt der Mobilität ist Kommunikation und der Kontakt zu anderen Menschen eine wichtige Komponente des Projektes. Ob mit der E-Rikscha oder auf einer E-Rollfietse unterwegs, können sich die Fahrenden unterhalten, gemeinsam die Fahrt genießen und soziale Kontakte pflegen.“ Genau diese Idee steht auch für die Akteure des Intergenerativen Zentrums im Mittelpunkt. Sie entwickeln derzeit ein Rikscha-Projekt, bei dem die Fahrzeuge von älteren und jüngeren Menschen genutzt werden sollen, sodass sich die Generationen untereinander austauschen können. „Die Rikschas werden nicht erst genutzt werden, wenn das IGZ fertig ist“, kündigt Cäcilia Scholten im IGZ-Management an. Verwaltet von der Pfarrei St. Viktor, sollen die Fahrzeuge, auf denen insgesamt bis zu drei Personen Platz finden, schon bald in Dülmen unterwegs sein. Doch nicht nur in Dülmen, sondern auch in Olfen, Haltern am See, Dorsten, Reken, Raesfeld – den Partnerkommunen in der VITAL.NRW-Region „Hohe Mark“ – rollen die klimafreundlichen Gefährte durch die Straßen. „Unser Wunsch ist es, Menschen mobil zu machen und neue Erlebnisse zu ermöglichen. Die elektrischen Fahrzeuge können Menschen in der Region zum Beispiel beim Einkaufen, Naturpark erleben oder Freunde und Verwandte besuchen, unterstützen“, so Lea Hildebrandt. Insgesamt seien in der Region Hohe Mark im gemeinsamen Projekt vier weitere E-Rollfietsen und 22 E-Bikes angeschafft worden Dülmens Erster Beigeordneter und Stadtbaurat Clemens A. Leushacke lobt das gemeinsame Engagement: „Das ist ein handfestes Projekt, das unmittelbar bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt.“ Gerade im ländlichen Raum habe das Thema „Barrierefreie Mobilität“ eine enorme Bedeutung. Über VITAL.NRW unterstützt das Land die Anschaffung mit einer Projektförderung von 65 Prozent. Den Eigenanteil des Anna-Katharinenstifts hat dessen Förderverein in voller Höhe gestemmt. Den Eigenanteil für die IGZ-Rikschas deckt die Kirchengemeinde St. Viktor durch die Unterstützung von Förderern des IGZ-Projektes ab. Das Förderprogramm VITAL.NRW trägt zur Stärkung und Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raums in NRW bei. Die Mitglieder des Vereins „Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V.“ setzen sich zur Mehrheit aus Sozial- und Wirtschaftspartnern zusammen, die durch Personen aus der öffentlichen Verwaltung ergänzt werden. Aus Dülmen sind Astrid Wiechers von der Stadt Dülmen und Josef Kuhlmann vom Anna-Katharinenstift Karthaus Mitglieder des erweiterten Vereinsvorstandes.
MPU-Vorbereitung mit MAPRO: Kompetent - Seriös - Sicher
MaPro GmbH

MPU-Vorbereitung mit MAPRO: Kompetent - Seriös - Sicher

MaPro GmbH ist seit fast 10 Jahren auf dem Markt. Wir arbeiten bundesweit in 11 Außenstellen und einem zentralen Sitz in Bielefeld, welcher mit einer Belegschaft von Fachleuten besetzt ist. Unser Kernziel besteht darin, unseren Kunden die optimale Vorbereitung auf die anstehende medizinisch psychologische Untersuchung zu gewährleisten. Warum Sie sich für uns entscheiden sollten: - MaPro ist, was die Terminvergabe angeht, flexibel, sodass Termine in allen unseren Filialen nicht nur von Montag bis Freitag, sondern auch an Samstagen und per Skype möglich sind. - Nach Ausarbeitung Ihrer Situation setzen wir einen Festpreis, sodass Sie als Kunde von vornherein damit vertraut gemacht werden und wissen womit Sie kalkulieren müssen. - Für jeden Kunden gibt es eine auf Wunsch angepasste Variante, welche von der günstigen Basis Variante bis zur VIP Variante mit Geld-Zurück-Garantie möglich ist. - Wir bieten bezüglich der Zahlung mehrere Möglichkeiten an, unter anderem Ratenzahlungen, Teilzahlungen, sowie Abwicklungen über ein Treuhandskonto. - Unsere Verkehrspsychologen sind hochqualifizierte und erfahrende Diplom-Spezialisten, welche sowohl dem deutsch- als auch dem russisch- und türkischsprachigen Kundenstamm mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unsere Psychologen unterstützen die Betroffenen, welche oft wegen Trunkenheit oderDrogenkonsum auffällig geworden sind, in der Bewältigung Ihrer Suchterkrankung. Sie helfen den Betroffenen sich realistischer einschätzen zu können und ihren Konsum zu verändern. Das Ziel ist nicht nur der Verzicht auf Alkohol und Drogen, sondern auch den Ursprung des Problems zu finden und diesen ebenso zu behandeln. - Doch nicht nur Alkohol und Drogen führen zu einem Verlust des Führerscheins, sondern auch Aggressionen im Straßenverkehr, sowie Punkte im Zentralregister Flensburg. Durch ständige Fortbildung im Bereich der Verkehrspsychologie und Hospitationen bei Begutachtungsstellen profitieren unsere Kunden von dem aktuellsten Wissensstand unseres Teams. - Durch langjährige Berufserfahrung, vor allem in Kommunikation mit Behörden, Laboren, Kliniken, Gerichten und Fachanwälten sind unsere Bürokaufleute mit allem vertraut und wissen stets wie vorzugehen ist. - Die Betreuung erfolgt in Muttersprache, welche die deutsche, russische sowie türkische umfasst. Der Vorteil hierbei ist, dass wichtige Informationen durch die Übersetzung nicht verloren gehen. Ferner bieten wir nur Einzelgespräche an, sodass gegebene Informationen vertraulich behandelt werden können. MaPro hat mehr als 10 Jahre Erfahrung bei MPU Beratung und MPU Vorbereitung Was uns so einzigartig macht ist nicht nur, dass unsere Kunden schlussendlich wieder mobil und selbständig sind, sondern, dass sie darüber hinaus in der Zusammenarbeit mit MaPro lernen mit ihrem Stress im Beruf, Familie, Partnerschaft, Verkehr, sowie in der Gesellschaft anders umzugehen. Aufbauend darauf setzen sie sich realistische Ziele und eignen sich das Nein zu Alkohol und/oder Drogen und auch anderen Umgang mit Straßenverkehrsregeln an. MaPro GmbH Rohrteichstr. 28 33602 Bielefeld Telefon: +49 (0)2506 / 504010 Telefax: +49 (0)521 / 163903-11 E-Mail: info@mapro-gmbh.com Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite.
Workshop zur Nahmobilität in Dülmen
LFP Redaktion

Workshop zur Nahmobilität in Dülmen

Dülmen soll noch attraktiver für Fahrradfahrer, Fußgänger und Nutzer anderer umweltfreundlicher Verkehrsmittel werden. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet die Stadt Dülmen gemeinsam mit dem Büro für Stadt- und Verkehrsplanung (BSV) aus Aachen an einem Nahmobilitätskonzept. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihre Anregungen nun in den Prozess einbringen. Die Stadt Dülmen lädt zu einem Workshop zum Thema „Nahmobilität“ am Donnerstag, 9. November um 18.30 ins AlexTagWerk (ehem. St. Barbara Haus), Kapellenweg 75, ein. In den vergangenen Monaten haben Dr. Katja Engelen und Derya Cekic vom Büro BSV die Verkehrssituation in der Dülmener Innenstadt und den angrenzenden Bereich anhand von verschiedenen Kriterien genau unter die Lupe genommen. Zu Beginn des Workshops werden sie die ersten Ergebnisse ihrer Analyse und den Entwurf eines Handlungskonzeptes für Dülmen vorstellen, bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit haben werden, ihre Ideen und Meinungen an verschiedenen Thementischen zu äußern. Ist eine Erweiterung der Fußgängerzone mit Blick auf das neue StadtQuartiersinnvoll? Wie kann der Parksuchverkehr verringert werden? Wo sind weitere Optimierungen für den Radverkehr möglich? Sollten im Innenstadtbereich Fahrradstraßen, Einbahnstraßen oder weitere Tempo-20-Bereiche eingerichtet werden? Und wie kann die Verknüpfung zwischen Rad-, Bus- und Bahnverkehr verbessert werden? Zu diesen und weiteren Fragen werde sich die Bürgerinnen und Bürger äußern können. Die Vorschläge und Anregungen werden im Rahmen der Erarbeitung des Nahmobilitätskonzeptes erneut aufgegriffen, das bis zum Frühjahr 2018 fertiggestellt werden soll. Eine Anmeldung zum Workshop ist nicht erforderlich. Für Fragen steht Fahrradbeauftragte Anja Althoff von der Stadt Dülmen unter Telefon 02594 12-632 zur Verfügung.

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